Neues Orbea Urrun: E-Hardtail für Abenteuerlustige

Neues Orbea Urrun: E-Hardtail für Abenteuerlustige

aHR0cHM6Ly93d3cuZW10Yi1uZXdzLmRlL25ld3Mvd3AtY29udGVudC91cGxvYWRzLzIwMjIvMDUvb3JiZWEtdXJydW4tdGl0ZWxmb3RvLmpwZw.jpg
Der spanische Hersteller Orbea stellt ein neues E-Hardtail Orbea Urrun vor, welches auf der technologischen Basis des Orbea Rise H fußt. Ausgestattet mit Shimano EP8, 540-Wh-Akku und optional erhältlichem 252-Wh-Range-Extender. Wir haben alle Infos zum neuen Orbea Urrun.

Den vollständigen Artikel ansehen:
Neues Orbea Urrun: E-Hardtail für Abenteuerlustige

Wie gefällt euch das neue Orbea Urrun?
 

Cliomare

Mitglied
Warum gibt's eigentlich so gut wie keine hochwertigen Hardtail E-bikes? 90% der Ebike Käufer fahren eh nur Asphalt oder Forststrassen, da macht ein leichtes Hardtail doch 10x mehr Sinn als ein 25Kg Panzer mit 170mm unnützem Federweg.

Hab für meine Eltern leichte Carbon E-Hardtails mit hochwertiger Ausstattung gesucht. Da gibt's fast nichts, die meisten Hardtails sind sackschwer und schlecht ausgestattet. Und wenns dann noch 27.5" sein soll ists ganz aus.

Insofern begrüßenswert dass Orbea etwas auf den Markt bringt was halbwegs in die Richtung geht.
 

mais

Mitglied
Warum gibt's eigentlich so gut wie keine hochwertigen Hardtail E-bikes? 90% der Ebike Käufer fahren eh nur Asphalt oder Forststrassen, da macht ein leichtes Hardtail doch 10x mehr Sinn als ein 25Kg Panzer mit 170mm unnützem Federweg.

Hab für meine Eltern leichte Carbon E-Hardtails mit hochwertiger Ausstattung gesucht. Da gibt's fast nichts, die meisten Hardtails sind sackschwer und schlecht ausgestattet. Und wenns dann noch 27.5" sein soll ists ganz aus.

Insofern begrüßenswert dass Orbea etwas auf den Markt bringt was halbwegs in die Richtung geht.
Wozu so ein billiges Hardtail fahren, wenn Jobrad auch das 180/180 Enduro-Fully mit Gepäckträger bezahlt?
 

Malfurion

Bekanntes Mitglied
Hab für meine Eltern leichte Carbon E-Hardtails mit hochwertiger Ausstattung gesucht. Da gibt's fast nichts, die meisten Hardtails sind sackschwer und schlecht ausgestattet. Und wenns dann noch 27.5" sein soll ists ganz aus.

Ja das kenne ich. Ich suche auch schon seit längerem was für meinen alten Herren. Der will zwar noch gar nicht umsteigen, weil er noch recht fit ist, aber von der Geschwindigkeit kommt er mit seinen Kumpels nicht mehr mit, die alle bereits E-Bike fahren.
Mein Vater fährt aber häufig erst mal mit dem Zug raus ausm Pott und beginnt dann erst seine Touren, weswegen er das Rad auf jeden Fall ohne Probleme tragen können will.

Zum Orbea:
Das Rad sieht wirklich super aus. Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, welches Einsatzgebiet solche HT´s haben.
Die können doch nicht viel mehr, als ein "normales" Trekkingrad, sind dafür dann aber unkomfortabler.
 

HPL

Bekanntes Mitglied
Wozu so ein billiges Hardtail fahren, wenn Jobrad auch das 180/180 Enduro-Fully mit Gepäckträger bezahlt?
Wozu Fahrrad fahren, wenn man auch einen Sattelschlepper leasen kann? ;)

Im Ernst: Vor zwei Jahren war das Bike meiner Frau im Urlaub defekt. Sie bekamm also mein Fully und ich nahm das Leih-Hardtail vom Hotel. Bin damit auch Wurzel- und Stein-Passagen gefahren und hab mir dabei gedacht: "Warum hast du eigentlich ein Fully? Ging ja die letzten 30 Jahre mit dem Hardtail auch ganz gut".
Ok, springe nicht und fahre alles schwierige im Schritttempo.
 

mais

Mitglied
Zum Orbea:
Das Rad sieht wirklich super aus. Aber ich weiß ehrlich gesagt nicht, welches Einsatzgebiet solche HT´s haben.
Die können doch nicht viel mehr, als ein "normales" Trekkingrad, sind dafür dann aber unkomfortabler.

Ein Hardtail kann zunächst mal alles, was ein Fully mit ähnlichem Einsatzgebiet auch kann - das sie unkomfortabel seien trifft zwar zu, aber eben nur bedingt. Was du mit so einem Rad fährst ist in erster Linie mal 'ne Sache der Fahrtechnik und der Geometrie sowie der Stabilität des Rahmens.

