eMTB - je mehr ich lese, desto mehr Fragen tauchen auf ;-)

Dieses Thema im Forum "e-Mountainbike Kaufberatung" wurde erstellt von Midie, 15. Mai 2017.

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  1. Midie

    Midie New Member

    1. Wie groß ist dein Budget? Wie viel möchtest du ausgeben?
      Bis 4t€, nur bei sehr attraktivem Bike darüber (absolutes max 5t€)

    2. Welchen Einsatzzweck soll dein e-Bike haben beschreibe kurz (Stichworte: Marathon, Crosscountry, Trail, Enduro, Downhill)
      Finde die Begriffe nicht so einfach zu verstehen. ich möchte schöne Touren (entspannt bis Cardio-Sport) durch die Landschaft auf Feld-,Wald- und Wurzelwegenfahren, evtl. mal eine Radreise, leider auch viel Asphalt (60-70%). Bisher hatte ich ein Bio-Fully, das aber nun 10 Jahre alt ist und mir manches Mal zu gestreckt war.

    3. In Welchen Terrain willst du das e-Bike hauptsächlich bewegen (Flachland, hügelig, Gebirge; Steigungen, nur wenn bekannt höhenmeter am Stück angeben)?
      Bei uns ist es hügelig (Aachen und "niederländische Schweiz") und wenn ich will, kann ich ständig rauf und runter fahren. Im Urlaub dürfen es auch mal die Alpen sein)

    4. Wie ist deine Fahrtechnik und/oder deine Kenntnisse beim Mountainbiken (Anfänger, Fortgeschritten, Ambitionierter Sportfahrer, Experte, Profi)?
      Fortgeschritten. Fahre seit knapp 30 Jahren MTB, leider gesundheits- und zeitbedingt in den letzten Jahren weniger. jetzt bin ich aber wieder fit und möchte wieder mehr fahren und Fahrtechnik lernen. Einen Wheelie oder Bunny-hop bekomm ich so gerade hin.
      Ich bin 178cm groß, 73 kg schwer, werde wieder sportlicher und bin 52.

    5. Selbstaufbau (Auch wenn bis her nicht wirklich möglich)? NEIN

    6. Wie viel Unterstützung (bis 25kmh oder 45kmh, Hinweis: mit 45kmh ist man rechtlich einem Moped/Roller gleich gestellt und somit Raus aus dem Wald)?
      Finde ich nicht leicht zu beantworten, da ich nicht weiß, ob 25 nicht auf Dauer langweilig wird. By-the-way: Ich verkauf mein Motorrad dafür ;). Habe mich aber aufgrund der Auswahl an Bikes und der Einschränkungen im Wald auf ein 25er eingestellt. Vielleicht sollte es dann eins sein, wo der TretWiderstand über 25 eher gering ist?

    7. Gibt es eine bevorzugte Antriebsart (Mittelmotor, Radnabenmotor oder egal)?
      Mittelmotor, what else?

    8. Welche Motoren bist du evtl. schon gefahren und gibt es Bevorzugungen (Bosch, Brose, Yamaha, Shimano, ...)?
      Bisher nur Bosch. Shimano liest sich ja auch toll. Brose stößt mich von den Berichten her eher ab (schade um das Levo), Yamaha PW-X (oder die Variante von Giant) kann ich schwer einschätzen, Panasonic scheint mir weniger passend

    9. Welche Art von Mountainbike (Fully, Hardtail, Starr oder FAT)?
      Auch schwierig zu beantworten: Eigentlich denke ich Fully. Ein FAT sieht klasse aus, aber ist es praktisch (Asphalt)?

    10. Welche Reifengröße (26; 26+; 27,5; 27,5+; 29; 29+; egal)?
      27,5+ oder 29. Hatte mich auf 27,5+eingeschossen, als ich jetzt nochmal eine Empfehlung für ein 29er bekam. Oft sind die 29er Varianten auch noch verfügbar, wenn die 27,5+er ausverkauft sind...

    11. Wie viel Federweg vorne / hinten / egal?
      120 bis 140

    12. Muss der Akku entnehmbar sein?
      ist mir deutlich sympathischer (Wechsel-Akku, Reparatur / Austausch, Diebstahlschutz, Tragen ohne Akku etc.)

