MTB-Regeln in Österreich?

ich bin nächste Woche wieder im Zillertal Freunde besuchen, die dort ein Sportgeschäft mit Bikeverleih haben.
Rad lasse ich zuhause, da es dort eh keine gescheiten Strecken zum Tiefenmetermachen gibt. Werd mich aber mal umhören bei den einheimischen Freunden, wie so die aktuelle Lage/Stimmung zum Thema Biken dort ist.
 
Leider gehen die kleinen Waldwege vom Biken ja so kaputt daß der Borkenkäfer sich besser ausbreiten kann und die Forstwege halten die Massen von Bikern auch nicht aus.
Aber der Borkenkäfer ist doch absolut notwendig, um auch dem letzten Sturschädel vor Ort zu zeigen, dass man die traditionellen Holzanbauflächen dringend in möglichst naturnahe und widerstandsfähige Wälder umwandeln muss!
 
Was nicht passieren wird. Da wo tatsächlich wegen Borkenkäfern der Nadelwald gerodet wurde haben die was angepflanzt? Richtig, Fichten.. Die wachsen nämlich schneller und bringen früher wieder Ertrag.
 
Die Gesetzeslage ist nun mal so. Der Alpenverein ist da "aktiv" um das zu verbessern.
Allerdings ist es halt so.

Dass wir ein Tempolimit auf der Autobahn haben, hat sich ja auch herum gesprochen. Wo ist da der Aufschrei, daß in Österreich nicht 200 gefahren werden darf. Die Engländer fahren am Kontinent ja auch auf der vorgeschriebenen Seite.

Es wird hier sehr bequem über die Rechte an dem Eigentum anderer gespottet. Möchte mal sehen wie cool es diese Herrschaften finden, wenn jemand in ihrem Garten, Haus oder Wohnung sich ungefragt breit macht. Da endet dann die Toleranz ziemlich schnell?

Und, um es überspitzt zu formulieren: Wir haben schon genug Touristen in Österreich. Es muss nicht jeder m2 der Landschaft für Jeden als Spielplatz immer verfügbar gemacht werden.
Und leider verhalten sich da auch immer noch einige eher wie Kolonialherren, statt wie Gäste.

Und wenn sich der Tourismusverband die Arbeit macht und 29 Touren veröffentlicht - dann ist das auch nicht Recht. Weil nur die Tour Nr. 30 und 31 sind akzeptabel.

Zur Info so wie ich das verstehe: Der Tourismusverband ist hier jetzt Wege Erhalter. D.h. der könnte rechtlich voll dran sein, wenn da was passiert. Und die müssen natürlich auch den Zustand überprüfen und Instandhalten.

Im Bikepark selbiges. Da werden ja extra die Abfahrten in den Wald gebaut - mit schwerem Gerät.
Und: da gibts eine funktionierende Rettungskette. Und die ist SEHR WICHTIG - weil auch sehr viel passiert.

Und genau deshalb gibts halt oft Stunk. Weil die offiziellen Routen und der Bikepark sind nicht genug - da muss unbedingt 500m weiter am Wanderweg noch mit dem Bike gefahren werden.

Der Wald ist halt nicht nur für den Tourismus da. Momentan Waldbesitzer zu sein ist nicht nur lustig. Borkenkäfer und Klima setzen dem Wald sehr zu. Und die marode Fichte erzielt auch kaum mehr Ertrag.
Daß die Aufräumarbeiten nach einem Wind- oder Schneeschaden ein extrem gefährlicher Knochenjob ist, wird wohl übersehen. Daß bei der Waldbewirtschaftung jährlich tödliche Unfälle passiern ist nicht bewusst?
Da hab ich doch schon Verständnis, daß die Besitzer sich gegen die komplette Öffnung wehren.
Weil: wenn ein Tourist durch sein eigenes Fehlverhalten zu Schaden kommt, ist der Grundbesitzer mal sofort vor Gericht. Mit einem Verbotsschild hat der wenigstens eine Chance, daß er nicht verurteilt wird.