Ich fahre mit meinem E-HT (Focus Bold2 mit 140mm vorne) alles bis S2. Mehr als S2 würde ich auch mit dem Fully nicht fahren. Wegstecken tut das Ding das alles locker, trotz hohem Systemgewicht - unkomfortabel in der Abfahrt ist es jetzt auch nicht unbedingt, aktiven Fahrstil vorausgesetzt. Es ist halt keine Sänfte, die alles wegbügelt - man fährt mit HT anders. Aber deswegen weder schlechter noch weniger spaßig. Die Dinger erfahren im Amischrad-Segment nicht aus Jucks und Dollerei aktuell einen riesigen Hype.
 

Malfurion

Bekanntes Mitglied
ch fahre mit meinem E-HT (Focus Bold2 mit 140mm vorne) alles bis S2.

Das ist auch genau was ich meine. Ich finde HT´s nicht im allgemeinen blöd, sondern nur solche mit 120mm Federweg und weniger. Ich bin selbst früher sehr viel HT gefahren, würde aber auf den Komfort eines Fullys nicht mehr verzichten wollen. Selbst auf der Straße nicht, wobei mich ein richtiges Trail HT schon mal wieder reizen würde.

Aber diese 120mm Dinger, die dann teils noch mit lausigen Gabeln ausgestattet werden (in dem Fall jetzt natürlich nicht), können doch nicht mehr als ein anständiges Trekkingrad. Im Gegenteil.

Das war eher meine Kritik, nicht das HT an sich.
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Mein erstes EMTB vor rund 5 Jahren war ein Price-HT mit 120 RockShox und E8000 in XT-Ausstattung. Wog mit integriertem 504WH Akku rund 22kg, da solider Alu Rahmen.
Bin das 3 Monate gefahren, hab mir ein EMTB Fully geholt und das Price der Partnerin vermacht. Diese fuhr es knapp 2 Jahre.
Hatte keine DropperPost und 2.25er Nobby Nic und eher eine CC-Geo.
Ich war gottfroh, als ich mir das Scott Spark ERide geholt habe und sie war noch froher, als sie es gegen ihr Speci Levo SL eingetauscht hat.
So ein HT macht vielleicht viele zufrieden, deren Einsatzgebiet sehr gemässigtes Gelände ist, würde aber jemand, der mittelfristig sein EMTB-Spektrum erweitern möchte, jederzeit zum Fully raten.
(Gleich meldet sich ein User, der mit dem EMTB nur Hundi Gassi führt und über überirdisches Fahrkönnen verfügt, für den gilt das Gesagte natürlich nicht. Für den sind Mofa-Fahrer sowieso Bewegungslegastheniker und Warmduscher ;-)
 

Burschi

Bekanntes Mitglied
Generell fahr ich alles was ich mit dem Fully fahre auch mitm HT, kommt halt auf die Fahrtechnik an.
Bin mit meinen HT's von der Salzkammergut Trophy bis Transalp alles gefahren, geht....vernünftige sinnvolle hochwertige Ausstattung, dann machts auch Laune.
Ich les immer nur Fully für Komfort....entwickelt wurden die für bessere Traktion, damals dachte noch niemand an die Rückenpatienten oder die Übergewichtigen, die nicht genug bums in den Haxen hatten mal längere Zeit auf den Pedalen stehend ne Abfahrt zu nehmen.
Finde es sehr schade, dass HT's etwas ins Abseits geraten sind.
Mir ist ein HT mit guter Ausstattug lieber als nen....na ja Notlösung Geldmangel Fully...
Habe damals schon mein 101 mit 140 und 160er Gabeln ausgestattet, da wurde man belächelt.....nur....leider geil..
Heute will keiner mehr unter 140mm Federweg, weil öh jio is ja kein richtiges MTB....aber nur Teer und Forstautobahnen fahren.
Ne richtig gute Gabel mit 100-120, ne gute Fahrtechnik und Feuer in den Keulen.....das ist MTB und deshalb liebe Hersteller....baut sie weiter!!
 

subdiver

Bekanntes Mitglied
Mein letztes HT war ein Litespeed Ocoe (feinster Titanrahmen)
was ich überall, auch auf den Gardasee-Trails gefahren bin.
Das war bis 2006 und eine wunderbare Zeit.
Hardtails bin ich von 1990 bis eben 2006 gefahren.

Danach nur noch Fullys und würde nie im Leben mehr zurück auf ein HT wechseln wollen.
Alles hat seine Zeit.
 

orange69

Bekanntes Mitglied
Mein Bio-HT ist eine Rakete und bekommt nur feinstes Geläuf unter die Rädchen, wenn Herrchen sich topfit fühlt und bereit ist, alles zu geben.
EMTB nur noch Fully.
 
Oben