Crossworx Pace 290 im Test: Gripmonster, Kletterass & Zufallstreffer?

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Re: Crossworx Pace 290 im Test: Gripmonster, Kletterass & Zufallstreffer?
25kg bomber zugelassen für 86kg Mensch...
postiv - da es nur für kleine Menschen ist, macht es nichts das man die Sattelstütze nicht weit reinstecken kann.
da reicht vermutlich eine 150mm dropper.

Das Konzept find ich ja nicht mal schlecht. Das ergebnis macht mich aber nicht an.
wenn ich 100 Schrauben will würde ich noch eher das pivot nehmen. Und dann doch nicht weil aus USA :-)
 
Schönes Bike und schöner Rahmen...Aber für den durchschnittlichen Fahrer ist das Systemgewicht wohl eher ein Ausschlußkriterium.
Dazu dann noch: 79° Sitzwinkel 😳...das fährst nur schmerzfrei wenn deine Rumpfmuskulatur top trainiert ist, oder nur steil bergauf.

Da wird die Zielgruppe schon ziemlich klein.
 
25kg bomber zugelassen für 86kg Mensch...
Bisschen mehr ist schon möglich – 100 kg laut Handbuch für Fahrer inkl. Ausrüstung bei maximal 120 kg Systemgewicht – dann muss man aber schon sehr leicht aufbauen.
Dazu dann noch: 79° Sitzwinkel 😳...das fährst nur schmerzfrei wenn deine Rumpfmuskulatur top trainiert ist, oder nur steil bergauf.
Ich bin nicht super durchtrainiert und hatte keine Schmerzen. Hast du da andere Erfahrungen gemacht?
Für mich ist mit so steilem Sitzwinkel eher der Druck auf den Händen irgendwann ein Problem.
 
Insgesamt macht das Bike also extrem viel richtig, so Dein Fazit.
Und dann
  • Niedriges Systemgewicht
  • Einstecktiefe Sattelstütze
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Kein Leichtgewicht
In dann diese Contra's passt aus (meiner Sicht) nicht zusammen.
Vermutlich willst Du sagen es fährt sich für Dich "extrem" gut....
Optisch gefällt es mir auch
Grüßle 🙋
 
da es nur für kleine Menschen ist, macht es nichts das man die Sattelstütze nicht weit reinstecken kann.
da reicht vermutlich eine 150mm dropper.
würde das jetzt genau anders sehen. Der Unterschied in der Praxis zwischen einer 150mm und 180mm Stütze ist größer, als der Unterschied zwischen einer 220mm und 250mm Stütze. Langbeiner und große Personen haben von Haus aus mehr Bewegungsfreiheit, auch, wenn man Dropperhub in Relation zur Beinlänge oder Körpergröße setzt. 190cm mit 220mm Hub 11,5% der Körpergröße, 180mm Hub bei 170cm 10,5%, wobei 180mm Hub bei einem 170cm großem Fahrer nur geht, wenn man eine platzsparende Stütze wie eine Oneup V3 hat mit eingeschränkter Einstecktiefe oder ein komplett gerades Sitzrohr bis zum Motor/Tretlager hat mit einer weniger optimierten Stütze. Elektronische Stützen brauchen nochmals etwas mehr Platz, selbst wenn man den Aktuator der mechanischen Stütze berücksichtigt, mit einer Oneup V2 würde man nochmal ca 1-2cm Hub rausholen gegenüber ein aktuellen Reverb AXS im Bereich 180mm. Eine 175er Vyron braucht nochmal 2cm mehr Platz als eine 180er Oneup, genauso bei der aktuellen Reverb. 250er Reverb ca 650mm Länge, 240er Oneup 610mm, davon sind ca 2cm Aktuator, bei geknickten Sitzrohren kann man teilweise sogar noch mehr rausholen mit einer mechanischen gegenüber einer elektronischen Sattelstütze. Von dem her hätte eine 240er Oneup Platz bei 190cm im Pace290 Rahmen ausgehend von einer 225er Reverb. Also nicht unbedingt die Einstecktiefe anhand einer elektronischen Stütze beurteilen
 
Insgesamt macht das Bike also extrem viel richtig, so Dein Fazit.
Und dann
  • Niedriges Systemgewicht
  • Einstecktiefe Sattelstütze
  • Hoher Anschaffungspreis
  • Kein Leichtgewicht
In dann diese Contra's passt aus (meiner Sicht) nicht zusammen.
Vermutlich willst Du sagen es fährt sich für Dich "extrem" gut....
Optisch gefällt es mir auch
Grüßle 🙋
Naja, was sagt das aus:
Das Bike macht auf dem Trail sehr viel richtig, kommt aber nicht ohne gewisse Restriktionen. Im Fazit steht ja auch direkt im zweiten Satz: "Das E-Enduro ist sicherlich nicht für jeden der perfekte Kompromiss"
Alle Stärken und Restriktionen sind klar benannt, kann dann doch jeder für sich entscheiden, ob ihm/ihr das passt. Ich kann das nicht für dich entscheiden, das wirst du auch in einem Test von mir nicht lesen.
 
