NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Re: NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus
Ist auf jeden Fall interessant, dass es hier mehr darum geht sich haarspalterisch die Köpfe einzuschlagen als in einer konzertierten Aktion gegen so eine Gesetzesinitiative vorzugehen.
Ich wüsste keinen kompetenteren Vertreter als den DIMB um unseren Interessen politisches Gehör zu verschaffen.
Aber vielen sind "bunte Griffe oder Ventile" am Bike mehr wert als ein Jahresbeitrag beim DIMP.
 
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Als nächstes, welche Vereinigung mehr Biker in Deutschland vertritt?
Die Deutsche Initiative Mountainbike e.V. (DIMB) verzeichnet aktuell insgesamt 11.033 Mitglieder
Das Problem beim DIMB ist, zuviele einzelne Sektionen. Da bleibt dann tatsächlich nicht viel übrig wenn man die Mitglieder durch die Sektionen aufteilt.

https://www.dimb.de/verein/dimb-igs-vor-ort/

So eine IG ist halt wie ein Bauernstammtisch

Die "Erfolge" der DIMB bestehen überwiegend aus Kompromissen.

Mountainbiken im DAV
  • Gesamtmitglieder DAV: ca. 1,64 Millionen
  • MTB-Anteil: rund 400.000 Personen
 
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Das war natürlich etwas polemisch, sorry.

Ich selbst habe noch nichts geleistet, außer das ich mich schon zu den freundlichen Radfahrern zählen würde, die selten bis gar nicht in Konflikt mit anderen Waldbesuchern kommen. Das wird auch daran liegen, weil ich selber gerne Wandere, Jogge und auch ab und zu mal Trailrunning betreibe. Ich weiß also ganz gut, wo die Spannungen zwischen den Gruppen herkommen.

Ich selbst habe glaube ich aber auch häufiger Mountainbikern hinterherschimpfen müssen, als anderen Gruppen, weshalb ich die Aufregung etwas verstehen kann.

Mich ärgert an der Diskussion nur, dass jetzt der Naturschutz vorgeschoben wird und nicht ehrlich gesagt wird, dass man ein Problem mit den Bikern hat.

Es ist natürlich toll, dass sich da eine Interessengemeinschaft bildet. Aber da bin ich einfach zu pessimistisch, dass die etwas erreichen können, als dass ich mich da finanziell beteilige. Da spende ich lieber weiter an MTB Vereine, die legale Trails pflegen.

Kasperletruppe war übertrieben. Mea Culpa.
 
Das war natürlich etwas polemisch, sorry.

Ich selbst habe noch nichts geleistet, außer das ich mich schon zu den freundlichen Radfahrern zählen würde, die selten bis gar nicht in Konflikt mit anderen Waldbesuchern kommen. Das wird auch daran liegen, weil ich selber gerne Wandere, Jogge und auch ab und zu mal Trailrunning betreibe. Ich weiß also ganz gut, wo die Spannungen zwischen den Gruppen herkommen.

Ich selbst habe glaube ich aber auch häufiger Mountainbikern hinterherschimpfen müssen, als anderen Gruppen, weshalb ich die Aufregung etwas verstehen kann.

Mich ärgert an der Diskussion nur, dass jetzt der Naturschutz vorgeschoben wird und nicht ehrlich gesagt wird, dass man ein Problem mit den Bikern hat.

Es ist natürlich toll, dass sich da eine Interessengemeinschaft bildet. Aber da bin ich einfach zu pessimistisch, dass die etwas erreichen können, als dass ich mich da finanziell beteilige. Da spende ich lieber weiter an MTB Vereine, die legale Trails pflegen.

Kasperletruppe war übertrieben. Mea Culpa.
So eine selbstkritische Reaktion findet man hier selten. Respekt 👍
 
Als wenn so ne Kasperletruppe Gehör im Landtag findet.

Diese Truppe fand auch auf Bundesebene in Berlin Gehör beim Entwurf des Bundeswaldgesetzes...warum sollte das nicht auf Landesebene auch so funktionieren?

Aus dem Newsbereich der Dimb:

DIMB gibt Entwarnung: Waldgesetz-Entwurf schützt Rechte der Radfahrer

Die Deutsche Initiative Mountainbike e.V. (DIMB) richtet sich mit einer freudigen Botschaft an ihre Mitglieder: Das Mountainbiken in Deutschlands Wäldern bleibt erlaubt. So zumindest sind erste Informationen zu einem neuen Referentenentwurf zur Modernisierung des Bundeswaldgesetzes (BWaldG) zu werten.

