Laufleistung km bei Bremsscheiben und Bremsbeläge ca. ?

Wenn man sein Rad ständig tauschen muss.:biggrin:

Das sind 10.000km im Jahr, bei dem Höhenprofil schätze ich 15hm/km. Der Fahrer ist nicht ganz leicht (https://www.emtb-news.de/forum/threads/wieviel-federweg-bracht-es-wirklich.19804/) Da halten die 25 Beläge vielleicht 3 Jahre, wenn der Fragesteller sich zum Angsttauscher enwickelt, der 20% vom Belag stehen lässt (obwohl er keine langen Abfahrten hat), deutlich weniger.
Ich bin etwas schwerer, fahre meist mit Zuladung und über 90% auf wassergebundenen Wegen, auch im Winter. Die 10 Pack Galfer schwarz, die ich vor zwei Jahren im Ausverkauf für die hintere, dem Dreck stark ausgesetzte Zweikolbenbremse gekauft habe, sind weg und haben jeweils durchschnittlich ca. 26.000 hm gehalten. Vorne an der Vierkolbenbremse ist der Verbrauch etwas geringer.
Also den Verschleiß sehe ich als komplett überzogen an bei dem Fahrprofil.
Das schreib ich, der seit Jahren seine Sinter green und Galfer grün, vorne alle 17 bis max 19k Tiefenmeter tauschen muss. Mein Fahrprofil ist halt ein komplett anderes, wieso ich Belagverschleiß in in Tagen zählen kann, zumindest an einem Bike.
 

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Re: Laufleistung km bei Bremsscheiben und Bremsbeläge ca. ?
Fährst du in einer staubtrockenen Schottergrube oder wie mekommt man einen Satz Beläge in solchen Tiefenmetern in die Knie? Das wären bei uns in den Alpen ja kaum 10 Touren (und da gibt es auch Staub, Schnee, Matsch, Geröll etc).
Es gibt einfach Beläge die bei entsprechendem Fahrprofil sehr schnell Verschleiß. Dafür passt das Feeling, die Bremsleistung, Konsistenz etc. Aus diesem Grund habe ich auch geschrieben Tage, je nach Fahrprofil kannst auch mal 5k Tiefenmeter am Tag haben, oder auch mehr.

Meine roten Galfer am Drittbike verschleißen dafür gar nicht. Mindestens 11k Tiefenmeter, hab den Überblick bei denen verloren, sehen aus wie frisch montiert.
 
Hallo noch mal in die Runde

Da es ja eine größere Diskussion zu den Thema insgesamt gab.
Ich aber noch nichts wirklich konkretes weiß.

Möchte ich die Frage 🙋‍♂️ gerne anders stellen. !

Wie viel Zehntel mm dürfen den an so einem Bremsbelag noch stehen bleiben ohne das die Bremsscheiben in Leidenschaft gezogen wird durch die Befestigungspunte des reib Materials?

Ich frage bewusst nach Zehntel . Der Belag hat ja nur 2 mm. 😁

Grüße
 
@silvercb: Laut Magura hundert Hunderstel mm "Der Magura Bremsbelag gilt als verschlissen, wenn dessen Stärke t (Belag +Trägerplatte) an einer Stelle geringer als 2,5mm ist" Die Trägerplatte hat ca. 1,5mm.
Wie weit ich die Beläge runterfahre, habe ich bereits geschrieben. (Magura, keine Federspange) Bei den Kool Stop Belägen war beim Entsorgen, nachdem ich die Befestigungspunkte gehört hatte, noch ordentlich Belag drauf, die (bzw. einer davon) Punkte waren dann im Belag farblich sichtbar. Die Galfer schwarz haben wohl eine andere Befestigungart, die höre ich erst, wenn ein bis zwei mm² der Trägerplatte blank sind. Schaden tut das den Scheiben nichts, wenn man dann nicht (kaum noch) weiterfährt, die Scheibe kommt ja auch in diesen Fällen fast überall nur mit dem Belag in Kontakt.
Der (organische) Belag isoliert den Bremssattel aber auch thermisch (Quadringe, Öldampfblasen) gegenüber der Scheibe. Weshalb ich es dringend empfehle, sich bei langen steilen Abfahrten oder wenn man durch schleifbremsen viel Hitze an der Scheibe erzeugt, eher an die Empfehlung von Magura zu halten.
 