  • Hoher Anschaffungspreis
Im Vergleich zu anderen Rahmenkits (Nicolai, Mondraker, Spezi) eigentlich ein Schnapper mit 5k angesichts made in Germany. Crossworks sagt selbst, dass sie aktuell nicht sonderlich preislich attraktiv das Rad aufbauen können, da die Onlinepreise von Komponenten aktuell sehr niedrig sind gemessen am Hersteller EK. Zwar kein EMTB, konnte aber mein Gravel mit Rahmenkit günstiger UND objektiv besser aufbauen als das vergleichbare Serienmodell
 
Alles gut,
Ist einfach meine Ansicht zu "extrem gut"
Nicht mehr und nicht weniger.
- ein Fazit bezieht sich (für mich) immer auf das gesamte Paket
- ich habe keinen Vergleich zu Rahmenkits angestrebt
🙋
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Chris,

an dieser Stelle mal ein Kompliment. Ich habe viele Jahre für verschiedene Magazine als freier Testredakteur gearbeitet, und kann dir nur ein ausgezeichnetes Zeugnis ausstellen wenn man so will.

Deine Tests sind hervorragend recherchiert, gehen in die Tiefe, wo notwendig, bilden deine persönlichen Vorlieben und Erfahrung sowie Fahrstil gut ab - und zeigen so auch, warum du zu den Testergebnissen kommst.

Sehr gelungen und gut ausgearbeitet finde ich auch immer warum ein Test Bike sich wann so und so verhält, man kann gut nachvollziehen, welche Parameter dazu beitragen. Auf jeden Fall weiß man ziemlich gut was einen beim jeweiligen Test Bike erwartet, sollte es dann irgendwann mal
in der eigenen Rad-Garage stehen :)

Ich freue mich schon auf den nächsten Test, weiter so!

Lg aus Innsbruck

PS: sehr spannendes Bike aus Deutschland!
 
Bisschen mehr ist schon möglich – 100 kg laut Handbuch für Fahrer inkl. Ausrüstung bei maximal 120 kg Systemgewicht – dann muss man aber schon sehr leicht aufbauen.
120kg Systemgewicht.
- 25 kg bike (realistisch inkl. Pedale und Reifen auf denen nicht nobby nick steht - vermutlich eher optimistisch)
- 10 kg Helm, Rucksack, Getränk, Werkzeug, lycra Short (sommer), Garmin,...

bleiben 85kg.

Ich hab mir mal den Spaß gemacht und Helm, Rucksack, trinkblase,... alles was man anzieht und dabei hat auf die Wage zu legen. da ist man im Sommer schneller bei 10kg als man denkt. Im Winter schnell bei 15 kg.
gut ich bin 195 und brauch große Schuhe :-) im Sommer bin ich bei 12-13 kg im Winter bei 15-17
evoc 1,3kg, Helm 450g, Tacho 200g, Schuhe 950g, Trinkblase 3kg,...


Wenn man die Kiste mit 2kg weniger aufbaut hat man das falsche Bike gekauft.
 
120kg Systemgewicht.
- 25 kg bike (realistisch inkl. Pedale und Reifen auf denen nicht nobby nick steht - vermutlich eher optimistisch)
- 10 kg Helm, Rucksack, Getränk, Werkzeug, lycra Short (sommer)

bleiben 85kg.

Ich hab mir mal den Spaß gemacht und Helm, Rucksack, trinkblase,... alles was man anzieht und dabei hat auf die Wage zu legen. da ist man im Sommer schneller bei 10kg als man denkt. Im Winter schnell bei 15 kg.


Wenn man die Kiste mit 2kg weniger aufbaut hat man das falsche Bike gekauft.
ok – ich fahre halt mit mini-rucksack und 500 ml Flasche. ;)

Das Testrad wiegt übrigens mit Schwalbe Gravity Reifen die angegebenen 23,7 kg.
 
Hallo Chris,

an dieser Stelle mal ein Kompliment. Ich habe viele Jahre für verschiedene Magazine als freier Testredakteur gearbeitet, und kann dir nur ein ausgezeichnetes Zeugnis ausstellen wenn man so will.

Deine Tests sind hervorragend recherchiert, gehen in die Tiefe, wo notwendig, bilden deine persönlichen Vorlieben und Erfahrung sowie Fahrstil gut ab - und zeigen so auch, warum du zu den Testergebnissen kommst.

