Gesetzentwurf in Kalifornien/USA: Strengere Regeln für E-Bikes

Leute ernsthaft. Das ist doch schon wieder ein laues Lüftchen im Wasserglas. Wenn ich schon EU und sonstige Funktionäre lese, kann man sich doch an drei Fingern abzählen, dass das wieder nur solche Institutionen interessiert, die sonst nix auf dem Schreibtisch haben. Das juckt doch in der Praxis keine Sau.
 
Nein, eben nicht die EMTBs wurden als Mopeds bezeichnet sondern die Bikes mit PAS-Steuerung bei denen nur die Kurbel ganz leicht bewegt werden muss und das Bike dann von alleine auf 25 km/h beschleunigt.
Alles Mofa, egal ob PAS oder nicht.
Ist auch egal ob Du mit 10er Trittfrequenz es auf 25 schaffst oder nur 5 Kurbelumdrehungen und 75 Watt Eigenleistung

Mopeds sind die S Pedelecs also die 45er. Da musst schon ordentlich rein sappen wennst das kontinuierlich fahren willst. Durchschnittlich fahren die um die 32.
Das ist mir nem RR deutlich einfacher in der Ebene.
 
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Nein, eben nicht die EMTBs wurden als Mopeds bezeichnet sondern die Bikes mit PAS-Steuerung bei denen nur die Kurbel ganz leicht bewegt werden muss und das Bike dann von alleine auf 25 km/h beschleunigt.
Wohl noch nie auf Pinkbike unterwegs gewesen oder sonstige gemischte Kommentarsektionen gelesen? Falls das nicht ganz klar ist, damit wurden/werden die normalen Pedelecs von Herstellern wie Specialized oder Cube gemeint, nicht Aliexpress Specials mit fragwürdiger Legalität. Umgangssprachlich Mopeds, nicht vor dem Gesetz, ich rede hier nicht von s-Pedelecs
Das Problem ist sicher nicht die Leistung die Mensch+Motor während der Fahrt erreichen sondern die Kraft die während dem Schaltvorgang ins System gebracht wird. Und da ist meist der Fahrer dran schuld. Wenn er das nicht kann, dann soll er es lernen oder sich ein System kaufen welches beim Schaltvorgang automatisch Kraft aus dem System nimmt.
Der Avinox nimmt genau deswegen Leistung raus beim Schaltvorgang, wenn man ein elektronisches Schaltwerk am Motor angeschlossen hat. Hilft leider nur bedingt, passiert auch Fahrern, die eigentlich wissen, was sie tun. Siehe Review vom Amflow vom Jordi auf Youtube, 3000km und drei (!) Kettenrisse (XO Kette). Ich würde behaupten, der Mann kann eigentlich Radfahren, also schaltet er bewusst materialmordend oder die reduzierte Leistung ist immer noch zu viel
Es reicht doch wenn es die Limitierung der Geschwindigkeit gibt.
Warum muss die Leistung limitiert werden?
Einen maximalen Leistungszuschlag darf es gerne geben (dann kann man immer noch 1.000W abrufen wenn man es mal braucht), das wäre dann aber für die Pseudopedalierer wohl das Aus (denn die leisten ja quasi gar nichts um die Motor-Höchstgeschwindigkeit zu erreichen).
Leistung oder Unterstützungsfaktor, vielleicht auch beides je nach Anwendungsfall. Leistung (750W) weil man dann für kein Land eine Extrawurst braucht und als klare Abgrenzung zu Kleinkrafträdern. Gabs ja bereits mit 600W in Österreich, die Limitierung ist 2023 oder 2024 gefallen. Unterstützungsfaktor, damit die Räder kontrollierbar bleiben und sich noch halbwegs wie ein Fahrrad fahren (dein Argument mit den Pseudopedalierern). Die beste Sensorik kann nur bedingt helfen bei der Kontrolle, Stichwort Rentner und Selbstüberschätzung. Für Lastenräder kann man gerne Ausnahmen machen.

Konkrete Beispiele: Pedelec Klasse 1: klassiche eMTBS, e-Trekking, etc mit 750W Spitze und 400% maximale Unterstützung, 25km/h
Klasse 2: Lastenräder, sagen wir 1250W und 800% Unterstützungsfaktor, mindestens 180kg zulässiges Gesamtgewicht. 25km/h. Mit 180kg gäbe es eine klare Grenze zu Klasse 1, da keine Kernkomponenten wie Gabeln und Laufräder übernommen werden können, bei 150-160kg ist da meist Schluss.
Von mir aus noch Klasse 3, e Rennrad/Gravel: Rennradlenker muss verbaut sein, Helmpflicht, maximales Eigengewicht irgendwo zwischen 12 und 15kg fahrfertig (reicht für Alurahmen mit Vollausstattung), maximale Leistung 300W, 150% Unterstützung und 30-35km/h Höchstgeschwindigkeit. Wenn man zum Leistungsausgleich mit e unter fitteren Rennradlern unterwegs ist, wird man bei 2-3% Steigung nicht sofort stehen gelassen, wo sonst der Motor wegen der 25km/h Grenze aussetzen würde, dafür aber mit sonst strengere Regulierungen

s-Pedelcs dürfen natürlich auch bleiben wobei man da innerhalb der EU/EWR vereinheitlichen sollte. In einem Land darf ich am Fahrradweg fahren, im angrenzenden Land ist man 1 zu 1 mit einem 50cc Moped gleichgestellt
 
nicht Aliexpress Specials mit fragwürdiger Legalität
Nein, ich meinte schon die legalen. Aber eben mit PAS-Sensor bei denen nicht getretet sondern nur die Pedale bewegt werden müssen. Völlig legal. Hat aber eben mehr mit Mofa zu tun als mit Fahrrad.

