@Tirolbiker63
Cornelius arbeitet mit Unterdruck beim Entlüften, wir hatten dazu ja vor kurzem uns hier ausgetauscht. Nach wie vor finde ich Deine Erläuterung einleuchtend, dass es die Membran in Mitleidenschaft ziehen kann.
Ab 1.10 Minuten
den Vorgang im Video erzeugt nur wenig Vakuum (die andere Seite ist ja offen)
man drückt die Flüssigkeit rein und zieht sie wieder zurück, höheres Vakuum bekommt man so aber nicht drauf, die Spritzen sind ja auch nur hinein gesteckt und nicht richtig abgedichtet
und mit den Billigapothekenspritzen geht stärkeres Vakuum sowieso nicht gut
so ein hin und her pumpen kann sicher hilfreich sein, man spült beidseitig die Bläschen schneller aus dem System raus, allerdings bei nur hinein gesteckte Spritzen könnte man theoretisch auch wieder Luft hinein ziehen
mir wäre da ein mit Dichtung angeschraubter Adapter an den Spritzen lieber
ich bin mir auch nicht sicher ob man mit der Spritze soviel Unterdruck drauf bringt dass die Membran beschädigt wird (eher wenn man mit Gewalt die Kolben zurück drückt oder bei eingesetzten Block am Geber drückt)
in letzter Zeit hab ich die Vakuumentlüftung nicht verwendet (langwieriger Vorgang)
bei zuerst Entgasung vor der Füllung (mit höherem Vakuum mit guter Spritze) hat man ohnehin wenig Mikrobläschen drinnen, eher ein Problem sind hängende grössere Blasen die nicht nach oben kommen
(Schleifen, Engstellen usw.)
und da funktioniert die Methode mit hoch stellen (Leitungsgefälle nach oben) und einige Std. stark gedrückten fixierten Geber sehr gut, die klein gedrückten Bläschen finden dann ohne viel Aufwand den Weg zum Geber hoch
danach saugt es diese mit einigen schnappenden Pumphüben in den AGB und der Druckpunkt passt
Lg Tirolbiker 63