Navi am Rad

Husky

Aktives Mitglied
Ich habe mich jetzt entschlossen, mein Samsung S9 Plus als Navi fürs Radfahren einzusetzen.

Als erstes habe ich mich gestern bei Komoot eingeloggt und mich angemeldet für meine Region erstmal.
Das ist kostenlos und zum ausprobieren ob es überhaupt geht.
Hat mich fast 7 Stunden Nerven gekostet, da ich es auch direkt am PC und fürs Handy gemacht habe.

Nun habe ich mir noch einen Halter bestellt und ich warte mal ab, wie die Montage wird.

Dadurch hoffe ich, viele schöne neue Strecken zu finden
gruß Willi
 

Joerg

Bekanntes Mitglied
@Husky

Du wohnt doch nicht so weit weg ;)
P.S. das eTrex von Garmin ist robuster kann auch mal einen Crash vertragen ohne Kratzer (das sind Erfahrungswerte x'D )
 

Husky

Aktives Mitglied
Ob weit weg oder nah, spielt eigentlich keine Rolle Joerg.
Auch in naher Umgebung finden sich damit neue Strecken.

Habe mich auch schon zweimal auf Waldwegen verirrt und die Richtung verplempert.

Im Juni gehts in den Urlaub in den Spreewald, da kann man auch wunderbar vorher die Tour damit planen.

Mein S9 Plus hat einen rundum Verhüterli-Gummischutz, ich hoffe dass es heile bleibt,
wenn ich mal wieder wie ein Maikäfer auf dem Boden lande.😄
gruß Willi
 

Joerg

Bekanntes Mitglied
Sorry ich habe mich blöd ausgedrückt.
Beim nächsten Mal einfach Fragen ggf kann jemand behilflich sein ;)
 

Husky

Aktives Mitglied
Die Montage ging ja wirklich ratzfatz







Jetzt juckt es mich im Hintern, das Navi mal auszuprobieren
 

Roger

Neues Mitglied
Ich plane meine Touren auch mit Komoot.
Dafür finde ich es super, aber das Navi von Komoot ist nix besonderes.
Besonders auf kleinen Wegen und Trails ist es ungenau.
Als Navi nehme ich ein altes Smartphone,
da ist bei einem Sturz nicht so viel kaputt.

Nicht vergessen die Tour runter zu laden, falls keine Netze vorhanden ist.
 

Pasfella

Aktives Mitglied
Komoot geht so gar nicht an mich. Weder das Programm, noch das Geschäfts/Kartenmodell, noch die facebookartige Community mit ständigen Vorschlägen, die ich nicht brauche.
Ich bin nach zwei Versuchen immer wieder zu Locus zurück. Feine Navigation, gute Planung mit BRouter, saubere Karten, alles offline und ohne störendes Beiwerk.

Halterung für das Phone ist selbstgemacht.

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Phone mit doppelseitigem Klebeband in der Schale gesichert

oder

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mit speziellen Klettverschlüssen.

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Zuletzt bearbeitet:

Husky

Aktives Mitglied
Hallo Leute,
gestern habe ich meine erste Tour mit dem Navi unternommen.

1. Die Ablesbarkeit ließ zu wünschen übrig, je nach Gegenlicht konnte man auf dem Monitor nix sehen.
Per Zufall hatte ich auch die Sprachnavigation an, was hilfreich war, das Gequassel unterwegs finde ich aber ätzend.

2. Mein dritter Abzweig wurde wohl schon Jahre nicht mehr genutzt und es war eher ein Querfeldeinfahren, hatte aber Spaß gemacht, da muss man wohl mal öfters Durchgeigen, dann wird es besser:)

3. Nach 1/3 Fahrstrecke kam ich an eine Ecke, da hatte der Harvester so gewütet, dass man meinte, Putin wäre mit einer Panzerdivision Tagelang herum geirrt. Die sonst festen Wege waren fast 30 cm hoch reine Matschwege und bergab war kein Weiterkommen möglich.
Ich bin dann in den Wald ausgewichen um diesen Mist zu umfahren, stand dann aber auf einmal vor ca. 30-40 Tannen, die kreuz und quer lagen, also wieder nix mit weiter fahren und zurück.

