Shimano-Studie 2026 Deutschland: Meister im Warten auf Werkstatt-Termine

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Re: Shimano-Studie 2026 Deutschland: Meister im Warten auf Werkstatt-Termine
Was Wartezeiten / Qualität der Arbeit an Fahrrädern im Fachhandel
anbelangt haben wir als Gruppe von Vielfahrern einen noch schlechteren Eindruck für Deutschland im Vergleich z.B.: zu NL, Italien, wo wir oft sind. Ganz kritisch ist das bei Service für Leasing Bikes, von denen ich bis vor fünf Jahren drei Räder hatte.
Habe in 55 Jahren, so 150k km auf Fahrrädern weggestrampelt, 13 RR / MTB komplett selber aufgebaut / umgebaut, gewartet, auch repariert, was kein Hexenwerk ist, also viel Erfahrung. Bei den Leasing Bikes durfte ich aber nicht selber ran und was ich speziell beim letzten Jobrad Rotwild RX 750 Pro mehrfach fürn Murks bei einem großen Dealer erleben mußte, nur grausam. Von 16 Monaten, war das Rad vier Monate in der Werkstatt. Von nicht auf ordnungsgemäß überprüften Schrauverbindungen (am Motor, habe ich die losgerappelte Motor Achsmutter nach 100km Dolomiten Tour mit wahnsinnigen Knacken dann im Inspektionsschacht gefunden, zwei Monate später Schrauben auf Monte Baldo Tour an Yoke losgerappelt Sitzrohr beschädigt) falsch verlegten Zügen, falsch installiertes Shimano XTR Schaltwerk bis hin zu total simplen Dingen wie schräger Sattel, nicht gerichtet, neuer, falsch geklemmten Karbon Lenker, alles dabei. Kumpel hat dort nach 8 Monaten Kauf Rad gewandelt Kaufpreis zurück erhalten, Nachbar auch dort Kunde nur genervt. Dann Wechsel des RW Dealer, 80km Anfahrt/ Rückfahrt, auch nicht besser. Letztendlich wurde mein Rad im Werk bei Rotwild, aufwendig, endlich fahrbar gemacht, Entschuldigungen, oder gar Leihrad Fehlanzeige. Auch bei meinem eGravel erste Inspektion drei Wochen Wartezeit, teuer nicht alles gemacht worden, obwohl im Arbeitsbericht bestätigt.
Fazit: Schrauber Kurs, dann selber machen, ist besser, schneller, preiswerter, oder alternativ nach Holland fahren, wenn man in Grenznähe wohnt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei den Leasing Bikes durfte ich aber nicht selber ran….
Das liest man ja immer wieder, verstehen tue ich es deshalb trotzdem nicht. ICH persönlich darf am Leasing Bike meiner Frau schrauben so viel ich will. Es muss nur fachgerecht sein und, sollte der mehr als unwahrscheinliche Fall der Rückgabe eintreten, halt wieder in einen annähernden Ursprungszustand versetzt werden.

Wäre ich für jede Kleinigkeit auf den örtlichen Fachhandel angewiesen, würde ich mutmaßlich das Biken drangeben.
 
Das liest man ja immer wieder, verstehen tue ich es deshalb trotzdem nicht. ICH persönlich darf am Leasing Bike meiner Frau schrauben so viel ich will. Es muss nur fachgerecht sein und, sollte der mehr als unwahrscheinliche Fall der Rückgabe eintreten, halt wieder in einen annähernden Ursprungszustand versetzt werden.