Tolles Angebot.
Das scheint für manche hier nicht gut genug zu sein. Ich habe gerade gesehen, wie Leute unvorbereitet irgendwo hochklettern und sich dann selbst Probleme einhandeln. Meiner Meinung nach liegt das Problem nicht darin, dass es zu wenige Trails gibt, sondern dass manche Leute selbst die vorhandenen nicht benutzen wollen. Wobei ich natürlich auch nichts gegen mehr normale Trails außerhalb der Parks hätte, solange sie ordentlich präpariert sind. Manchmal ist es wie mit anderen Dingen im Leben: Es gibt Regeln, aber jeder sucht nach Wegen, sie zu umgehen. Ich habe sogar mal auf einer Webseite, die casino igre za denar, über Boni und verschiedene Systeme gelesen. Und auch dort suchen die Leute ständig nach Möglichkeiten, die Regeln zu umgehen – im Prinzip ist die Logik ähnlich. Ich denke, solange es keinen Kompromiss zwischen den Betreibern und den Fahrern gibt, wird so etwas immer wieder passieren.


Ja klar - aber wie soll das gehen? Außerhalb vom Bikepark extra noch Downhill Strecken bauen?
Die Biker gezielt auf die Wanderwege lotsen?

Was spricht gegen den Bikepark? Ich verstehe es halt nicht.
Ich erwarte beim Skifahren ja auch keine perfekt präparierte schwarze Piste im freien Gelände.
Das ist zwar logisch, aber manchmal sind die Regeln wirklich zu streng. Fährst du selbst nur auf offiziellen Strecken?
 
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Was nicht passieren wird. Da wo tatsächlich wegen Borkenkäfern der Nadelwald gerodet wurde haben die was angepflanzt? Richtig, Fichten.. Die wachsen nämlich schneller und bringen früher wieder Ertrag.
In Vorarlberg bei uns am Hang wird ein Mischwald aufgeforstet
Das ist zwar logisch, aber manchmal sind die Regeln wirklich zu streng. Fährst du selbst nur auf offiziellen Strecken?
Ich bin gelernter Österreicher, Regeln sind für Andere und egal, solange man nicht erwischt wird.

Kommt drauf an, wann und wo.

Sonntag morgens um 0900 am Ausflügler Berg den Wanderweg runter müssen, da hab ich kein Verständnis dafür. Auch nicht wenn Leute die wenigen Wanderwege im Bike Park zur Hauptsaison auch noch fahren "müssen"
Wenn es eine Bike Route gibt, dann ist die zu verwenden. Kann dann gut vorkommen dass ich Leute anbrülle, die auf dem ausgeschilderten Bike Trail wandern müssen.
Gerade in Hotspots vom Tourismus ist die Belastung eh schon viel zu groß.

Leben und Leben lassen. 😉

Im Urlaub fahre ich zu 95% regelkonform.

Zuhause allerdings bin ich meist in Gegenden unterwegs, wo sich niemand hin verirrt. Daher stört es auch niemanden. Allerdings kenn ich mich auch aus.
Zu Fuß gibt's auch viele Wege, die in keiner Karte eingezeichnet sind. Kennst jemand der einen GPS track hat, so auf die Art. Die sind zum Biken allerdings wenig geeignet.
 
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Im Bikepark geht es zumeist nur bergab.
Möglicherweise will nicht jeder nur bergab fahren und mit dem Lift wieder hoch?

Leider gehen die kleinen Waldwege vom Biken ja so kaputt daß der Borkenkäfer sich besser ausbreiten kann und die Forstwege halten die Massen von Bikern auch nicht aus.


Warum wird da aufgeräumt? Weil es sich immer noch lohnt. Stört der Biker? Bei uns wird abgesperrt wenn gefällt wird. Dann dreht man halt wieder rum.

Ich sehe aktuell wie wichtig den Waldbesitzern der Wald ist. Nach einer diesjährigen Überlegung der Gemeinden einen Teil des Waldes zu schützen, können seit 1. Oktober nicht genug Bäume Umgeworfen werden. 150 uralte Buchen. Innerhalb einer Woche aus dunklem Wald eine Lichtung gemacht. Mit extra neuem Forstweg und Wasserläufen..