4. Wegen den Matschwegen habe ich dann das Navi auf Radwege umprogrammiert und kam dann nur 2 Dörfer weiter, da viel die E-Unterstützung aus. Natürlich vor einer sehr steilen Bergstrecke mit wieder viel Matsch, also absteigen und schieben.
Der Monitor zeigte einen Fehlercode W011 an und der Rest der Strecke ging dann mal richtig in die Beine.:openedeyewink:

Morgen bringe ich das Bike zum Schrauber, bin gespannt, ob er die Ducati wieder flott macht.

Euch allen einen schönen Sonntag
Willi
 

HageBen

Bekanntes Mitglied
Zu 1.
Deswegen haben Fahrradnavis transreflektive Displays.
Zu 4.
 

Pasfella

Aktives Mitglied
Wo ist das Problem? Nur weil ich mal an einer Schlüsselstelle, sonst braucht man das Navi sowieso nicht, das Display vielleicht mal weniger gut ablesen kann als ein Navidisplay, verzichte ich ganz sicher nicht auf die Vorteile eines Smartphones.
Im Übrigen kann ich diese Diskussionen um das bei direktem Sonnenlichteinfall weniger gut ablesbare eines Phones, echt nicht nachvollziehen.
 

Husky

Aktives Mitglied
Zu1:
Danke für den Hinweis, da werde ich mich wohl umsehen müssen.
Gibt es dazu Empfehlungen???

Zu 4
Diese Sensoren finde ich nicht am Rad, kann es sein, dass der Sensor im Motor sitzt??

Gruß Willi
 

HageBen

Bekanntes Mitglied
Am Hinterrad hast entweder an der Bremsscheibe ein Magnet oder einen Speichenmagnet (wie beim klassischen Fahrradtacho). Im Rahmen gegenüber ist der Sensor.

Eventuell hast du an dem Sensorkabel einen Kabelbruch. Aber wahrscheinlicher ist der Magnet nur verrutscht oder abgefallen.
 

Flachlandradler

Neues Mitglied
Ich bin auch am überlegen mir ein
Sp Connect Bundle zu holen.
Die hab ich auch - ich finde, dass das SP Connect das Handy echt gut hält, aber das An- und Abmontieren ist mir manchmal ein bisschen zu mühsam. Für kürzere Ausfahrten nehme ich stattdessen immer den Bikemap Finn für mein Zweitrad, der is super flexibel in der Montage. Bin aber genereller Bikemap Fan zum Navigieren und deshalb vll ein bisschen voreingenommen.
 

annajo

Mitglied
Gehört ein Smartphone an ein Bergfahrrad?
Findet ihr ein Smartphone an einem Bergfahrrad montiert schön?

Ich will jetzt keine Grundsatzdiskussion lostreten - das soll jeder machen wie er will.

Ich persönlich finde es unpassend. Selbst das Purion Display bräuchte ich nicht. Shimano bietet einen LED-Anzeige an (Anzeige der Unterstützungsstufe und wenn Akku < 20%), montiert an der Bremsleitung. Das wäre für mich ausreichend.
Leider habe ich keine passendes eBergfahrrad mit Shimano-Motor gefunden.

Zur Navigation:
Husky schreibt:
>>>Auch in naher Umgebung finden sich damit neue Strecken.

In der nahen Umgebung, wo man sich eh auskennt, kann man doch einfach die neue, unbekannte Strecke fahren. Man kommt doch immer irgendwo raus, wo man sich auskennt, soviel Orientierungssinn sollte doch jeder haben, gerade wenn man Bergfahrrad fährt. Das macht doch es doch erst interessant. Und im schlimmsten Fall muss man umkehren.

Im Urlaub in einer unbekannten Gegend mache ich oft Kartenstudium (gerne auch mit Hilfe von Komoot). Und ja, zur Sicherheit nehme ich ein Smartphone im Rucksack mit. Und sollte ich dann nicht mehr weiter wissen, kann ich dann mein Smartphone nach dem rechten Weg fragen.

