Avinox M2S Race750: Gedrosselt, um UCI-Rennen fahren zu können

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Re: Avinox M2S Race750: Gedrosselt, um UCI-Rennen fahren zu können
Gespannt wann der erste mit Serien Firmware am Start ist. Das Wasserzeichen/ ein QR Code ist ja Ruckzuck kopiert.

Im ernst. Lieber wäre mir Avinox bringt noch einen race / light Motor (< 2 kg Klasse) raus, der genau die 750 W maximal kann. Quasi das äquivalent zum Bosch SX, aber bitte genauso leise wie den M2S. Im Rennen sind die Geräusche natürlich völlig egal, aber für normal ein Traum diese Ruhe.
 
Interessant wäre zu wissen, ob und wie eine Reaktion der lokalen/regionalen Rennserien aussieht.

z.B. Enduro1 ?
in der Enduro 1 gibt es aktuell keine Obergrenze bei der Leistung... was natürlich unfaire Vorteile bei der einen Uphill-Stage bringt...
Es gewinnt nur noch der beste Motor, nicht der beste Fahrer. Macht die Wettbewerbe sicherlich sehr attraktiv x'D x'D x'D
...zum Glück gibt es bei den Rennen (gerade auf Euro- und Weltcup Niveau) in erster Linie nur eine einzelne Uphill-Stage und diese hat auf Grund der Kürze nur bedingt einen Einfluss auf das Gesamtergebnis (gerade da bei den teilweise extrem technischen Uphills die Leistung zwar für kleine Vorteile sorgen kann, aber die Leistung in der Abfahrt der deutlich entscheidendere Faktor ist.
Als es noch die E-Enduro gab, sind in den Top 10, teilweise sogar Top 5 auch Fahrer auf Light-EMTBs gewesen, weil die Agilität in der Abfahrt und sauberes Abschließen der Power-Stages mehr gebracht hat als einfach brachiale Leistung.

In der E1 tatsächlich ähnlich (trotz der technisch leichteren Powerstages). Die Powerstages wurden dort deutlich von Avinox betriebenen Rädern angeführt, jedoch hat ein anderer Antrieb das Rennen gewonnen ;)

Also deine pauschale Frage ist völlig falsch... gerade dadurch dass die Leistung in großen Rennen durchs Reglement begrenzt wird, kann hier abseits von Betrug kein klarer Vorteil entstehen.
--> ich kann mir gut vorstellen, dass die E1 ihr Reglement für nächstes Jahr auch entsprechend anpasst.
Und der Betrug kann (und konnte bisher) genau so gut über ein Aufheben der 25kmh Grenze erfolgen.
Bei Motorsport wird es dieses Risiko immer geben... Wer das vermeiden will, fährt oder schaut halt Rennen ohne Motor ;)
 
Das gedrosselte Avinox liegt immernoch über dem Bosch. Heißt es, dass Bosch noch einmal nachlegen bzw. einen neuen Motor bringen wird?🤔
 
Das gedrosselte Avinox liegt immernoch über dem Bosch. Heißt es, dass Bosch noch einmal nachlegen bzw. einen neuen Motor bringen wird?🤔
entweder so oder der Regelkatalog muss angepasst werden, sodass alle mit "gleichen" Voraussetzungen konfrontiert sind
Und da gibt es etliche parameter, nicht nur die Spitzenleistung.

Siehe F1, was da jedes Jahr an neuen Regeln rauskommt, weil wieder mal ein Team die "Lücken" ausnutzt.
Hat natürlich auch eine sehr positive Seite: Innovation durch und durch
 
Das gedrosselte Avinox liegt immernoch über dem Bosch. Heißt es, dass Bosch noch einmal nachlegen bzw. einen neuen Motor bringen wird?🤔
Das Thema ist doch aber schon deutlich älter als der Avinox Motor und bisher gabs da auch kein Aufschrei, weil diese kleinen Unterhschiede einfach nicht wirklich relevant sind (bei einer Sportart, bei der es in höchstem Maße um Versiertheit auf dem Rad geht und deutlich deutlich mehr runter als rauf) --> siehe meinen Beitrag direkt über deinem.

Wenn ein Motor 1200 oder sogar 1500W statt 750 hat, dann hat das sicherlich einen messbaren Einfluss auf einen Teil des Renngeschehens (wobei vor Avinox hatten die verschiedenen Motorenhersteller ja auch schon verschiedene Spitzenleistungen ohne dass da immer nur auf einem Fabrikat gewonnen wurde).

