Bosch Flowcamp 2025 – Fotostory: Gemeinsam über Trails flowen, ABS, CX-R & SX testen

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Re: Bosch Flowcamp 2025 – Fotostory: Gemeinsam über Trails flowen, ABS, CX-R & SX testen
Ich habe mir die Mühe gemacht, und nachgeforscht.
Es wurde mein Glaube bestätigt, dass die Mehrheit nicht so spricht.

Aber abgesehen davon wer nun Recht hat,

was sagst du zu den anderen Beispielen oder Konflikten die sich daraus ergeben?
Nur weil etwas "passiert", sich gut oder schlecht entwickelt, muss man es nicht hinnehmen.
Manchmal werden sogar Gesetze beschlossen (Arbeitnehmerschutz, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Benutzung von Künstlicher Intelligenz usw).

Und nachdem sich unsere Gesellschaft dafür entschieden hat, Diskriminierung von alten Menschen zu verhindern und alte Menschen ein gleichberechtigte Teilnahme an der Gesellschaft zu ermöglichen, warum sollte man diesen Zumuten, eine Sprache (oder Teile davon) zu sprechen oder gar zu verstehen, wenn dies nicht vorgesehen ist?

Wie hilft oder erreicht man diese Menschen?
Gut erkannt, auf den Punkt.

Inklusion ist aber eher für Minderheiten und vermutete oder tatsächlich Benachteiligte oder möglichst lautstarke Gruppen vorgesehen.

Alte Menschen sind hingegen eine Mehrheit und in der Logik der Menschenschützer nicht inklusionsbedürftig.

Versuch mal im Seniorenheim mit durchgegenderter Profilneurose ein Gespräch auf Augenhöhe zu führen.

„Hä?“ dürfte die wesentliche Frage-Vokabel sein.
 
Medien, Zeitungen, Zeitschriften, soziale Medien, Fernsehen, Syncronstudios, Werbeargenturen, Marktforscher usw, all diese prägen die Sprache.
Und diese Gruppe zusammen genommen, stellt nicht die Mehrheit der Bevölkerung dar.

Denn wer von den Kleinkindern oder älteren Personen, sagt zu einer Veröffentlichung "Release", zu einem Start "Launch", das etwas sicher ist "safe", zu einer Information oder Instruktion "Briefing", zu einer Berichterstattung "Coverage" (gerade vom mtb-news.de Gründer Thomas verwendet) oder zu einer Streckenbesichtigung "Track Walk".

Eine Marke oder Markenname mutiert zum"🔥🧑‍🚒", man care (kehrt) sich einen Dreck, es gibt die Caretaker, die Young Carer, die Nursen, es wird gelittert. Ich könnte jetzt ein Ranking aufstellen und Awards vergeben. Dafür brauchst du nichteinmal mehr eine Eintrittskarte (Ticket), du musst nur zu einem Audit mit späterem Exit in einem Assessment wo du dann von einem Awarness Team gebeeft oder bebasht, wahlweise braingewashed oder grünn gewaschen wirst. Zuvor wirst du noch gecastet auf deinen confirmation bias. Und nein, ich sage nicht halte die Schnauze oder Fresse, sondern ich crowdpleasere dich. Du kannst das gerne im tiefen State gegenchecken, schließlich bist du ein eingeframter first mover, wohingegen ich ein freelancer mit fun factor bin. 😴🥱.

Die Beispiele könnte man noch länger fortsetzen; und es geht mir nicht darum, das ganze ins lächerliche zu ziehen, sondern darum, dass ich, "bei aller Liebe, Jugendsprache, und die Welt, die Gesellschaft wandelt sich und man muss mit der Zeit gehen", glaube, dass die meisten Menschen nicht so sprechen oder schreiben.


Gleichzeitig darf man aber nicht unterschätzen, wie stark gerade soziale Medien diese Entwicklung beschleunigen. Plattformen leben von Trends, Reichweite und Sichtbarkeit – und genau dort werden solche Begriffe nicht nur benutzt, sondern aktiv verstärkt. Wer sich mit Social Media intensiver beschäftigt oder z. B. Tools und Services wie Followerfabrik kennt, merkt schnell, dass Sprache dort auch ein Mittel ist, um Aufmerksamkeit zu erzeugen und Teil bestimmter Communities zu sein.

Ich verstehe, was du meinst, und dein Eindruck ist nicht ganz unbegründet – aber ich würde das etwas differenzierter sehen.

Zum einen stimmt es: Viele dieser Begriffe stammen aus bestimmten Branchen wie Medien, Marketing oder Tech und werden dort fast schon als „Fachsprache“ verwendet. Wer in diesen Bereichen arbeitet, übernimmt diese Wörter automatisch, weil sie oft kürzer, international verständlich oder einfach „Standard“ im Arbeitsumfeld sind. Das heißt aber nicht unbedingt, dass diese Gruppen die Sprache der gesamten Gesellschaft bestimmen – sie haben nur mehr Sichtbarkeit.

Auf der anderen Seite verbreiten sich Begriffe heute viel schneller als früher, vor allem durch soziale Medien. Wörter wie „Launch“ oder „safe“ rutschen dadurch nach und nach auch in den allgemeinen Sprachgebrauch, zumindest in bestimmten Altersgruppen. Das passiert aber nicht gleichmäßig: Ältere Menschen oder Leute außerhalb dieser „Bubbles“ nutzen sie deutlich seltener – da hast du absolut recht.

Was ich aber nicht ganz unterschreiben würde, ist die Idee, dass „die meisten Menschen so nicht sprechen“. Es kommt extrem auf den Kontext an. Im Alltag mit der Familie oder im Freundeskreis reden viele ganz anders als im Job, online oder in bestimmten Szenen. Sprache ist eben situationsabhängig – jemand kann privat „Veröffentlichung“ sagen und beruflich ganz selbstverständlich „Release“.

Und noch ein Punkt: Viele dieser Begriffe bleiben tatsächlich oberflächlich und verschwinden wieder. Nur ein kleiner Teil setzt sich dauerhaft durch. Das Deutsche hat schon immer Wörter aufgenommen und wieder ausgespuckt – das ist kein neues Phänomen, nur wirkt es durch die Geschwindigkeit heute extremer.
 
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