Fullface Helm auch bei überwiegenden Trailfahrten und kein Downhill, Bikepark etc.!?

Ich habe einen Fullface Helm mit abnehmbarem Kinnbügel und meine Argumentation war die gleiche. Habe ich das Kinetik jemals abgenommen? Nein. Habe ich den Helm jemals außerhalb eines Bikeparks aufgehabt? Nein.
Aber ich könnte ihn ja mal brauchen…..

Das gleiche befürchte ich bei mir tatsächlich auch ;)
Ich shuttle ja mit dem Bike sehr viel und fahre auch recht parkähnliche Abfahrten, wo ein Fullface vielleicht gar nicht so bescheuert wäre. Aber ob ich dann wirklich ohne Kinnteil losfahre und das dann oben angekommen dranfummle und vor dem Heimweg wieder abmache wage ich auch zu bezweifeln. Zumal ich auch sehr oft ohne Rucksack fahre, weil ich eh selten Stundenlang unterwegs bin.

Danke für die Erdung. Habe ich gebraucht. Ich kaufe mir keinen Fullface mit abnehmbaren Kinnteil ;)
 
@all, ist an dem Aspekt des eingeschränkten Sichtfelds was dran?

Ich würde sagen ja.
Wie gesagt. Ich nutze den Fullface nur im Park. Da macht es nichts, weil man nur die Strecke vor sich im Auge haben muss und dir auf keinen Fall jemand entgegen oder von der Seite kommt. Aber das periphäre Sichtfeld ist schon eingeschränkt und ich kann mir vorstellen, dass das gerade in Gebieten wo ein bisken was los ist schon störend sein kann, weil man bestimmt häufiger aktiv nach rechts und links gucken muss.

Aber es gibt bestimmt auch Fullface Helme, deren Sichtfeld mehr oder weniger eingeschränkt ist, da habe ich zu wenig Erfahrung, um das beurteilen zu können. Zumal ich auch immer günstige Helme kaufen. Die sind von der Sicherheit gleich gut, haben dafür natürlich etwas mehr Gewicht und weniger Komfort. Bei so einem >200 Euro Teil würde ich schon erwarten, dass der deutlich besser ist, als mein 70 Euro Fullface Helm.
 
Zuletzt bearbeitet:
@all, ist an dem Aspekt des eingeschränkten Sichtfelds was dran?
Kommt stark auf den Helm an.
Der Bell, den ich habe, hat das gleiche Sichtfeld, wie ein normaler Helm.
Einzige Einschränkung ist der Blick nach unten, zur Seite und nach oben ist alles so, wie bei einem einfachen Helm.

Mich hat es schon ein paar Mal auf meinen Haustrails hingehauen.
Eine feuchte Wurzel übersehen und schon geht's drei Meter den Hang runter.
Ich möchte die kinetische Energie ungern mit meinem Gesicht in Wärme umwandeln.
Das überlasse ich dann dem Kinnteil meines Helmes.

Ob das blöd aussieht beim Fahren oder nicht, ist mir in diesem Moment ziemlich egal.
 
Ich fahre inzwischen nur noch mit einem leichten Fullfacehelm... ganz einfach, weil's mit den neuen leichten ff Helmen keinen Grund mehr gibt, ohne zu fahren.

Davor immer Halbschale. Ich hatte zwar den MET Parachute, aber der war dermaßen unbequem, dass ich nach spätestens einer Stunde Kopfschmerzen hatte. Habe ihn dann oft nicht getragen, auch da, wo es Sinn gemacht hätte.
Ich habe jetzt den Smith mainline, der ist super bequem und nicht schlechter belüftet, als die Halbschale. Gibt also (für mich zumindest) keinen Grund mehr, auf die zusätzliche Sicherheit zu verzichten. Im Vinschgau waren damit auch 1500hm kein Problem. Sichtfeld ist gut, kein Unterschied zur Halbschale.

Gestern erst auf einem easy Stück einen schönen Sturz aufs Gesicht gehabt (Lenker am Baum hängengeblieben), da hätte ich ohne ff schlecht ausgesehen.
 
Objektiv gibt es kaum einen Grund auf dieses höhere Maß an Sicherheit zu verzichten. Und man muss ja entweder überhaupt nicht oder zumindest uphill nicht mit ner Crossbrille auf der Nase fahren. Und ob es jemand affig findet oder nicht, ist mir auch hoch wie breit.