Rückblick: Im November vergangenen Jahres hatte ein bekanntgewordener inoffizieller Entwurf zur Novellierung des BWaldG für große Unruhe in der Biker-Community gesorgt. Die damals geplanten Änderungen hätten das Mountainbiken erheblich eingeschränkt. In der Folge hatte die DIMB alle Kräfte mobilisiert und sich vehement gegen die angedachten Änderungen ausgesprochen. „Unserer Argumentation, die wir gemeinsam mit dem Bike.Nature.Movement und anderen Verbänden eingebracht haben, wurde beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft offensichtlich gehört und umgesetzt“, bewertet DIMB-Fachreferent Heiko Mittelstädt die Entwicklung.


Quelle: https://www.dimb.de/2024/09/11/bundeswaldgesetz-mtb-community-kann-aufatmen/
 
Die Deutsche Initiative Mountainbike e.V. (DIMB) verzeichnet aktuell insgesamt 11.033 Mitglieder
Das Problem beim DIMB ist, zuviele einzelne Sektionen. Da bleibt dann tatsächlich nicht viel übrig wenn man die Mitglieder durch die Sektionen aufteilt.

https://www.dimb.de/verein/dimb-igs-vor-ort/

So eine IG ist halt wie ein Bauernstammtisch

Mountainbiken im DAV
  • Gesamtmitglieder DAV: ca. 1,64 Millionen
  • MTB-Anteil: rund 400.000 Personen
Du übersiehst dabei die Vereinsmitgliedschaften im DIMB die weit über 100.000 indirekte Mitglieder umfassen
 
So eine selbstkritische Reaktion findet man hier selten. Respekt 👍

Dein Antwort auf meinen polemischen Mist war doch auch sehr sachlich und weiter freundlich. Das ich selbstkritisch reagiert habe, liegt also zu 99% an Dir ;)

Da können wir uns alle eine Scheibe von Abschneiden. Also danke Dir ;)

Diese Truppe fand auch auf Bundesebene in Berlin Gehör beim Entwurf des Bundeswaldgesetzes...warum sollte das nicht auf Landesebene auch so funktionieren?
Ich bezweifle einfach mal, dass der Gesetzentwurf durch die Initiative des DIMB im Schredder gelandet ist. Dennoch begrüße ich die Initiative natürlich. Ich habe beruflich selbst hier und da mit Politik zu tun. Petitionen und irgendwelche Breifchen von Vereinen interessieren die nicht wirklich, solange die nicht der Meinung sind, dass da eine Mehrheit, oder zumindest größere Gruppe, die "wahlergebnisrelevant" ist dahintersteht.
 
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Du übersiehst dabei die Vereinsmitgliedschaften im DIMB die weit über 100.000 indirekte Mitglieder umfassen
Indirekt ist halt eine Zwischenorganisation, sei es ein Verein oder anderweitig. Wenn Du im Verein X bist, bist du automatisch auch in der DIMB weil der Verein ja Mitglied ist. Da sind dann paar Leute Mitglied denen Radfahrer vielleicht total auf den Sack gehen. Mit denen gewinnst nix.

Man erreicht nur was wenn eine geschlossene Mannschaft antritt und alle das Gleiche Ziel verfolgen.

Hier hat sich sogar der Bürgermeister dann zu Wort gemeldet in den Kommentaren ...
https://bikeparkruhrpott.de/illegale-biker-waelder-gleichen-einer-kommerziellen-cross-strecke/
 
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Indirekt ist halt eine Zwischenorganisation, sei es ein Verein oder anderweitig. Wenn Du im Verein X bist, bist du automatisch auch in der DIMB weil der Verein ja Mitglied ist. Da sind dann paar Leute Mitglied denen Radfahrer vielleicht total auf den Sack gehen. Mit denen gewinnst nix.

Man erreicht nur was wenn eine geschlossene Mannschaft antritt und alle das Gleiche Ziel verfolgen.
Das ist nicht korrekt. Kein Verein wird ohne direktes Interesse Mitglied im DIMB.
Das kostet einen erheblichen Mitgliedsbeitrag und die Vereine müssen ihren Mitgliedern gegenüber Rechenschaft ablegen was mit dem Mitgliedsbeitrag passiert. Ein Wanderverein wird nicht Mitglied im DIMB sein.
Da müssen schon Biker dahinter stehen.
 
Das ist nicht korrekt. Kein Verein wird ohne direktes Interesse Mitglied im DIMB.
Das habe ich nicht geschrieben! Nochmal richtig lesen!
Der Verein selbst hat schon konkretes Interesse, aber nicht umbendigt Alle Mitglieder welche in diesem Verein sind. Diese sind aber bei den 100.000 dabei ;)

Es gibt Vereine, da ist Radsport eine Abteilung von vielen Abteilungen. Mitgliedbeitrag ist für alle gleich, egal ob Du Fahrrad fährst, Tennis spielst oder nur passives Mitglied bist und auf der Tribüne sitzt.

Passive Mitglieder sind eh die Besten, verursachen keine Unkosten und bringen Geld in die Kasse.
 
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