Hier gehts einzig nur um Tradition und Geld. Und genau deshalb fahre ich wo ich will.
Geldstrafe? Im Fitness, im Fußball, im Tennis, im Turnverein.. überall zahle ich einen Beitrag. Würde ich freiwillig fürs fahren im Wald ausgeben. Nebenbei ist es eines meiner Hobbys, auf Fußballspiele zu setzen – ein bisschen Nervenkitzel und Spannung ähnlich wie beim Biken. Dafür nutze ich zum Beispiel betmatch, wo ich meine Fußballkenntnisse direkt einbringen kann.

Ob das nun Mitgliedsbeitrag oder Strafe heißt ist ja egal.
Ich kann gut nachvollziehen, dass du als Biker gerne flexibel unterwegs sein möchtest und dass reine Bikepark-Strecken mit Lift für manche nicht so spannend sind. Gleichzeitig ist es natürlich auch nachvollziehbar, dass Waldbesitzer und Gemeinden auf den Zustand der Wege und den Schutz des Waldes achten müssen – gerade bei alten Bäumen oder sensiblen Waldflächen.

Die Diskussion um Geldstrafen oder Mitgliedsbeiträge für die Nutzung von Waldwegen ist spannend. Ich finde, der Ansatz, dass man für den Erhalt der Infrastruktur oder für den Naturschutz einen kleinen Beitrag leistet, ist nachvollziehbar, solange er transparent und sinnvoll eingesetzt wird.

Am Ende bleibt es eine Gratwanderung zwischen Freiheit für die Biker und Verantwortung für den Wald – beides wichtig, um die Natur langfristig zu erhalten und trotzdem Spaß am Sport zu haben.
 
Und wie schon irgendwo erhähnt: Ich habe gar kein Verständis, wenn im gut besuchten Wandergebiet, wo es einen eigenen Bikepark gibt, jetzt noch unbedingt am Wanderweg runter gefahren werden muss. Hat wenig mit gegenseitiger Rücksicht zu tun. Der Berg ist eh schon klein genug für beide Sportarten, bleibt doch bitte in den für euch jeweilige Gruppen vorgesehenen Fläche. Vice versa, wenn Wanderer die Downhill Strecke rauf gehen. Einfach nur dumm und saugefährlich.

Die Wege Erhaltung ist ein Thema. Auch evlt. verursachte Schäden - da kommts halt auf die Menge der Biker an.

Das viel schwierigere Thema ist, wenn ein Unfall passiert.

Ein Biker fährt den Waldweg oder die Forststraße runter. Stürzt schwer. Die Versicherung will die Kosten der Behandlung, Invalidität usw. natürlich selbst bezahlen - sondern wo anders holen. Schwupps findet sich der Besitzer/Eigentümer vom Weg vor Gericht wieder. Und so ein Prozess kostet auch mal schnell mehr, als der Schaden war. Anwalt ~400€/h, Gerichtskosten, mehrere Gutachten usw....

Der Bikepark Betreiber kann sich da relativ gut absichern. Einfach durch protokollierte Überprüfungen, Wartungsplan und natürlich entsprechender Versicherung. Kostet halt, aber im Endeffekt zahlt das ja der Biker irgendwie mit.

Bei Bikestrecken außerhalb vom Park wird das oft vom Tourismusverband übernommen.

Wenn das allerdings "irgendwo" im Wald passiert? Dann müsste sich jeder Bauer / Forstwirt das aufhalsen. Berechtigterweise interessiert das die nicht, weil sie nur Kosten und Aufwand damit haben.
Wenn da allerdings ein Fahrverbot war, dann kann der Besitzer nicht auf mangelhafte Wegeerhaltung verklagt werden. Also probieren kann mans, wird halt vom Gericht ziemlich schnell zurückgewiesen die Klage. Hat der Wegeerhalter alles getan um den Unfall zu verhindern - Ja es war Fahrverbot.
 
