NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Re: NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus
Zitat aus Express:
„Ein Sprecher aus dem NRW-Landwirtschaftsministerium macht deutlich, dass sich die meisten Radfahrerinnen und Radfahrer beispielhaft verhalten.
Es gäbe jedoch Ausnahmen, die beträchtliche Probleme verursachen. „Wir erleben, dass Chaoten im Wald Schäden anrichten“, wird der Sprecher zitiert.
Im Mittelpunkt der neuen Regelung stehe deswegen die aktive Schonung des Forstbodens.“
Quelle
 
Alles klar. Also dir ist es egal wenn DEIN Eigentum von Fremden genutzt wird und wüst Pflanzen zerstört werden. Ach und eins noch: Zum Glück brauchst du ja keinen gewinnorientierten Arbeitgeber.

Eigentum verpflichtet.
Ist ja nicht so, dass ich mir Grund, oder ein Haus kaufe und dann tun und lassen kann was ich will.
Und Betretungsrechte sind da noch das kleinste Übel.
Siehe Bau- oder Betriebsverbote wegen Naturschutz auf deinem Grund.
Die MX und 4x4 Strecken können die da einiges erzählen.
Aber das ist den Leuten bekannt.
Das Gejammere der Waldbesitzer ist manchmal so wie von den Städtern, die ins Allgäu ziehen und sich dann über Kuhglocken beschweren.

Nein bin kein Österreicher. Hey, Bildungslücke, das Muttental (Wiege des professionellen Steinkohle Bergbaus (riesiges tolles Wandegebiet, viele Pferde, Kühe) Durch nicht kartografiertem Steinkohle Bergbau, nahe Oberflächetausende lebensgefährliche, i.d.R. unsichtbare Tagesbrüche im Wald) liegt mitten im Pott. (Witten) Hatten hier bis vor sechs Jahren schöne Trails, die sogar ab und zu von Ben Zwiehoff zu seiner MTB Rennfahrer Zeit gern gefahren wurden. Schlimm sind die nun wild gefrästen Abkürzungen, mit teils Wurzelbeschädigung der Bäume durchs Beilchen, wo Strarkregen dann leichtes Spiel haben, Wurzel freispülen, Bäume fallen, Hänge noch mehr zu destabilisieren, Folge weitere Sperrung.
Bin immer für Kritik zu haben, mache mich daher vorher, schlau diese zu vermeiden, daher was zum Recht. Private Waldbesitzer, haben immer das Hausrecht, können also sehr wohl Verbote zum Befahren mit MTBs sogar Betreten durch Wanderer / Spaziergänger durchsetzen, (Letztere machen aber keine Probleme) zumal wie geschildert Gefahr für den ungebetene Biker besteht, Haftung für uns.
Italien: Wer wie ich, schon 40 Jahre mehrmals im Jahr vor / nach Gardasee auch die Seiser Alme besucht, weiß, hier laufen tausende Rindviecher, Haflinger, Ziegen frei, sind nicht eingezäunt, was gut ist. Ja und auf der Alme sind mittlerweile überzählige eBiker mit Leihbikes, ohne Schutzausrüstung, die nicht einmal die einfachsten Regeln beherrschen schon ein Problem, rauf zum Dialer kommen alle, runter auch, oft im Krankewagen, oder gar Hubschrauber. Gerade erst hat mir Kumpel Tobi (Bike Station Compatsch) von vielen schweren Unfällen in 2025 berichtet, Gleiches Bild zeigt sich Rückseite Mt.Baldo wo tausende vorher Bikes in Riva leihen, tausende eigene Bikes mitbringen, einige von unserem Verwalter erwischt werden, wie die neben unsere Hütte in Brentanico kacken.

Aber im e MTB Artikel zum neuen Avinox steht was neben Technik auch zum aktuellen Thema, also schreibe ich dazu keine Zeile mehr, wenn auch das eMTB Problem erkennt, sich äußert.


Das eigentliche Problem​

Das Hauptproblem für den Waldzugang ist nicht die Motorleistung, sondern das generelle Bild, das Mountainbiker in der Öffentlichkeit abgeben. Verantwortungsvolles Fahren – Respekt gegenüber anderen Waldnutzern, Rücksicht auf sensible Umgebungen, Bleiben auf markierten Wegen – ist der effektivste Beitrag jedes Einzelnen, um die eMTB-Zukunft für alle auch im Wald zu sichern.

Wie gesagt ich habe da von Allgäu, bis Südtirol andere Erfahrungen gemacht. Und ich bin auch mehr als einmal dort gewesen.
Gerade dort sehe ich ganz andere Gruppen als Problem.

Natürlich möchte ich auch nicht, dass Wanderer mir an unserer Hütte im Sauerland morgens auf den Frühstückstisch schauen, ich würde da auch gerne alles sperren. Aber dort ist seit jeher eben ein Weg und der darf benutzt werden.
Auch da macht uns eher der Borkenkäfer und Sturme Probleme.
Der Wald da sieht vollkommen anders aus, als ich ihn als Kind kannte.
Früher stand ich bei der Hütte im dunklen Tannenwald.
Heute stehen ich fast auf ner Wiese.
Das bereitet uns Kopfschmerzen und kostet.
Nicht MTBler oder Wanderer.

Auch wenn ich woanders sehe, welchen Fußabdruck MTBler hinterlassen, selbst wenn sie buddeln und Rampen bauen, das ist das doch im Promillebereich, oder noch kleiner.
Eigentlich gibt es da gar kein Problem.
Aber ich kann mir vorstellen, wenn jemand wenig Wald hat und genau dort der Spot zum Rampen bauen ist, dass es sich für diesen Waldbesitzer anders darstellt.
 
