150 Nm, 1500 W, IP66: Avinox M2 & M2S – der große Guide zu Fakten, Tests & Bikes

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Re: 150 Nm, 1500 W, IP66: Avinox M2 & M2S – der große Guide zu Fakten, Tests & Bikes
Hatten wir schon das Thema, inkl. dem Hersteller der Akkuzellen
Du hast recht, ich hatte nur den redaktionellen Bericht gelesen der offensichtlich nicht korrigiert wurde.

Allerdings sind die 50480 keine Wunderzellen und haben keine höhere Energiedichte als die 21700 Zellen.

Der einzige Vorteil ist dieser Anwendungsfall bei dem es nur 10 Zellen sind, hier spart man Verdrahtung und auch das BMS wird einfacher. So kann man ein schlankes Paket machen.

Allerdings gibt es auch Nachteile: Wenn eine Zelle ausfällt ist der ganze Akku tot.
 
Was mit der fortschreitenden leistungsexplosion passiert, sieht man gerade in NRW. Wird natürlich keiner zugeben, das auch das Einfluss dazu hat!
Ach komm, da jetzt einen Zusammenhang zu konstruieren muss echt nicht sein.
Die Leute, die den Gesetzentwurf geschrieben haben, kennen Avinox gar nicht.
Zu der Zeit, als da dran gearbeitet wurde, war der Motor gar nicht im Wald zu sehen.
Die Verkaufszahlen des Motors sind, unabhängig von Schlagzeilen, noch nicht "marktbeherrschend".
 
Oder sie fahren alle Bosch! :coldsweat:
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Hab mal ne Verständnisfrage (generell zu e-Bike Motoren).

Die EU- Regularien sind ja soweit bekannt
In der EU gilt: E-Bikes sind Fahrrädern gleichgestellt, wenn sie folgende Bedingungen erfüllen:
  • Dauerleistung: max. 250 W Nennleistung
  • Geschwindigkeitslimit: Unterstützung nur bis 25 km/h
  • Pedalunterstützung: Motorunterstützung erfolgt nur bei Pedalbewegung, kein reiner Gasbetrieb
Der Avinox z. B. überschreitet die Leistungsgrenze dauerhaft über das 5-fache!
Was ist der Unterschied zwischen Boost- und Turbo-Modus?
Der Turbo-Modus liefert dauerhaft 130 Nm und 1300 W – unbegrenzt in der Zeit.
Bei anderen Herstellern wird es ähnlich sein.
Ernst gemeinte Frage: Wie bekommt man mit den Leistungswerten eine EU-Zulassung für die Motoren?
Bei Bosch ist das eh klar, die haben wahrscheinlich wie immer eine Prüfstanderkennung die die Werte runterregelt... 🥴
 
Das erklärt aber meine Frage nicht. Im Video wird erwähnt, dass es sich um die Peakleistung handelt und die 250 W Dauerleistung eingehalten werden. Das widerspricht aber dem Artikel hier, in dem von dauerhaft und unbegrenzte Zeit die Rede ist... Einen Nachweis gibt es weder zu der einen, noch der anderen Aussage. Gibt es Prüfstandtests die die Motoren hinsichtlich der gesetzlichen Grenzwerte prüfen (Wie genau ist die Dauerleistung, bzw. die Dauer der Abweichung überhaupt definiert?), oder zählt am Ende die Leistung überhaupt nicht und es wird nur auf die Höchstgeschwindigkeit geschaut?

Im Falle eines Unfalls mit Personenschaden könnte das versicherungstechnisch "interessant" werden...
 
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Ihr dürft gerne Lachen, aber eine plausible Erklärung wäre mir lieber...

Ich habe mir bisher darüber keine Gedanken gemacht, bis ich hier in dem Artikel dann auf den augenscheinlichen Widerspruch gestoßen bin. Hab von Geographie aber auch keine Ahnung 🙈

Im Ernst, bin meine bisherigen e-Bikes wenn überhaupt nur kurzfristig mit großer Unterstützung gefahren. Dazu kommt, dass man (ich) ja nicht ohne Pause und mit voller Unterstützung (oder mit mehr als 250 W Unterstützung) den Akku leer fährt. Also bin ich von irgendeiner Definition von Unterstützungsverhältnissen oder so die zur Berechnung zu Grunde gelegt werden ausgegangen.
Bei dauerhaft / unbegrenzt kann aber nichts mehr relativiert werden...
 
