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Die erste E-Bike WM für Jedermann

Dieses Thema im Forum "E-MTB Treffen und Ausfahrten" wurde erstellt von Dr. Markus, 10. Juli 2018.

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  1. Dr. Markus

    Dr. Markus Neues Mitglied

    Hallo Leute, hier bei uns in Osttirol findet die erste E-Bike WM statt.

    Ob Profi-Radsportler oder Hobby-Radler, die erste offene E-Bike Weltmeisterschaft ist eine Veranstaltung für Jedermann. Kombinieren Sie E-Bike Wettbewerb und Genuss.

    Wann/ Wo 29.09.2018 ǀ Sillian/ Osttirol



    Wertungsklassen Profi und Jedermann (ist wirklich für jeden E-Biker geeingnet)
    Die schnellsten 3 E-Biker erhalten die offizielle Gold-, Silber- & Bronze WM-Medaille und einen Urlaubsgutschein im Wert von EUR 1.500 (Gold), EUR 1.000 (Silber) bzw. EUR 500 (Bronze).


    Veranstalter Verein E-Bike Federation mit Sitz in Sillian 25 i, A-9920 Sillian



    Strecke siehe www.ebikewm.com



    Reisepaket: Hotel + Startgebühr – buchbar via ebikewm.com



    Anmeldung/ Infos: www.ebikewm.com oder * [email protected] oder ( +43 (0) 4842 20606

    ACHTUNG Teilnehmerlimit.



     
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  3. vio

    vio Bekanntes Mitglied

    Sorry, aber das ist doch nur dröges Forst.-Schotterwege bergauf Gefahre ohne technische Schwierigkeiten. Gewinnen wird der leichteste Fahrer mit dem leichtesten bike und dem größten Akku. Verstehe den Ansatz das als emtb WM zu bezeichnen überhaupt nicht. Da fahre ich doch mit meinem Giant Road-e mit Crossreifen rauf.
     
    m-a-r-t-i-n gefällt das.
  4. gonzo666

    gonzo666 Aktives Mitglied

    da gebe ich die recht, aber er hat ja in der Überschrift geschrieben:Die erste E-Bike WM für Jedermann.;) Da kann vom Anfänger bis Kinder alles mitfahren und für die ist es sicher ok.
    Das es für uns keine Herausforderung ist sei dahingestellt. Mann darf auch aber nicht immer von seinem eigenem Können ausgehen.:cool:
     
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  5. Joerg

    Joerg Aktives Mitglied

    Ich finde das super das sowas angeboten wird und hier auch Werbung dafür gemacht werden darf.
    Wieso muss man das immer so Negativ darstellen :frown:
     
  6. vio

    vio Bekanntes Mitglied

    Sorry, ging mir nicht darum das platt zu walzen, aber mir erschließt sich emtb-WM und die Streckenführung leider nicht.
     
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  7. Bikehapser

    Bikehapser Mitglied

    1:0 für das Matketing. Mit dieser Eventbezeichung haben Sie es geschafft Aufmerksamkeit zu erregen.
    Auch ich finde super, was da angeboten wird. Einfach ein Event für Jedermann. Auch für Genussbiker, die die Landschaft geniessen wollen. (Zeitfenster beträgt 3 Std)
    Und ich selbst bin ebenfalls nicht ständig auf der Suche nach den geilsten, coolsten und verblocktesten Trails. Ich liebe es über Forstwege zu fahren.
    Und man stelle sich vor hunderte oder gar tausende Teilnehmer, wie beim Ultra Bike oder der Sellronda. Und dann technisch anspruchsvolle Passagen. Die einen sind etwas schneller den Berg oben und schieben den Trail runter. Keine Überholmöglichkeit. Oben heisst es für die technisch versierten Downhiller dann erstmal warten und warten. Die Kommentare und das Gemotze sind vorprogrammiert.
    Deshalb Kompliment nach Sillian für die klasse Idee.
     
  8. vio

    vio Bekanntes Mitglied

    Mindestalter 18 Jahre...
     
  9. m-a-r-t-i-n

    m-a-r-t-i-n Mitglied

    So eine "WM" zieht das ohnehin schon vielerseits belächelte E-MTB nur noch mehr ins Lächerliche. Für "Jedermann" heißt, dass es auch für E-MTBer die ein E-MTB als solches nutzen, einen Reiz hat und nicht nur für Alte, Schwache, Kinder, (oder wer sonst noch so aus dem Vertrauensgrundsatz fällt.)
     
  10. mikemb55

    mikemb55 Aktives Mitglied

    Was soll der Scheiß, E-Bike WM für Jedermanno_O.
    Fehlt den Ösis der Schnee, dann werden noch mehr E-MTBler angefixt:biggrin: und nachher sind sie die Buhhhmänner:mad:
     
  11. Dr. Markus

    Dr. Markus Neues Mitglied

    Danke für Eure Antworten.

