Übernahmepreis nach Leasing Ende verhandelbar.

Cre8Tive

Mitglied
Hi zusammen...auch wenn noch für mich zu früh, wüsste ich gerne, ob der übernahmepreis nach Leasing Ende verhandelbar ist. Aktuell sind ja 18% vom UVP...was wenn der Bikeboom dazu führt, dass die Aftermarket Preise purzeln. VG
 
Die Preise purzeln aber nicht in dem Maße, vielmehr wollen die Rauskäufer einen guten Gewinn einstreichen, was wohl auch meist klappt.

Beispielrechnung:
KP 5.000 € x 18 % = 900 €, zzgl. 19 % MwSt. iHv. 171 € = 1.071 €.

Im Markt dann für ~ 3.000 € angepriesen.

Der Vorteil für den Käufer ist sehr oft, daß diese Bikes „gelegentlich“ sehr wenig KM runter haben 😎.
 
18% ist vertraglich festgelegt, also dann nicht verhandelbar.
Ne vertraglich fix ist das nicht. Darf es auch nicht, da es sonst kein steuerbegünstigtes Leasing wäre. Im Vertrag steht das wachsweich formuliert, dass der Leasinggeber gegen Ende der Laufzeit ein Angebot macht und der übernahmepreis aktuell rd. 18% beträgt. Kann in drei Jahren mehr oder weniger sein.
 
Die Preise purzeln aber nicht in dem Maße, vielmehr wollen die Rauskäufer einen guten Gewinn einstreichen, was wohl auch meist klappt.

Beispielrechnung:
KP 5.000 € x 18 % = 900 €, zzgl. 19 % MwSt. iHv. 171 € = 1.071 €.

Im Markt dann für ~ 3.000 € angepriesen.

Der Vorteil für den Käufer ist sehr oft, daß diese Bikes „gelegentlich“ sehr wenig KM runter haben 😎.
So einfach ist die Rechnung nicht, weil zB bei KP 5000€ Leasingraten von ca. 100€/Monat anfallen *36 = 3600€ + 1071€ Ablöse sind schon fast die 5000€ – was aber beim Leasing in den allermeisten Fällen Listenpreis ist also mit der Realität im Markt nicht immer viel zu tun hat.
Ich hab mein 7.500€ Levo SL mit Upgrades (MT5) für 3.500 verkauft, nach 3 Jahren und 2000km finde ich das auch ein faires Angebot, zumal, wenn man sich die jetzigen Preise anschaut.
Wenig KM stimmt allerdings oft, ja.

Wegen Rauskaufpreis - da habe ich ein "Angebot" bekommen, das ich angenommen habe. Ob das verhandelbar gewesen wäre, weiß ich gar nicht. Sicher wenn dann nur in begrenztem Rahmen. Der erzielbare Verkaufspreis richtet sich zwar nach dem Markt, dürfte in den meisten Fällen (wenn die Mühle nicht 20.000km runter hat, dann würde ich es aber auch nimmer rauskaufen) aber deutlich über der Ablöse liegen.
 
Die Preise purzeln aber nicht in dem Maße, vielmehr wollen die Rauskäufer einen guten Gewinn einstreichen, was wohl auch meist klappt.

Beispielrechnung:
KP 5.000 € x 18 % = 900 €, zzgl. 19 % MwSt. iHv. 171 € = 1.071 €.

Im Markt dann für ~ 3.000 € angepriesen.

Der Vorteil für den Käufer ist sehr oft, daß diese Bikes „gelegentlich“ sehr wenig KM runter haben 😎.
Nur zur Info: die 18 % Restkaufpreis sind inklusive MWST.
 
... zB bei KP 5000€ Leasingraten von ca. 100€/Monat anfallen *36 = 3600€
Mein Reign +3 hat 5099,-€ gekostet und ich zahle monatlich ca. 75,-€ Leasingrate (netto).
> 75,- * 36 Monate = 2700,-€
>> 5099,- * 18% = 917,82,-€
>>> 2700,- + 917,82,- = 3617,82€

So sieht meine Rechnung aus ... ich hoffe nicht, dass ich jetzt in irgendein Fettnäpfchen trete!?
 
Naja, weil mein Vorredner deutlich mehr Leasingrate für ein gleichteures Bike zahlt!?
Nicht, dass bei mir ein Fehler vorliegt und ich plötzlich nachzahlen muss!? ;-)
 
M.E. sind die (Netto-)Leasingraten nicht vergleichbar, es sein denn Ihr redet von der Brutto Leasing Rate vor Steuern und ohne Service Paket oder Verischerung. Diese liegt bei einem 5000 EUR Bike deutlich über 100 EUR zzgl. Versicherung (Pflicht) und ggf. Serive Paketen (i.d.R. optional). Die netto Belastung ist individuell und hängt vom Bruttogehalt, Steuerklasse, Kinderfreinetrag etc. ab. ..
 
Durch die Nettoumwandung spart man ja erst etwas. Brutto zahlt man die Summe die das Fahrrad gekostet hat, in der Regel beim Leasing die UVP. Die Leasing Gesellschaft zieht sich davon etwas ab was zu Lasten des Höndlers geht. Die leasinghesellschaft kauft ja das Fahrrad vom Händler und verleast es dann an dich.
 
in der Praxis wird es Friss oder Stirb sein,
es muss ja erstmal jemanden geben der sich die Mühe macht dort anzurufen ohne sich von den Cal Center Mitarbeitern abschütteln zu lassen und solange hartnäckig bleibt bis er zu jemandem kommt der dass überhaupt entscheiden darf…
Dieser jemand sitzt natürlich am längeren Hebel und weis das der idiot der grade anruft und einen besseren Preis haben will in den letzen 3 Jahren das Fahrrad eigentlich schon bezahlt hat und es jetzt der Leasing Gesellschaft entweder schenken muss weil er keinen Bock hat die 18% zu zahlen oder es eben doch abkauft…

Da gibt es nix zu verhandeln, hinter den griffigen Namen wie bikeleasing , jobrad, lease a bike stecken kapitalistische / Banken / Versicherung /aktienkonzerne die auf jeden einzelnen der da anruft scheißen..

Ich würde mich dennoch freuen wenn es jemand versucht und mir mitteilt ob es geklappt hat. Wenn es klappt und sich lohnt würde ich mich auch zum Horst machen

Grüße
 
Das wird nicht klappen: Meine Erfahrungen aus zwei Leasing-Ablösungen haben gezeigt, das Jobrad in dem Fall gar nicht der direkte AP ist, sondern eine x-beliebige Leasing Gesellschaft. Die haben ja bei der Finanzierung des Bikes eine Kalkulation mit RW zugrunde gelegt. Wenn da jetzt einer kommt und will (am Ende der Laufzeit) den RW verhandeln, dann werden die nur müde lächeln.
 
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