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Ihr dürft gerne Lachen, aber eine plausible Erklärung wäre mir lieber...

Ich habe mir bisher darüber keine Gedanken gemacht, bis ich hier in dem Artikel dann auf den augenscheinlichen Widerspruch gestoßen bin. Hab von Geographie aber auch keine Ahnung 🙈

Im Ernst, bin meine bisherigen e-Bikes wenn überhaupt nur kurzfristig mit großer Unterstützung gefahren. Dazu kommt, dass man (ich) ja nicht ohne Pause und mit voller Unterstützung (oder mit mehr als 250 W Unterstützung) den Akku leer fährt. Also bin ich von irgendeiner Definition von Unterstützungsverhältnissen oder so die zur Berechnung zu Grunde gelegt werden ausgegangen.
Bei dauerhaft / unbegrenzt kann aber nichts mehr relativiert werden...
Kurze Recherche im Internet:
"Als Dauerleistung (auch Stundenleistung) wird die Leistung bezeichnet, die ein Motor beliebig lang erbringen kann (ohne unzulässig zu heiß zu werden).

Als (maximale) Nenndauerleistung bezeichnet man die höchste Nutzleistung, die ein Motor in einem Zeitraum von 30 Minuten abgeben kann (Durchschnittswert bzw. Mittelwert der Leistung). Dabei darf der Temperaturanstieg einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Die Nenndauerleistung ist also ein ermittelter Durchschnittswert."

Irgendwo hatte ich mal in dem Zusammenhang von einem Tempersturanstieg von max. 20K gelesen...
Das bedeutet die Nennleistung ist die Leistung, die ein Motor abgeben kann ohne dabei um mehr als 20K im Labor zu erwärmen. So werden dann wohl die 250W zustande kommen oder eben vorm Hersteller angegeben werden können... wenn der Motor aber bei 50°C immernoch funktioniert, dann ist das zwar "schlecht" für die Nennelistung, aber super für den Kunden, der sich gerade am steilen Anstieg quält.

Siehe z.B. E-Motorräder:
Die Stark Varg hat eine (quasi dauerhaft) nutzbare Spitzenleistung von 80PS und ist daher verflucht schnell... dank der niedrigen Nennleistung von 15 PS kann sie jedoch mit dem 125er Führerschein (A1 heißt der jetzt glaub ich) legal auf der Straße gefahren werden.

D.h. 600, 750 und auch 1300W E-Bikes sind zulässig und es gibt keinen zusätzlichen Ärger mit der Versicherung solange man nicht an z.B. der Geschwindigkeitsbegrenzung herumspielt ;)
 
Der Avinox z. B. überschreitet die Leistungsgrenze dauerhaft über das 5-fache!
Das ist nicht ganz richtig. Nach einer gewissen Zeit reduziert der Motor bei maximaler Leistungsabgabe aufgrund von Überhitzung die Leistung (Derating). Interessant wäre natürlich, wie sich das bei geringerer Dauerleistung verhält, z. B. bei konstanten 500 Watt.

Der YouTube-Kanal Velomotion bietet dazu detaillierte Prüfstandsmessungen an.

Aber du hast recht. Das Gesetz stammt aus einer Zeit vor solchen Systemen wie DJI und wird früher oder später angepasst werden.

Der M2S könnte einer der letzten Motoren seiner Art sein. Daher mein Rat: hast du noch keinen, kauf dir einen! :coldsweat:
 
Die Stark Varg hat eine (quasi dauerhaft) nutzbare Spitzenleistung von 80PS und ist daher verflucht schnell...
Ne, hat sie nicht. Auch die Stark geht ins Derating. Die Varg hat wohl die bessere Kühlung aller E-Cross Mopedn, aber bei Volllast geht auch die Varg in die Knie.
Varg hat aber Motor und Kühlung so ausgelegt, dass man im Offroad Betrieb kaum in den Bereich hin kommt. Auch mit dem Moped, zumindest Offroad, nutzt man erstaunlich wenig Leistung durchschnittlich.
Gut zu erkennen, an Nettofahrzeit vs. Akkugröße. Mit dem ~ 7kWh Akku sind die Burschen schon bis zu 2h unterwegs => 3,5kW Durchschnittsleistung. Bei nur 1h Fahrzeit eben 7kW Durchschnittsleistung, immer noch ein Bruchteil der 60kW.
Es wäre auch kontraproduktiv, bei dem dynamischen Leistungsprofil beim Offroadfahren, ein System auf 80PS/~60kW Dauerleistung zu dimensionieren => unnötiges Gewicht.
Bzw. wegen der Akkugröße, reicht es, wenn das System ~7min Pmax liefern könnte ;)
Ihr dürft gerne Lachen, aber eine plausible Erklärung wäre mir lieber...
Die Lachsmileys gabs wohl, weil diese Frage in den letzten Wochen zig mal gestellt und beantwortet wurde.