Wäre ich für jede Kleinigkeit auf den örtlichen Fachhandel angewiesen, würde ich mutmaßlich das Biken drangeben.
Könnte den Vertrag ja mal teilen, würde aber verbotener Weise damit den LG und Dealer benennen. Genau diese Einschränkungen waren ja das Problem und nur ganz Wenige lesen ja auch das Kleingedruckte. Bei dem Anbieter den wir mit vier Kollegen hatten, waren reine Kontroll Arbeiten erlaubt, Reifen Wechseln, aufpumpen, Schaltung einstellen, Bremsen prüfen ggf. vorgegebene Verschleißteile tauschen u.s.w. Macht man aber auch nicht selber, wenn man für Services Teile über Vertrag ja zahlt, es selber sogar besser / schneller könnte.
Öffnen Inspektionsschacht beim Rotwild, um Motorbolzen zu sichern, Fahrwerks Schrauben an Yoke anzuziehen/sichern (bei RW leider kompletter Dämpfer Ausbau,notwendig, trotzdem auf 1800m Höhe mit Multitool erledigt) alles eigentlich gemäß AGBs des Leasing Vertrages verboten. Auch das falsch durch den Karbonlenker verlegte Remote Kabel erneuert man lieber nicht selber, wenn man da auch nicht ran darf bzw. Laien diesen Fehler beim nicht richtig arbeitende Motor gar nicht erst erkennen. Habe mir zwei mal auf großen Touren eine Freigabe per Mail eingeholt, um reparieren zu dürfen, weil kein Dealer / Werkstatt in der Nähe, musste das Bike, aber nach Touren / Problemen trotzdem dann zur Werkstatt bringen. Wenn Du das bei deinem Vertrag darfst, freu dich, aber wenn man dafür ja eigentlich zusätzlich zahlt, was macht das für einen Sinn.
 
....,aber wenn man dafür ja eigentlich zusätzlich zahlt, was macht das für einen Sinn.
Ich zahle aber nichts dafür. Man kann, zumindest beim Vertrag meiner Frau, auswählen, ob man den Service dazu bucht oder eben nicht. Das reduziert natürlich auch die Rate.

Und ganz unter uns, was bitte sollte passieren, wenn man selbst schraubt, egal was im Vertag steht? Glaubst Du, im Falle einer fachgerechten Arbeit (ist natürlich vorausgesetzt), das fällt irgendwem auf? Oder interessiert irgendwen?

Ich fahre mit einem neuen Bike ganz sicher nicht los, ohne jede einzelne Schraube auf korrekten Drehmoment geprüft zu haben. Aber das darf jeder machen, wie er will. Geht ja um die eigene Gesundheit.

Nachtrag: Und einen derart inkompetenten Händler wie den von Dir geschilderten am Bike schrauben zu lassen, das ist ja schon fast Masochismus. Auf jeden Fall lebensgefährlich.
 
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Was Wartezeiten / Qualität der Arbeit an Fahrrädern im Fachhandel
anbelangt haben wir als Gruppe von Vielfahrern einen noch schlechteren Eindruck für Deutschland im Vergleich z.B.: zu NL, Italien, wo wir oft sind. Ganz kritisch ist das bei Service für Leasing Bikes, von denen ich bis vor fünf Jahren drei Räder hatte.
Habe in 55 Jahren, so 150k km auf Fahrrädern weggestrampelt, 13 RR / MTB komplett selber aufgebaut / umgebaut, gewartet, auch repariert, was kein Hexenwerk ist, also viel Erfahrung. Bei den Leasing Bikes durfte ich aber nicht selber ran und was ich speziell beim letzten Jobrad Rotwild RX 750 Pro mehrfach fürn Murks bei einem großen Dealer erleben mußte, nur grausam. Von 16 Monaten, war das Rad vier Monate in der Werkstatt. Von nicht auf ordnungsgemäß überprüften Schrauverbindungen (am Motor, habe ich die losgerappelte Motor Achsmutter nach 100km Dolomiten Tour mit wahnsinnigen Knacken dann im Inspektionsschacht gefunden, zwei Monate später Schrauben auf Monte Baldo Tour an Yoke losgerappelt Sitzrohr beschädigt) falsch verlegten Zügen, falsch installiertes Shimano XTR Schaltwerk bis hin zu total simplen Dingen wie schräger Sattel, nicht gerichtet, neuer, falsch geklemmten Karbon Lenker, alles dabei. Kumpel hat dort nach 8 Monaten Kauf Rad gewandelt Kaufpreis zurück erhalten, Nachbar auch dort Kunde nur genervt. Dann Wechsel des RW Dealer, 80km Anfahrt/ Rückfahrt, auch nicht besser. Letztendlich wurde mein Rad im Werk bei Rotwild, aufwendig, endlich fahrbar gemacht, Entschuldigungen, oder gar Leihrad Fehlanzeige. Auch bei meinem eGravel erste Inspektion drei Wochen Wartezeit, teuer nicht alles gemacht worden, obwohl im Arbeitsbericht bestätigt.
Fazit: Schrauber Kurs, dann selber machen, ist besser, schneller, preiswerter, oder alternativ nach Holland fahren, wenn man in Grenznähe wohnt.
Ich lese hier fast nur über mangelnde Qualität von Erstmontage im Werk und Service beim Händler.
Was hat das mit dem Artikel zu tun?

