Avinox Statement zur Leistungsdebatte: Mehr Watt, weniger Sorgen?

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Re: Avinox Statement zur Leistungsdebatte: Mehr Watt, weniger Sorgen?
Mir ist erst ein Avinoxler auf einem offensichtlich "downhill" Trail von unten entgegengekommen.
"Er will den Trail auch mal hochfahren"-Ja das sagt er mir nachdem ich mit Mach 1 runterkomme-kurz vor Kollision
 
25kmh bergauf als Gefahr darstellen ist doch wirklich lächerlich.
da ist jeder XCler der mit dem Messer zwischen den zähnen die Forst Straße runter rast weil er versucht seine Bestzeit auf der runde zu schlagen 100 mal gefährlicher.

Mir ist erst ein Avinoxler auf einem offensichtlich "downhill" Trail von unten entgegengekommen.
"Er will den Trail auch mal hochfahren"-Ja das sagt er mir nachdem ich mit Mach 1 runterkomme-kurz vor Kollision
Das ist tatsächlich ziemlich daneben und wird leider auch von der redaktion hier beworben.
im Podcast zum Avinox sagte rico sowas wie "trails kann man in beide richtungen fahren". Ohne den Disclaimer "macht das bitte nicht auf Mountainbike Trails"
 
Avinox antwortet auch immer wie es gerade für sie am besten passt.

Avinox argumentiert, seine Systeme würden die Demokratisierung des Mountainbikens fördern; die verbesserten Leistungsmesswerte böten Anfängern einen schnellen Einstieg und mehr Sicherheit. Diese Botschaft unterstützen wir. Je niedriger die Einstiegshürde, desto besser.

https://www.cyclingelectric.com/in-...-e-bike-industry-concerns-about-power-metrics

Stellungnahme Avinox

https://www.cyclingelectric.com/news/dji-takes-swipe-at-european-proposals-on-e-bike-motor-outputs
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieviele -wenig Erkenntnis bringende- Avinox 1,5 kW Threads braucht dieses Forum eigentlich noch? Einziges Ergebnis bisher ist, dass sich die Leute hier angiften und es verbale Streitereien gibt. Schade, dabei könnte es hier so schön sein. A propos schön, Wetter wird gerade besser, also raus aufs Bike, shice egal mit wieviel W, Nm....
 
So lange es kein ausgewiesener MTB-Trail ist, ist das absolut OK. Da dürfen dir sogar Wanderer entgegen kommen! Auf Sicht fahren und Hirn einschalten hilft...
Dann werde ich mich nächstes Mal beim Uphillavinoxbernd entschuldigen, dass ich ihn nicht um die Kurve sehen konnte. Ich werde mich bessern und mein Fahrstil auch für die Uphillfahrer anpassen.
 
So lange es kein ausgewiesener MTB-Trail ist, ist das absolut OK. Da dürfen dir sogar Wanderer entgegen kommen! Auf Sicht fahren und Hirn einschalten hilft...
Über die Definition von MTB-Trail kann man sicher streiten aber ich glaube als Mountainbiker kann man schon einschätzen ob ein weg in erster Linie zum fahren bergab von Mountainbikern, oder eben auch von Wanderern genutzt wird.
Auf einem Wanderweg der eh in alle Richtungen genutzt halte ich das Uphill fahren für ok.

Da es hier natürlich viel interpretationsspielraum gibt halte ich das Konfliktpotential dennoch für enorm. Es gibt ja schon viel Aufregung wenn mal jemand unbedacht auf dem Trail rum steht oder hoch schiebt.
 
Wenn man sein Hirn einschalten würde, käme man nicht auf die Idee hochzufahren wo man weiss das hauptsächlich andere bergab kommen. Egal ob MTB Trail oder Wanderweg.

sowas kann man unter der Woche machen wenn der Kindergarten in der Schule oder auf Arbeit ist, aber nicht am Wochenende wo jeder unterwegs ist.