Das Prüfverfahren über die Erwärmung des Motors erlaubt wohl über das Wärme Management eine größere Toleranz nach oben.
Es stimmt schon, es verwundert schon, wie man auf solch eine deppertes Prüfverfahren kam. Eigentlich extra kompliziert und Aufwendig, statt einer einfachen Prüfstandsmessung der Leistung oder Stromaufnahme...
Uns solls recht sein ;)
 
Nach einer gewissen Zeit reduziert der Motor bei maximaler Leistungsabgabe aufgrund von Überhitzung die Leistung (Derating). Interessant wäre natürlich, wie sich das bei geringerer Dauerleistung verhält, z. B. bei konstanten 500 Watt.
Das Velomotion Video zum M2s zeigt, das es (mit dem 700er Akku) eigentlich kein Derating gibt bzw. das erst sehr spät einsetzt. Wenn ich mich richtig erinnere, lief ihr Dauertest über 20min und dabei erfolgte kein drastischer Leistungseinbruch (Derating). Das System lieferte konnstant über 1000Watt ab und der Motor erreicht dabei Gehäusetemperaturen von >120°C (!!!).

Also bei max Leistung betrieben, würde der M2s (und vermutlich auch die anderen FP Motoren) nie im Leben das Temperaturkriterium von Delta 20K beim Nenndauerleistungstest einhalten (Konditionierung auf 25°C und max 45°C nach 30min Betrieb). Der Test muss also bei anderen Leistungswerten erfolgen.
Bei welchen? Anhand der Beschreibung der Testbedinungen tue ich mir schwer das konkret zu sagen.
 
Kurze Recherche im Internet:
"Als Dauerleistung (auch Stundenleistung) wird die Leistung bezeichnet, die ein Motor beliebig lang erbringen kann (ohne unzulässig zu heiß zu werden).

Als (maximale) Nenndauerleistung bezeichnet man die höchste Nutzleistung, die ein Motor in einem Zeitraum von 30 Minuten abgeben kann (Durchschnittswert bzw. Mittelwert der Leistung). Dabei darf der Temperaturanstieg einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Die Nenndauerleistung ist also ein ermittelter Durchschnittswert."

Irgendwo hatte ich mal in dem Zusammenhang von einem Tempersturanstieg von max. 20K gelesen...
Das bedeutet die Nennleistung ist die Leistung, die ein Motor abgeben kann ohne dabei um mehr als 20K im Labor zu erwärmen. So werden dann wohl die 250W zustande kommen oder eben vorm Hersteller angegeben werden können... wenn der Motor aber bei 50°C immernoch funktioniert, dann ist das zwar "schlecht" für die Nennelistung, aber super für den Kunden, der sich gerade am steilen Anstieg quält.
Bedeutet im Umkehrschluss, dass der Motor nur heiß genug werden muss bei 250W um legal zu sein. Was die reale Dauerleistung ist, ist egal, wenn der Motor auch 100 Grad überlebt, was durchaus möglich ist ohne Sonderkomponenten, kann der dann eben 800W und mehr, bis der Akku in die Knie geht. Bei Velomotion hat der M1 auch über 700W Leistung am Hinterrad gedrückt bis der 800er Akku leer war, 600er geht irgendwann ins Derating.

