Gewichtsunterschied light vs. "normales" E-MTB

stelvio

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Hallo Zusammen

Ich bin auf der Suche nach einem neuen E-MTB und bin noch untentschlossen ob es ein "light" oder "normales" E-MTB werden soll.

Gemäss Bosch ist der SX nur ca. 900g leichter als der CX. Ich nehme an, der Rahmen wird bei den CX auch noch ein paar 100g schwerer sein, da dieser mehr Platz braucht, und für den grösseren Akku. Das wären dann aber immer noch weniger als 1.5 kg Unterschied. Kann dies sein?

Light E-MBTs sind teilweise deutlich leichter. Ist dies dann alleine aufgrund der Komponenten? Also dünnere Gabel, leichtere Reifen und Schläuche, und bei teureren Bikes auch leichtere Komponenten?

Bin 85kg schwer und auf der Suche nach einem XL Rahmen. Viele light E-MTBs haben 34er Gabel, was vermutlich etwas knapp bemessen ist?
 

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Re: Gewichtsunterschied light vs. "normales" E-MTB
Hilfreichster Beitrag geschrieben von subdiver

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Da hilft nur probefahren um heraus zu finden was dir besser gefällt.
Und du solltest dir von vornherein Gedanken machen über den geplanten Einsatzzweck und dein Fahrprofil. Und natürlich das Budget.
Heisser Tip von mir, fahre mal ein Orbea Rise probe.
 
Hilfreichster Beitrag geschrieben von subdiver

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Bei meinem Full zum Light waren es 7kg weniger.

Die 36er Fox-Gabel hatte ich nur 2-3mal in 3 Jahren ausgenutzt.
Ansonsten kommt es auf das jeweilige Fahrprofil an.
 
Gemäss Bosch ist der SX nur ca. 900g leichter als der CX. Ich nehme an, der Rahmen wird bei den CX auch noch ein paar 100g schwerer sein, da dieser mehr Platz braucht, und für den grösseren Akku. Das wären dann aber immer noch weniger als 1.5 kg Unterschied. Kann dies sein?

Light E-MBTs sind teilweise deutlich leichter. Ist dies dann alleine aufgrund der Komponenten? Also dünnere Gabel, leichtere Reifen und Schläuche, und bei teureren Bikes auch leichtere Komponenten?
Light E-Mtbs versuchen bei allem Gewicht zu sparen, nicht nur beim Rahmen. Die Akkudifferenz hast du noch nicht mit einbezogen, das sind auch nochmal ~1kg. Beim Rahmen sind es wahrscheinlich mehr als nur ein paar 100g (je nach Bike). Dann haben die in der Regel hochwertigere/leichtere Komponenten verbaut - seien es die Laufräder, Schaltwerke, Lenker/Vorbau. Das summiert sich am Ende aber erklärt natürlich auch den höheren Preis im Vergleich zu den normalen E-Mtbs.

Mit ner "normalen" Enduro-Karkasse kannst du im Vergleich zu Double Down auch nochmal 1kg sparen und wenn du nicht jede Woche im Bikepark bist, reicht das auch aus. Ich hatte mit meinem Rise bei nem Fahrgewicht von 85-87kg in mehr als 3 Jahren nicht einen Platten und die Felgen sind auch noch einwandfrei.

Wenn man überwiegend 1,5-2h Runden fährt und es sich leisten kann, spricht eigentlich alles für ein Light-Emtb. Wenn man häufig/überwiegend Tagestouren am Wochenende macht, dann muss man das abwägen. Aber es gibt ja langsam auch immer mehr relativ leichte Bikes mit größerem Akku (Rise, Cannondale Moterra SL). Daneben gibt es noch relativ leichte, "klassische MTBs" wie das Levo, Bullit oder Wild, die bekommst du Fahrfertig auf 23kg - sind dann preislich aber auch eher in der Region von Light-Emtbs.


PS: mir "reicht" auch ne 36er nicht, ich hol mir fürs nächste Bike auf jeden Fall ne 38er. Es gibt halt unterschiedliche Fahrprofile.
 
Dieses LIGHT bezieht sich eigentlich nur auf die Motor-Unterstützung und den Akku und nicht ausschliesslich aufs Gewicht, dass ein Light-Assist in der Regel mit genannten Komponenten etwas leichter ist sollte klar sein.
 
Jahrelang bin ich mit 100mm FW und 32er Gabel bei Alpenmarathons,-Touren und auf deren Trails
gefahren.
Vielleicht deshalb kann und konnte ich mich mit 160mm FW und dicken Gabeln etc. nicht anfreunden.
Das Lumen ist für mich das erste eBike, was vielleicht länger bei mir bleiben könnte.