    Zu der Strecke: Es gibt für die "Profi" Klasse eine andere Strecke die erheblich schwieriger ist (technisch anspruchsvoll, abwärts) - diese Strecke veröffentlichen wir noch
    Zu dem neuen Format: Es ist ein Versuch E-Bike Genuss und Wettbewerb zu verbinden und nichts anderes - logisch kann man verschiedene Meinungen dazu haben. Für uns ist es die größte Challenge faire Bedingungen zu schaffen (Serien-Pedelecs, nur 1 Akku, Motor- und Akkuleistung)

    Für Fragen und Anregungen stehe ich geren zur Verfügung

    P.S: ad mikemb55: Ja, Schnee fehlt uns im Winter fast immer ;) - wir machen das als gemeinnütziger Verein und probieren halt mal was
     
  12. vio

    vio Bekanntes Mitglied

    Die "negativen" Anmerkungen sind ja nicht bös gemeint, aber das Thema ebike in der Natur ist im Moment einfach -hot-. Ob man sich als Urlaubsregion einen Gefalle tut "Massen" von ebikern in ein Gebiet zu ziehen, daß unter Naturschutz Gesichtspunkten sensibel ist, ist fraglich.
    Nicht ganz zu Unrecht sieht man es als problematisch, daß plötzlich eine Menge Leute den Berg hochkommen ( ob sie die Fahrtechnik und Ausrüstung haben auch sicher wieder herunterzukommen sei dahingestellt), die vorher entweder gar nicht oder mit Lift oder, noch besser, zu Fuß dorthin gekommen sind. Das ist aber nicht ein Problem Ihres gemeinnützigen Vereins, sondern einer ganzen Tourismus Branche, der im Winter einfach der Schnee ausgeht und so neue Einnahmequellen sucht.
     
    mikemb55 gefällt das.
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  14. Dr. Markus

    Dr. Markus Neues Mitglied

    ad vio: Das stimmt sicher, das kann man so sehen
     
  15. m-a-r-t-i-n

    m-a-r-t-i-n Mitglied

    Mich würde ein E-Bike (eher E-MTB) Rennen nur ansprechen wenn:
    Der Uphill technisch so anspruchsvoll ist, dass Ungeübte an vielen Stellen schieben müssen, und gute Fahrer gerade so ohne absteigen durchkommen. Dann ist es nämlich nicht mehr von Gewicht und Motorleistung abhängig, aber doch so, dass ein Rad ohne Motor auch keine Chance hätte vorne mit zu fahren.
    Bergab so, dass man die Teilnehmer gerade noch guten Gewissens ohne Vollvisierhelm antreten lassen kann. Leichte Enduro Abfahrt oder härtere Cross Country Abfahrt. So dass sich ein Rad mit ca. 160mm Federweg als ideal heraus stellt.

    Wo ist der Reiz, eine Forststraße mit Motorunterstützung um die Wette rauf zu treten? Maximal um heraus zu finden welches Ebike das stärkste ist. Und selbst dafür müsste man verschiedene Gewichtsklassen einzeln werten..

    lg
    Martin
     
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  16. +kingsize+

    +kingsize+ Neues Mitglied

    Ich verstehe das Problem nicht so richtig. Auch bei normalen Rennen kommt es auf den körperlichen Zustand und das Material der Teilnehmer an. Nino Schurter würde mit einem 15kg Fully sicher auch einige Plätze schlechter sein. Im XC gibt es auch keine Gewichtsklassen für die Fahrer, lediglich Altersklassen. Es ist halt eine WM wo auch nicht Lizenzfahrer starten dürfen, bzw. einen WM-Titel ausfahren. Ist doch toll. Außerdem ist es keine Enduro oder Downhill WM (vgl. https://www.sport1.de/actionsport/2...rschaft-und-enduro-one-haibike-steigt-mit-ein) Was soll also der Quatsch mit den Extremen Uphill oder Downhill Passagen. Wenn der erste dann schiebt, kommt das ganze Feld ins Stocken. Manchmal sollte man vielleicht einfach mal das Gute an so einem Projekt sehen und nicht immer nur die Problem betonen. Ich finde man sollte, sofern einem das Rennformat gefällt, die Möglichkeit einer WM-Teilnahme nutzen, solange sowas noch frei möglich ist. Bin gespannt, wie sich das entwickelt.

    Ein paar Fragen hätte ich noch? Braucht man für die Profis ne Lizenz, wenn ja welche? Ist die WM denn auch wirklich offiziell über einen der Verbände, idealerweise über den UCI gemeldet oder handelt es sich quasi nur um eine Marke?
     
  17. m-a-r-t-i-n

    m-a-r-t-i-n Mitglied

    Bezüglich Gewichtsklassen ist der große Unterschied zu normalen XC Rennen, dass es hier ein Motorleistungslimit von 250W gibt. Beim normalem XC hilft den schweren Fahrern, dass sie auch verhältnismäßig mehr Muskelmasse haben. beim Ebikerennen nützt dir die Muskelmasse (zu) wenig.

