Amflow P/L (Preis/Leistung) Tuning Erfahrungen

oh, tut mir echt leid - das ist ärgerlich und ein großes Pech.
Hoffentlich wirds wieder mit der Trocknung und vielleicht mal vom Akku abstecken.
So was ähnliches ist mir mal mit dem levo passiert.
 

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Re: Amflow P/L (Preis/Leistung) Tuning Erfahrungen
Tatsächlich habe ich mein Amflow im April durch eine Woche ligurischen Regen gequält, inklusive nicht ganz trockenem Standplatz und natürlich Reinigung mit dem Gartenschlauch. Das ging problemlos, aber oftmals findet das Wasser dann ja doch einen Weg.
Ich hoffe dass es mit intensiver Trocknung wieder behoben ist. Vielleicht findest du ja die Stelle wo das Wasser eingedrungen ist.
 
Ich hoffe dass es mit intensiver Trocknung wieder behoben ist. Vielleicht findest du ja die Stelle wo das Wasser eingedrungen ist.

Die Trocknung hat leider nichts gebracht. Zwei Wochen im warmen Heizungskeller,
USB-Buchse extra offen gelassen – keine Chance.

Der Fehler kam ganz schleichend:
Morgens hat sich das Bike erst mal selbstständig eingeschaltet, und am Ende war es dann komplett tot.

Fehlermeldung im Display: Wassereinbruch in der USB-Buchse.

Der Deckel war beim Fahren natürlich immer geschlossen.
Ich brauche die Buchse nicht mal – aber offenbar brauchte sie mich :biggrin:

Mein Levo Gen4 hat zwar einen richtig guten Standard gegen eindringendes Wasser
– so auch vom Hersteller angegeben.

Beim Amflow finde ich dazu leider nichts Vergleichbares.

Aber ganz ehrlich:
Auf Dauer ist mir Amflow-Power mit Ausfallgefahr lieber als Levo-Power mit U-Boot-Fähigkeit :)
 
Bremse: Hope Tech 4 V 4
Mit 79 kg (nackt) war ich bei S1- bis S3-Trails mit der Magura MT 5 (Galver VR schwarz, HR violett, Originalscheiben) recht unzufrieden.
Die Hope hab ich neu mit montierten Belägen (grün), 1,8m Kunststoffleitungen entlüftet (unnötig) und Bleeding Kit gekauft.

Für das Vorderrad hab ich mit Leitungskürzen und Entlüften 1,5 Std gebraucht (Lernkurve).
Das Entlüften mit Spritze am Sattel und Alubehälter/Vorratsgefäßdeckel oben geht sehr gut.
Das Auffüllen des Vorratsbehälters am Ende ist unprofessionell. Hab dazu Bremshebel vom Lenker wieder abgebaut, um nicht alles vollzusauen und "freihändig" über einem Eimerchen aufgefüllt und verschlossen.

Für das Hinterrad habe ich mir zum Einziehen der Leitung im Rahmen einen "RockShox Barb Connector für Reverb / Reverb Stealth" für 4 Euro besorgt. Der hat nicht gehalten.
Also Kette runter, Rad umgedreht, Abdeckung und Motor abgebaut.
Vom Motorgehäuse nach hinten ein Stück alte Hydraulikleitung druckgefummelt (dazu Schwinge leicht gelöst), dann Litze durch die Leitung und Leitung wieder weg, über die Litze von hinten die neue Leitung mit fest montiertem Bremssattel nach vorne geschoben.
Dann von vorne zum Motorgehäuse das gleiche Spiel (Dummyleitung, Litze, neue Leitung) und alles wieder zusammengebaut.
Fummelig und zeitaufwendig: 2 Std.

Leitung kürzen, entlüften, etc. dann in 45 Minuten.

Der Druckpunkt war sofort da, nach dem Einbremsen (VR 20* 30-> 5 km/h, HR ebenso) war sofort, trotz der gebrauchten Magurabremsscheiben (2500km, 203mm v+h) volle Bremswirkung da. Geräusche gibt es keine, mir scheint aber auch der Spalt zwischen Scheibe und Belag groß genug, da die Kolben auch super gut zurückstellen.
Jetzt nach 100km sind die nervige Montageerfahrungen im Rahmen vergessen und ich bin nur noch happy mit der Bremsleistung und der sehr schönen Dosierbarkeit.
(einen Vergleich zu anderen Bremsen hab ich nicht)

P.S.: Motor rein/raus ist kein Hexenwerk, man sollte aber damit rechnen, dass das notwendig werden könnte.
 
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