@silvercb: Laut Magura hundert Hunderstel mm "Der Magura Bremsbelag gilt als verschlissen, wenn dessen Stärke t (Belag +Trägerplatte) an einer Stelle geringer als 2,5mm ist" Die Trägerplatte hat ca. 1,5mm.
Wie weit ich die Beläge runterfahre, habe ich bereits geschrieben. (Magura, keine Federspange) Bei den Kool Stop Belägen war beim Entsorgen, nachdem ich die Befestigungspunkte gehört hatte, noch ordentlich Belag drauf, die (bzw. einer davon) Punkte waren dann im Belag farblich sichtbar. Die Galfer schwarz haben wohl eine andere Befestigungart, die höre ich erst, wenn ein bis zwei mm² der Trägerplatte blank sind. Schaden tut das den Scheiben nichts, wenn man dann nicht (kaum noch) weiterfährt, die Scheibe kommt ja auch in diesen Fällen fast überall nur mit dem Belag in Kontakt.
Der (organische) Belag isoliert den Bremssattel aber auch thermisch (Quadringe, Öldampfblasen) gegenüber der Scheibe. Weshalb ich es dringend empfehle, sich bei langen steilen Abfahrten oder wenn man durch schleifbremsen viel Hitze an der Scheibe erzeugt, eher an die Empfehlung von Magura zu halten.

Okay 👍
Ich schau es mir an.
Ich bin auf dem Weg zur Arbeit nicht der Schleifbremser. Es sind zu 97% astpfahld.
„wer später bremst ist länger schnell!“ 😎
Ich bremse auch mehr vorne ( ist halt effizienter ) somit hätte ich noch eine hintere zur Sicherheit.
So mit ist alles gut 😊 für mich. Es sind ja nur 17 km einfach. Höchstens 34 km wenn es nicht schon am Vortag auffällt.
Passt mir so weit.
Danke An alle
 
Wenn du so eine Art Feder zwischen den Backen hast, welche sie auseinanderdrücken, dann schau halt dass die Backen noch dicker sind als das Federblech.
Die "Feder" ist so dünn, dass wenn sich der Belag nicht sauber gleichmäßig abnutzt, du bereits auf der Trägerplatte bist.

Hallo noch mal in die Runde

Da es ja eine größere Diskussion zu den Thema insgesamt gab.
Ich aber noch nichts wirklich konkretes weiß.

Möchte ich die Frage 🙋‍♂️ gerne anders stellen. !

Wie viel Zehntel mm dürfen den an so einem Bremsbelag noch stehen bleiben ohne das die Bremsscheiben in Leidenschaft gezogen wird durch die Befestigungspunte des reib Materials?

Ich frage bewusst nach Zehntel . Der Belag hat ja nur 2 mm. 😁

Grüße

Ich kann ja deine Neugierde für die Materie verstehen, aber spätestens wenn deine Scheibe nicht gleichmäßig von den Belägen angefahren wird, ist die Theorie mit xy Zahlen hinfällig.
Einfach mal einen Blick reinwerfen, fertig. Bei deinem Fahrprofil wirst kaum Beläge brauchen.
 
Die "Feder" ist so dünn, dass wenn sich der Belag nicht sauber gleichmäßig abnutzt, du bereits auf der Trägerplatte bist.
Das Problem mit dem ungleichmäßigen Abnutzen gibt es aber immer.
Auch wenn man noch 1mm stehen lässt, die Bremsanlage aber falsch eingestellt ist (oder ein Kolben klemmt) und die Beläge ungleichmäßig abgenutzt werden, kann auf einer Seite schon die Trägerplatte schleifen.
 
Das Problem mit dem ungleichmäßigen Abnutzen gibt es aber immer.
Auch wenn man noch 1mm stehen lässt, die Bremsanlage aber falsch eingestellt ist (oder ein Kolben klemmt) und die Beläge ungleichmäßig abgenutzt werden, kann auf einer Seite schon die Trägerplatte schleifen.
Deswegen einfach mal mit der Lampe von unten und oben reinleuchten und schauen.
 
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