NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

1) es geht um NRW
2) Landeswaldgesetz könnte auch darauf hinweisen, dass das LAND zuständig ist
Dann schreib es doch einfach dazu ;)

Verantwortlich für den Gesetzentwurf ist das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen unter Leitung von Silke Gorißen (CDU). Das Ministerium hat laut Berichten am 13. Mai 2026 die Verbändeanhörung für ein neues Landesforstgesetz gestartet.

(KI-Foto entfernt)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dann schreib es doch einfach dazu ;)

Verantwortlich für den Gesetzentwurf ist das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen unter Leitung von Silke Gorißen (CDU). Das Ministerium hat laut Berichten am 13. Mai 2026 die Verbändeanhörung für ein neues Landesforstgesetz gestartet.

Anhang anzeigen 100370
Genau das, was Du schreibst, steht in dem Artikel hier.
Was wolltest Du uns damit sagen?
 
Schade, daß das jetzt auch im bisher sehr liberalen NRW kommt. War aber zu vermuten, während Corona
wurden zu viele wilde Trails in jeden Hang gebaut. Jetzt trifft es Alle.

Trotzdem eine scheinheilige Begründung mit dem Schutz des Waldbodens, wenn man sieht was die Harvester jeden Tag unwiederbringlich zerstören. Da sieht man aber gut, was die Waldlobby für einen politische Einfluß hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Schönen Gruss an die Rücksichtslosen. Das Thema Rücksichtnahme wurde oft diskutiert und man erlebt es oft unterwegs. Da scheint die Ignoranz ein paar weniger, die keine Rücksicht auf andere Erholungsuchende nehmen oder meinen, mal quer durch den Wald fahren zu müssen dafür zu sorgen, dass bald alle nicht mehr durch den Wald fahren dürfen. Weil nichts anderes besagt diese Begründung:

„1. Schutz des Waldbodens
Der Hauptbegründungsstrang ist der Bodenschutz. In der Begründung zu § 2 Absatz 2 heißt es wörtlich:
Einzelne Radfahrerinnen und Radfahrer beschränken sich nicht auf das Befahren von befestigten Waldwegen mit ausreichender Breite für den Fall des Begegnungsverkehrs mit anderen Erholungssuchenden, sondern sie befahren auch die Waldfläche selbst mit schädlichen Folgen für den Waldboden und den Waldbestand.

Nebenbei sollte man dann bitte noch so konsequent sein, das führen von Hunden im Wald ebenfalls zu verbieten.

Watt“n Driss! 🤬

P.S.: Der Harvester fährt durch den Wald um für den Waldbauern die „Ernte“ einzufahren.
 
Einzelne Radfahrerinnen und Radfahrer beschränken sich nicht auf das Befahren von befestigten Waldwegen mit ausreichender Breite für den Fall des Begegnungsverkehrs mit anderen Erholungssuchenden, sondern sie befahren auch die Waldfläche selbst mit schädlichen Folgen für den Waldboden und den Waldbestand.
Allein diese „Begründung“ zeigt doch schon, wie dünn die Argumente sind.
- einzelne müssen als Begründung für die Einschränkung aller herhalten.
- es gibt meines Wissens nach kein Gesetz oder eine Regelung, welche eine ausreichende Breite für die Begegnung mit anderen Erholungssuchenden voraussetzen bzw. festlegen würde. Auch gibt es aus Studien oder Befragungen heraus meines Wissens nach keine Hinweise, dass dies sachlich ein Problem darstellt. Subjektive Eindrücke dürfen hierbei keine Rolle spielen.
- das Befahren der Waldfläche ist jetzt schon verboten und könnte geahndet werden, wenn man denn kontrollieren würde. Als Begründung für weitere Einschränkungen kann man es deswegen imho nicht mehr verwenden.
 
Hier darüber zu diskutieren ist doch eh nicht zielführend, das geht doch schon ewig so, fährt jetzt jemand weniger Trails? Bestimmt nicht, wenn mal kontrolliert werden sollte, zieht die Herde ein wenig weiter, das Spielchen geht doch schon lange so.
 
Hier darüber zu diskutieren ist doch eh nicht zielführend
Richtig, deshalb müssen wir handeln, auch diejenigen die davon nicht direkt betroffen sind. Setzt sich das durch, sind alle Landkreise von betroffen.

Man könnte mit einer Beschwerde via Mail anfangen. Facebook, X und Co sind auch willkommen.

https://www.mlv.nrw.de/kontakt
[email protected]

Betreff: Kritik am geplanten Landesforstgesetz. Einschränkung des Mountainbikens in NRW.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Sorge habe ich von den geplanten Änderungen im Landesforstgesetz NRW erfahren, die das Mountainbiken auf vielen Waldwegen faktisch unmöglich machen würden.

Die vorgesehene Beschränkung auf breite „Fahrwege“ würde einen Großteil bestehender Trails und naturnaher Strecken ausschließen. Für viele Menschen ist Mountainbiken jedoch nicht nur Sport, sondern auch Naturerlebnis, Gesundheitsförderung und ein wichtiger Ausgleich im Alltag.

Ich halte es für problematisch, eine gesamte Nutzergruppe pauschal so stark einzuschränken. Die meisten Mountainbiker verhalten sich verantwortungsvoll, respektieren Natur und andere Waldbesucher und engagieren sich häufig sogar ehrenamtlich in der Pflege legaler Strecken.

