E-Bike ohne Schaltstress: Bosch eShift schaltet automatisch – Revolution oder unnötiger Luxus?

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Re: E-Bike ohne Schaltstress: Bosch eShift schaltet automatisch – Revolution oder unnötiger Luxus?
Hat ja eigentlich lange gedauert, bis jemand, der mich nicht im geringsten kennt und nicht einmal im Ansatz beurteilen kann, ob ich bremsen kann, meint, aus der Entfernung Selbstüberschätzung diagnostizieren zu können. Genau das brauchen wir hier.....
Das hat doch damit nix zu tun. Die ABS Regelung ist wenige 100/sec schnell - wir alle nicht. Egal ob Golstone oder Eisdielen Bernd.
 
Bitte genau und alles lesen, darum ging es doch gar nicht.
Ausgangspunkt: Die meisten haben gelernt ohne blockierendes Vorderrad zu bremsen.
Gerade nicht Ausgangspunkt: Die würden das besser oder schneller hinbekommen, als das neue ABS,

Darauf Vorwurf: Selbstüberschätzung.
Darauf Antwort: Kannst du doch nicht beurteilen. Du weißt weder, wie ich bremse, noch, wie ich mich einschätze.

Es hat also niemand je in den Raum geworfen, dass er meine, er könne schneller oder besser bremsen als das ABS.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe mein Bullit jetzt seit 3 Wochen von xx Transmission auf XTR Di2 umgerüstet.
War erst skeptisch aber muss nach 5 Ausfahrten sagen, dass es leider geil ist...
XTR 12fach schaltet viel schneller
Verschalter hatte ich noch nicht
Die Trigger sind um Welten besser als bei Sram
Bin sogar der Meinung, dass das Bike leiser geworden ist!

Die eigentliche Automatik nutze ich nicht, weil ich ja trails fahre und das System ja nicht vorausschauend schaltet (wie auch, das sollte jedem klar sein)
Aber Rollshift ist schon cool, dass das System eigenständig die Gänge hoch und runter schaltet (je nach der aktuellen Geschwindigkeit), ohne dass man selber was macht.
Auch, dass man im rollen schalten kann vereinfacht das ganze auf dem Trail.
Im 400C Display wird auf der ersten Seite auch der aktuelle Gang angezeigt. Ich nutze das sehr viel - man bekommt sehr schnell ein Gefühl, ob der Gang passt oder nicht.

Ja, ich weiß, jahrhundertelang ging Fahrrad fahren auch ohne den neumodischen Mist. Aber warum soll man es sich schwerer machen als es sein muss...

Ja, man muss das schaltwerk zwingend mit dem Motor, über ein Kabel, verbinden. Nur der Schalthebel geht über Funk.
Das finde ich aber sogar gut, da man nie so richtig weiß, wieviel Saft der Akku vom Schaltwerk noch hat.
Wieder ein Pluspunkt

Negativ 🤔
Hmm...

Ich habe noch ein Rad mit der pinion mgu. Da ist das ganze, was shimano und bosch jetzt als weltneuheit verkaufen, seit einigen Jahren Serien und man kann natürlich auch im Stand schalten.
 
Korrekt, die Schaltwerke mit Akku können NICHT die Funktionen die für Freeshift und Co. nötig sind!
Weil das Schaltwerk und Motor über das Datenkabel verbunden werden müssen und wohl darüber kommunizieren.
Dazu gibt es glaube hier schon einen anderen Fred, wo alle Komponenten, die zusammen Funktionen, aufgezählt werden.

Es muss ein schaltwerk sein, was hinten die 60 in der Nummer hat (also 9260 oder 8260 oder 6260)
 
Ich habe mein Bullit jetzt seit 3 Wochen von xx Transmission auf XTR Di2 umgerüstet.
War erst skeptisch aber muss nach 5 Ausfahrten sagen, dass es leider geil ist...
XTR 12fach schaltet viel schneller
Verschalter hatte ich noch nicht
Die Trigger sind um Welten besser als bei Sram
Bin sogar der Meinung, dass das Bike leiser geworden ist!
Dem kann ich nur zustimmen.
Die xx/xtr bin ich selbst noch ned gefahren, dafür aber knappe zwei Stunden die X0 Trans. am One44 AT. Und selbst im lansamsten Modus fühlt sich die XT Di2 (m8250 mit der neuen 8200er Kassette) schneller an als die SRAM.
Multishift unbegrenzt...genial.
Bei der Smoothness nehmen sich beide wenig....top. Welten im vgl. zur Mechanischen! Aber im Gesamtpaket wirkt die Di2 einfach souveräner... präziser, direkter und insgesamt einfach stimmiger im Fahrbetrieb. Die Remote trägt auch nen großen Teil dazu bei. Haptisch genial, dazu noch die einstellbaren Hebel.

