Im Interview: Lutz Scheffer über die Zukunft des E-MTB

blkmrkt

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Wir haben mit Lutz Scheffer, dem besten deutschen Produkt- und Industriedesigner der Bikebranche, über die Zukunft von E-Bikes gesprochen.

Ich bin mir sicher das sehen einige Ingenieure und Designer in Deutschland anders. Schätzt er sich selbst so ein oder habt ihr auch das ausgedacht? Andere Firmen haben bereits Produkte hingestellt und nicht nur heiße Luft produziert.
Seine Ideen und Ansätze sind zwar gut und interessant, aber bisher habe ich noch keine fahrbaren Produkte gesehen geschweige denn sind die von jemand getestet worden.
 

riCo

Redakteur
Teammitglied
Wir haben mit Lutz Scheffer, dem besten deutschen Produkt- und Industriedesigner der Bikebranche, über die Zukunft von E-Bikes gesprochen.

Ich bin mir sicher das sehen einige Ingenieure und Designer in Deutschland anders. Schätzt er sich selbst so ein oder habt ihr auch das ausgedacht? Andere Firmen haben bereits Produkte hingestellt und nicht nur heiße Luft produziert.
Seine Ideen und Ansätze sind zwar gut und interessant, aber bisher habe ich noch keine fahrbaren Produkte gesehen geschweige denn sind die von jemand getestet worden.
Kann gut sein, dass das manche anders sehen, aber hier geht es um Visionen und das was kommen kann, und genau dazu braucht es mutige Visonäre, Freigeister und findige Köpfe. Mehr von Lutz' Kaliber würden wir uns in der E-Bike-Welt wünschen. Was mit keinem Wort heißt, dass nicht auch andere Produkt- oder Industriedesigner einen guten Job machen.
 

Harry_B

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Na Super,die vorhergesagte Zukunft.Alles nur eine Frage der Zeit bis alle Forstwege und Trails wg dem E Bike Zeugs für MTB´s vollends gesperrt werden.
Kann mich noch daran erinnern wie mühsam der DIMB für die Trails in Hessen gekämpft hat.Und jetzt wird alles für die Mofas aufs Spiel gesetzt....

Danke !
 

Flying-EBiker

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Spannendes Interview! Hier werden aber ganz schön viele Vorschuss-Lorbeeren verteilt. Wirklich etwas geschaffen hat Lutz bei E-Mountainbikes ja noch nicht. In wie weit seine Visionen auch Realität werden, bleibt abzuwarten. Dennoch Hut ab für sein Engagement und die vielen Feldversuche.
 

tib02

Bekanntes Mitglied
Na Super,die vorhergesagte Zukunft.Alles nur eine Frage der Zeit bis alle Forstwege und Trails wg dem E Bike Zeugs für MTB´s vollends gesperrt werden.
Kann mich noch daran erinnern wie mühsam der DIMB für die Trails in Hessen gekämpft hat.Und jetzt wird alles für die Mofas aufs Spiel gesetzt....

Danke !
Typisch deutsch nur was ich mache ist Ok, der Rest gehört verboten...
 

OldMan54

Bekanntes Mitglied
Na Super,die vorhergesagte Zukunft.Alles nur eine Frage der Zeit bis alle Forstwege und Trails wg dem E Bike Zeugs für MTB´s vollends gesperrt werden
Danke !
Diesen Schwachsinn hörte ich schon in den 80 igern laufend von Wanderern.
Richtig schnell sind nicht die emtb`s. Fahre oft genug mit Bio Bikern....

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Nur weil irgendeine Knalltüte ohne e unterwegs ist, macht ihn das nicht zwingend zum besseren und rücksichtsvolleren Fahrer, kann das Gesülze dieser Oberlehrer langsam nicht mehr hören, was macht so jemand hier im Forum ausser stänkern?
 

die3Fs

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Man(n) kann immer viel wollen - das Unternehmen muß auch mitspielen..... Ich würde es mir wünschen, das sich Herr Scheffer uneingeschränkt entfalten kann und wünsche ihm alles Gute und viel Glück :) Guter Mann und absoluter Glücksgriff!!!
 

minimaliste

Bekanntes Mitglied
Typisch deutsch nur was ich mache ist Ok, der Rest gehört verboten...
Diesen Schwachsinn hörte ich schon in den 80 igern laufend von Wanderern.
Alter Schwede, warum lasst ihr Euch eigentlich immer so triggern? Ich versteh das nicht. Draußen in der realen Welt interessiert das keinen Menschen, bzw. kommt die überwiegende Mehrheit damit klar. Nur in Foren wird dieses scheinbare Problem thematisiert. Wäre mir echt zu anstrengend.
 

