Merida Etmo 800 2026 im ersten Test: Viel Fahrrad für preisbewusste E-Biker

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Re: Merida Etmo 800 2026 im ersten Test: Viel Fahrrad für preisbewusste E-Biker
Sehr guter Test.

Zitat: Was mich wirklich überrascht: Trotz des hohen Gewichts fällt es mir leicht, das Bike zwischen Kurven hin und her zu werfen. Auf kurvigen Trails kaschiert das Merida sehr gekonnt, dass es gemessen an der Akku-Größe und am Rahmenmaterial gute 2 kg mehr auf den Rippen hat als andere Wettbewerber. Ich kann das Etmo mit hohem Tempo durch offene Kurven kratzen lassen, es in schnellen Kurvenwechseln überraschend leichtfüßig mit dem Hinterrad wedeln lassen. Mit nur 20 mm Tretlagerabsenkung und einem eher steilen Lenkwinkel behält sich das Bike eine hohe Agilität bei, die ihm sehr gut steht.
 
Mal schauen was eine Carbon Version davon wiegt, grundsätzlich sehr interessantes Rad, passt eigentlich alles bis auf das Gewicht, echt schade drum.
Das ganze mit kleinem Akku und fünf Kilo leichter bitte 😉
 
Austattungsmäßig ein Upgrade von den eOne Modellen, technisch aber wohl nicht und optisch immer noch so halbgewalkt wie der Vorgänger. ..zb. die Dämpferanlenkung erinnert mich immer an die Szene in "Total Recall", wo der mutierte Doppelagent seinen geknickten Insektenarm entfaltet....
Das sieht ästhetisch schon etwas entartet aus und die langen Hebel zeugen auch nicht gerade von Ingenieurskunst.
 
Sehr guter Test.

Zitat: Was mich wirklich überrascht: Trotz des hohen Gewichts fällt es mir leicht, das Bike zwischen Kurven hin und her zu werfen. Auf kurvigen Trails kaschiert das Merida sehr gekonnt, dass es gemessen an der Akku-Größe und am Rahmenmaterial gute 2 kg mehr auf den Rippen hat als andere Wettbewerber.
Was erwartest du? Würde da stehen , das Ding fährt sich dem Gewicht angemessen wie ein Panzer.
Das würde Merida gar nicht erfreuen. 😬
 
@MSTRCHRS "...erschwert wegen formschlüssiger Ahead-Spacer die individuelle Cockpit-Anpassung."

Die Spacer sind Standard. Die Leitungen/Züge treten durch den Abschlussring des Steuerlagers unterhalb der Spacer aus.

Siehe auch Euer Bild:
1773492597549.png


Zum Bike selber: Linkglide als Schaltung find ich super, das drückt die Verschleißkosten ist funktionell ist klasse. Gewichtstechnisch sind mir die Merida Ballerkutschen alle zu sehr on "the heavy side" und ich komm mit den nach aussen geschwungenen Kettensttreben nicht zurecht & setze mit der Ferse an.
 
Egal in welcher Preisklasse man so etwas ansiedelt:
So ein Gewicht zeugt nicht von Enthusiasmus bei der Entwicklung.
Dass auch in Alu leichtere Räder in der Preisklasse möglich sind, zeigen andere Hersteller besser.
Naja... wenn es sich einigermassen spritzig um die Kurven werfen lässt.. ist doch imho das Gewicht bei eMtBs relativ egal.

Ich kann bspw. diese light eMtB-Mode mit extraleichten aber dafür auch weniger kräftigen Motoren nicht nachvollziehen...
Fullpower oder Biobike.
Die Hybridversuche sind nett... aber muss ja jeder selbst wissen^^
Wohnt auch nicht jeder am Berg und so... ;)
 
Gewichtstechnisch sind mir die Merida Ballerkutschen alle zu sehr on "the heavy side" und ich komm mit den nach aussen geschwungenen Kettensttreben nicht zurecht & setze mit der Ferse an.
Die geschwungenen Ketten- und Sitzstreben waren in den 2000ern (besonders bei den besseren Baumarktbikes) angesagt, zwecks mehr Stabilität (größere, ovale Rohrdurchmesser) bei deren meist weichen Alurahmen.
War aber mit besseren Fertigungstechniken und Materialien bald wieder vorbei und niemand hats vermisst (außer Merida offenbar).
Muss man wohl als Wunsch des Herstellers nach Individualität oder Tradition verstehen.
Merida, Leckente der Highlands...
 
Egal wie geil oder schön oder billig ein E-Bike ist. Bei so einem Gewicht hört der Spaß echt auf.

Die Entwicklung sollte meiner Meinung nach eher Richtung <20 kg gehen, für Full-Power E-Bikes, nicht >30 kg.
 
Wozu braucht es überhaupt Testberichte, wenn den Profis hier im Forum das Datenblatt ausreicht?
Weil manch eine/r an Leseschwäche leidet
Bei 27kg habe ich aufgehört zu lesen

Weil man für ein zu hohes Gewicht keinen Test braucht wenn das Rad dadurch völlig uninteressant wird.
Blickt man rein auf die Eckdaten, stolpert man schnell über die 27 kg ohne Pedale – und denkt vielleicht, das Merida Etmo 800 ist ein behäbiges E-Mountainbike. Unser Test hat das Gegenteil gezeigt: Das Etmo kaschiert sein Gewicht elegant und nutzt es, um die Fahreigenschaften zu verbessern. Eine insgesamt für den Einsatzbereich stimmige Geometrie, das gut ausgewogene Fahrwerk zwischen satt und lebendig, sowie die großteils passende Ausstattung fügen sich zu einem guten Gesamtpaket zusammen: Agil und spaßig bergab und mit hervorragenden Klettereigenschaften gesegnet,
 
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