Ich denke aber schon länger über ein Navigationssystem fürs Fahrrad nach und da ist mir der Wahoo Bolt aufgefallen. Sehr minimalistisch und völlig ausreichend, für mich die bessere Alternative als ein Garmin oder Sigma Sport oder Falk oder ...
 

Pasfella

Aktives Mitglied
will jetzt keine Grundsatzdiskussion lostreten - das soll jeder machen wie er will
Super

Shimano bietet einen LED-Anzeige an (Anzeige der Unterstützungsstufe und wenn Akku < 20%), montiert an der Bremsleitung. Das wäre für mich ausreichend.
Korrekt. Zumindest für mich ebenfalls.
In der nahen Umgebung, wo man sich eh auskennt, kann man doch einfach die neue, unbekannte Strecke fahren. Man kommt doch immer irgendwo raus, wo man sich auskennt, soviel Orientierungssinn sollte doch jeder haben, gerade wenn man Bergfahrrad fährt. Das macht doch es doch erst interessant. Und im schlimmsten Fall muss man umkehren.
Korrekt.
Im Urlaub in einer unbekannten Gegend mache ich oft Kartenstudium (gerne auch mit Hilfe von Komoot). Und ja, zur Sicherheit nehme ich ein Smartphone im Rucksack mit. Und sollte ich dann nicht mehr weiter wissen, kann ich dann mein Smartphone nach dem rechten Weg fragen.
Naja, dann behalte dir mal 70km im Kopf. Und das Phone im Rucksack? Mhm, bei jedem Abzweig rausfummeln? Kein guter Plan.
Ich denke aber schon länger über ein Navigationssystem fürs Fahrrad nach und da ist mir der Wahoo Bolt aufgefallen. Sehr minimalistisch und völlig ausreichend, für mich die bessere Alternative als ein Garmin oder Sigma Sport oder Falk oder ...
Rausgeworfenes Geld, nicht Fisch noch Fleisch. Für mich. Da lobe ich mir mein Phone mit Locus. Wenn ich Bock habe kommt es ans Rad, was interessieren mich irgendwelche hausgemachte Konventionen und wenn nicht, dann eben in die Tasche mit Ansage. Damit kann ich alles und das vernünftig.
 
Zuletzt bearbeitet:

klaus_winstel

Aktives Mitglied
Also ich verwende das Handy sehr gerne als Navi beim Wandern, auf dem MTB ziehe ich ein spezielles Navi vor (Garmin Oregon). Auf dem EMTB spielt ggf. die Akku-Kapazität keine Rolle auf dem BioBike schon. Wenn ich das Handy ständig anlasse und verwende habe ich 4-5h Laufzeit (4000mAh Akku- und der ist echt groß) - das Oregon läuft mit normalen AA-Akkus ca. 20h und ich kann ja locker normale Batterien einsetzen wenn ich mal das Laden verpennt habe. Die Ablesbarkeit ist deutlich besser als beim Handy und die Bedienbarkeit auch, geht mit jedem Handschuh, das Handy eben nicht - selbst mit speziellen Handschuhen funktioniert das rel. schlecht, muss da oft mehrfach tippen. Außerdem finde ich die Handybedienung während der Fahrt eher schwierig - das Oregon hat zwei große Tastflächen fürs Zoomen (+ und -) auf der Karte und mehr brauch ich eigentlich gar nicht. Mal davon abgesehen hat das Oregon auch einen besseren Empfang als die meisten Handys, funktioniert auch in Schluchten, oder Tälern noch ganz gut - das hängt aber auch stark vom Handy ab. Mein spezielles Outdoor-Handy kommt da schon ganz gut mit, mein altes Samsung so gar nicht. Dann hat das Oregon auch einen Luftdrucksensor für die Höhenmessung, die damit deutlich genauer ist, als Höhe über GPS zu messen (Aber auch hier gibts natürlich Handys die das genauso über einen Luftdrucksensor machen). Und ich finde das Oregon ist viel robuster, wasserdicht und auf dem Lenker weniger gefährdet als das Handy. Außerdem will ich das Handy nicht gefährden, damit es im Falle eines Falles für einen Anruf genutzt werden kann und nicht bei einem Sturz beschädigt wird oder ggf. davon fliegt.
 
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