Sehr gelungen und gut ausgearbeitet finde ich auch immer warum ein Test Bike sich wann so und so verhält, man kann gut nachvollziehen, welche Parameter dazu beitragen. Auf jeden Fall weiß man ziemlich gut was einen beim jeweiligen Test Bike erwartet, sollte es dann irgendwann mal
in der eigenen Rad-Garage stehen :)

Ich freue mich schon auf den nächsten Test, weiter so!

Lg aus Innsbruck

PS: sehr spannendes Bike aus Deutschland!
Vielen Dank! Freut mich! :)
 
Schönes Bike und schöner Rahmen...Aber für den durchschnittlichen Fahrer ist das Systemgewicht wohl eher ein Ausschlußkriterium.
Der durchschnittliche Fahrer kann sich ein Cube holen. Wir sprechen hier von einem Highperformance Bike für den Profibereich!

Ein 150 kg Mensch kauft sich einen Lamborghini und wundert sich, dass er nicht rein passt. Merkst du was? Wer nicht fit genug ist sollte sich ein Lastenrad kaufen x'D
 
120kg Systemgewicht.
- 25 kg bike (realistisch inkl. Pedale und Reifen auf denen nicht nobby nick steht - vermutlich eher optimistisch)
- 10 kg Helm, Rucksack, Getränk, Werkzeug, lycra Short (sommer), Garmin,...

bleiben 85kg.

Ich hab mir mal den Spaß gemacht und Helm, Rucksack, trinkblase,... alles was man anzieht und dabei hat auf die Wage zu legen. da ist man im Sommer schneller bei 10kg als man denkt. Im Winter schnell bei 15 kg.
gut ich bin 195 und brauch große Schuhe :-) im Sommer bin ich bei 12-13 kg im Winter bei 15-17
evoc 1,3kg, Helm 450g, Tacho 200g, Schuhe 950g, Trinkblase 3kg,...


Wenn man die Kiste mit 2kg weniger aufbaut hat man das falsche Bike gekauft.
Was nehmt ihr eigentlich alle mit auf eine Tour? Camping Stühle auch dabei....XD

Nein mal im Ernst, keine Ahnung was manche Leute alles beim Rad fahren mitnehmen, muss ja auch jeder selber wissen. Mir reicht ein Hip Pack 3L mit den nötigsten Sachen, Wasserflasche mit 600-750 ml am Rahmen,
Wasser gibt es immer wieder mal zum nachfüllen irgendwo.

Es scheint so, als hätten manche teilweise unnötig vollgepackte Rucksäcke mit Sachen dabei, die man 1x im Schaltjahr braucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin nicht super durchtrainiert und hatte keine Schmerzen. Hast du da andere Erfahrungen gemacht?
Für mich ist mit so steilem Sitzwinkel eher der Druck auf den Händen irgendwann ein Problem.

Ja, bei mir wird´s (in der Ebene) über 77° kritisch, zum Teil gleicht das bei einigen Bikes ein höhere Stack etwas aus. Druck auf den Händen ist ein Indiz. Wenn man ordentliche Rumpfmuskulatur hat (hab ich nicht, was weit verbreitet ist) fängt man das über diese ab. Wenn nicht geht dieser Druck über die Arme in den Nacken/Schulterbereich.
 
Was nehmt ihr eigentlich alle mit auf eine Tour? Camping Stühle auch dabei....XD

Nein mal im Ernst, keine Ahnung was manche Leute alles beim Rad fahren mitnehmen, muss ja auch jeder selber wissen. Mir reicht ein Hip Pack 3L mit den nötigsten Sachen, Wasserflasche mit 600-750 ml im Rahmen,
Wasser gibt es immer wieder mal zum nachfüllen irgendwo.

Es scheint so, als hätten manche teilweise unnötig vollgepackte Rucksäcke mit Sachen, die man 1x im Schaltjahr braucht.
….und so bepackt, wird ein e Enduro dann auch nicht artgerecht bewegt.🤘😎
Wegen dem steilen Sitzwinkel und den Druck auf den Händen. Ist wenn eigentlich nur auf flachen Transfers spürbar und eine Gewöhnungssache. Ich fahre den kleinen Bruder vom Pace, das Trip, und spüre da mittlerweile keinen Druck mehr auf den Händen. Ja Einstecktiefe der Stütze könnte gerne 1-2 cm tiefer sein, aber auch hier kein Hindernis wenn man sich erstmal an das Bike gewöhnt hat. P.S. @MSTRCHRS - super Test, gerne weiter so - kann deine Erfahrungen - auf das Trip übertragen - zu 100% unterschreiben 🤘😎
 
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