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Und wie schon irgendwo erhähnt: Ich habe gar kein Verständis, wenn im gut besuchten Wandergebiet, wo es einen eigenen Bikepark gibt, jetzt noch unbedingt am Wanderweg runter gefahren werden muss. Hat wenig mit gegenseitiger Rücksicht zu tun. Der Berg ist eh schon klein genug für beide Sportarten, bleibt doch bitte in den für euch jeweilige Gruppen vorgesehenen Fläche. Vice versa, wenn Wanderer die Downhill Strecke rauf gehen. Einfach nur dumm und saugefährlich.

Die Wege Erhaltung ist ein Thema. Auch evlt. verursachte Schäden - da kommts halt auf die Menge der Biker an.

Das viel schwierigere Thema ist, wenn ein Unfall passiert.

Ein Biker fährt den Waldweg oder die Forststraße runter. Stürzt schwer. Die Versicherung will die Kosten der Behandlung, Invalidität usw. natürlich selbst bezahlen - sondern wo anders holen. Schwupps findet sich der Besitzer/Eigentümer vom Weg vor Gericht wieder. Und so ein Prozess kostet auch mal schnell mehr, als der Schaden war. Anwalt ~400€/h, Gerichtskosten, mehrere Gutachten usw....

Der Bikepark Betreiber kann sich da relativ gut absichern. Einfach durch protokollierte Überprüfungen, Wartungsplan und natürlich entsprechender Versicherung. Kostet halt, aber im Endeffekt zahlt das ja der Biker irgendwie mit.

Bei Bikestrecken außerhalb vom Park wird das oft vom Tourismusverband übernommen.

Wenn das allerdings "irgendwo" im Wald passiert? Dann müsste sich jeder Bauer / Forstwirt das aufhalsen. Berechtigterweise interessiert das die nicht, weil sie nur Kosten und Aufwand damit haben.
Wenn da allerdings ein Fahrverbot war, dann kann der Besitzer nicht auf mangelhafte Wegeerhaltung verklagt werden. Also probieren kann mans, wird halt vom Gericht ziemlich schnell zurückgewiesen die Klage. Hat der Wegeerhalter alles getan um den Unfall zu verhindern - Ja es war Fahrverbot.

Und ich habe gar kein Verständnis dafür, wenn jemand meint, er müsste mir als Biker einen Teilbereich eines Berges / Waldes verbieten und mich da nicht haben wollen, wo er laufen oder sonst was tun will.
Wo sind wir denn eigentlich?
Ich sag doch auch nicht zu einem Wanderer, dass er woanders hingehen soll, weil da schon zu viele laufen, wo er grad laufen will.
Scheiss selbstgefälliges Getue geht mir maximal auf den Sack.
 
Meinst du das ironisch? Dann bitte ein smiley hinzufügen

Und ich habe gar kein Verständnis dafür, wenn jemand meint, er müsste mir als Biker einen Teilbereich eines Berges / Waldes verbieten
Nein - ein Teil vom Wald wurde exklusiv für die Biker gestaltet und für alle Anderen gesperrt. D.h. Wanderwege weg gefallen. Aber das reicht halt nicht. Der Biker beansprucht alles für sich...

Es steht dir jederzeit der Weg zum OGH und Verfassungsgericht offen. Oder eine Mehrheit im Parlament finden, um das Gesetz zu ändern.

Ist der Wald in deinem Eigentum?
Stehst du über national gültigem Recht?
Hast du eine blasse Ahnung zur Rechtslage in Österreich?

Offensichtlich nicht - also würde ich mit so unqualifizierten Aussagen halt etwas vorsichtig sein.


und mich da nicht haben wollen, wo er laufen oder sonst was tun will.

D.h. für dich wäre es vollkommen in Ordnung, wenn jemand zu dir ins Wohnzimmer geht und auf das Sofa kackt? Weil Eigentum, Recht, Anstand und Rücksicht gilt ja für niemanden?
Weil genau das forderst du mit deiner Aussage.

Fahrrichtung auf der Autobahn ist wohl auch komplett überbewertet?