    13. Gibt es eine Wunsch-Akku Größe (z.b. 500wh)?
      500 wh ist wohl State of the art. Und wie beim Handy oder Notebook: Der Akku kann gar nicht groß genug sein, oder?

    14. Schaltung an Trettlager vorne [Umwerfer]? (ja, nein oder egal)
      eher nein

    15. Bevorzugung von Händler oder I-Net kauf?
      lieber beim Händler, aber nicht um jeden Preis.

    16. Deine Gewichtung zwischen Preis | Optik | Gewicht ?
      Optik > Preis > Gewicht

    17. Welche e-Bikes hast du dir schon angeschaut?

      THOK Mig: http://www.thokbikes.com/mig/?lang=de (liest sich toll! Hab aber Bedenken bezgl. der Zukunft der jungen Marke, kann es vorab derzeit nicht Probefahren und frage mich, ob das Gummiband an der Batterie eine gute Idee auf Dauer ist...

      Radon SLIDE 140 HYBRID 7.0 500 (Vario): http://www.radon-bikes.de/e-bike/mountainbike/slide-140-hybrid/slide-140-hybrid-70-500/ (mein Favorit, aber auch noch nicht gefahren. kommt gerade erstem Mai / Juni raus. Radon hat gute Tests für Bio-Bikes, das ist aber das erste E-Bike. Gibt es auch mit Mario-Satelstütze für nur 100 € mehr, wobei ich nicht denke das zu brauchen...)

      Radon SLIDE 140 HYBRID 8.0 500 Vario: http://www.radon-bikes.de/e-bike/mountainbike/slide-140-hybrid/slide-140-hybrid-80-500/ (wie vor, etwas bessere (?) Ausstattung)

      Canondale MOTERRA 3: http://www.cannondale.com/de-DE/Europe/Bike/ProductDetail?Id=c11e1d91-c127-4ed3-a23e-4f540237d8e0 (offenbar auch schwer zu finden...)

      Ghost FS 6AL: http://www.ghost-bikes.com/e-bikes/fully/bike/hybride-kato-fs-6-al/ (Liest sich auch toll in den Tests / Erfahrungsberichten. Der Rahmen wirkt etwas "dünn" auf den Fotos. )

      Cube Stereo hybrid 140 hpa pro 500 27,5 black-n-flashred https://www.liquid-life.de/cube/cube-stereo-hybrid-140-hpa-pro-500-27-5-black-n-flashred-2017.html (find ich etwas langweilig, hat soweit ich das sehe keine +-Bereifung. Bin es gefahren und hat mir "nichts gesagt"...
      Finde überhaupt es schwierig mich beim Cube in der der Modellvielfalt zu orientieren ....)

      Cube Stereo Hybrid HPA 140 SL 27.5+ https://www.liquid-life.de/cube/cub...pa-sl-500-27-5-petrol-n-flashorange-2017.html (über dem Limit, wirkt etwas langweilig, aber statt dem gor oben immerhin mit 27,5+-Reifen.)

      Cube Stereo Hybrid HPA 120 Pro https://www.cube.eu/2017/e-bike-ful...ybrid-120-hpa-pro-500-blacknflashyellow-2017/ (günstig, nur 120 mm Federweg, keine +-Bereifung)

      Flyer uproc 3 6.3 https://www.flyer-bikes.com/de/ (offenbar keine +-Bereifung, sieht "ok" aus. Guter qualitativer Ruf der Marke)

      Specialized Turbo Levo HT Comp 6Fattie
      https://www.specialized.com/de/de/men/bikes/mountain/turbo-levo/turbo-levo-fsr-ce-6fattie/128315 (wunderschönes Bike, aber Ausstattung schlechter als die anderen in der Preisklasse. Brose-Motor soll schwächer sein, problemanfälliger?. Wollte schon immer mal ein Specialised, wegen des Motors eher der nicht)

      Giant Full-E+ 1 LTD-B https://www.giant-bicycles.com/de/full-eplus-1-ltd-b (sieht cool aus, etwas preislich über Limit, etwas bunt, keine Ahnung, wie der Motor im Vergleich zum Shimano E8000 oder Bosch CX ist. Händler direkt um die Ecke mit attraktivem Rabatt)

      Haibike SDURO Fullseven 7.0 http://www.orangebc.com/de/produkte/pedelecs/haibike-sduro-fullseven-7-0-2017.html (Optik etwas strane, viele kritische Stimmen im Forum, unerklärlich, warum XDURO (Bosch) 1000€ teurer ist...)


