NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Re: NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus
Richtig, deshalb müssen wir handeln, auch diejenigen die davon nicht direkt betroffen sind. Setzt sich das durch, sind alle Landkreise von betroffen.

Man könnte mit einer Beschwerde via Mail anfangen. Facebook, X und Co sind auch willkommen.

https://www.mlv.nrw.de/kontakt
[email protected]

Betreff: Kritik am geplanten Landesforstgesetz. Einschränkung des Mountainbikens in NRW.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Sorge habe ich von den geplanten Änderungen im Landesforstgesetz NRW erfahren, die das Mountainbiken auf vielen Waldwegen faktisch unmöglich machen würden.

Die vorgesehene Beschränkung auf breite „Fahrwege“ würde einen Großteil bestehender Trails und naturnaher Strecken ausschließen. Für viele Menschen ist Mountainbiken jedoch nicht nur Sport, sondern auch Naturerlebnis, Gesundheitsförderung und ein wichtiger Ausgleich im Alltag.

Ich halte es für problematisch, eine gesamte Nutzergruppe pauschal so stark einzuschränken. Die meisten Mountainbiker verhalten sich verantwortungsvoll, respektieren Natur und andere Waldbesucher und engagieren sich häufig sogar ehrenamtlich in der Pflege legaler Strecken.

Statt weitreichender Verbote wünsche ich mir:
  • faire und praktikable Regelungen,
  • eine stärkere Zusammenarbeit mit Mountainbike-Vereinen,
  • klare Konfliktlösungen zwischen Wanderern, Forstwirtschaft und Radfahrern,
  • sowie legale und zugängliche Trailangebote.
Ein faktisches Verbot schmaler Wege würde weder die Akzeptanz erhöhen noch Konflikte nachhaltig lösen. Vielmehr besteht die Gefahr, dass Sportler aus dem Wald verdrängt werden und die Situation unnötig eskaliert.

Ich bitte Sie daher, die geplanten Regelungen zu überdenken und die Interessen der vielen verantwortungsvollen Mountainbikerinnen und Mountainbiker in NRW stärker zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen
Max Mustermann
Sehr gut, habe ich abgeschickt. Danke dafür.
 
vielleicht denkt er das es dann doppelt zählt 😂

aber aufpassen nicht das ihr die alte anklickt
https://www.openpetition.de/petitio...andesnaturschutzgesetz-in-nordrhein-westfalen
Leider ein ernstes Thema und das Link war jetzt nichts:

IMG_4437.jpeg
 
Sehr gut, habe ich abgeschickt. Danke dafür.
Die DIMB favoritisieren, sich dann aber nicht an die Anweisung selbiger halten und diese unterstützen?

Wir werden den Gesetzentwurf in den kommenden Tagen detailliert auswerten und eine Stellungnahme erarbeiten. Wir denken auch über weitere Optionen der Beteiligung nach und bitten euch hier noch etwas abzuwarten und keine eigenen Aktionen zu starten. Haltet euch auf unseren Social Media Accounts auf dem Laufenden. Diese Seite wird dazu regelmäßig aktualisiert.
https://www.dimb.de/2026/05/13/neue...nschraenkungen-fuer-das-radfahren-vorgesehen/
 
Das Problem ist ja, dass 1. der Wald IMMER jemanden gehört, der auch wirtschaftliches Interesse hat.
Egal ob Staatsforst, Privat, der Gemeinde oder wem auch immer.
Und bei diesen Leuten ist immer noch das Fürsten und Gutsherrendenken der letzten Jahrhunderte im Kopf.

MEIN Wald und ich muß damit Gewinn erwirtschaften. Jeder der in betritt mindert meinen Gewinn.

Andere Gruppen haben ja noch viel mehr Probleme. Die dürfen ja noch nicht mal ihren eigenen Grund und Boden betreten.
Offroad Parks kriegen den betrieb untersagt und ihr Gelände ist faktisch wertlos.
Oder wo darf ich im Wald noch Campen ? Vielleicht noch nen Fisch in nem Fluß fangen und dann grillen ?

Nein, der Wald gehört dem Waldbauern und die Bäume sind Kapital.........
Daher rührt das Problem.

Ich bin sehr stark dafür, dass es, wie in anderen Ländern, es viel mehr Grund für "recreational use" gibt.
Also Wälder, Landschaften, Grund für Freizeitaktivitäten.

