Spiel den selben Song nochmal: Wiederholt sich mit dem Avinox M2 ein Fehler?

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Re: Spiel den selben Song nochmal: Wiederholt sich mit dem Avinox M2 ein Fehler?
Und Zack geht´s hier wieder nur um den Motor. 🙄

@MSTRCHRS ging es in seinem Kommentar imho aber nicht um den Motor sondern um die Bikehersteller:

MSTRCHRS schrieb:
Blind der Masse hinterher, alle auf den Hypetrain, los geht’s. Funktionieren tut dieser Aufmerksamkeitsschub aber nicht wegen der Bike-Brands, sondern wegen des Motorenherstellers.

Hier könnte wieder ein Hype entstehen. Da denken sich manche Hersteller vielleicht;
"Ich werf irgendein 0815 Bike auf den Markt, hauptsache Avinox Motor, dann verkauft sich das wie geschnitten Brot...schnell noch ein paar tausend Avinox Motoren bestellen...läuft"
Sieht man ja was da plötzlich für Hersteller auf den Markt kommen...hat man teilweise noch nie gehört.

Da werden bestimmt gerade wieder die Verkaufsprognosen für 2026/27 bei den Herstellern ordentlich nach oben korrigiert...

...das was da grad passieren könnte hatten wir schon mal 2020/2021...die älteren erinnern sich vielleicht
 
Zuletzt bearbeitet:
3 Beiträge, und noch ist es sachlich ;-)
Ich finde gut, dass es Innovationsdruck gibt auf andere Hersteller. Nicht meckern, sondern machen, und zwar schnell, heißt das an die Adresse von Bosch und Co.
Gleichsam ist es natürlich erstmal richtig, was Du @SR82 schreibst, finde ich. Als Fahrer eines M1 im MTB (neben Bosch SX im Commuter, ich finde beide klasse jeweils in ihrem Feld) würde ich doch jetzt schon betroffen sein, wollte ich jung gebraucht verkaufen. Nur, die Kritik zielt ins Leere. Avinox bespielt den Markt jetzt, wie sie es wollen, und wie sie es können. Das ist Lage, Fakt, keine Kritik wird das ändern.
Die Lage könnte sich nur ändern, wenn Avinox zukünftig mit unverhältnismäßiger Haltbarkeit negativ in Erscheinung tritt (alle M1, M2 ...rauchen ab nach 5000km plus). Aber davon kann keine Rede sein, ist nur eine frei erfundene Hypothese, um einen Standpunkt zu verdeutlichen.
Ich muss schon sagen, ich habe eine deutliche Erwartungshaltung an den bisherigen EMTB Branchenführer
Absolut so zu unterstreichen!
 
Eben nicht. Es geht hier im Thread um die Entwicklung.....
Nein. Es geht um die Frage, ob "ich habe diesen tollen Motor verbaut" als Alleinstellungsmerkmal für die Rad(!)hersteller ausreicht, um ein stabiles Geschäftsmodell zu haben.

Ehrlich gesagt, weiß ich aber nicht, ob die Radhersteller das wirklich so machen, soweit ich weiß haben die meisten auch noch Rädern mit anderen Motoren im Portfolio (Amflow mal ausgenommen, logisch). Das dürfte auch schlau sein, keiner von denen dürfte ein Interesse daran haben, sich in zu große Abhängigkeit von nur einem Hersteller zu begeben. Zumindest für die größeren, für die kleinen Boutiquebrands ist es vielleicht sogar ein Vorteil, sich zu konzentrieren.

Als Radhersteller muss ich doch hauptsächlich die Karte spielen, wie toll mein Rad fährt und warum es für Zielgruppe X das beste am Markt ist, etc. Ehrlicherweise ist es aber natürlich so, dass viele Rädern von Leuten einfach "blind" gekauft werden. Die wissen weder was sie brauchen, noch für was das gekaufte Rad am besten passt und schon erst gar nicht, was die Marketingaussagen seitens der Hersteller sind. Aber als Hersteller sollte man doch zumindest die Verkäufer mit Infos versorgen, die diese in die Lage versetzen zu erklären, welches Rad am besten zum Kunden passt. Und dazu gehört nun mal mehr als der Motor.
 
Es geht um Gesamtsystem des Motors

Äh, doch, genau das.
So sehe ich das auch, sie haben schon mit dem 1. Motor den Level um Faktor 10 angehoben und sich jetzt noch einmal deutlich davon abgesetzt.
Die ganzen anderen Hersteller haben sich auf ihren Systemen ausgeruht und nur marginal entwickelt. Siehe Bosch konnte mit einem Update doch etwas mehr Leistung heraus holen....aber wirklich gebracht hat das nichts.
 
Genau, der M3 ;)

Ich hoffe Avinox bringt eine MGU.
...mit Rekuperation, ABS, "brake by wire" und "Check-Control" für Reifendruck, Bremsöldruck, .... Dann kaufst Du Dein Rad bei Avinox und darfst in der Ausstattungsliste zwischen "Rotwild-Rahmen, Speci-Rahmen, Mondraker-Rahmen, ..." wählen. Wollen wir das wirklich?

Oder wir warten mal ab, was Shimano und Bosch so bringen. Gerade Bosch hat es immer vorzüglich verstanden, seine Produkte stark zu differenzieren und Motoren mit minimalen Unterschieden in großer Zahl zielgruppengerecht zu verkaufen - auch Motoren mit weniger Leistung. Wenn Bosch und Shimano sich dank Avinox wieder etwas anstrengen, dann ist das doch umso besser.

