Einfaches, leichtes, Light Assist E-Bike zwischen XC und Trail für meine Dame gesucht...???

Es kommt immer auf die Erwartungen an. Der TQ gibt maximal das Doppelte der Eigenleistung dazu. In welchem Modus fährt deine Frau denn den Bosch? Ich (doppeltes Gewicht, vermutlich doppelte Körperkraft) trete in der Ebene so durchschnittlich 150 W, dann dürfte deine Frau weniger als 100W treten. Im full-power modus (3-4x Inputleistung) würde der HPR60 gerade so in die 350W-Grenze laufen (er hat diesen Modus aber meines Wissens nicht).

Ich habe sowohl den HPR50 als auch den Shimano EP8. Den EP8 trete ich bergauf mit 200-300W kurzfristigem Antritt auch relativ einfach in die Leistungsbegrenzung (ca. 550W). Dementsprechend würde deine Frau die Leistung des Bosch eher selten ausnutzen.

Es hängt also alles davon ab, ob sie selber halbwegs mittreten will, oder ob sie volle Unterstützung auch bei leichtester Anstrengung möchte. Im letzteren Fall wäre der TQ eindeutig ungeeignet.

Dafür haben die TQs den Vorteil des geringeren Gewichts (aber nur bei Abstrichen in Akkukapazität und der Robustheit des Rades), wenn das Rad mal gehoben werden muss. Mein Rotwild R.X275 wiegt 16.x Kilo, dagegen ist das Bosch Alu-Bike meiner Frau (mit Ständer und Gepäckträger :-) jenseits der 25kg ein ordentlicher Brummer (deswegen muss ich den immer auf den Fahrradträger wuchten....)
 

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Re: Einfaches, leichtes, Light Assist E-Bike zwischen XC und Trail für meine Dame gesucht...???
Ich stehe vor einer ähnlichen Entscheidung. Ich möchte das E-Mountainbike meiner Frau, ein Cube Hardtail mit Bosch Gen4 (ohne Smart-Motor, also 75 Nm, wenn ich mich recht erinnere), durch ein Bike mit TQ50-Motor ersetzen.

Ich habe kurz ein Trek Fuel EXE getestet, allerdings mit einem fast leeren Akku, sodass es nur im ECO-Modus lief. Obwohl es extrem schwach war, kann ich meine Entscheidung nicht auf diesem Test basieren.

Mein Bruder hat ein Fazua, und das wäre mehr als ausreichend. Aber der TQ50 soll deutlich schwächer sein, selbst im Turbo-Modus. Selbst die 60er-Version ist noch zu schwach.

Sie fährt keine anspruchsvollen Trails, sondern eher gemütliche Waldwege. Für längere Touren würde ich daher das REX nehmen, da das Cube mit 500 Wh für ihr geringes Gewicht von 50 kg völlig ausreichte.

Mir bereitet vor allem die mangelnde Leistung, selbst im Turbo-Modus, Sorgen.

Was meint ihr dazu?
Wenn einem das Motorengeräusch nicht unangenehm ist, fährt sich ein Levo SL prima. Der Motor unterstützt spürbar, aber sehr angenehm. Noch ein RangeExtender dazu und eine 50 Kg Person kann richtig weit/hoch fahren.

https://www.ibkbike.de/levo-sl-2-co...fximoCRKVJeENRUsa8sRoCSrAQAvD_BwE&skuId=34511
 
Mein Bruder hat ein Fazua, und das wäre mehr als ausreichend. Aber der TQ50 soll deutlich schwächer sein, selbst im Turbo-Modus. Selbst die 60er-Version ist noch zu schwach.
Was heißt „zu schwach“ in Eurem Fall, kannst Du das beschreiben? Im Vergleich zu?
Ich fahre den HPR60 in einem Trek Fuel+, für mich persönlich schiebt der in ECO schon ordentlich. Im Turbo geht die Post ab…ist für mich wie Shuttle…aber das ist halt alles sehr subjektiv.
 