Aber soweit reicht's halt bei einigen nicht ...
 
25kmh bergauf als Gefahr darstellen ist doch wirklich lächerlich.
Das ist auch nicht das hauptsächliche Problem auf Wegen. 12-15% Steigung bei 25km/h fahr ich auch mit dem SX hoch, wenn ich will. Zwar nicht ewig lang, geht aber auch mit ordentlich Eigenleistung

Das Problem ist die gesellschaftliche Wahrnehmung, nicht die Leistung per se. Schau dir bitte mal an, wie oft eMTBs als Mopeds, Mofas, etc bezeichnet werden. Innerhalb der Bike Bubble sind Ebiker eh schon die schwarzen Schafe, sie werden gern als Schummler abgestempelt und ohne körperlicher Beeinträchtigung gibt es so oder so keinen Grund, sowas profanes zu fahren. Wenn man da jetzt mit einem Fahrrad daher kommt, das bis zu 1,5kW/2PS Unterstützung zur Verfügung stellt, fragt man sich, ob man das noch als Fahrrad gelten lassen kann. Mit Fahrer sind wie bei einem halben Moped in Sachen Leistung. Dazu kommt, dass man die Geschwindigkeit nahezu unabhängig der Steigung fahren kann und wie ich schön öfter gesagt ist der quasi nicht vorhandene Manipulationsschutz der Avinox Antriebe nicht allzu förderlich bei der Ansicht der Gesellschaft. Es braucht dann nur noch Leute, die sich wie Affen aufführen oder Unfälle damit bauen, ich sage nur "Rentner fahren in Dinge" auf Reddit. Der Avinox mit seinen 800% Unterstützung erleichtert letzteres gegenüber den üblichen 400%.

Wenn alle Leute sich benehmen könnten, gäbe es ja auch kein Problem, nur gibt es leider zu viele Idioten, die weder nachdenken und nicht Rücksicht nehmen (wollen). Wenn nicht so viele Deppen unterwegs wären, gäbe es auch keinen Wunsch für generelle Geschwindigkeitsbeschränkungen auf deutschen Autobahnen (Tailgating, Mittelspurschleicher, fehlender Schulter und Rückspiegelblick beim Spurwechsel, etc)
 
Das Problem ist die gesellschaftliche Wahrnehmung, nicht die Leistung per se. Schau dir bitte mal an, wie oft eMTBs als Mopeds, Mofas, etc bezeichnet werden. Innerhalb der Bike Bubble sind Ebiker eh schon die schwarzen Schafe, sie werden gern als Schummler abgestempelt und ohne körperlicher Beeinträchtigung gibt es so oder so keinen Grund, sowas profanes zu fahren. Wenn man da jetzt mit einem Fahrrad daher kommt, das bis zu 1,5kW/2PS Unterstützung zur Verfügung stellt, fragt man sich, ob man das noch als Fahrrad gelten lassen kann. Mit Fahrer sind wie bei einem halben Moped in Sachen Leistung. Dazu kommt, dass man die Geschwindigkeit nahezu unabhängig der Steigung fahren kann und wie ich schön öfter gesagt ist der quasi nicht vorhandene Manipulationsschutz der Avinox Antriebe nicht allzu förderlich bei der Ansicht der Gesellschaft
Ich halte den einfluss auf die gesellschaftliche wahrnehmung für fraglich. ich kann mir zwar vorstellen das es so sein könnte wie du beschreibst, aber ich kann mir genau so gut vorstellen das es außerhalb der Fahrradbubble eh keinen juckt und es kaum einer mitbekommen hat. Außerdem können viele menschen diese leistungsdaten eh nicht einordnen weil sie keinen bezug dazu haben. Die denken sich vlt "na dann hat das ebike die gleiche leistung wie mein fön, na und?"

Mal abgesehen davon das die leistungsdaten ja eh an sich schon augenwischerei sind.