Statt weitreichender Verbote wünsche ich mir:
  • faire und praktikable Regelungen,
  • eine stärkere Zusammenarbeit mit Mountainbike-Vereinen,
  • klare Konfliktlösungen zwischen Wanderern, Forstwirtschaft und Radfahrern,
  • sowie legale und zugängliche Trailangebote.
Ein faktisches Verbot schmaler Wege würde weder die Akzeptanz erhöhen noch Konflikte nachhaltig lösen. Vielmehr besteht die Gefahr, dass Sportler aus dem Wald verdrängt werden und die Situation unnötig eskaliert.

Ich bitte Sie daher, die geplanten Regelungen zu überdenken und die Interessen der vielen verantwortungsvollen Mountainbikerinnen und Mountainbiker in NRW stärker zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen
Max Mustermann
 
@marvelous Danke, das ist klasse! 👍

Nichtsdestotrotz muss jeder(!) akzeptieren, dass der Wald jemand gehört (Bund, Land oder Person), der ggfs. mit dem Baumbestand und/oder dem Wildbestand wirtschaftet. Man ist nur geduldet und es muss nachvollziehbar sein, wenn es bei fortbestehenden Problemen zu Einschränkungen, bis zum Verbot kommt.
Was würden denn die „Trail- und Rampenbauer“ machen, wenn jemand regelmässig in deren Garten kommt, den umbaut, Spuren hinterlässt oder für Konflikte sorgt? Das Tor abschliessen und den Zaun höher ziehen, nehme ich an.

Wenn es zu rigorosen Verboten mit angewandten Strafen kommt, werden die meisten das Mountainbike imho an den Nagel hängen können.
 
Richtig, deshalb müssen wir handeln, auch diejenigen die davon nicht direkt betroffen sind. Setzt sich das durch, sind alle Landkreise von betroffen.

Man könnte mit einer Beschwerde via Mail anfangen. Facebook, X und Co sind auch willkommen.

https://www.mlv.nrw.de/kontakt
[email protected]

Betreff: Kritik am geplanten Landesforstgesetz. Einschränkung des Mountainbikens in NRW.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Sorge habe ich von den geplanten Änderungen im Landesforstgesetz NRW erfahren, die das Mountainbiken auf vielen Waldwegen faktisch unmöglich machen würden.

Die vorgesehene Beschränkung auf breite „Fahrwege“ würde einen Großteil bestehender Trails und naturnaher Strecken ausschließen. Für viele Menschen ist Mountainbiken jedoch nicht nur Sport, sondern auch Naturerlebnis, Gesundheitsförderung und ein wichtiger Ausgleich im Alltag.

Ich halte es für problematisch, eine gesamte Nutzergruppe pauschal so stark einzuschränken. Die meisten Mountainbiker verhalten sich verantwortungsvoll, respektieren Natur und andere Waldbesucher und engagieren sich häufig sogar ehrenamtlich in der Pflege legaler Strecken.

Statt weitreichender Verbote wünsche ich mir:
  • faire und praktikable Regelungen,
  • eine stärkere Zusammenarbeit mit Mountainbike-Vereinen,
  • klare Konfliktlösungen zwischen Wanderern, Forstwirtschaft und Radfahrern,
  • sowie legale und zugängliche Trailangebote.
Ein faktisches Verbot schmaler Wege würde weder die Akzeptanz erhöhen noch Konflikte nachhaltig lösen. Vielmehr besteht die Gefahr, dass Sportler aus dem Wald verdrängt werden und die Situation unnötig eskaliert.

Ich bitte Sie daher, die geplanten Regelungen zu überdenken und die Interessen der vielen verantwortungsvollen Mountainbikerinnen und Mountainbiker in NRW stärker zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen
Max Mustermann
gibt doch schon eine Pedition
 
Richtig, deshalb müssen wir handeln, auch diejenigen die davon nicht direkt betroffen sind. Setzt sich das durch, sind alle Landkreise von betroffen.

Man könnte mit einer Beschwerde via Mail anfangen. Facebook, X und Co sind auch willkommen.

https://www.mlv.nrw.de/kontakt
[email protected]

Betreff: Kritik am geplanten Landesforstgesetz. Einschränkung des Mountainbikens in NRW.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Sorge habe ich von den geplanten Änderungen im Landesforstgesetz NRW erfahren, die das Mountainbiken auf vielen Waldwegen faktisch unmöglich machen würden.

Die vorgesehene Beschränkung auf breite „Fahrwege“ würde einen Großteil bestehender Trails und naturnaher Strecken ausschließen. Für viele Menschen ist Mountainbiken jedoch nicht nur Sport, sondern auch Naturerlebnis, Gesundheitsförderung und ein wichtiger Ausgleich im Alltag.

Ich halte es für problematisch, eine gesamte Nutzergruppe pauschal so stark einzuschränken. Die meisten Mountainbiker verhalten sich verantwortungsvoll, respektieren Natur und andere Waldbesucher und engagieren sich häufig sogar ehrenamtlich in der Pflege legaler Strecken.

Statt weitreichender Verbote wünsche ich mir:
  • faire und praktikable Regelungen,
  • eine stärkere Zusammenarbeit mit Mountainbike-Vereinen,
  • klare Konfliktlösungen zwischen Wanderern, Forstwirtschaft und Radfahrern,
  • sowie legale und zugängliche Trailangebote.
Ein faktisches Verbot schmaler Wege würde weder die Akzeptanz erhöhen noch Konflikte nachhaltig lösen. Vielmehr besteht die Gefahr, dass Sportler aus dem Wald verdrängt werden und die Situation unnötig eskaliert.

Ich bitte Sie daher, die geplanten Regelungen zu überdenken und die Interessen der vielen verantwortungsvollen Mountainbikerinnen und Mountainbiker in NRW stärker zu berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen
Max Mustermann
Was wäre denn noch mit einer Petition im Netz?

PS: Nachricht ist raus.

IMG_4436.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück