Akkus - Nennkapazitäten zur Wirklichkeit

Wattstunden (Wh) sind die Einheit für Energie und genau das Richtige, um den Energiebedarf beim Laden eines Akkus zu beschreiben. Um zu berechnen, wie viele Wattstunden ein Akku speichert (und somit beim Laden benötigt), nutzt man die Formel:


Wh = Ah × V (Amperestunden × Spannung)


Beispiel:
Ein Akku mit 5 Ah und 12 V hat eine Kapazität von 60 Wh.
Das bedeutet, zum vollständigen Laden benötigt man (abzüglich Ladeverlusten) rund 60 Wh Energie.


Amperestunden (Ah) allein sagen nur aus, wie viel elektrische Ladung gespeichert wird – erst mit der Spannung ergibt sich die Energiemenge.
 

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Re: Akkus - Nennkapazitäten zur Wirklichkeit
Ich darf daran jene die mich kritisieren und mangelndes Wissen unterstellen daran erinnern, der TE schrieb eingangs den Satz:
"Mich würde interessieren wieviele Wattstunden benötigt werden um eure Akkus voll zu laden."
Die zum Laden eines Akkus, das ist ein Input, benötigte Eigenschaft ist die Stromstärke, welche in Ampere (A) angegeben wird.
Erst die nachfolgende Entnahme, der Output wird in Watt pro Zeiteinheit, in diesem Fall in Wattstunden (Wh) gemessen.
Es gibt keine Watt die beim Laden in einen Akku hineinfliessen.
Insofern stimmt mein Posting also, auch wenn das einige hier in Abrede stellen.
 
Die zum Laden eines Akkus, das ist ein Input, benötigte Eigenschaft ist die Stromstärke, welche in Ampere (A) angegeben wird.
Erst die nachfolgende Entnahme, der Output wird in Watt pro Zeiteinheit, in diesem Fall in Wattstunden (Wh) gemessen.

Du hast es nur nicht begriffen. Du kannst die in den Akku eingeladenen (Kilo-)Wattstunden des Ladegerätes mit jedem herkömmlichen Vorsatz-Meßgerät messen. Der Verlust beim Ladegerät liegt bei +/- 10%. somit kannst du die in den Akku eingeladenen Wattstunden leicht berechnen.
 
Ich darf daran jene die mich kritisieren und mangelndes Wissen unterstellen daran erinnern, der TE schrieb eingangs den Satz:
"Mich würde interessieren wieviele Wattstunden benötigt werden um eure Akkus voll zu laden."
Die zum Laden eines Akkus, das ist ein Input, benötigte Eigenschaft ist die Stromstärke, welche in Ampere (A) angegeben wird.
Erst die nachfolgende Entnahme, der Output wird in Watt pro Zeiteinheit, in diesem Fall in Wattstunden (Wh) gemessen.
Es gibt keine Watt die beim Laden in einen Akku hineinfliessen.
Insofern stimmt mein Posting also, auch wenn das einige hier in Abrede stellen.
Auch wenn du deinen Blödsinn in schön komplizierte Sätze verpacken kannst bleibt es am Ende ... Blödsinn xD

Edit: Ich erklär das nach der nächsten Jahresabrechnung auch meinem Stromanbieter. Stellen die mir doch tatsächlich kWh in Rechnung. Solche Trottel.
 
Ich darf daran jene die mich kritisieren und mangelndes Wissen unterstellen
Ich könnte jetzt was über unerschütterliche Blödheit vom Stapel lassen aber ich will mir die Zeit nehmen dir die Zusammenhänge zu erklären:
Natürlich fließt beim Laden ein elektrischer Strom in den Akku, genauso wie beim Entladen ein Strom aus dem Akku heraus fließt.
Ein Strom alleine sagt nichts darüber aus wie groß die Energie ist, die damit verbunden ist.
Energie ist aber nötig um einen Stein anzuheben oder mit einem eBike eine bestimmte Strecke zu fahren und damit auch ggf einen Anstieg zu bewältigen.
Energie drückt sich aus in Ws oder Wh oder auch kWh als Maßstab.
Deswegen wird der Energieinhalt von Fahrzeugakkus in Wh oder kWh angegeben.
Hersteller, die den Energieinhalt verschleiern wollen oder andere Gründe haben ihn nicht anzugeben schreiben schon mal von Ah. diese multipliziert man mit der Akkunennspannung und erhält dann den Energieinhalt also:
Ah x V = Wh.
Will man wissen wie schnell ein eBike zBsp einen Berg rauf fahren kann, dann braucht man die
max Energie / Zeiteinheit die der Motor aufbringen kann also die Leistung in W.
 
Ich hatte ja oben geschrieben, dass ich zwischen Ladegerät und Akku zum Vollladen 600 Wh gemessen habe beim neuen 726 Wh Darfon für den EP8. Ich finde das im Verlgeich zu z.B. Bosch echt sehr sehr bescheidn, daher hatte ich das auch reklamiert. Nun kommt der Akku aber als "keine Mängel gefunden" zurück. Hintergrund ist, dass ich auch bei nicht nur Boost, dicken Reifen etwas über 30 km und nur 1000 hm geschafft habe.
Habt ihr eine Idee, wo man den Akku mal prüfen lassen könnte? die meisten Radläden haben beim Begriff "Darfon" abgewunken, weiß ich bereits aus 2. Hand.
 