Einfach en rießiger Spaßgewinn, die Dinger!🤩
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte am Wochenende Probleme mit der Freeshift-funktion.
Es ist nach freeshift zu einem Fehler gekommen der das Bike ausgeschalten hat und am Ende ließ es sich auch nicht mehr einschalten.
Ohne eingeschaltetes Rad dann auch kein Schaltvorgang. Dieser Fehler ist meiner Meinung nach immer nur nach Freeshift aufgetaucht.

Die nächste Fahrt ohne diese Funktion zu nutzen war ohne Fehler und unauffällig.

Der Autoshiftmodus finde ich Schrott und wird wahrscheinlich auch niemand benutzen der das Rad ernsthaft im Gelände bewegt.

Die Freeshift-Funktion ist nett aber ich hätte lieber ein unabhängiges System was im Zweifel auch funktioniert wenn kein Akku drinnen ist oder sich eben aus Gründen nicht anschalten lässt.
 
Hat eigentlich lange gedauert, bis diese Selbstüberschätzung hier kommt.
War ja bei Autos und Motorrädern nicht anders und heut fährt jeder mit ABS.
Heute fährt jeder im Auto oder mit dem Motorrad ABS weil es kaum noch Fahrzeuge ohne gibt, nicht weil man es wirklich benötigt.
Beim Fahrrad sehe ich ABS als zu schwer, zu teuer und weitere überflüssige Elektronik an. Auch ich kann sehr gut ohne ABS auskommen und ja, bei mir hätte ABS bisher kaum geholfen.
 
Also ich hab das an meinem Orbea. Fazit nach etwa 40km, Autoshift in der derrzeitigen Version = nein danke.
Der M+ Modus, auch der begeistert mich nicht sonderlich....
Elektronisch schalten ist okay, aber eine gute Schaltzugschaltung ist mMn mindestens genauso gut, wenn nicht besser.
Sehe ich genauso. An meinem Orbea Rise habe ich die Funktion auch, aber sie stört mich mehr als dass sie hilft. Deshalb ist sie bei mir deaktiviert und ich habe sie auch nie vermisst.
 
Bremsen ohne blockierendes Vorderrad können hier sicher die meisten
Die Übungsphase fand ich unnötig schmerzhaft.

Ich kenne auch noch die Generation Rücktrittbremse... und wie es die hinlegt wenn die an einem modernen Bike ein Notbremsmanöver ohne ABS reissen...
Ein 2stelliger Prozentsatz in der RehaKlinik hier sind solche Kandidaten.

Oder der geübte Motorradfahrer, der sich voll hinlegt, weil am MTB plötzlich die Vorderbremse links ist, anstatt die Kupplung.
Auch ein Klassiker.

Ich kann nur anraten, es auszuprobieren.
Mal so ne richtige Vollbremsung auf losem Splitt - mit und ohne ABS.
Und danach nie wieder ohne.
Wetten?
 
ABS am Commuter Rad, okay von mir aus. Fänd ich technisch ganz interessant. Am MTB will ich das nicht. Geht dabei doch auch darum die Fahrtechnik zu erlernen, sich zu verbessern etc. Wenn alles immer weiter automatisiert wird geht mir irgendwann der Spass daran verloren.
 
Die Übungsphase fand ich unnötig schmerzhaft.

Ich kenne auch noch die Generation Rücktrittbremse... und wie es die hinlegt wenn die an einem modernen Bike ein Notbremsmanöver ohne ABS reissen...
Ein 2stelliger Prozentsatz in der RehaKlinik hier sind solche Kandidaten.

Oder der geübte Motorradfahrer, der sich voll hinlegt, weil am MTB plötzlich die Vorderbremse links ist, anstatt die Kupplung.
Auch ein Klassiker.

Ich kann nur anraten, es auszuprobieren.
Mal so ne richtige Vollbremsung auf losem Splitt - mit und ohne ABS.
Und danach nie wieder ohne.
Wetten?
Aus diesem Grund sollte der versierte Mopedfahrer vor der ersten Fahrt die Bremsen seitenrichtig montieren (lassen). Die Hausfrauenlogik beim Sportgerät "Fahrrad" braucht niemand (mehr). ;)


Wenn die ABS-Technik auf die Größe einer Steicholzschachtel geschrumpft ist, könnte es was werden mit der flächendeckenden Einführung. Momentan sehe ich es zwar als technisch sinnvoll, aber zu klobig an.
 
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