Avinox M2/M2S – neue Motoren im Test: 150 Nm Drehmoment und 1500 W Leistung

Anzeige

Re: Avinox M2/M2S – neue Motoren im Test: 150 Nm Drehmoment und 1500 W Leistung
Ja, weil die Veranstaltung im Herbst stattfindet, stell Dir aber mal vor es wäre ganzjährig.
Ganz- oder Halbjährig befahrende Bikeparks, wie Du selbst schreibst, haben dann auch Boden-Erosion.

Natürlich, wird der Boden mehr aufgearbeitet, da ich noch aktiv Enduro fahre, erst am Wochenende 2 Tage auf einer Veranstaltung war, kenn ich beide Varianten ganz gut. Aber der Natur ist es so oder so relativ egal. Ehem. Strecken, paar Jahre, ist Alles verwachsen.

Die "Pflege" von Wanderwegen und Trails ist doch eher, damits nicht zuwächst und die Trails schön frei befahrbar bleiben.

sondern, dass durch kleine Einbaumaße auch dünnere Rahmen möglich sind.
Kleinere Einbaumasse = geringerer Stützabstand/Hebel = bei gleicher Kraft mehr Moment auf die Befestigungspunkte, bzw. wird ein Teil der geringeren Kraft kompensiert.
Da die Räder zumindest den Wiegetritt des maximalen Fahrergewichtes halten müssen. Also min. 100kg auf 170mm Kurbel = 170nm reden wir von ca. 320 vs. 230 Gesamt-NM => Es sind nur Faktor 1,4 weniger Gesamt-Moment.
wäre ein kompakter 2,3kg oder gar 2,0kg Motor möglich gewesen?
2,3kg, wahrscheinlich schon. OK, dann wären tief unten 300g weniger.
Hat wahrscheinlich weniger Praxisnutzen, wie Ihr der Mehrleistung in der Praxis zuspricht.

Da bringen 300g beim Akku mehr. Und das wird auch irgendwann kommen. Es wird weder bei den aktuellen Akkus, noch beim M2 Motor Schluss sein!

Ich persönlich glaube das ich von dem verbesserten Fahrgefühl das ein leichteres bike bringt mehr profitiere als von mehr Leistung.
Klar, aber hängt von der Menge und dem Ort ab. 300g leichtere Reifen: Natürlich.
300g unten am Radl.....eher nicht.
Gefederte Masse hat nicht nur Nachteile, siehe DH, wo mit Zusatzgewicht gefahren wird.

Ich finde es trotzdem legitim zu sagen "die extra power brauch ich nicht, stattdessen etwas leichter wäre mir lieber gewesen"
Wenns nur das wäre. Hier betreiben ja Einige eher einen Kreuzzug dageben.
Bis jetzt wurden kaum Räder mit dem deutlich leichteren 600er Akku verkauft, laut Händlern fast ausschließlich nahmen die Kunden dann trotzdem den 800er Akku ;)
 
Der neue 700er Akku ist mit 3,18kg eh relativ leicht.
ja aber so lang das er in keinen Rucksack passen würde. (56cm)

Das ist Quatsch. Der Gewichtsfaktor beim Akku sind ja nicht die zellen, sondern die Technik/Elektronik und die Hülle. Da spaart man ja quasi nur das Gewicht der Zellen. Denn der kleine Akku braucht ja dieselbe Elektronik.
Hä ? ich wiederspreche. das gewicht vom BMS kannst ja mal vernachlässigen. Und das Gehäuse schrumpft ja auch mit der Anzahl der Zellen.
Im Grund kannst sagen kleines Sockelgewicht fürs BMS (unter 200g) und der Rest skaliert recht linear mit den Wh.
zumindest solange man immer die gleichen Zellen verwendet
 
Bis jetzt wurden kaum Räder mit dem deutlich leichteren 600er Akku verkauft, laut Händlern fast ausschließlich nahmen die Kunden dann trotzdem den 800er Akku ;)
Und dennoch hat man sich entschieden das neue Amflow modell mit 700wh statt 800wh auszustatten.
Außerdem hatten die kunden wenn überhaupt ja nur eine wahl wenn sie das teure topmodell gekauft haben.


300g leichtere Reifen: Natürlich
300g leichtere reifen sorgen in erster Linie für mehr Pannen.
Das ding ist ja das man quasi immer einen kompromiss eingeht wenn man irgendwo gewicht sparen will.

Gefederte Masse hat nicht nur Nachteile, siehe DH, wo mit Zusatzgewicht gefahren wird.
Das ist alles bekannt. wobei ich mir beim E-bike keine sorgen machen würde das die gefederte masse zu gering ist.

Jedenfalls stimmt es schon, 300g hätten wahrscheinlich ähnlich wenig nutzen wie 1500watt, mir hätte dennoch die entwicklung in diese richtung besser gefallen.

Ein Avinox Rad kauf ich mir möglicherweise trotzdem denn unabhängig von der motorleistung ist das Gesamtpaket schon überzeugend.
 