Natürlich ist es schön, wenn ich aus meinem Garten trete und direkt auf den Feldern bin und fahren kann.

Aber wenn ich überall 30-60min richtig schöne Sachen für eben Freizeit hätte...... 4x4, MX, Bike, da campen dürfte usw........
Ich würde es dem allgemeinem Betretungsrecht vorziehen.
 
Oder wo darf ich im Wald noch Campen ?
Das ist von Bundesland zu Bundesland total verschieden geregelt. Campen also Zelten darf man nirgends in Deutschland wild. Ich penne öfter mal im Wald und kann nur für Bayern sprechen. Alles was einen festen Boden hat, also ein Zelt ist verboten. Hingegen Lagern also sich an einer Stelle im Wald aufhalten darf man sich 24h lang. Zum Lagern gehört auch die Hängematte oder Du legst dich einfach mit dem Schlafsack und Luma auf den Moosboden etc. und spannst ein Tarp.

(4) Mit Geldbuße kann belegt werden, wer vorsätzlich oder fahrlässig in einem Wald unbefugt
1.
Holz schleift oder stürzt,
2.
Vorrichtungen, die zum Sperren von Wegen oder dem Schutz von Waldverjüngungsflächen dienen, öffnet und offen stehen lässt, entfernt oder in anderer Weise unwirksam macht,
3.
Zelte oder Wohnwagen aufstellt,
4.
entgegen Art. 17 Abs. 3 in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober raucht.

https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayWaldG-46?hl=true



Für was willst Du einen Fisch fagen, Suhshi?
Von 1. März bis 31. Oktober ist striktes offenens Feuer Verbot in der Pampa ausser an zugelassenen Grillplätzen.
https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayWaldG-17

Interessant dabei ist:
( 3 ) Im Wald darf in der Zeit vom 1. März bis 31. Oktober nicht geraucht werden.
(4) Abs. 1 Nrn. 1 und 2 und Abs. 3 gelten nicht
1. für den Waldbesitzer und für Personen, die er in seinem Wald beschäftigt,
2. für Personen, die behördlich angeordnete oder genehmigte Arbeiten durchführen,
Deren Zigaretten scheinen andere zu sein als jene des Normalbürger. 😂

Norwegen oder Finnland ist da viel offener und es gibt sogar eine Shelter Karte ... kostenlos Holz, manchmal sogar Strom und eine Sauna mitten im Wald.
https://www.gone71.com/wilderness-huts-norway/

In Deutschland wäre das garnicht möglich, falsche Infrastruktur, zu viele Menschen auf zu wenig Freifläche.

Norwegen will dafür aber E Bikes verbannen aus der Natur.

https://www.bike-x.de/e-bike/neues-gesetz-in-norwegen/
 
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Lasst euch doch nicht gängeln. Wenn ich auf so jemanden treffen würde, er mir den Weg zu meinen Rad versperren wollte etc., würde ich ihn freundlich aber bestimmt fragen, ob er in der Früh Lack gesoffen hat und im schlimmsten Fall den Spieß umdrehen und meinerseits die Polizei rufen. Nebst einem befreundeten Anwalt.

Und ich ginge an ihm vorbei. Im Zweifel „durch ihn durch“. Mal sehen, ob er dann nicht doch versuchen würde mich festzuhalten. Womit der Tatbestand Freiheitsberaubung auf dem Tisch wäre.

Man sollte doch meinen, dass die Polizei dringendere Themen hat, als jemanden zu belangen, weil er im Wald an nen Baum schifft.
Die haben sogar über das Thema eine Beratungsseite 😂

https://www.polizei-beratung.de/wer...detail/bussgeld-fuer-oeffentliches-urinieren/

Man sollte meinen, jeder halbwegs intelligente Mensch wird niemals gegen eine Hauswand pinkeln.

Aber das der Baum stirbt oder das Grundwasser deswegen umkippt ist eher unwahrscheinlich, die Viecher im Wald pinkeln ja auch. Aber egal, bezahlt und abgehakt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was würden denn die „Trail- und Rampenbauer“ machen, wenn jemand regelmässig in deren Garten kommt, den umbaut, Spuren hinterlässt oder für Konflikte sorgt? Das Tor abschliessen und den Zaun höher ziehen, nehme ich an.