In dem konkreten Fall ist jedoch die Spitzenleistung jedoch identisch und gedeckelt... das hohe theoretisch mögliche Drehmoment ist irrelevant, da Kadenzen gefahren werden, bei denen die gedeckelte Leistung dafür sorgt, dass solche Drehmomente nicht über Zeiträume erreicht werden können, die für messbare Vorteile sorgen.
Die Unterstützung von 800% ist sowieso geschenkt, da die Jungs und Mädels selbst mit so viel Leistung reintreten, dass sie selbst mit 200% die aller allermeiste Zeit in der Leistungsbegrenzung hängen würden.

Die wichtigsten Begrenzer in diesem "Motorsport" sind max. Geschwindigkeit, max. Leistung und max. Nachlaufzeit des Motors. Für das bisschen Anteil an der Gesamtzeit eines Rennens sind damit die nötigen Parameter gesetzt.

Eigentlich hätte ich noch Ansprechverhalten bzw. Dosierbarkeit genannt... aber wenn ich bedenke wie abrupt und aggressiv ein Bosch CX Race einsetzt, dann spielt Dosierbarkeit bei Profis echt gar keine Rolle, daher bleibt es bei den drei genannten Punkten :D
 
Warum das ganze unnötig verkomplizieren?
Wir reden hier immernoch über ein in erster Linie abfahrtorientierten Sport und Profis, die Mehr Leistung auf die Pedale bringen als die Motoren Spitzenleitung haben (kurzzeitig übrigens auch mehr als ein offener Avinox bringt).

Dann sind wir beim Gegenteil vom Kampfsport, bei dem die Profis (die auf jedes Extrawatt wert legen möchten) zum offiziellen Wiegen so viel Gewicht draufpacken, wie sie nur können, um dann beim Rennen die maximale Leistung zu haben.

Das bring doch für alle Beteiligten einen riesigen Mehraufwand mit sich (der Teil mit Leistung auf Fahrer abstimmen und jederzeit kontrollieren können definitiv immer, der Teil mit Gewicht draufpacken nur für die, die auch die letzten Zehntelsekunden auf 45-1h Gesamtzeit des Rennens rausholen wollen --> so knapp geht es zwar gerne mal in der EDR zu, jedoch bisher nicht in den E-Enduro Rennen)

Kirche und Dorf und so.
 
Wenn sogar die Profis diese Idee gut finden, dann wird es schon Gründe dafür geben.
Kleine Teams und Amateure könnten hier natürlich auf ihre Grenzen gebracht werden.
 
Kleine Teams und Amateure könnten hier natürlich auf ihre Grenzen gebracht werden.
Völlig richtig... und bei einer Randsportart wie MTB und in dem Fall sogar die noch kleinere Nische (zumindest auf Rennen bezogen) von EMTB die "kleinen Teams" und Amateure auszuschließen, würde dafür sorgen, dass du vielleicht auf 5 Starter kommst :D
Abseits von Yeti (wenns denen gerade in den EDR-Kalender passt) gibt es doch gar kein werksunterstützes Team... der Rest sind Privatfahrer mit über Vereine angemeldete Teams (eher Hobby als Profi, denn dafür ernstahft bezahlt wird keiner) und eben echte Amateure.

Das ist daher absolut nicht praktikabel und würde das bisschen Basissport, das vorhanden ist, direkt eliminieren aufgrund des Aufwands (Software für jeden Fahrer angepasst, geschweige denn die Überprüfung/Kontrolle davon).
 
Mir gefällt der Vorschlag, die Leistung an das Sytem- bzw. Körpergewicht zu koppeln.
Das fand ich den einzigen unpassenden Satz in dem Bericht und für diese Sportart eigentlich auch völlig unötig.
Und wie ist das überhaupt gemeint? Leichte Fahrer dürfen einen leistungsstärkeren Motor fahren, da sie ja selbst weniger Muskeln -also Power- haben?
Und umgekehrt sind die bergauf Stages sind doch auch technisch genug und erfordern auch Kraft in Rumpf und Armen, so dass leichte Fahrer dort zumeist keinen deutlichen Vorteil haben.
Also meiner Meinung nach eine Verkomplizierung der Regularien und des Rennablaufs (das notwendige Wiegen der Athleten vor dem Rennen) ohne echten Mehrwert.
 
Na ja...in dieser Serie sind vielleicht die Motoren getunt, die ohne Motor tunen sich eventuell selber mit Zubehör aus der Pharmakatalog. ;)
Gäbe es hier ernsthafte Preise (oder ernsthafte Vorteile für noch mehr Power/Geschwindigkeit bergauf), dann würden sich die Leute in dieser Serie doch genau so "tunen"... Fitness ist in dem Sport doch genau so wichtig wie in der Variante ohne Motor, die Rennen werden jedoch so oder so in der Abfahrt gewonnen.

Bei diesem merkwürdigen EXC Format, würde ich euch recht geben was "Motorsport" angeht... aber wir reden hier immernoch über Enduro, egal ob mit oder ohne Motor.
 
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