BikeStage 2026 – Focus: Jam² & Sam² – das richtige E-MTB für dich!

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Re: BikeStage 2026 – Focus: Jam² & Sam² – das richtige E-MTB für dich!
@MSTRCHRS : das gezeigte Sam2 ist doch in Größe L, ja? Ist da wirklich eine 210er V3 komplett versenkt?
Hi, folgende Antwort von Focus:
"Das gezeigte SAM ist ein M --> SAM ist ein großes Bike :)
Die komplett versenkte Dropper Post ist unsere hauseigene mit 170 mm Hub (M). In L und XL verbauen wir sie problemlos mit 200 mm Hub
Wir verwenden bei den beiden teureren Specs dann auch die OneUp. Die ist ja nochmal besser, was die Einbaulänge angeht, und so kommen wir in M auf 180 und dann in L auf 210."
 
Das Thema ist doch:
Die wenigsten bikes werden an den Fahrer angepasst
Da wird die sattelhöhe eingestellt, vllt noch der Lenker gekürzt
Die Federelemente auf das Gewicht grob eingestellt und dann wird das bike so verkauft und dann tut sich da dran meist nix mehr
Die paar Hanselich, die ihr Bike individualisieren, steht für den Hersteller in keinem Verhältnis
Deswegen entfallen ja auch die ganzen Geo Anpassungsgeschichten am Rahmen
Für den „Ambitionierten“ Fahrer nicht optimal, für die Masse egal

Und was ist jetzt die Quintessenz aus alledem? Kuschen und leise kleinbeigeben? Es gibt zum Glück Marken, die noch pragmatische Konstrukteure haben oder bei denen Stänkern doch etwas bringt.
So sehe ich das auch, zumal anscheinend gerade im Bereich der Leitung durch den Steuersatz-Verlegung genug Leute tatsächlich ihren Unmut geäußert haben, bzw. diese Räder wirklich weniger gekauft wurden, sodass einige Hersteller recht schnell von dem Ansatz wieder zurückgerudert sind (Propain Tyee fällt mir da als "porminentes" Beispiel ein).

Klar, für die, die ihr Cockpit nicht an sich anpassen (was vergleichbar ist, seinen Sitz und Lenkrad im Auto nicht auf sich einzustellen), wird das egal sein (damit meine ich Spacer über/unter Vorbau zu stecken, was völlig kostenneutral ist... oder wenn mehr verstellt werde müsste, dann wäre es eben ein Vorbau oder Lenker für 60-80€).
Auf diese Möglichkeit der einfachen Verstellbarkeit zu verzichten hat jedoch keinen Mehrwert außer dass der Rahmen etwas günstiger gefertigt werden kann (keiner der Hersteller hat dies jedoch an den Endkunden weitergeben) und dass die Optik ein klein wenig sauberer ist.

Deshalb finde ich, dass es wichtig ist, diesen Punkt jedes Mal wieder zu kritisieren und wenn es nicht gerade das absolute Traumbike ist, dann dies auch nicht zu unterstützen. So haben wir Konsumenten noch ein klein wenig Mitspracherecht was an Fahrrädern wandert und was eben nicht.
Ich schraube recht viel an meinen Rädern aufgrund von Verschleiß, Neugier, Stürze usw. und nehme Innenverlegte Züge (vor allem Bremsleitungen) nur dann, wenn es wirklich sein muss, bzw. wenn der Rahmen sonst wirkliche Vorzüge hat. Den Mehraufwand mit dem Fädeln durch den Steuersatz möchte ich absolut nicht eingehen... die dadurch deutlich schlechtere Abdichtung gegenüber Wasser und Schlamm + der deshalb schnelleren Alterung der Steuersatzlager ist ein ganz schlechter Kompromiss für das bisschen Optik... dass das obere Steuersatzlager dann nur durch Kappen und neu Anschließen der Bremspumpe möglich ist, macht das Konzept einfach nur lächerlich ungeschickt.
 
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