Ich würde behaupten, der Mann kann eigentlich Radfahren, also schaltet er bewusst materialmordend oder die reduzierte Leistung ist immer noch zu viel
Ja, aber der wird halt auch nicht immer optimal schalten können, denn der fährt ja mit dem Bike nicht zur Eisdiele. Ich persönlich weiß nicht wie gut die Reduzierung der Leistung beim Schalten mit elektronischen Schaltungen funktioniert. Ich nehme lieber die Technik der modernen Schaltung aber mit Kabelzug (also die Eagle 90).
Es ist aber nicht der Gesetzgeber dafür zuständig dafür zu sorgen dass keine Ketten oder Ritzel brechen, denn dafür kann der Benutzer selbst sorgen (er kann ja zB mit weniger Unterstützung fahren - oder selbst weniger treten ;-)).

Leistung (750W) weil man dann für kein Land eine Extrawurst braucht
Natürlich braucht man dann noch Extrawürste. Denn in den USA darfst du schneller fahren mit Unterstützung. In HK und NZ noch viel schneller und auch mit mehr Leistung etc. Also keinen Quatsch von den USA abschauen denn sonst messen wir irgendwann auch noch Strecken in Füßen oder sonstigen Körperteilen.

Und wozu Klassen einführen wenn man damit gleich schnell fahren darf und auch keinen Führerschein dafür braucht?
Nur damit sich Opa-Fritz kein 1.000W Monster kauft und sich auf die Fresse legt? Dann dürfte der sich aber auch keinen PKW mit 500 PS kaufen und mit 300 km/h auf die Autobahn fahren - und das auch noch ohne eine Fahrtüchtigkeitskontrolle (seinen Schein hat der vor 60 Jahren bekommen und ist inzwischen vielleicht halb blind und seine Reaktionskraft hat abgenommen). Aber beim Pedelec muss man ihm Grenzen setzen???

da keine Kernkomponenten wie Gabeln und Laufräder übernommen werden können, bei 150-160kg ist da meist Schluss.
Natürlich kann man viele Komponenten aus den "normalen" Pedelecs auch in Lastenbikes verbauen. So eine Felge hält viel mehr aus als 200 kg - aber eben nicht wenn man sie auf dem Trail mit solch einem Gewicht bewegt. Und ein Lastenfahrrad wird kaum auf Trails bewegt. Da kann man also getrost die gleiche Bremsanlage und Laufräder wie auf MTB verbauen (die sind dann immer noch extrem überdimensioniert).
 
Wenn wir (Edit: mit Motorunterstützung) 30 km/h fahren dürften, wäre das schon ein Gewinn.
Nein
Begründe das mal sachlich mit einigen Argumenten was in Summe alle ebike Fahrer ( incl. Tourenrad, Lastenrad, Schießmichtod Rad, ...) gewinnen würden?

Bloß nicht.

Wenn Betonfrisurursula sich nicht bald hauptamtlich um ihren Stall daheim kümmert, wandere ich aus.
..... in eine neue, südliche "Kolonie" von Kanada?:biggrin:
 
Wir haben ja typische Geschwindigkeitsbeschränkungen von 30 und 50 km/h im relevanten Bereich.
Als MTB-Fahrer sollten uns solche Zonen aber relativ wenig interessieren?
Als Pedelecfahrer ja eigentlich auch nicht wirklich (Fahrradwege).
S-Pedelecs sind auf 45 beschränkt, schaffen das aber selten. Und selbst wenn sie es schaffen würden, wären sie noch mindestens 5km/h zu langsam.
 
Auf den Fahrredwegen gibt es keine solchen Zonen.
Sag blos..
In den Städten kann man ja auch 25er statt 30er Zonen einführen. Dann werden die Schilder auch seltener geklaut (kann mich an Ungarn erinnern, da gab es vor langer Zeit Schilder mit 51 und 61 statt den graden Zahlen).
Ja, es macht natürlich deutlich mehr Sinn Autos nur noch 25 fahren zu lassen sowie Landesweit für unzählige Millionen alles neu zu beschildern, als die ebikes einfach 5 KM/H schneller fahren zu lassen.
 
Ja, es macht natürlich deutlich mehr Sinn Autos nur noch 25 fahren zu lassen sowie Landesweit für unzählige Millionen alles neu zu beschildern, als die ebikes einfach 5 KM/H schneller fahren zu lassen.
Dir ist aber klar dass in einer 30er-Zone kaum ein PKW wirklich nur 30 km/h fährt. Also wäre ein Pedelec das bei 30 km/h hart abriegelt (wie halt aktuell bei 25 km/h) immer noch zu langsam für die 30er Zone.
Außerdem sind 30er-Zonen in der Regel ja genau dort wo es für Fußgänger und Fahrradfahrer alternative Wege gibt.
 
Schon geil wie du dauernd etwas kommentieren musst, das dich eigentlich gar nicht interessiert...
Du bist längst von eigentlichen Thema weit entfernt falls Du es selbst noch nicht gemerkt hast.

Dein Geschreibsel ist maximal peinlich .... in 30er Zonen fährt keiner 30 usw.

In einer 30-Zone wird in Deutschland meist ab einer Überschreitung von 3 bis 5 km/h (nach Toleranzabzug) geblitzt

Auf Fahrradstraßen
Hier dürfen alle Fahrzeuge maximal 30 km/h fahren.
 
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