Bin mal gespannt auf den Leatt Enduro. Der Helm wäre heute gekommen, bin aber im Büro. Also sollte ich ihn morgen haben und da ich eh vorhabe morgen Nachmittag biken zu gehen, kann ich ihn direkt ausprobieren, sofern er passt und gut sitzt.
 
Objektiv gibt es kaum einen Grund auf dieses höhere Maß an Sicherheit zu verzichten.
Im Sommer kenne ich da 10.000 Gründe die mir erst ins Gesicht laufen und später den kompletten Rücken runter bis in die Buxe.
Nein danke.
Da setz ich den fullface wirklich nur auf wenn's bergab geht. Bergauf auf der Waldautobahn hab ich den auch (noch) nicht auf.
Genau hier wäre für mich dann ein Helm mit abnehmbarem Kinnteil nicht verkehrt denn auch beim gemütlichen Radeln kann ein blöder Sturz passieren, bei dem der Kopf dann Flora- oder Bodenkontakt bekommt.
 
Ich parke sogar mein BMX nie ohne Fullface. 😀
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Er präferiert die Strategie der angepassten Fahrweise. Und er sieht die Gefahr des eingeschränkten Sichtfelds, wo mit Sicherheit auch ein wenig was dran ist.
Nein, war Spaß ...bevor wieder jemand -durch das Verkennen von Satire- seine Erziehung preisgibt, ...ernsthaft.
Angepasste Fahrweise an Gelände und eigene Fähigkeiten sollte immer im Vordergrund stehen, dann stürzt man auch nicht unkontrolliert.
Ich trage Fullface wenn es die Radsportart erfordert, oder versicherungstechnisch in Bikeparks vorgeschrieben wird.
Bei meinem Helm ist das Sichtfeld nicht eingeschränkt ...sofern ich ohne Goggle fahre.
 
Die blödesten Stürze passieren nie beim (schnelle) Fahren auf Trails oder DH.
Mir passiert immer folgendes z.B. in Park, DH Line, Stop um auf Kumpel zu warten, um dann im Stand umzufallen..natürlich auf den einzigen großen Stein im Umkreis von mehreren Metern o_O
 
... oder Du willst höflich sein und einem Wanderer auf einem Hangweg Platz machen, kippst dabei in Hangrichtung und rollst Dich in mehreren Doppelsalchows ins Tal.
 
Hab den Leatt Enduro 4.0 nun bekommen und behalten. Das Kinnteil wirkt demontiert echt massiv. Die Küchenwaage zeigt 840 Gramm für den kompletten Helm bei Größe M an. Der Helm macht nen soliden Eindruck. Fahrtest steht aufgrund Erkältung noch aus.

Mein Ridingbuddy unkte schon, von wegen „bin mal gespannt wie oft du den trägst und dir das Ab- und Anbauen des Kinnbügels antust.“. Darauf bin ich auch gespannt.

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Ich fahre den Uvex Jakkyl. Der ist sehr luftig.
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viele fahren den Fox Dropframe für etwas mehr Schutz als die normale Halbschale
 

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Ich fahre aktuell einen Oneal Defender 2.0 und habe überlegt auf was moderneres zu wechseln.
Da kam dann auch schnell der Gedanke, dann gleich mit MIPS und warum nicht auch Fullface.
Aufgrund Belüftung und Gewicht blieb für mich irgendwie nur der iXS Trigger FF MIPS übrig.
Aber da die Trails hier dermaßen flach sind und ich nicht sonderlich technische Downhill fahre,
habe ich mich bisher nicht durchgerungen das Geld auszugeben.
 
Ich fahre seit zwei Jahren den Troy Lee Stage. Wiegt nur 700g. Ist sehr luftig, trägt sich im Sommer erst oberhalb von 25 Grad aufgrund der Polsterung wärmer als Halbschale. Sichtfeld ist uneingeschränkt vorhanden, habe ich vorher extra getestet. Abnehmbarer Bügel war mir zu umständlich, ich kann mit dem Troy Lee Stage trinken und essen. Schwitze übrigens stark am Kopf und trage ähnlich wie beim Motorrad zwar keine Sturmhaube, aber eine Unterziehkappe als Schweißfänger.
Komme selbst vom Motocross und habe doch lange gezögert. Nachdem sich ein Kumpel beim Sturz auf flacher Strecke den Kiefer gebrochen hat und nun im Gesicht eine fette Narbe herzeigen darf, habe ich mir einen Ruck gegeben.
 
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