Johannes7

Aktives Mitglied
Spannendes Interview! Hier werden aber ganz schön viele Vorschuss-Lorbeeren verteilt. Wirklich etwas geschaffen hat Lutz bei E-Mountainbikes ja noch nicht. In wie weit seine Visionen auch Realität werden, bleibt abzuwarten. Dennoch Hut ab für sein Engagement und die vielen Feldversuche.
Sehe ich genau so, überragende Ideen die aber erst mal umgesetzt werden müssen.
Die Kombination aus einem 24er Hinterrad und einem 29 er Vorderrad stelle ich mir vom Aussehen her sehr gewöhnungsbedürftig vor. Die 26/27,5 Kombination des Flyers fand ich hingegen in live absolut in Ordnung, die Performance auf dem Trail ebenso.
Kürzere Kurbelarme werde ich mir definitiv auch anbauen, denen gehört die E-bike Zukunft, denke jedoch das 150er reichen, aber das ist sicher Geschmacksache.
Bezüglich des “hängenbleibens“ hängt dann mMn mehr am fahrtechnischen Können als am Unterschied 140/150...
 

slash-sash

Bekanntes Mitglied
Die Denkensansätze sind ja sehr interessant. Aber irgendwie habe ich das schon geahnt. Ein eBike wird irgendwann eher einem (Verbrennungs-)Motorrad ähneln, als einem klassischen MTB; leider. Aber die Argumente liegen ja auf der Hand.
Spannend jedenfalls, was die Zukunft so bringen wird. Sehen wir demnächst einen Bosch-Motor im Rotwild? Er hat ihn zumindest ja schon mal angesprochen und sich eigentlich nicht über den derzeitig verbauten Motor ausgelassen. ;)
Im Übrigen: ihr habt schon gelesen, dass sie in Garmisch am Umbauen/Einziehen sind?! Wie soll er denn da schon Sachen für den eBike-Sektor realisiert haben? Er war vorher bei Canyon. Wisst ihr, wie Canyon dazu steht? Vielleicht durfte er ja gar keine motorisierten Bikes konstruieren.
Ich wünsche ihm jedenfalls viel Spaß. Denn wer Spaß hat, bei dem wird auch was draus.
Das Thema Kurbellängen behalte ich jedenfalls im Auge. ;)




Sascha
 

FrankoniaTrails

Bekanntes Mitglied
Zitat Scheffer
Damit der Hinterbau nicht zu lang wird und das Hinterrad-Achsniveau möglichst niedrig bleibt, wäre ein 26″ Hinterrad mit einem Plusreifen ideal.
Habe ich schon lange vor den Interview hier geschrieben, dafür wurde ich belächelt!

Und logisch das die Kettenstreben so kurz als möglich gehalten werden sollten, denn nur mit kurzen Kettenstreben lässt es sich gut klettern.
 
Zuletzt bearbeitet:

minimaliste

Bekanntes Mitglied
Ein eBike wird irgendwann eher einem (Verbrennungs-)Motorrad ähneln, als einem klassischen MTB; leider.
Finde die angedachten Innovation an sich sehr gut aber das schreckt mich ebenfalls ein wenig ab. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass wir das zu schwarz sehen. Es wird sicherlich Hersteller geben, die dann ganz bewusst auf eine cleane Fahrradoptik setzen werden. Wenn ich die vielen Berichte richtig interpretiere, ist das ja auch der Grund für den Erfolg des Levos.
 

Maulwurf58

Neues Mitglied
Ganz nett, mal sehen was da für Fortschritte kommen...

Aus der Praxis:
- 3" am Vorderrad sind besser und da schwimmt gar nix
- eine weiter abgesenkte Hinterradachse führt nur zu Bodenkontakt des Umwerfers
- 2x10 ist für viele das Optimum, weniger ist zu wenig ( Fahren mit Analogfahrern)
- die Schrägstellung der Federbeine beim Geländemotorrad war ein Evolutionsschritt vor Einführung von Hebelumlenkungen, da muss er sich noch weiterbilden
 

FrankoniaTrails

Bekanntes Mitglied
Aus der Praxis:
- eine weiter abgesenkte Hinterradachse führt nur zu Bodenkontakt des Umwerfers
Das will ich mal sehen, wie das geht!

Aus der Praxis:
- 3" am Vorderrad sind besser und da schwimmt gar nix
Kommt darauf an, wo und wie man unterwegs ist.

- 2x10 ist für viele das Optimum, weniger ist zu wenig ( Fahren mit Analogfahrern)
Völlig überflüssig am E-MTB, 1x 11 deckt 2x10 komplett ab
 

FrankoniaTrails

Bekanntes Mitglied
Zitat: Scheffer
Bei 10 oder 11 Gängen mit weniger Spreizung, wie beispielsweise bei Shimano 11–46 (418 %), ist das regulierbare Drehzahlband zu eng. Die Folge hiervon: Man ist permanent am Schalten und hat wesentlich häufiger störende Schaltunterbrechungen.
Stimmt, auch mit 2x10 ist man irgendwie immer am schalten wenn man ständig mit Unterstützung fährt. 1x11 fände ich dennoch als optimal, vorallem dann, wenn man eben nicht nur mit Unterstützung fahren will, sondern das Hauptmerkmal ist ohne Unterstützung zu fahren und nur am Berg den Motor dazu schalten möchte.
 
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