Ich weiß nicht, bis auf ein paar Exoten, Atherton, Forbidden, Unno..., sehen die Avinox-Bikes alle schlank aber gleich aus und zeichnen sich alle durch den fest verbauten Akku aus. Das wäre doch die Chance für einen Nischenhersteller das Feld mit einem entnehmbaren Akku von hinten aufzurollen.
Bei einer Entnahme per großem Deckel wird wieder geschrien optisch fett (im Vergleich zu Bosch 600wh (ich weiß, ist in etwa gleich fett, sieht aber bei Bosch wegen der Proportionen schlanker aus) und DJI 700/800Wh) und schwer. Suchs dir aus, Pest oder Cholera.
Fürs Einwintern finde ich nicht, dass ein entnehmbarer Akku zwingend notwendig ist. Solange man keine zwei linken Hände hat, darf der Akkuausbau maximal 10 Minuten dauern. Zumutbar behaupte ich. Also wenn man nicht gerade keinen Platz zum Laden hat oder regelmäßig bei Minusgraden laden muss (bosch lädt nicht, wenn es dem Akku zu kalt ist), sehe ich einen fest verbauten Akku nicht zwingend als Nachteil bei 800Wh. Ein richtiger REX in Trinkflaschengröße mit Halter wie beim Orbea Rise oder mit Fidlockinterface wäre noch toll, so 250-300Wh, einen 480er mit der Bauform vom entnehmbaren 600Wh Akku bringt sich eigentlich nichts, weil man einfach den Akku wechseln könnte.
Ein Akku zum Rausziehen wäre optimal, dann kann man die leichten fest verbauten Akkus nehmen und man müsste keinen Ausschnitt im Unterrohr machen. Crestline zeigte es schon vor. Am Pivot Shuttle Ampd wäre man so nahe dran gewesen, dass das geht, man hätte den Knick im Unterrohr nur etwas weiter nach vorne schieben müssen.
Das Nukeproof selbst finde ich absolut gelungen. Halbwegs leistbar, keine Schnitzer in der Ausstattung, nur ist der Lack wieder einmal an die Ausstattung gebunden. Macht es doch wie Santa, ein bis zwei knallige Farbschemas und eine dezente Lackierung, weiß, grau oder schwarz. Glanzlack ist sowieso top, da kann man noch ausbessern und Schutzfolie ist weniger auffällig. Muss nur noch gut fahren, da habe ich aber keine Bedenken