      18. Welche davon bist du schon Probe gefahren?
      Von den hier genannten bin ich erst das Cube Stereo hybrid 140 hpa pro 500 und fand es etwas "nichts sagend". Jedenfalls hat es nicht "kauf mich" gesagt... ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Mai 2017
  2. der_Schwabe81

    der_Schwabe81 Active Member

    eBike Kauf ist keine leichte Aufgabe. :)
    Prinzipiell solltest Du jedes Bike welches in Deine engere Auswahl kommt Probefahren um wirklich entscheiden zu können.

    Ich persönlich würde bei dem Einsatzzweck keines der Räder auf Deiner Favoritenliste nehmen, da es einfach nicht wirklich passt.
    Hier bietet sich doch en 27,5+ HT oder Fatbike deutlich besser als ein Fully an

    Dennoch hier meine Favoriten für Deinen Einsatzzweck
    1. Merida eBIG.TRAIL 800
    2. Mondrakere-VANTAGE R+ (wenn es was mit Bosch-Motor sein soll)
     
    Specipeter gefällt das.
  3. Midie

    Midie New Member

    Interessante Empfehlung. Danke! Du meinst also weg vom Fully? Magst du mir erklären, was dafür spricht? Gibt es den Fatbikes, die gut auf Asphalt fahren?
     
  4. der_Schwabe81

    der_Schwabe81 Active Member

    Die Dämpfung welche Du auf Deinen Strecken benötigst erledigt der Plus-Reifen problemlos. Falls es etwas mehr sein sollte kann man notfalls noch ne gefederte Sattelstütze ala Thudbuster LT von Cane Creek verbauen.
    Beim dem Einsatzzweck würde ich zum HT greifen weil .....
    • völlig ausreichend
    • günstiger
    • leichter
    • wartungsärmer
    • Gepäck lässt sich auf Touren einfacher transportieren
    • Antriebsneutralität interessiert nur außerhalb der Unterstützung
     
  5. Midie

    Midie New Member

    Der Preis ist für mich nicht wirklich das Thema. Nicht weil ich zuviel Geld hätte, sondern weil so ein eBike eh schon so viel kostet und ich nicht am falschen Ende sparen will (und es nachher bereue)...
    Mir gefällt der Fahrkomfort meines Bio-Fullies und wenn ich den Dämpfer sperre, wird es mir zu hart... aber vielleicht machen die fetten aktuellen Reifen ja einen ähnlichen Fahrkomfort.

    Was spricht für die beiden genannten Modelle?
    Was ist mit richtigen Fatbikes? Die scheinen j wieder auszusterben, oder?
     
  6. flatratte

    flatratte New Member

    Ja, sind am aussterben. Wird denen ähnlich gehen wie bei den Kraftfahrzeugen den Panzern. Wird nicht mehr 'jeder' mit fahren. :cool:
    Richtig ist, daß sie aus der Mode kommen. Da sie jedoch selbst bei Matsch und Pampe fast ohne Fahrtechnik noch fahrbar sind, ermöglichen sie Fahrt in die Tiefe der Landschaft wie kaum andere Räder. Selbst wenn wir bald nur noch auf unseren 'perfekten' künftigen Radwegen radfahren dürfen, wird's einige geben, die noch von der 'großen Freiheit' träumen und mit sowas auf'm Radschnellweg fahren ... ähnlich wie die Geländemotorräder und -autos heute.

    Gruß
    flatratte
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Mai 2017 um 01:34 Uhr
  7. Midie

    Midie New Member

    Hab gerade nach Fatbikes geguckt - und kaum etwas gefunden - und die waren erstaunlich teuer für ein Hardtail. Welches Fatbikes würde denn zu meinen Anforderungen gut passen?

