Bremsscheiben Design vs. Funktion

die erste Scheibe (220er) ging nach Reklamation wegen extremer Dickenabweichungen retour (Geld zurück) der Lewistechstore war aber anscheinend kein offiziell berechtigter Verkaufsstore, es war aber eine original verpackte Lewis Scheibe

ein zweiter Versuch war dann nur mehr mit einer 203er, diese mußte ich mit zusätzlichen Sackbohrungen nach bessern weil die Löcher nur im Mittenbereich plaziert waren (stabil gebaut und gute Kühlung aber Pfeifgeräusche)
Ach genau, erinnere mich. Ich hab ja die 220 diese ich im Sommer wieder montiere. Deswegen haben mich dzbl deine Erfahrungen nochmal interessiert :) Aber klar somit ist das Thema bei dir durch....

Ein Freund hätte an der 203/2.3 interesse. War da nicht mal was mit den Reibring/zu wenig Löcher im Vergleich zur 220/2.3 ? konnte das über die Suche nicht mehr finden. Danke
 
Ach genau, erinnere mich. Ich hab ja die 220 diese ich im Sommer wieder montiere. Deswegen haben mich dzbl deine Erfahrungen nochmal interessiert :) Aber klar somit ist das Thema bei dir durch....

Ein Freund hätte an der 203/2.3 interesse. War da nicht mal was mit den Reibring/zu wenig Löcher im Vergleich zur 220/2.3 ? konnte das über die Suche nicht mehr finden. Danke
Test 1
Versuch mit zusätzlichen Löchern

wenn am Design inzwischen nichts geändert wurde, dann kann das halt zu Geräuschen führen
bei schmälere Beläge (Shimano eher nur aussen) bei grössere Belagformen auch innen

grösser durchgehende lochfreie oder schlitzfreie Flächen ergeben in diesen Bereichen mehr punktuelle Erhitzung am Belag und auch weniger Belagreinigung

Lg Tirolbiker 63
 
@Tirolbiker63 Danke! ja die Lochung unterscheidet sich deutlich zur 220er Version. Tatsächlich gerade mit meiner 220er verglichen. Hatte keine Probleme mit der 220 auch was die Geräusche betrifft. Läuft auch etwas ruhiger wie meine RS01E 220 und kühlt besser. Der Reibring ist ja bei der RS01E um die 14.5-15mm und bei der Lewis ordentliche 19.3mm. ( gut für breitere Beläge )

Somit werde ich dann eher von der Lewis 203 abraten.
 
Spricht sonst noch irgendwas gegen die Verwendung der 2 -teiligen Sinter green in einer MT 5 und für die Verwendung der einteiligen?
Nein. Mit den einteiligen Belägen kann ich mein Bike eine knappe Sekunde im Stoppie fahren (danach stehe ich ohnehin). Mit Formula Cura 4 gelingt mir das auch. Mit MT5 und den kleinen Belägen kriege ich das nicht hin - ich muss die Bremse sofort wieder aufmachen um mich nicht zu überschlagen. Deshalb meide ich die kleinen Einzelbeläge bei der MT5 generell.
 
Spricht sonst noch irgendwas gegen die Verwendung der 2 -teiligen Sinter green in einer MT 5 und für die Verwendung der einteiligen?
Vorteile der 2 teiligen grossen Beläge
Dosierbarkeit
weniger Kippeffekt vom Belag und der Kolben (dadurch auch eher weniger keilförmige Belagabnutzung)

Vorteile der 4 teiligen kleinen Beläge
schneller Wechsel (ohne Radausbau)
mehr Power lt. eigenen Messungen (da in Summe 6,5% grössere Belagfläche bei den kleinen 4 teiligen Belägen)
gefühlt mehr Biss (da 2 Kanten in das Scheibenprofil hinein kippen)
bessere Zentrierung vom Belag durch die Schraubenhalterung (der Haken ermöglicht vertikal viel Spielraum)
schnellere Einbremsung (2 kurze geteilte Belagflächen passen sich schneller an das Scheibenprofil an)
Netto mehr Belag drauf (da dünnere Trägerplatte und insgesamt mehr Gesamtfläche und Belagdicke)
bessere Auflage an der vorhandenen Reibfläche (vor allem bei weniger hohen Reibringen) da der kleine Belag weniger hoch ist (16mm gegen 16,4mm) aber dafür insgesamt breiter

man bekommt die 4 teiligen Beläge auch eher leichter schleifrei da sich die Beläge leichter an ein ev. schon etwas eingelaufenes Scheibenprofil anpassen, besser vertikal zentriert sind und weniger hoch auftragen

PS: bei einigen Punkten kann es Abweichungen bei Fremdbelägen geben (Trägerplattendicke, Belagfläche, Netto-Belaghöhe usw.)

für mein Anforderungsprofil als Bergtourenfahrer ist keine extrem feinfühlige Dosierung nötig, da waren für die MT5 Magura 8.S und Sinter Green (012) Top, auch wenig Probleme mit Geräusche

wenn man Fremdscheiben mit weniger hohen Reibringen nutzt, dann bekommt man bei den grossen einteiligen Belägen noch weniger der ohnehin geringeren Belagfläche auf die Scheibe weil sie ja höher sind und dann innen nur an den Stegen auf liegen (insgesamt breiter und weniger hoch ist hier günstiger)

Lg Tirolbiker 63
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Zweiteiligen von Sinter haben keine Haken , sondern eine (doppelte) Schraubenhalterung.
ja, das ist auch bei TS Power Belägen so

beim grosse Versender mit A gibts schon welche (Halteschrauben schwarz und silber)
kosten da halt 12€ (die sind sicher versilbert ;).)

oder halt einen Satz vierteilige Magura Beläge kaufen, da sind die Schrauben auch dabei

Lg Tirolbiker 63
 
Hallo zusammen,

ich durfte eben feststellen dass die RS05E nicht über die Centerlock- Aufnahme gehen!
Habe ich da irgendwas überlesen oder hat das tatsächlich noch niemand mit CL Adaptern verbaut?!

Kotze gerade im Strahl....:mad:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,

ich durfte eben feststellen dass die RS05E nicht über die Centerlock- Aufnahme gehen!
Habe ich da irgendwas überlesen oder hat das tatscählich noch niemen mit CL Adaptern verbaut?!

Kotze gerade im Strahl....:mad:
Bei einer Tektroscheibe hatte ich das Problem, dass die Ränder der Bohrungen zur Verschraubung der Scheibe zuweit nach innen überstanden, so dass Scheibe auf Adapter nicht über die Centerlockverzahnung ging. Eine Feile hat das behoben.
 
Bei einer Tektroscheibe hatte ich das Problem, dass die Ränder der Bohrungen zur Verschraubung der Scheibe zuweit nach innen überstanden, so dass Scheibe auf Adapter nicht über die Centerlockverzahnung ging. Eine Feile hat das behoben.
Ganz genau das meinte ich.
Hab dann den Dremel ausgepackt. Sollte ja unkritisch sein, bei der Galfer Shark ist an den Bohrungen von vorneherein weniger Fleisch.
 
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