Dieses Nicht-Argument mal wieder. Nun denn: Man kann das nicht vergleichen, auch wenn es so aussieht. Es gelten andere Voraussetzungen bei Waldgrundstücken oder Wiesen oder Feldern. An deinem Haus kannst du den Zaun bauen, wenn das die Bauvorschiften hergeben. Da sind aber z.T. sogar die erlaubten Fassadenfarben vorgegeben, ich würde das prüfen, bevor ich den 2m Zaun hochziehe.

Noch gibt es ein Betretungsrecht, wohlgemerkt aber kein Recht zu buddeln. Aber wenn man nett fragt, geht oft einiges.

Ich habe bessere Erfahrungen mit Privatbesitzern oder Pächtern als mit Staatsforsten. Erstere und Zweitere sind immer mal wieder erstaunlich entspannt, was das anlegen neuer Trails angeht. Wenn man die Haftungsfrage abgeräumt hat und verständig argumentiert, kann man mit uns Waldbesitzern oft gut klarkommen.

Die, die mit der Buddelei ein Problem haben, sind meistens die unbeteiligten dritten Parteien. Die mischen sich dann ein und machen das Fass auf. Habe ich selbst auf meinem Grund schon erlebt. Ein Hausrecht gibt es da nur sehr eingeschänkt.

Unsere Gegner haben es irgendwie geschafft, dass wir Deppen uns permanent auseinander dividieren anstatt für unseren Sport mit all seinen Aspekten das beste rauszuholen.
 
Beruhigt euch doch. Ignoriert das einfach.
Wer downhill unterwegs ist den hält sowieso niemand auf.
Uphill könnte es schwieriger werden, allerdings ist es schwierig eure Personalien festzustellen. Also müsste die Polizei gerufen werden die dann über Waldwege an den Arsch der Welt kommen muss um eine kleine Strafe wegen einer Ordnungswidrigkeit zu verhängen.
Darauf würde ich es jederzeit lächelnd ankommen lassen.
Und überhaupt, wer ist berechtigt jemand wegen einer Ordnungswidrigkeit fest zu halten?
 
Ignoriert das einfach.
Naja, auch wenn ich das genau so wie du beschreibts handhabe, würde ich es dennoch begrüßen, dass die Biker sich besser organisieren oder zumindest einer Interessenvertretung etwas Geld hinterher werfen, damit die das machen. Ich brauche keine Gesetzte, die mich kriminalisieren und die Motivation der Anzeigenhauptmeister und Stöckchenleger noch befeuert.
 
Wer downhill unterwegs ist den hält sowieso niemand auf.
Wer nicht aufgehalten werden kann, wird dann unfreiwillig gestoppt.

Bei uns gibts auch ein paar noch unbekannte Stöckchenleger, welche die einen Fahrradschlauch quer über den Weg spannen u.s.w. Einen Zustieg zu einem Kletterfelsen hat jemand unten einfach vor dem Ausgang der Abfahrt seinen Holzstoss plaziert das man nichtmehr dran vorbei fahren kann, nur noch zu Fuss gerade so vorbei kommt.

Erstere sind extrem lernfähig, haben wohl erkannt das Stöckchen nicht so wirksam sind, jetzt werden die Stöckchen schon dicker.
 
Also, wenn ihr irgendwo den Wald verbotenerweise runter oder hochfährt ist das maximal eine Ordnungswidrigkeit.
Niemand kann euch deswegen festsetzen.
Physische Gewalt ist niemals durch eine bloße Ordnungswidrigkeit gerechtfertigt. Sie stellt eine eigene Straftat dar, die schwerer wiegt als die ursprüngliche Ordnungswidrigkeit.
 
Also, wenn ihr irgendwo den Wald verbotenerweise runter oder hochfährt ist das maximal eine Ordnungswidrigkeit.
Niemand kann euch deswegen festsetzen.
Physische Gewalt ist niemals durch eine bloße Ordnungswidrigkeit gerechtfertigt. Sie stellt eine eigene Straftat dar, die schwerer wiegt als die ursprüngliche Ordnungswidrigkeit.
bringt dir aber nix in dem Moment, klar, kannt die Polizei anrufen und eine Anzeige gegen unbekannt stellen. kommt aber eh nix bei raus. wenn dann musst den "Täter" schon beim ausüben der Tat erwischen. Nicht anfassen, fotografieren.
 
bringt dir aber nix in dem Moment, klar, kannt die Polizei anrufen und eine Anzeige gegen unbekannt stellen. kommt aber eh nix bei raus. wenn dann musst den "Täter" schon beim ausüben der Tat erwischen. Nicht anfassen, fotografieren.
Wie gesagt, ich bin kein Täter und es ist keine Straftat.
Und ja, er kann die Polizei rufen die sich freut wegen einer Ordnungswidrigkeit zu ermitteln.
 