Wo sind wir denn eigentlich?
Ich sag doch auch nicht zu einem Wanderer, dass er woanders hingehen soll, weil da schon zu viele laufen, wo er grad laufen will.
Wenn also ein Wanderer die Downhill Strecke rauf wandert und du ihn umsägst - hat der Wanderer natürlich Recht? Weil deine Einstellung gilt für Ihn genauso? Ist deine eigene Schuld, daß du gestürzt, gegen den Baum geflogen und dann Querschnittgelähmt bist?

Wer kommt denn auf die Idee, daß man einem Wanderer verbieten könnte, die Downhill Strecke rauf zu gehen?

Scheiss selbstgefälliges Getue geht mir maximal auf den Sack.
Gegenseitiger Respekt und Rücksichtnahme wurde halt nicht jedem in die Wiege gelegt oder anerzogen.

Die Freiheit des einen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt.
Du scheisst also auf alle Anderen?
 
Das viel schwierigere Thema ist, wenn ein Unfall passiert.

Ein Biker fährt den Waldweg oder die Forststraße runter. Stürzt schwer. Die Versicherung will die Kosten der Behandlung, Invalidität usw. natürlich selbst bezahlen - sondern wo anders holen. Schwupps findet sich der Besitzer/Eigentümer vom Weg vor Gericht wieder. Und so ein Prozess kostet auch mal schnell mehr, als der Schaden war. Anwalt ~400€/h, Gerichtskosten, mehrere Gutachten usw....
Ist es echt so schwierig zu verstehen, dass es schlicht keinen Schutz dagegen gibt, von jemanden verklagt zu werden?
 
Und wie schon irgendwo erhähnt: Ich habe gar kein Verständis, wenn im gut besuchten Wandergebiet, wo es einen eigenen Bikepark gibt, jetzt noch unbedingt am Wanderweg runter gefahren werden muss. Hat wenig mit gegenseitiger Rücksicht zu tun. Der Berg ist eh schon klein genug für beide Sportarten, bleibt doch bitte in den für euch jeweilige Gruppen vorgesehenen Fläche. Vice versa, wenn Wanderer die Downhill Strecke rauf gehen. Einfach nur dumm und saugefährlich.

Die Wege Erhaltung ist ein Thema. Auch evlt. verursachte Schäden - da kommts halt auf die Menge der Biker an.

Das viel schwierigere Thema ist, wenn ein Unfall passiert.

Ein Biker fährt den Waldweg oder die Forststraße runter. Stürzt schwer. Die Versicherung will die Kosten der Behandlung, Invalidität usw. natürlich selbst bezahlen - sondern wo anders holen. Schwupps findet sich der Besitzer/Eigentümer vom Weg vor Gericht wieder. Und so ein Prozess kostet auch mal schnell mehr, als der Schaden war. Anwalt ~400€/h, Gerichtskosten, mehrere Gutachten usw....

Der Bikepark Betreiber kann sich da relativ gut absichern. Einfach durch protokollierte Überprüfungen, Wartungsplan und natürlich entsprechender Versicherung. Kostet halt, aber im Endeffekt zahlt das ja der Biker irgendwie mit.

Bei Bikestrecken außerhalb vom Park wird das oft vom Tourismusverband übernommen.

Wenn das allerdings "irgendwo" im Wald passiert? Dann müsste sich jeder Bauer / Forstwirt das aufhalsen. Berechtigterweise interessiert das die nicht, weil sie nur Kosten und Aufwand damit haben.
Wenn da allerdings ein Fahrverbot war, dann kann der Besitzer nicht auf mangelhafte Wegeerhaltung verklagt werden. Also probieren kann mans, wird halt vom Gericht ziemlich schnell zurückgewiesen die Klage. Hat der Wegeerhalter alles getan um den Unfall zu verhindern - Ja es war Fahrverbot.

Wenn man die markierten Wege verlässt, steigt Unfallrisiko und die Abnutzung der Trails deutlich, wie bei Fox Slots auch Zufall und Risiko eine Rolle spielen. Rücksicht und Beschilderung sind wichtig, sonst leidet Wegepflege und Natur insgesamt.
Ich verstehe deinen Punkt. In stark genutzten Wandergebieten sollte die Trennung von Wander- und Bikewegen eingehalten werden.
 
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