    Kommt denn ein Hardtail an den Komfort eines Fullies auf Touren heran, wenn die Reifen fat genug sind?
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Mai 2017 um 09:07 Uhr
  8. flatratte

    flatratte New Member

    Fatte Reifen federn und dämpfen relativ hochfrequente Schwingungen, da sie unmittelbarer reagieren. Mehr Federweg bekommt man mit Stoßdämpfern, die dafür träger, also bei niedrigeren Frequenzen, reagieren. Das eine ersetzt das andere nicht (vollständig). Denke auch, daß MTB's üblicherweise anders, dh. mit mehr Technik, gefahren werden wollen als Fatbikes? Man dürfte bis auf Ausnahmen mit einem MTB schneller fahren können?

    Fatbikes werden sozusagen 'fein eingestellt' über den Luftdruck. Ein Ergebnis solcher Einstellung ist dann bei relativ niedrigem Druck ein bestimmter Grad an Comfort, ein anderer Tracktionsfähigkeit. Demgegenüber stehen bei höherem Druck die Eigenschaften Gummiball-Gefühl durch Nachfedern, Durchschlagssicherheit, geringes Eigenlenkverhalten auf Straße ...
    Direkter Vergleich dürfte schwierig sein.

    Mein 'Ghost-Cross' mit 2" Bereifung geht mir enorm auf die Handgelenke trotz der Luftgabel. Seit Fatbike, erst ohne Dämpfer vorne, dann mit Federgabel, geht's meinen Gelenken wieder deutlich besser. Fully habe ich nicht ... auch ist diese Bewertung natürlich sehr subjektiv ...

    Mach' doch mal 'ne Probefahrt auf einem Fatbike, braucht ja nicht unbedingt eines mit Motor zu sein. Mal'n Bordstein rauf und runter ... und das bei verschiedenen Drücken. Ich vermute jedoch, daß Du bereits nach wenigen Metern Fahrt bereits weißt, ob Du sowas willst oder nicht.

    Gruß
    flatratte
     
  9. Midie

    Midie New Member

    Danke für deine Rückmeldung, flatratte! Mit meinem Fully geht es mir ähnlich auf die Handgelenke. Das liegt sicher aber auch an der unterschiedlichen Geometrie (für mich zu flach/gestreckt/sportlich).

    Ich bin überrascht, dass mir hier Fatbikes oder Hardtails empfohlen werden. Wenn ein Fattie wirklich so meine Erwartungen treffen würde, gerne und cool!

    Ja, ich sollte mal etwas Probefahren. Am Besten aber auf einer ausgiebigenTour. Nur das macht kein Händler, oder?
    Welches Fatbike fährst du? Und welche gibt es überhaupt? Finde nur Cube, Haibike und Bulls hier in der Gegend...
     
  10. FrankoniaTrails

    FrankoniaTrails Active Member

    kommt drauf an welche Reifen Du montierst. Ein Arisun Big Smoothy rollt hervoragend auf Asphalt, hat aber auch auf einfachen Schotter und Waldwegen noch ausreichend Gripp. Für richtiges Gelände ist der dann aber nichts.
     
  11. Midie

    Midie New Member

    Denke, nach dem was ich gelesen habe, macht für mich ein 27,5 plus am meisten Sinn. Evtl tatsächlich als Hardtail, wobei ich mich das noch nicht so recht traue (bereue ich das später?).
    Das vorne empfohlene Mondraker gefällt mir gut, aber ich kenne die Marke nicht. Leider ist auch kein Händler in der Nähe...

    Was meint Ihr denn sonst so zu 27,5 Plus-Räder für mich?
     
  12. flatratte

    flatratte New Member

    Was mein Rad betrifft, ein 4point8, das heißt so. Ist allerdings gehobene Preislage, das einzige mir bekannte Pedelec von der Stange, das 4,8" Reifen hat. Außerdem erreiche ich den Hersteller in ca. 45 km. Der kommt sogar angefahren, wenn's brennt ...