    Du hast also mehr oder weniger bei allen Teilnehmern die gleiche Leistung, eine Strecke auf der man keine Fahrtechnikkünste ausspielen kann, und verschiedene Startgewichte. -> davon ausgehend, dass alle Ebikes tatsächlich die gleiche Leistung haben (was aber nicht stimmt), kann man das Ranking auch gleich mit einer Waage ermitteln.
    Ich glaube nicht dass das viel Reiz hat...

    das Ebike ist eine Mischung aus Fahrrad und Motorrad. Es gibt auch keine Motorradrennen, wo es rein auf die stark limitierte Leistung ankommt..
     
  18. +kingsize+

    +kingsize+ Neues Mitglied

    Die Leistung des Motors kommt doch einfach auf deine Leistung oben drauf? Oder etwa nicht? Ab 25 ist dann halt Schluss mit Hilfe. Wenn du also selber 300Watt tritts, bist du sicher schneller Unterwegs wie jemand der nur 100Watt tritt. Aber wie ich ja schon sagte, und wie du mir ja auch zugestimmt hast, kommt es hier natürlich auch auf das Material an. Das ist ja auch beim XC so. Vielleicht ist hier der Schwerpunkt etwas mehr beim Material und weniger beim Körper aber so ist das ja bei anderen Rennveranstaltungen auch. Ist dann vielleicht nachher kein Erfolg der Körperlichkeit (aber dann würde man auch kein E-Bike fahren) sondern des cleveren Aus-/Benutzens des Materials. Sonst müsste man vielleicht die Strecke länger machen oder anderes einführen, damit man am Ende sich auch um das Akku-Management kümmern muss. Da gibt es ja auch spannende Rennformate zu.

    Wem das Format der WM nicht gefällt, muss ja nicht mitmachen :) Ob sich am Ende jemand was darauf einbilden kann Weltmeister zu sein, darf ja auch jedem überlassen sein. Verbesserungspotential gibt es sicher für die Veranstaltung. Trotzdem finde ich die Möglichkeit einer WM für alle toll.
     
  19. m-a-r-t-i-n

    m-a-r-t-i-n Mitglied

    Ja der Unterschied ist aber an der Kette ist dann in der Größenordnung von 1100W zu 900W. Weit, weit weg von dem Verhältnis 100W zu 300W und locker mit mit ein paar kg Körpergewicht mehr als wett zu machen.
    Klar man kann in jedem Format um die Wette kämpfen. Und man wird immer der beste sein müssen um zu gewinnen. Ist zwar langweilig aber soweit auch ok.

    Schade ist, dass die Sportgeräte in diesem Format keineswegs ausgereizt werden und diese "WM" das Klischee unterstreicht, das Ebikes für (faule) Jedermänner konstruiert werden. Man könnte sagen, es schadet dem Sport mehr als es nützt..
     
  20. +kingsize+

    +kingsize+ Neues Mitglied

    Bevor ich die WM so vorverurteile warten wir mal die Ergebnisse ab. Rein von den Eckdaten ist die XC Wolrdcupstrecke in Albstadt auch nicht wild. 4km, 200hm und das 6bis 7 mal, macht knappe 30km bei 1400hm. Klingt nach einer etwas anstrengenderen Feierabendrunde ohne eBike. Wenn die Strecke aber in unter 1h30min absolviert wird, ist das ziemlich krass! Hier werden es 25km und 1400hm laut Ausschreibung. Wenn hier Zeiten >1h30min gefahren werden, muss man auf der Strecke das Vorurteil wahrscheinlich gelten lassen. Wer weiß, vielleicht liegen einige Teilnehmer ja auch deutlich unter 1h30min oder sogar unter 1h? Ich bin gespannt und lass mich überraschen. Mal schauen, wer sich so angesprochen fühlt und an den Start geht.
     
  21. Donnie797

    Donnie797 Neues Mitglied

    Ist als Spassveranstaltung sicher eine Gaudi - warum also nicht.
    All zu ernst darf man das aber nicht nehmen, denn wenn's auf Geschwindigkeit bei e-bikes angeht, sind die verschiedenen Motorenkonzepte einfach zu unterschiedlich und verlangen dem Biker unterschiedlich viel Eigenleistung ab, oder bremsen den Biker durch fehlende 100% Entkopplung ab 25km/h. Dass mittels Fremdsoftware dann auch noch mehr Leistung gegenüber der Serie rausgeholt werden kann, ist nochmal was anderes. Ne "offizielle WM" wird wohl eher schwierig, es sei denn alle fahren die selben vom Hersteller gesponsorten Bikes :)
     
  22. vio

    vio Bekanntes Mitglied

    Bei der Streckenführung wird's schon seeeehr eng mit Geschwindigkeiten über 25Km/h. Deshalb schrieb ich ja schon am Anfang, daß der hier im Vorteil ist, der auf Grund vom Gewicht am wenigsten Akkuleistung verbraucht. Normalerweise sollte also ein 60Kg Floh auf einem Yamaha/Giant Syncdrive hier die Nase weit vorne haben.