Drei Wochen Wartezeit für eine erste Inspektion ist jetzt nicht ungewöhnlich, wenn es mitten in der Hauptsaison ist. Allerdings gehe ich davon aus, dass die relativ zeitnah nach dem Kauf erfolgt und erwarte das die kostenlos ist (da bei meinem Händler für eBikes nach ca. 150 km und selbstverständlich kostenlos).
 
Was Wartezeiten / Qualität der Arbeit an Fahrrädern im Fachhandel
anbelangt haben wir als Gruppe von Vielfahrern einen noch schlechteren Eindruck für Deutschland im Vergleich z.B.: zu NL, Italien, wo wir oft sind. Ganz kritisch ist das bei Service für Leasing Bikes, von denen ich bis vor fünf Jahren drei Räder hatte.
Habe in 55 Jahren, so 150k km auf Fahrrädern weggestrampelt, 13 RR / MTB komplett selber aufgebaut / umgebaut, gewartet, auch repariert, was kein Hexenwerk ist, also viel Erfahrung. Bei den Leasing Bikes durfte ich aber nicht selber ran und was ich speziell beim letzten Jobrad Rotwild RX 750 Pro mehrfach fürn Murks bei einem großen Dealer erleben mußte, nur grausam. Von 16 Monaten, war das Rad vier Monate in der Werkstatt. Von nicht auf ordnungsgemäß überprüften Schrauverbindungen (am Motor, habe ich die losgerappelte Motor Achsmutter nach 100km Dolomiten Tour mit wahnsinnigen Knacken dann im Inspektionsschacht gefunden, zwei Monate später Schrauben auf Monte Baldo Tour an Yoke losgerappelt Sitzrohr beschädigt) falsch verlegten Zügen, falsch installiertes Shimano XTR Schaltwerk bis hin zu total simplen Dingen wie schräger Sattel, nicht gerichtet, neuer, falsch geklemmten Karbon Lenker, alles dabei. Kumpel hat dort nach 8 Monaten Kauf Rad gewandelt Kaufpreis zurück erhalten, Nachbar auch dort Kunde nur genervt. Dann Wechsel des RW Dealer, 80km Anfahrt/ Rückfahrt, auch nicht besser. Letztendlich wurde mein Rad im Werk bei Rotwild, aufwendig, endlich fahrbar gemacht, Entschuldigungen, oder gar Leihrad Fehlanzeige. Auch bei meinem eGravel erste Inspektion drei Wochen Wartezeit, teuer nicht alles gemacht worden, obwohl im Arbeitsbericht bestätigt.
Fazit: Schrauber Kurs, dann selber machen, ist besser, schneller, preiswerter, oder alternativ nach Holland fahren, wenn man in Grenznähe wohnt.

Kann ich so teilen.
Habe im Grunde ähnliche Erfahrungen gemacht. Daher wird selbst geschraubt, günstiger, schneller, und man weiß dass alles passt.

Zieht sich aber mehr oder weniger durch alle Branchen. Geh mal in eine Auto Werkstatt..
Bin heilfroh, das wir einen Meister in der Family haben.

Wartezeiten sind sehr lang.
Mehrere meiner Arbeitskollegen haben mittlerweile Jobrad. Da kannst gern mal bis zu 2 Monate warten für einen Termin.
 
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