Für mich wäre ein SL-Motor natürlich kein Problem, aber ich habe einen Bosch CX5. Selbst wenn ich im niedrigeren Leistungsmodus fahre, möchte ich nicht, dass sie bei meinen gemütlichen Touren Probleme hat.

Der TQ60 hat etwas mehr Schub als der TQ50, deshalb frage ich mich, ob das noch ausreicht.

Sie nutzt beim Bosch hauptsächlich den Tour-Modus, aber bei steilen Anstiegen ist der Turbo-Modus sehr willkommen.
 
Sie nutzt beim Bosch hauptsächlich den Tour-Modus, aber bei steilen Anstiegen ist der Turbo-Modus sehr willkommen
Und jetzt willst du ihr einen HPR 50 oder 60 geben!?
Schon nach einer Übernachtungsmöglichkeit gesucht?

Der HPR 60 hat irgendwo zwischen 150 un200 Watt und um die 85 Umdrehungen seine Besten Bereich,
alles darunter brauch unnötig Strom!
Wenn sie ein neues Bike benötigt ,wäre ich eher bei einem FP-Bike .
 
Für mich wäre ein SL-Motor natürlich kein Problem, aber ich habe einen Bosch CX5. Selbst wenn ich im niedrigeren Leistungsmodus fahre, möchte ich nicht, dass sie bei meinen gemütlichen Touren Probleme hat.
Also wenn du meinst der SX wäre nix, dann ist ein HP 50 erst recht nix. Zum 60 kann ich nix sagen.
Bosch gibt den SX mit 400w bei einer 70er Kadenz an.
Aktuell hab ich neben dem SX noch den CX 2 und CX 4 da. Die fahre ich überall mit ähnlicher Kadenz. Einzig bei richtig steilen (ca. >25%) Rampen auf Trails will der SX schneller getreten werden.
Aber mit dem EMTB+ ist auch das noch weniger erforderlich.
Letzlich hilft aber doch nur selber testen was einem am besten taugt.
 
Danke für deine Nachricht. Das SX-System ist nur beim Cube AMS Hybrid one44, wie dem von dir, wirklich interessant.

Andere Fahrräder mit SX-System sind einfach zu schwer. Ich schaue mir gerade das Stevens an, da es nur 17–18 kg wiegt.

Das SX-System scheint aber eine sehr hohe Trittfrequenz zu bevorzugen. Und dieses Klappern ist ehrlich gesagt etwas nervig.
 
Kurzes Zwischenfazit meiner Frau nach fast einem halben Jahr mit dem TQ50 Scott Lumen:

Federweg ist mehr als genug (da hätte theoretisch auch noch weniger gereicht), Fahrverhalten war erstmal ungewohnt (klar wenn man von nem 26er Hardtail kommt) aber inzwischen liebt sie es, Motorunterstützung ist genau wie gewünscht: in der höchsten Stufe ist das für sie wie "Mofa fahren" (ihre Worte) und mehr als ausreichend um entspannt die Berge hochzukommen. Meist fährt sie in der ersten Stufe und kann so entspannt mit mir (ohne E) mithalten. Gewicht ist für sie auch perfekt, was eines der wichtigsten Kriterien war.

Ich habe das Teil nun auch mal eine kleine Dorftrailrunde bewegt und muss sagen, dass ich aus sportlicher Sicht nicht mehr E bräuchte... Ich kann durchaus verstehen, wenn man die Full Power Dinger zum Trails hochballern haben möchte, nur für mich ist das gar nix (ein 26kg Cube oder Radon?! von nem Kollegen durfte ich auch mal testen). Den TQ50 finde ich den idealen Kompromiss zwischen einem "Bio-Bike" und dem klassischen "der Anstieg kotzt mich an - Gefühl". Und gerade das motorlose, sich komplett normal anfühlende, Treten hat mich echt begeistert... Mal sehen, wann es bei mir ein TQ50 Modell gibt...
 