    Ach ja, empfehlen wollte ich einen Fatbike-Kauf ausdrücklich nicht! Ich empfehle aber unbedingt das Testen. Die meisten, von denen ich gelesen habe, daß sie eins haben, sind scharf wie'ne Ratte darauf und behandeln seit dem ihre übrigen Räder eher stiefmütterlich. Ist eher ein Rad zum Spielen, nicht geeignet 20km täglich auf Straße zur Arbeit zu fahren. Aber Straße fahren kann man damit natürlich auch. Es ist auch eher ein 'langsames' Fahrrad, die üblichen Stollenreifen machen eine Menge Krach und das kostet natürlich Energie. Ist was für Leute, die als Jungs gerne mal Traktor oder Radlader gefahren wären ... *schwärm* Mit Motor fährt man natürlich auch meist an der Abregelgrenze. Fahre damit zur Arbeit bei jedem Wetter und fast den gesamten Weg durch den Wald.

    Gruß
    flatratte
     
    der_Schwabe81 gefällt das.
  13. Johannes7

    Johannes7 Member

    Tut mir leid, aber ich verkompliziere alles wieder ;)
    Das Mig ist ein interessantes hochgelobtes Fahrrad, welches unter 4000€ mein Favorit wäre, fals es sich wirklich so gut fährt wie in den Tests angegeben.
    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass ich schon mehrere Cubes gefahren bin 160/140+ fand ich ganz okay aber haben mich nicht umgehauen.
    Ich würde ganz klar zum Fully tendieren, da du deinen Einsatzbereich sowieso aufgrund des Fun-Faktors erweitern wirst :)

    Das Wichtigste zum Schluss, ich kenne das von dir angegebene Giant bereits und ein Kumpel fährt deren Top-Model. Wäre mein haushoher Favorit auch weil der PW-X echt klasse ist. Da du sagtest du bekommst einen guten Rabatt ist es eventuell ja nicht so schlimm, dass es teurer ist?:rolleyes:

    http://ebike-mtb.com/first-ride-giant-full-e-0-sx-pro-mit-neuem-syncdrive-pro-motor/
     
  14. der_Schwabe81

    der_Schwabe81 Active Member

    ein Fully ist nicht schlecht für deinen Einsatzzweck, aber eben einfach nicht nötig.
    da würde ich das gesparte Geld lieber in einen zweiten Akku stecken.
    Denn die 100mm Federweg von einem Touren-Fully bekommt en 3"Reifen auch hin.
     
  15. Midie

    Midie New Member

    @ Johannes: Ja, stimmt, das liest, man ja oft, dass mit eBike der Einsatzbereich größer wird... Das Giant werde ich probefahren, definitiv.

    @Schwabe: Klar, muss ich auch auf das geld achten, aber wenn ich soviel ausgebe, und dann an der Struktur spare und es später bereue? Dennoch kann ich dem Gedanken an ein Hardtail oder Fatbike etwas abgewinnen.
     
  16. FrankoniaTrails

    FrankoniaTrails Active Member

    Fully wird total überbewertet. Fully ersetzt keine Fahrtechnik und wo man mit einem Fatbike fast überall entspannt runter fahren kann, haben 99% der Schmalspurfahrer schon längst einen brauen Streifen in der Hose!
     
  17. Jajaja

    Jajaja Member

    Rrrrischtisch.
    Wenn Fahrtechnik vorhanden braucht's kein Fully. Aber - ein Fully bringt schon Komfort; wenn auch erst ab etwa S1 wirklich einsetzbar.
    Bei dem angestrebten Fahrprofil wäre ein Fully Overkill.

    Hardtail sollte gehen. Federstütze, auch wenn schon immer völlig uncool, ist ratsam.
    +Reifen ist wohl Geschmackssache. Reifen müssen leicht sein, auch beim MTP. Das Rad fährt sich mit leichten Reifen immer agiler. Daher gilt für mich die Obergrenze von 2,4" bei der Reifenbreite und 1,6 Bar Druck. Ein Nobby Nic ist dann immer noch deutlich unter 700 Gr..
    Jeder aber wie er will.