Ich könnte mir auch vorstellen, dass Bosch und Shimano gern hinter der Leistungsspitze zurückbleiben und dafür Lobbying für das Verbieten superstarker Antriebe betreiben...
 
Man kann heraus lesen was man will.
Vom Titel angefangen über den Text geht's darum ob der M2 sein muss um Bikes auf den Markt zu bringen.
Natürlich ist die Spitzenleistung für viele das herausragende Argument. Egal ob es es sinnvoll ist oder nicht und wie wichtig andere Argumente wie Service, Fahrbarkeit und Geräusch sind
 
Man kann heraus lesen was man will.
Vom Titel angefangen über den Text geht's darum ob der M2 sein muss um Bikes auf den Markt zu bringen.
Natürlich ist die Spitzenleistung für viele das herausragende Argument. Egal ob es es sinnvoll ist oder nicht und wie wichtig andere Argumente wie Service, Fahrbarkeit und Geräusch sind
Natürlich kann man herauslesen was man will, aber die Intention ist klar formuliert, nimmt stark Bezug auf die Brands und rahmt den M2(S) als Beispiel für den bzw. einen Hype.
Die Frage ist also nicht: Braucht es einen M2(S) um ein Bike auf den Markt zu bekommen, sondern wie schafft es eine E-Bike-Brand sich langfristig unabhängig zu positionieren, kundenzentrierte Produkte auf den Markt zu bringen und Stärken/Serviceleistungen über das Produkt hinaus zu erzeugen und zu vermarkten, anstatt sich darauf zu verlassen, dass man "nur" das richtige Motorsystem braucht.
 
Ich werde noch an der Geo spielen da sich der Fokus immer weiter von downhill Richtung uphill bewegt, Tretlager höher, Kettenstreben bisschen länger und Lenkwinkel bisschen steiler ist der Plan, da werde ich einiges probieren.
So, Tretlager ist oben, Kettenstreben so lang wie möglich (von 438 auf 451) Lenkwinkel +1 Schale eingesetzt.
Müsste jetzt mit den Änderungen ein Lenkwinkel von 64,6 sein.
Sobald ich gefahren bin erfahrt ihr alle mehr.
 
Natürlich kann man herauslesen was man will, aber die Intention ist klar formuliert, nimmt stark Bezug auf die Brands und rahmt den M2(S) als Beispiel für den bzw. einen Hype.
Die Frage ist also nicht: Braucht es einen M2(S) um ein Bike auf den Markt zu bekommen, sondern wie schafft es eine E-Bike-Brand sich langfristig unabhängig zu positionieren, kundenzentrierte Produkte auf den Markt zu bringen und Stärken/Serviceleistungen über das Produkt hinaus zu erzeugen und zu vermarkten, anstatt sich darauf zu verlassen, dass man "nur" das richtige Motorsystem braucht.
Schon klar. Doch dürften die meisten Leser und Forumsteilnehmer Endkunden sein - und welchen Endkunden interessieren denn "Brands"? Die sind doch eher ein Vehikel, um mit entsprechendem Marketing höhere Preise zu erzielen...
 
Der Hype wird lediglich befeuert von „mehr ist besser“ und „haben ist besser als brauchen“
2 „Leitsätze“ die auch in diesem Forum immer wieder auftauchen.
Dem stimme ich voll zu. Diese beiden "Leitsätze" gelten offenbar nicht nur für Kunden, sondern auch entsprechend für die Brands. Ein Bike mit Avinox im Portfolio zu haben ist besser als eins zu brauchen ;-)
Es ist aber für die meisten Kunden, da schließe ich mich auch mit ein, echt schwer, mangels konkretem Wissen, die persönlichen "Needs" bei den brandspezifischen Teilen eines EMTB Rahmen (und was noch???), Aufhängung und der Geo zu finden. Denn schon alle Anbauteile und von denen gibts den Menge an Bikes sind ja auch dazu gekauft, wie ein Motorsystem. Es ist also mindestens herausfordernd für eine Bike-Brand da eine eigene Identität zu schaffen.
Dass es da "einfach" gehen soll, indem man sich an den Hype anhägt kann ich zwar verstehen, es ist jedoch auch ein Zeichen von Schwäche finde ich.
Nur: der Weg zu einer eigenen Brand-Identität ist sehr, sehr lang, kostenintensiv und zahlt erst ziemlich spät zurück.
Meine Einschätzung,

Greets
 
Amflow hatte den Vorteil, dass Sie alleine auf weiter Flur mit dem M1 waren. Es kamen einige (Boutique-)Hersteller dazu, welche relativ schnell auf den rollenden Hype-Train aufspringen konnten. Aber die Marktdurchdringung der Unnos, Forbiddens usw. lässt zu Wünschen übrig.
Es geht nicht um die x-te Bikebrand mit Avinox sondern um deren Alleinstellungsmerkmal, da noch weitere Brands auf Avinox umstellen werden. Und dann liegt es wieder an den Herstellern sich verkaufswirksam zu präsentieren.

Und dann ist eben der Motor kein verkaufsargument mehr sondern dann heißt es Amflow vs. Orbea vs. YT vs. Propain usw.
 
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