Derartige Berichte / Fotos verleiten übrigens auch dazu, von vorhandenen Wegen abzuweichen:

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IMG_4441.jpeg


Grüsse an die Redaktion. 😉
 
@Bosch eBike
Scheinbar ist Bosch nicht mehr wirklich aktiv in diesem Forum, aber vielleicht liest es ja doch jemand.
Jetzt wäre es mal an der Zeit, auch politisch Stellung zu beziehen, denn an wen wollt Ihr noch eure eMTBs verkaufen, wenn niemand mehr legal damit fahren darf. Für Bikeparks sind Bio Bikes besser geeignet.


Das ist im Übrigen auch ein Aufruf an die gesamte Bike Industrie. Mit eurer Lobby haben auch die positiven Untersuchungen über die Umweltbelastung durch MTBs eine größere Bedeutung als allein über den kleinen DIMB. Der hat gegen die Lobby der Waldbesitzer/Jäger etc. nämlich allein keine Chance.

@riCo Das wäre mal eine Aufgabe an Euch. Zieht die ganzen Hersteller mal da mit rein, denn mit NRW, welches immer liberal war, wird es nicht aufhören, wenn das mal Schule macht. Und wenn erst mal die Kunden hochwertiger MTBs weg bleiben…
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich schätze das die Bikeindustrie in ihrer eigenen Blase lebt und sicher wenig oder gar keine Lobbyisten in den richtigen Stellen beschäftigt.
Zb....In Baden-Württemberg gilt nach § 37 Abs. 3 des Landeswaldgesetzes BW die sogenannte 2-Meter-Regel. Das bedeutet: Mountainbiken im Wald ist grundsätzlich nur auf befestigten oder naturfesten Wegen gestattet, die mindestens 2 Meter breit sind.
Gibt es seit dem Gesetz in den Gebieten wirklich weniger Trails als vorher....ich weiß es nicht da es nicht mein Gebiet ist.
Bei uns in MB gibt es auch immer Vorschläge oder politische Diskussionen zu dem Thema, die verlaufen aber zumeist im Sande.
 
Ich habe den Kontakt zu einem Lokalpolitiker gesucht und der sagt, als nächstes folge die Anhörung der Verbände bezüglich des geplanten Gesetzes. Das einzige was seiner Meinung nach helfen kann, wäre ein starker Verband. Also empfehle ich, den DIMB durch Mitgliedschaft zu stärken. Ran an den Speck!
 
Zuletzt bearbeitet:
.In Baden-Württemberg gilt nach § 37 Abs. 3 des Landeswaldgesetzes BW die sogenannte 2-Meter-Regel. Das bedeutet: Mountainbiken im Wald ist grundsätzlich nur auf befestigten oder naturfesten Wegen gestattet, die mindestens 2 Meter breit sind.
Die fast keinen wirklich interessiert,
man muss aber trotzdem nicht kreuz und Quer im Wald rumballern und Budeln!
Ich fahre z.B. gerne am Albtrauf, schöne Singeltrails , Links der Wald und rechts geht es dann odentlich runter.(Profielbild)
Diese Wege sind die meisten unter 2m und Wanderwege.
Genau aus diesem grund würde ich nie auf die Idde kommen diese an Sonn und Feiertagen zu befahren.
Wenn ich die unter der woche fahre und es kommen mir Wanderer entgegen oder ich fahre auf sie auf, gehts halt an die Seite und es wird gewartet , bis jetzt gab es da noch nie Probleme, eher ab und an eine nette unterhaltung.
Forst BW und Waldbesitzer sind bei uns eher an Komunikation und lösungen interessierten , wo es meistens habert sind dann meist irgendwelche Sesselpubser in den Naturschutzbehörden.
Dazu hab ich gestern schon im anderen Forum Denn link gepostet.
Da wurde ein Trailnetz aufgebaut das es wahrscheinlich nicht offt gibt , Gemeinden, Städte, Forst BW und Private Waldbesitzer haben an einem Strang gezogen und dann hat da auf einmal einer in der Naturschutzbehörde keinen Arsch in der Hose und kippt so ein Projekt mit auflagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die fast keinen wirklich interessiert,
man muss aber trotzdem nicht kreuz und Quer im Wald rumballern und Budeln!
Ich fahre z.B. gerne am Albtrauf, schöne Singeltrails , Links der Wald und rechts geht es dann odentlich runter.(Profielbild)
Diese Wege sind die meisten unter 2m und Wanderwege.
Genau aus diesem grund würde ich nie auf die Idde kommen diese an Sonn und Feiertagen zu befahren.
Wenn ich die unter der woche fahre und es kommen mir Wanderer entgegen oder ich fahre auf sie auf, gehts halt an die Seite und es wird gewartet , bis jetzt gab es da noch nie Probleme, eher ab und an eine nette unterhaltung.
Forst BW und Waldbesitzer sind bei uns eher an Komunikation und lösungen interessierten , wo es meistens habert sind dann meist irgendwelche Sesselpubser in den Naturschutzbehörden.
Dazu hab ich gestern schon im anderen Forum Denn link gepostet.
Da wurde ein Trailnetz aufgebaut das es wahrscheinlich nicht offt gibt , Gemeinden, Städte, Forst BW und Private Waldbesitzer haben an einem Strang gezogen und dann hat da auf einmal einer in der Naturschutzbehörde keinen Arsch in der Hose und kippt so ein Projekt mit auflagen.
Ich weiß schon, warum ich meinen freien Donnerstag so schätze.
Da ist der Albtrauf menschenleer.

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