Die 20 Kelvin habe ich auch wo gelesen, dürfte also was dran sein

Geschwindigkeitsbegrenzung herumspielt ;)
...was komplett einfach und teils ohne Hardware oder Softwaremanipulation im klassischen Sinne möglich ist. Grob zusammengefasst brauchst du nur eine VPN (USA für 32km/h, Neuseeland für keine Beschränkung) am Handy bei der ersten Koppelung zwischen Handy und Fahrrad bzw bei der Einrichtung. Geht auch am M1 so. Ich würde somit also kaum von Manipulation reden, da wenn man sehr viel wert auf Datenschutz legt, so oder so meist ein VPN nutzt. Etwaige Facebook Gruppen reden aber davon, dass es mittlerweile eine EU Version vom Display gibt, die das ganze verhindern soll, jedoch bekommt man über Händler die internationalen Displays, wenn man sich eines als Ersatz kauft
 
...was komplett einfach und teils ohne Hardware oder Softwaremanipulation im klassischen Sinne möglich ist. Grob zusammengefasst brauchst du nur eine VPN (USA für 32km/h, Neuseeland für keine Beschränkung) am Handy bei der ersten Koppelung zwischen Handy und Fahrrad bzw bei der Einrichtung. Geht auch am M1 so. Ich würde somit also kaum von Manipulation reden, da wenn man sehr viel wert auf Datenschutz legt, so oder so meist ein VPN nutzt. Etwaige Facebook Gruppen reden aber davon, dass es mittlerweile eine EU Version vom Display gibt, die das ganze verhindern soll, jedoch bekommt man über Händler die internationalen Displays, wenn man sich eines als Ersatz kauft
Muss man sich als Besitzer des "stärksten" Bikes am Markt noch Gedanken über illegales Tuning machen?
Ist das nicht Wasser auf den Mühlen all derer, die die Gleichstellung von Fahrrädern und Pedelecs eh abschaffen wollen?

Mal abgesehen von rechtlichen Konsequenzen, sollte man mit einem solchermaßen manipulierten Bike erwischt werden/einen Unfall bauen.
 
Hab mal ne Verständnisfrage (generell zu e-Bike Motoren).

Die EU- Regularien sind ja soweit bekannt

Der Avinox z. B. überschreitet die Leistungsgrenze dauerhaft über das 5-fache!

Bei anderen Herstellern wird es ähnlich sein.
Ernst gemeinte Frage: Wie bekommt man mit den Leistungswerten eine EU-Zulassung für die Motoren?
Bei Bosch ist das eh klar, die haben wahrscheinlich wie immer eine Prüfstanderkennung die die Werte runterregelt... 🥴
Die Forulierung die du aus dem Artikel rausgesucht hast bezieht sich nicht auf die tatsächlich dauerhaft abrufbare Motorleistung, sondern auf den unterschied zwischen 2 fahrmodi.

In dem einen Modus kannst du auf knopfdruck für begrenze zeit (bspw 30 sekunden) zusätzliche leistung abrufen.
In den anderen Modus ist die Leistung ohne Knopfdruck also "dauerhaft" abrufbar. Das bedeutet aber nicht unbedingt das der Motor diese Leistung auch wirklich Dauerhaft ohne Derating ect. abrufen kann und hat auch keinen bezug zur Nenndauerleistung.

Es geht bei dem "Dauerhaft" lediglich um die Unterscheidung "Zeitlich begrenzt per Knopfdruck" oder nicht.
 
Das Velomotion Video zum M2s zeigt, das es (mit dem 700er Akku) eigentlich kein Derating gibt bzw. das erst sehr spät einsetzt. Wenn ich mich richtig erinnere, lief ihr Dauertest über 20min und dabei erfolgte kein drastischer Leistungseinbruch (Derating).
Wie auch, rechne mal, nach 28min ist der Akku leer. Wahrscheinlich schon nach 20, es verbleibt ja bisschen Reserve für Licht und Schaltung.

Willst Du tatsächlich nur 20min Fahrrad fahren?
 
Zuerst mal Danke an die Redaktion für den ausführlichen Bericht! Top, dass auch die Unterschiede der beiden Displays erwähnt werden, genau da hätte ich noch Fragen: bedeutet "Find My" im Apple Netzwerk, dass ich einem potentiellen Dieb nur zuschauen kann, wohin er sich mit dem Bike ins Ausland absetzt? Oder kann (ich als Nutzer oderAvinox) den Motor auch blockieren, einen Alarm auslösen oder ähnliches?
Und gibt es da Unterschiede zum Display mit SIM?
Ich weiß zwar nicht ob Profis VanMoof oder die neueste Bosch Software ausschalten können... bei einem Privatkauf fände ich es aber schon toll es Dieben so schwer und unattraktiv wie irgend möglich zu machen.
Habt ihr da genauere Infos?
 
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