Avinox Statement zur Leistungsdebatte: Mehr Watt, weniger Sorgen?

Anzeige

Re: Avinox Statement zur Leistungsdebatte: Mehr Watt, weniger Sorgen?
1779277982827.png
 
Die 250W Dauernennleistung und dieser Punkt
Aber Trails sind kein Labor. Dort geht es nicht nur darum, was ein System technisch kann. Es geht auch darum, wie andere Nutzer das erleben. Ein leise und kontrolliert gefahrenes E-MTB mit starkem Motor fällt kaum auf. Ein lautes, ruppiges, bergauf aggressiv gefahrenes E-MTB kann dagegen das Bild einer ganzen Kategorie beschädigen.
sind doch unabhängig davon, ob ein Motor mit 750, 1000 oder 1500W verwendet wird, in jedem Fall relevant.
Die maximale Leistung bestimmt ja nicht, wie sich der Fahrer aufführt. Und auch ein Bosch Gen5 oder Brose liefert doch durchgehend mehr als 250W?
Diese Fragen sollten sich alle stellen…
 
Mir wird das viel zu heiß gekocht.
Wenn nun jedes Magazin oder Personen mit Reichweite das Thema bis ins letzte Detail ausschlachtet, macht es die Sache sicher nicht besser.

Zur eigentlichen Sache / möglichen Regulierung sage ich mal besser nix.

Fällt mir spontan die nächste Idiotie ein, war hier im Gemeindeausschuss sogar schon mal Thema
https://www.wanderverband.de/presse/pressemeldungen/in-gefahr-deutschlands-baenke-im-wald

Oder auch die vielen vielen Schilder die uns in nahezu jedem Eingang vom Wald nochmals eindringlichst warnen das der Wald GEFÄHRLICH ist.
Wollen die einfach keine Fahrradfahrer (auch noch mit zu viel Leistung ... unerhört)
Wanderer auch doof?

Wer hat die Thematik mit zu viel Leistung eigentlich angefangen?

Ich hake das alles für mich als Satire ab, anders ist das nicht zu ertragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
E-Bikes werden einfach von sehr vielen verwendet, die nicht unbedingt besonders hohe Skills haben.
Die schießen dann mit 25km/h die Forststraße hoch und es gibt Probleme mit Wanderern, Förster, Waldarbeiter,...

Mit schwächeren Motoren sind es halt vielleicht 15km/h, ergibt weniger Probleme.

Alle von Avinox angeführten Argumente stimmen schon, sind aber nicht die Gründe für die Ablehnung der hohen Leistung.
 
und selbst wenn er 3000W spitze kann.
Die Leute die sich über ebikes aufregen machen da keinen Unterschied. Für die ist ebike = ebike.

Das Problem sind die Leute die sich daneben benehmen. und die können das auch mit dem aldi ebike.

Mir sind Leute mit 2000PS Autos, die sich vernüftig verhalten lieber als Arschl... mit 45PS.
 
E-Bikes werden einfach von sehr vielen verwendet, die nicht unbedingt besonders hohe Skills haben.
Die schießen dann mit 25km/h die Forststraße hoch und es gibt Probleme mit Wanderern, Förster, Waldarbeiter,...

Mit schwächeren Motoren sind es halt vielleicht 15km/h, ergibt weniger Probleme.
Diese Raudis sollte man sofort aus dem Verkehr ziehen. Ich rausche auch gerne mit 25 die Forstwege hoch. Sehe ich allerdings ein paar Wanderer bremse ich auf Schrittgeschwindigkeit ab, betätige meine Klingel, manchmal auch mehrfach da einige Menschen mit NC Ohrhörern durch den Wald marschieren müssen, und fahre sobald der Weg frei ist gemütlich an dem Fussvolk vorbei.

Where is the problem?!

Was sagst du zu den Gravelbikern die ohne Motor mit locker 30 km/h die Waldautobahnen hochjagen und wir bösen Avinox Fahrer schaffen mit Mühe nicht mal die 27 x'D
 
Gemäß meinem Eindruck ist nicht auf einmal die Leistungssteigerung der Motoren das Problem, sondern für die E-MTB Gegner ein willkommener Anlass da "rein zu beißen".
Zumal dieses Thema so heftig unter uns MTBler aufgegriffen wird und ihnen noch in die Hände spielt, was mich mehr verwundert und schockiert.🙆🏼‍♂️
Ich hatte in meinen 10 Jahren E-MTB keine nennenswerte Probleme im Gebirge (egal mit welchem E-MTB) und werde sie auch mit dem Avinox nicht haben. 🥳
 
Die Entwicklung zu so viel Leistung sehe ich leider nicht förderlich für den Fortbestand von EPACs als dem Fahrrad gleichgestellte Fortbewegungsmittel, ein gefundenes Fressen für alle Ebike Gegner

Abgesehen vom Leistungswahn stößt mir beim Avinox sauer auf, wie einfach der zu manipulieren ist, sowohl M1 als auch M2. Das sehe ich viel kritischer als die schier endlose Leistung, mit der Leistung bewegt man sich zumindest innerhalb der (nicht durchdacht) festgelegten Limits. Bei Bosch und Shimano kauft man sich Speed Boxen oder lässt sich vom freundlichen Fahrradhändler die USA Software aufspielen oder Laufradgröße ändern, beim Avinox kann man das gemütlich von Zuhause aus. Dass man die Laufradgröße selbst anpassen kann, verstehe ich noch, viele 29er Ebikes kann man auf Mullets umbauen via Flipchip, da würde man sich zumindest nicht allzu weit vom gesetzlichen Limit weg bewegen. Überhaupt, wenn man das öfters macht ist es lästig, da man immer zum Händler muss. Was aber mMn zu weit geht, ist, dass man via VPN den Standort des Fahrrads festlegen kann und somit auch die Abschaltgeschwindigkeit. VPN auf Neuseeland, Fahrrad neu einrichten und koppeln, e voila, kein Geschwindigkeitslimit mehr. Das alles obwohl jedes DJI Fahrrad mit GPS ausgestattet ist, womit man sich den Standort herleiten könnte und das Rad sich selbstständig an die vorherrschenden Regularien anpassen könnte. Wer es Oldschool lieber mag und sich zusätzlich Kilometer am Tacho sparen will bastelt sich eine andere Speedsensoraufnahme und lässt den Sensor die Bremsscheibenstege abtasten statt der Lochscheibe. Mich würde es nicht wundern, wenn es schon STLs dafür zum selber Drucken gibt
 
Diese Raudis sollte man sofort aus dem Verkehr ziehen. Ich rausche auch gerne mit 25 die Forstwege hoch. Sehe ich allerdings ein paar Wanderer bremse ich auf Schrittgeschwindigkeit ab, betätige meine Klingel, manchmal auch mehrfach da einige Menschen mit NC Ohrhörern durch den Wald marschieren müssen, und fahre sobald der Weg frei ist gemütlich an dem Fussvolk vorbei.

Where is the problem?!

Was sagst du zu den Gravelbikern die ohne Motor mit locker 30 km/h die Waldautobahnen hochjagen und wir bösen Avinox Fahrer schaffen mit Mühe nicht mal die 27 x'D
Habe noch nie einen Gravelbiker im Wald gesehen - ehrlich nicht. Bin allerdings in einem abgeschiedenen Fleck in den Alpen.
 
Zurück