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Naja, m. M. nach ist die Fox 34 im Vergleich zur 36 schon ein deutlicher Unterschied. Ich würde die 34iger eher als „komfortabel“ bezeichnen. Die 36 kann schon mehr ab, ist aber vor allem beim harten Anbremsen auch nicht die allersteifste.
Das bedeutet nicht das die 34 schlecht ist.

Wie immer, der Einsatzzweck und das Fahrprofil entscheiden.
 
Light E-MBTs sind teilweise deutlich leichter. Ist dies dann alleine aufgrund der Komponenten? Also dünnere Gabel, leichtere Reifen und Schläuche, und bei teureren Bikes auch leichtere Komponenten?
Das "Light" bezieht sich hauptsächlich auf den Motor der weniger Dampf hat, also beim treten weniger, nur leicht unterstützt.
Natürlich nützen die allermeisten Hersteller den Umstand neben einem gewichtsmäßig leichteren Motor auch gleich um etwas leichtere Komponenten zu verwenden.

Schau dir einmal das CUBE AMS HYBRID ONE44 an.
Das ist m.M. nach eines der ganz wenigen derzeit tatsächlich leichten und gleichzeitig bezahlbaren "Light" Bikes.
 
Und sogar in allen Varianten gute Ausstattung. Das macht das Preisdelta noch größer, um es mal sehr verhalten zu formulieren 🧐.
 
Danke für die vielen Antworten!
Probefahrten habe ich gemacht, unter anderem mit dem One44, One55, dem Orbea Rise und dem SpectralON:ON und ONFly. Ich konnte jeweils sogar kurz auf den Trail. Allerdings kannte ich den Trail nicht gut und ich hätte auch gerne ein Bike, mit dem meine Fahrkenntnisse "wachsen" könnten, habe ich die Bikes nicht am Limit getestet (auch weil es nicht meine waren).

Das One44 ist super. Das Orbea Rise fand ich auch gut, und auch mit den "non-lights" kam ich zurecht, wobei natürlich weniger Gewicht angenehmer ist (zumindest im Handling, Downhill hat das One55 einen sehr guten Job gemacht). Leider gibt es dies noch nicht im Angebot.

Was ich vermeiden möchte ist, dass ich ein Bike kaufe welches leicht ist, jedoch die Kompromisse dabei nicht kenne. Bei Reifen und Schläuchen z.B. kommt weniger Gewicht mit Nachteilen. Bei den restlichen Komponenten auch: entweder Nachteile oder höherer Preis.

Wenn der Unterschied von Light zu Normal <3kg ist, dann würde ich mich für das Normale entscheiden (900g zusätzlich für den Motor, <1kg zusätzlich für den Akku (bei gleicher Kapazität), <1kg für den Rahmen (meine Annahme)).
 
Danke für die vielen Antworten!
Probefahrten habe ich gemacht, unter anderem mit dem One44, One55, dem Orbea Rise und dem SpectralON:ON und ONFly. Ich konnte jeweils sogar kurz auf den Trail. Allerdings kannte ich den Trail nicht gut und ich hätte auch gerne ein Bike, mit dem meine Fahrkenntnisse "wachsen" könnten, habe ich die Bikes nicht am Limit getestet (auch weil es nicht meine waren).

Das One44 ist super. Das Orbea Rise fand ich auch gut, und auch mit den "non-lights" kam ich zurecht, wobei natürlich weniger Gewicht angenehmer ist (zumindest im Handling, Downhill hat das One55 einen sehr guten Job gemacht). Leider gibt es dies noch nicht im Angebot.

Was ich vermeiden möchte ist, dass ich ein Bike kaufe welches leicht ist, jedoch die Kompromisse dabei nicht kenne. Bei Reifen und Schläuchen z.B. kommt weniger Gewicht mit Nachteilen. Bei den restlichen Komponenten auch: entweder Nachteile oder höherer Preis.

Wenn der Unterschied von Light zu Normal <3kg ist, dann würde ich mich für das Normale entscheiden (900g zusätzlich für den Motor, <1kg zusätzlich für den Akku (bei gleicher Kapazität), <1kg für den Rahmen (meine Annahme)).
Der Unterschied liegt wie geschrieben rund zwischen 2-8Kilo.
 
Wenn der Unterschied von Light zu Normal <3kg ist, dann würde ich mich für das Normale entscheiden
M. M. nach kommt es immer darauf an, wo das Gewicht sitzt!
Beispiel: Leichter Motor, aber schwere Laufräder = Mist.
Schwererer Motor aber leichte Laufräder = o. K., weil das Motorgewicht weit unten angeordnet ist. Tiefer Schwerpunkt ergibt eine gute „Strassenlage“. Und leichte Laufräder beschleunigen gut und lassen sich durch geringe Fliehkräfte besser handeln.
 
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