Und wieder ist ein Jahr rum und das Rad weitere 8000km Sommers wie Winters bewegt worden. Zwischenzeitlich wurden beide Akkus mit aktuellstem Update versorgt, was wohl dem 500er ganz gut bekommen ist. Wie immer alle Werte Netto :1,17).

-Bosch 625 = neu628Wh(04.2020) -nach ca. 6000km 588Wh (08.2021)
-nach ca. 27000km 549Wh (04.2025)
-nach ca. 35000km 547Wh (05.2026)

-Bosch 500 = neu502Wh(04.2020) -nach ca. 1000km 490Wh (04.2020)
-nach ca. 6000km 474Wh (08.2021)
-nach ca. 27000km 427Wh (04.2025)
-nach ca. 35000km 440Wh (05.2026)
 
Danke für die Aufstellung.

Sorry, wenn ich nicht Alles gelesen hab:
Womit misst Du die Kapazität?
Welche Toleranz dürften die Messungen haben?
Ist die Anzahl der Ladezyklen ersichtlich?
 
Ladezyklen sind 230 beim 625er und 270 beim 500er. Gemessen wird mit Shelly Plug. Die messen schon recht genau, aber die Ladeverluste lassen sich leider nur schätzen. mit ":1,17" haben wir da aber meiner Meinung nach einen sehr realistischen Faktor gefunden.
 
Aso, Du misst den Ladestrom.
17% Ladeverluste sind nicht wenig, dürfte aber gut hinkommen, wenn man sich die Neu-Kapazitäten ansieht.

Wenns 2x hintereinander das Laden beobachtest, wie groß ist das Delta?

Ich frage, da es mich schon wundern würde, wenn Bosch bei einem alten Akku per Software mehr Kapazität freigeben würde, also die 0% weiter unten ansetzen würde.

230 Ladezyklen auf 35.000km => 152km pro Ladezyklus. Fährst mit so wenig Unterstützung?

~ 10% weniger Kapazität nach 35.000km, da kann man nicht meckern. Bosch verbaut wohl gute Zellen, bzw. hat das BMS gut programmiert.
Sicher kann man was Defekt werden, am ehesten die Elektronik, aber selbst wenn man den Motor stärker nutzt, nur die halbe Reichweite hat, dürften diese 30.000km locker drinnen sein, bei Deiner Nutzung auch 100Tkm drinnen sein.
 
Nach dem Delta müsste ich schauen, ich messe ja nur 1x im Jahr. Deine errechneten 150km kommen ganz gut hin, bin eigentlich ausschliesslich in Tour+ unterwegs.
Die Akkus bei Bosch sind wirklich nicht schlecht, aber die Motoren. Aktuell ist der 4. drin.
1. Drehmomentsensor defekt
2. Lagerschaden
3. elektronischer Totalausfall, wird nicht mal mehr an Diagnose erkannt
 
Ich frage, da es mich schon wundern würde, wenn Bosch bei einem alten Akku per Software mehr Kapazität freigeben würde, also die 0% weiter unten ansetzen würde.
Also die alten 625/750 usw Akkus mit den Samsung 18650 Zellen wurden bei mir bis 2,8V entladen. tiefer würde ich nicht wollen...
~ 10% weniger Kapazität nach 35.000km, da kann man nicht meckern. Bosch verbaut wohl gute Zellen, bzw. hat das BMS gut programmiert.
bei den neuen Akkus mit 21700 sind die Zellen gut. die alten 18650 Samsung sind bekannt dafür nicht lange zu leben. Vor allem wenn sie zu heiß werden.
10% nach 35kkm ist aber wirklich gut.
Die BMS sind naja... perfekt damit man nichts reparieren kann ist die nette Version
 
Wenns 2x hintereinander das Laden beobachtest, wie groß ist das Delta?
Hatte Gestern die Gelegenheit mal den 625er allein leer zu fahren und zu laden. Ergebnis Netto 510Wh. Ich denke das ist der Tatsache geschuldet, dass ich öfter in eMTB unterwegs war und die Endabschaltung dann auch recht abrupt einsetzte. Am Ende waren es trotzdem noch 64km bei 1160Hm.
Fahre ich mit Beiden in Tour+ und die letzten Kilometer schön gemütlich in ECO, dann stehen noch viele Kilometer Restreichweite "0" ehe der Motor abschaltet.
 
Hatte die letzten Tage noch ein wenig Zeit zum radeln und habe den 625er mehrfach in Tour+ und ein wenig eMTB leer fahren können. Ergebnis ist recht konstant. Reichweite immer um die 60km bei 1000-1200Hm. Heim gekommen bin ich mit 3-0 Restkilometern und geladen wurden danach netto zwischen 520-545Wh.
 
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