Die Leute wollten wahrscheinlich noch nie leichte und schwache Bikes sondern primär immer schon nur leichte Bikes.
Dass die 17, 18kg (bis zu gewissem Grad auch heute noch) nur mit kleineren Akkus und angepasst kleineren/schwächeren/leichteren Motoren realisierbar sind, liegt am Stand der Technik, nicht am Willen der Kunden, nur wenig Leistung haben zu wollen.
Runterregeln kann man immer, hochregeln wo nix ist eben nicht.
Die Hersteller haben dann mit viel Marketing aus der Einschränkung der Leistung eine Tugend gemacht, dass das für diejenigen (E-Kritiker, Mtbler, Fitnessfanatiker, Spaßbefreite...) interessant sei, die mit wenig Support fahren wollen.
Nunja, dieses Narrativ schmilzt mit der Verbesserung des Watt:Kg Ratios wie Eis in der Sonne.
Und Entnehmbarkeit des Akkus wird dagegen ein Dauerbrennerthema bleiben.
Nicht jeder kann das Bike frostfrei lagern, hat Lademöglichkeit vor Ort, will im Haus aufladen, unterwegs Akku tauschen usw.

Problematisch sehe ich außerdem den Einfluss vom Avinox/Amflow System auf die Ansichten der Kunden.
Wenn nun dadurch bzw. auch wie die Medien es kommunizieren, schon der CX 5 wieder "veraltet" ist, wer will dann jetzt noch ein Bike mit CX4 oder EP800/801 kaufen...klar, man fährt nicht auf nem Akku/Motor durchs Gelände sondern immer noch auf nem Bike, aber so denken viele Kunden nunmal.
Primäres Kaufargument wird dadurch für ältere Bikes aus 23/24 nochmal mehr der Preis, aber da sind die Händler zu Saisonbeginn jetzt genau gegenteilig unterwegs, Aufschläge um 2,3,4 hundert auf vorher reduzierte Preise für alte Modelle...wer die vorher nicht gekauft hat wird es so erst recht nicht und in paar Monaten sind die noch eine Saison älter...
Also möglich, dass es Dank Avinox/Amflow nochmal ein Preisfeuerwerk im Herbst gibt oder die Branche bewegt sich souverän auf die nächste Klippe zu...
 
Und das Gehäuse schrumpft ja auch mit der Anzahl der Zellen.
Ja, aber weniger als man denkt. Die äußere Hülle verändert sich nicht so stark. Kopf und Boden etc. bleiben auch gleich. Den Unterschied macht die Art des Gehäuses, was man auch am Gewicht und der Form den neuen entnehmbaren 800Wh Akkus im Vergleich zu den langen dünnen Einbauakkus sieht.
Und dennoch hat man sich entschieden das neue Amflow modell mit 700wh statt 800wh auszustatten.
Die hätten sicher auch 800Wh gebastelt, wenn sie gekonnt hätten. Die Länge und damit die Anzahl der hochstromfähigen 4xxx Zellen ist aber begrenzt.
 
Das ding ist ja das man quasi immer einen kompromiss eingeht wenn man irgendwo gewicht sparen will.
Gewichteinsparung ist überall ein Kompromiss:
Bei den Reifen wirkt sich das Gewicht besonders stark aus (Rotation), aber ja, Pannenanfälligkeit steigt.
Aber dasselbe gilt für jedes tragende Bauteil (viel unnötiger, Firlefanz ist eh beim Radl eh nicht zu finden).
Bleibt also nur der Akku, mit dem Kompromiss der geringeren Reichweite.

Die Leute wollten wahrscheinlich noch nie leichte und schwache Bikes sondern primär immer schon nur leichte Bikes.
Dass die 17, 18kg (bis zu gewissem Grad auch heute noch) nur mit kleineren Akkus und angepasst kleineren/schwächeren/leichteren Motoren realisierbar sind, liegt am Stand der Technik, nicht am Willen der Kunden, nur wenig Leistung haben zu wollen.
Natürlich. Am liebsten hätten wir wohl alle gerne ein 12kg FullPower Fully mit nem 1000er Akku......spielt es aber nicht.

Soll es leichter sein, sind Kompromisse notwendig. Entweder bei den mechanischen Komponenten oder bei den elektrischen Komponenten. Hierbei ist über weniger Leistung nur recht wenig Einsparungspotential.
 
Problematisch sehe ich außerdem den Einfluss vom Avinox/Amflow System auf die Ansichten der Kunden.
Wenn nun dadurch bzw. auch wie die Medien es kommunizieren, schon der CX 5 wieder "veraltet" ist, wer will dann jetzt noch ein Bike mit CX4 oder EP800/801 kaufen.
Es gibt sicher Klientel das geil auf den Power ist, die ich so kenne und die Kundschaft die gerade bei meinem Händler so aufschlägt, interessieren sich was die Leistung angeht nur am Rande....die wollen ein Amflow System wegen der Optik, und die sind sogar dafür bereit tiefer in die Tasche zu greifen.
 
