Druckstufe zu weit zu dachte ich auch schon, dass er eben nicht mehr raus kommt.
Achtung, ich glaube wir reden hier aneinander vorbei:
Du hattest in deinem ersten Beitrag von Zugstufe fast geschlossen gesprochen, darauf bin ich eingegangen...
Zugstufe = Rebound = Dämpfungsverhalten beim
Ausfedern. Hierzu habe ich den Hinweis gegeben, dass das höchstwahrscheinlich zu langsam eingestellt ist.
Druckstufe = Compression = Dämpfung beim
Einfedern. Das würde auch bei einzelnen isolierten Hindernissen zu Schlägen führen, die Zugstufe erst bei wiederholten Hindernissen.
Ist teilweise schwer zu "erfühlen" auf dem Trail, daher würde ich empfehlen beides mittig oder eher offen einzustellen und dann idealerweise den gleichen Streckenabschnitt mehrfach hintereinander zu fahren und dabei
eine der Einstellungen um mindestens ein paar Klicks verstellen (damit es auch einen spürbaren Effekt hat).
Ganz wichtig: immer nur eine Einstellung pro Abfahrt verändern und wenn eine Veränderung eine negative oder gar keine Veränderung gebracht hat, wieder zurück zur vorherigen Einstellung gehen.
Das Prozedere dauert ein wenig, aber so lässt sich strukturiert das neue Rad kennenlernen und hoffentlich eine bessere Einstellung finden.
Diese 20cm Wurzeln eng beieinander fährt man aber eh nur mit 10kmh ... da sollte doch Zeit genug sein?
Bei einer deutlich zu langsamen Zugstufe kann das tatsächlich ein Problem sein... gerade weil sie eng beieinander liegen.
Die Anpassung der Dämpfung ist aber durchaus schon Detailarbeit. Wenn du mit deinem vorherigen Rad (welches war es denn eigentlich?) bei den gleichen Strecken deutlich mehr Federweg genutzt hast, dann liegt eventuell wirklich an der Radcharakterstik (dazu wäre dein Vorgängerrad inkl. grobem Setup interessant).
Andere Betrachtung bzw. Eingrenzung: Wie weit hast du denn deine Gabel ausgenutzt auf den Strecken? Eventuell ist sie so viel weicher als der Dämpfer, dass dort die Energie abgebaut wird und deshalb hinten nur wenig Federweg genutzt wird.