Und was das "ebiker sind die schwarzen Schafe" Argument angeht, es gibt immer engstirnige Clowns die ihre Kurden Ansichten besonders laut verbreiten. Denen ist es aber egal ob ein Ebike 300w oder 1500 Watt hat.


Der Avinox mit seinen 800% Unterstützung erleichtert letzteres gegenüber den üblichen 400%.
wo sind 400% denn üblich? bei light Assist motoren und bei Bosch.
Shimano hat schon seit vielen Jahren 800% im boost. Mahle kann man einstellen wie man will.

Wenn alle Leute sich benehmen könnten, gäbe es ja auch kein Problem, nur gibt es leider zu viele Idioten, die weder nachdenken und nicht Rücksicht nehmen (wollen). Wenn nicht so viele Deppen unterwegs wären, gäbe es auch keinen Wunsch für generelle Geschwindigkeitsbeschränkungen auf deutschen Autobahnen (Tailgating, Mittelspurschleicher, fehlender Schulter und Rückspiegelblick beim Spurwechsel, etc)
Das ist ein grundsätzliches problem und hat michts mit der motorleistung am ebike zu tun.


Aber sind wir doch mal ehrlich. Die situationen bei denen man die leistung auch abruft sind in der realität so selten, dass der unterschied zwischen einem Bosch Ebike und einem Avinox ebike das im wald rum fährt von außen kaum wahrnehmbar sein dürfte. (abgesehen von der optik des rads natürlich)
 
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Ist hier so, wie die Diskussion über Hunde-Haltung. Auch beim Biken, egal wo, auf welcher Art von Fahrräder, weil im übertragenen Sinne fast immer „das Problem am anderen Ende der Hundeleine auf zwei Beinen läuft“
Entwicklung ist nie verkehrt und wenn ein Hersteller (egal wer, woher er kommt) unter Beweis stellt, welche Innovation die vorher gut erkannt wurden, vielen Kundenwünschen entspricht „schnell“ umsetzbar sind, (muss nicht immer Leistung sein) weitere Vorteile (neben den Bekannten) für mich vor allem schicke Integration ins Rad, (identische Haltepunkte, schlanke Rahmen) Konnektivität, Leistungdichte Akku, das schnelle Laden bringt, toll. Das wir in Kürze die ersten eBikes mit Semi Solid State Akkus sehen, die sicher auch aus China kommen, die dann noch kleiner leichter werden, oder bei gleicher Größe mehr Reichweite haben, auch Innovation. Alkes von Bosch kommend, sehe ich das als SX Fahrer eher nicht. 😩 Leistungs Diskussionen, sind genauso überflüssig, wie beim Auto / Moped, denn auch hier ist das Problem am anderen Ende der Leine. Ach so, bin mit meinem eGravel zu 70% im Wald, bzw. Bergen auf unbefestigten Strecken unterwegs.
 
Aus meiner Ingenieur Perspektive ein sehr faszinierendes Stück Technik - aber gesellschaftspolitisch für mich ein no go.
Avinox/DJI ist Teil der Chinesischen Rüstungsindustrie, die wahrlich nichts gutes vorhat.
Und wenn hier von seiten DJI von der "Demokratisierung des Mountainbikens fördern" argumentiert wird, ist das blanker Hohn.
 
Aber sind wir doch mal ehrlich. Die situationen bei denen man die leistung auch abruft sind in der realität so selten, dass der unterschied zwischen einem Bosch Ebike und einem Avinox ebike das im wald rum fährt von außen kaum wahrnehmbar sein dürfte. (abgesehen von der optik des rads natürlich)
forststrasse alles was geht hoch? mich hat mal ein amflow überholt, das war abnormal. an diesem anstieg schaffen bosch keinen 20er schnitt.

was auch immer, die lobby gegen leistung schrumpft täglich. jeder der ein avinox bike im programm hat hält sich raus. und das sind viele.
 
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