@marvelous Danke, das ist klasse! 👍

Nichtsdestotrotz muss jeder(!) akzeptieren, dass der Wald jemand gehört (Bund, Land oder Person), der ggfs. mit dem Baumbestand und/oder dem Wildbestand wirtschaftet. Man ist nur geduldet und es muss nachvollziehbar sein, wenn es bei fortbestehenden Problemen zu Einschränkungen, bis zum Verbot kommt.
Was würden denn die „Trail- und Rampenbauer“ machen, wenn jemand regelmässig in deren Garten kommt, den umbaut, Spuren hinterlässt oder für Konflikte sorgt? Das Tor abschliessen und den Zaun höher ziehen, nehme ich an.

Wenn es zu rigorosen Verboten mit angewandten Strafen kommt, werden die meisten das Mountainbike imho an den Nagel hängen können.
Das zu ergänzen, bzw. zu wiederholen, weil schon zu oft nicht verstanden, von zu vielen Bikern, also absoluten Minderheit in Flora und Fauna, immer wieder ignoriert wird, obwohl man meinen sollte, hier nur tolerante Menschen mit Grips zu finden. Scheint aber bei den meisten Kommentaren, der immer wieder gleichen Verfassern, die sich immer wieder hochschaukeln, eher nicht wirklich vorhanden zu sein. Dann noch wenig Wissen zu Gesetzen / Befugnissen eines Jeden in diesem Lande / anderswo und das seltsame Umgehen mit allen anderen, Schande.
Wenn wer über meinen Grund, Land, Weiden (mit Viehhaltung) fährt, es bis vor Corona geduldet wurde, freundlich fast schon gebetsartig immer noch / immer wieder darauf hinweisen muss, dass eingezäunte Weiden, privates, angrenzendes Waldstück für Biker (auch aus Haftungsgründen) absolut tabu sind, sperrt man logischerweise komplett zu. Dann werden von den Gleichen Ignoranten, oder besser gesagt „Vollpfosten“ Zäune / eZäune zerstört, man brüstet sich sogar damit, begeht somit bewusst Straftaten, nicht nur Ordnungswidrigkeiten.
Wenn man dann noch bei fast täglichen Runden (mit MTB, oder zu Fuß) durchs mittlerweile arg ramponierte Muttental (wild angelegte, gefährliche Trails) Ortsfremde vor lebensgefährliche Tagesbrüche (überall Warnungen) warnen möchte, kommt der Stinkefinger. Eigentlich sollte man nichts sagen, die Dummen einfach in den Löchern verschwinden lassen, wo es kein Netzt gibt um Hilfe zu rufen. Macht man als verantwortungsbewusster Mitmensch nicht und FW Einsatz kostet ja auch noch der Allgemeinheit Geld.
Gleiches erlebe ich in meiner zweiten Heimat Italien (Dolomiten / Trentino)
Als allererster e-Winterbiker, auf der Seiseralm, oder sonst auf der S-Ronda, Mt.Baldo / Bodone, konnte man vor 15 Jahren noch sagenhaft schöne und anspruchsvolle Trails fahren. Dann kamen die Massen mit eBikes, (hauptsächlich ignorante Deutsche) die trotz Hinweise „nicht“ von den Wegen abzuweichen, reißen diese „Könner“ die Grasnarbe auf, zerstören mutwillig, scheuchen Wild, Pferde und Vieh auf.
Folge, letzten Sommer 70% der Strecken für alle Biker gesperrt. Wird man dann bei unerlaubten Fahren dort erwischt wird’s richtig teuer, was absolut richtig ist, also besser in Foren nicht posten, was man nicht einhalten will.
Sche…. egal ob Waldbau-Gerät / Schlepper die durch eigene Wälder / Weiden fahren, die dürfen das, zumal die oft auch freundlicherweise tote versperrende Bäume von zugelassenen Trail für uns Biker entfernen, oft beanspruchte Bereich aufforsten, wieder für alle nutzbar machen.
Meine Freiheit hört abrupt dort auf, wo ich andere deren Freiheit einschränke. Auch wichtig; vor Betätigung des Mundwerks (Tastatur) Hirn einschalten.
 
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