Kurzes Zwischenfazit meiner Frau nach fast einem halben Jahr mit dem TQ50 Scott Lumen:

Federweg ist mehr als genug (da hätte theoretisch auch noch weniger gereicht), Fahrverhalten war erstmal ungewohnt (klar wenn man von nem 26er Hardtail kommt) aber inzwischen liebt sie es, Motorunterstützung ist genau wie gewünscht: in der höchsten Stufe ist das für sie wie "Mofa fahren" (ihre Worte) und mehr als ausreichend um entspannt die Berge hochzukommen. Meist fährt sie in der ersten Stufe und kann so entspannt mit mir (ohne E) mithalten. Gewicht ist für sie auch perfekt, was eines der wichtigsten Kriterien war.

Ich habe das Teil nun auch mal eine kleine Dorftrailrunde bewegt und muss sagen, dass ich aus sportlicher Sicht nicht mehr E bräuchte... Ich kann durchaus verstehen, wenn man die Full Power Dinger zum Trails hochballern haben möchte, nur für mich ist das gar nix (ein 26kg Cube oder Radon?! von nem Kollegen durfte ich auch mal testen). Den TQ50 finde ich den idealen Kompromiss zwischen einem "Bio-Bike" und dem klassischen "der Anstieg kotzt mich an - Gefühl". Und gerade das motorlose, sich komplett normal anfühlende, Treten hat mich echt begeistert... Mal sehen, wann es bei mir ein TQ50 Modell gibt...

"Meist fährt sie in der ersten Stufe und kann so entspannt mit mir (ohne E) mithalten."

Tja, genau davor habe ich Angst.

TQ = gut, um mit einem normalen E-Bike mit mir mitzuhalten.

Ich mache mir nur Sorgen, dass es etwas zu schwach wäre, wenn ich mit einem E-Bike mit voller Leistung in gemächlichem Tempo fahre. (Wenn wir zusammen unterwegs sind, benutze ich einen Kindersitz für meine Tochter, daher können Sie sich vorstellen, dass ich es nicht eilig habe.)
 
Es hängt also alles davon ab, ob sie selber halbwegs mittreten will, oder ob sie volle Unterstützung auch bei leichtester Anstrengung möchte. Im letzteren Fall wäre der TQ eindeutig ungeeignet.

Hier wurde ja schon nach der "Eigenleistung" gefragt... Genau darauf kommt es doch an. Wenn ich "nichts" tun will wäre das FullPower Ebike perfekt (und das man quasi nichts tun muss sehe ich bei 9 von 10 Ebikern an der Sattelhöhe und der Atemfrequenz bei entsprechendem BMI Wert). Will und kann man aber selber etwas Sport einbringen, macht keine 200km oder 3000hm Touren, reicht auch ein Light Assist Bike.

Bei meiner Frau und mir passt das Zusammenspiel mit dem TQ bei ihr und "Bio" bei mir perfekt zusammen. Bergauf könnte sie mir natürlich auch easy davonfahren, aber das ist ja auch eine Sache der Rücksichtnahme...

Und genau das sehe ich eben auch beim Vergleich Full Power vs. Light Assist. Natürlich fährt der mit dem FP dem LA gnadenlos davon, wenn er es darauf anlegt. Aber will oder muss man das?

Daher wären die im Vorfeld zu klärenden Fragen eigentlich:
- warum soll das bestehende Rad ersetzt werden?
- welche Erwartungen hat deine Frau an das neue Bike (besonders im Vergleich zum bestehenden)?

Bei meiner Frau waren die Fragen noch entscheidend:
- Eigenleistung: hoch/mittel/niedrig?
- Gewicht: wichtig/unwichtig?
- Anforderungsprofil Tour (Länge und Höhenmeter)?
 
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