    Jetzt, wo in meinem Umfeld langsam mehr MTPs auftauchen, schiele ich zugegebenermaßen auch schon nach Fullys. Bisher hat mir allerdings mein Hardtail bei allen Geländen getaugt, obwohl mein Aspaltanteil gegen 0% tendiert.
    Damit wären wir wieder beim Thema Fahrtechnik ... :cool:
     
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  18. Johannes7

    Johannes7 Member

    Oder ihr fahrt einfach nicht schwer genug ;)
    Finde eine generelle Aussage ein Fully sei überbewertet voll daneben. Mag für den ein oder anderen vllt der Fall sein, generell ist ein Fully bei entsprechender Schwierigkeit jedoch nicht zu ersetzen:)
     
  19. Das-Licht

    Das-Licht Active Member

    ...naja... ...wer fahren kann braucht also kein Fully... :confounded:

    ...alles talentfreie Fahranfänger???




    ...ich würde dem TO zu einem "all mountain" Fully mit 140mm Federweg und normaler 2.3-2.6 Bereifung raten. Motor: Yamaha, Shimano oder Brose. Bosch nur in Verbindung mit Nyon, wenn ich mir seine Einsatzbedingungen so durchlese. Ich würde dem TO empfehlen, sich Zeit zu lassen, und die Bikes bei den entsprechenden Herstellerevents zu testen, auch wenn man da mal 200Km fahren muss und womöglich ein paar Euro für das Event zahlen muss. Das war´s dann auch schon von mir hier zum Thema.
     
  20. minimaliste

    minimaliste Member

    Würde ich heute so unterschreiben - kommt aber wirklich auf die Fahrkünste an. Mal mein eigenes Beispiel:

    als ich damals zum Mountainbike kam, hat mich ein Freund in seine Gruppe geholt. Alle sehr fit und relativ sicher auf den Trails unterwegs. Dazu ein paar 16 bis 18-jährige junge Wilde, die ihre Downhiller im stehen 400hm mit hochrotem Kopf hoch getreten haben, weil kein anderes Bike da war.

    Ich kam logischerweise nicht mit. Nicht mit den CC-orientierten Fahrern und erst recht nicht mit den Downhillern.

    Also hab ich mir einen 170mm Freerider gekauft und konnte so wenigstens mit den CC Fahrern einigermaßen mithalten. Rückblickend muss ich aber sagen, es hat nicht wirklich Spaß gemacht. Warum? Ganz einfach. Es war ein ständiges stop and go. Kleinere Steinfelder und Wurzeln haben die 170mm einfach weggebügelt. Dann kam eine etwas schwierigere Stelle und ich war für mein Können viel zu schnell. Also mehr oder weniger bremsen bis fast zum Stillstand, irgendwie um die Stelle herum, drüber hoppeln oder tragen und dann wieder Vollgas. Da kommt NULL Flow auf.

    Danach habe ich mich ein paar Jahre mehr auf Kraftsport konzentriert und den Freerider verkauft. So um 2008 herum beschloss ich, wieder mit dem biken zu beginnen - ganz für mich alleine. Dazu hab ich mir einen billigen Noname HT-Rahmen geholt und alles an Teilen verbaut, die ich noch rumliegen hatte. Mit dem HT war es ein ganz anderes fahren. Viel langsamer aber auch flowiger (gibt`s das Wort überhaupt?). Mit dem Rad fahre ich bis heute und das fahren macht mehr Spaß denn je.

    Die Fahrtechnik hat sich für meine Verhältnisse enorm verbessert, so dass ich mich jetzt unglaublich auf die kommenden 140mm freue. Ein sonderlich guter Fahrer werde ich wohl nicht mehr. Zum Beispiel kann ich Bad Wildbad bis heute noch nicht flüssig durchfahren aber ich weiß jetzt dank dem HT wenigstens, was Flow bedeutet.

    Long Story short: Ein Fully ist sicherlich die eierlegende Wollmilchsau - wenn es denn halbwegs zum Fahrstil passt. Sonst macht es definitiv keinen Spaß. Sollte man in die Entscheidung mit einbeziehen.
     

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