Ja, und weitere 2 Monate später ist kaum mehr zu sehen und was ist schon für die Natur 1, 10 oder 100 Jahre...
Genau, und deshalb fahr ich ab sofort in den Wald und mach da meinen Ölwechsel am Auto...Mineralöl wird ja biologisch abgebaut, dauert nur paar Jahrzente...was ist das schon für die Natur?

Man könnte glauben ein Light E mtb, vor allem in diesen Thread, reicht vielen, da die Power von FP eh unnötig ist. Komisch warum kauft die dann niemand??
Weil FP halt geil ist?
Weil haben besser als brauchen ist?
Und vielleicht nicht ganz unwichtig: "Schwanzvergleich". Uns Männern bleiben doch immer weniger Bereiche wo wir das noch ohne negative Konsequenzen ausleben können 😢...🤣
 
Ja, aber weniger als man denkt. Die äußere Hülle verändert sich nicht so stark. Kopf und Boden etc. bleiben auch gleich. Den Unterschied macht die Art des Gehäuses, was man auch am Gewicht und der Form den neuen entnehmbaren 800Wh Akkus im Vergleich zu den langen dünnen Einbauakkus sieht.
Ja und Nein. Die Gehäuse bei den ebike Akkus sind schon sehr unterschiedlich schwer.
Da kommts eher auf den Hersteller an ob er sich Mühe gibt.
Beim neuen 700Wh von avinox kann man das Gehäuse natürlich recht leicht bauen.
Gut macht das z.B. auch Rotwild.
Schlusslicht sehe ich da bei den älteren Bosch Akkus. Dickes Alu mit speichen zusammengehalten und man muss innen nach den Zellen suchen.
Perfekt wäre sowas wie die Bosch pro Werkzeug akkus. die stecken in einem sehr gut Wärmeleitenden Kunststoff und sind in summer für den Inhalt sehr leicht.

Die hätten sicher auch 800Wh gebastelt, wenn sie gekonnt hätten. Die Länge und damit die Anzahl der hochstromfähigen 4xxx Zellen ist aber begrenzt.
genau das... Es gibt schon dickere Zellen im Durchmesser, die sind dann aber sehr teuer und von den Werten sogar schlechter. Und man bekommt wieder ein dickes Unterrohr.
Und länger als die knapp 60cm kannst nicht bauen.
 
ja aber so lang das er in keinen Rucksack passen würde. (56cm)

Da bringst Du 3 davon rein und der Kopf ist auch geschützt wenn's dich rückwärts runter haut beim Uphill

stardupp-stardupp-zip-sup-backpack.jpg
 
Komisch warum kauft die dann niemand?
Ich hätte gerne eines gekauft. Aber als ich auf der Suche war, gab es den TQ noch nicht mit 580Wh, sonst hätte ich ein Bike damit vermutlich geholt.
Das zweite, starke Argument gegen light assist bikes: Als die "im Trend" waren und viele Modelle auf den Markt kamen, waren die Hersteller der Meinung, sie extrem hoch zu bepreisen.

Mein Fazit daraus: Zu spät ordentliche Akkus drangespaxt und den Ruf mit den hohen Preisen versaut. Nun kommen die fullpower mit dem Gewicht runter. Da stehen light assist jetzt halt schon schön blöd da.
 
Der Großteil legt Wert auf die entnehmbarkeit des Akku und verzichtet auf die volle mögliche Leistung. Jene kann ja nur mit dem FP 700 abgerufen werden und der ist fest verbaut.

Somit geht das Konzept mit den 1500W und 150Nm schon Mal nicht ganz auf. Das werden bestimmt Ladenhüter.
Die 1500 Watt sind eher ein theoretischer Wert, der nur bei einer Trittfrequenz weit jenseits von 120 rpm erreicht werden kann. Bis zu den 120 rpm wird man die geringe Mehrleistung durch den FP700 Akku kaum spüren.
 

Anhänge

  • leistung__ber_trittfrequenz__absolut__watt__ (1).png
    leistung__ber_trittfrequenz__absolut__watt__ (1).png
    116,9 KB · Aufrufe: 50
Die 1500 Watt sind eher ein theoretischer Wert, der nur bei einer Trittfrequenz weit jenseits von 120 rpm erreicht werden kann. Bis zu den 120 rpm wird man die geringe Mehrleistung durch den FP700 Akku kaum spüren.
Die Watt interessieren mich null die Bohne,, Watt kann ich selber treten, die Nm sind das interessante!

Und bevor das jetzt falsch verstanden wird, nein, keine 1500 aber 270 und das länger wie 2 min. und bisschen was bekommt man dann noch dazu dann ist man im Bereich eines TTF Fahrer, reicht also überall locker hin.
 
Bis jetzt wurden kaum Räder mit dem deutlich leichteren 600er Akku verkauft, laut Händlern fast ausschließlich nahmen die Kunden dann trotzdem den 800er Akku ;)
Die seitherigen Amflow Kunden sind ja auch eher etwas "speziell". Zumindest diejenigen, die ich in freier Wildbahn so sehe. Das sind nicht unbedingt die "Techniker", die auf ein leichtes Bike Wert legen...
 
Zurück