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Eine Standpumpe mit digitaler Anzeige erleichtert das Einstellen des perfekten Reifendrucks für dein E-Bike
Eine Standpumpe mit digitaler Anzeige erleichtert das Einstellen des perfekten Reifendrucks für dein E-Bike - wir nutzen beispielsweise die Lezyne Digital Pressure Over Drive Standpumpe, denn die Digitalanzeige zeigt ganz genau an, welcher Luftdruck gerade im Reifen ist
Reifendruck überprüfen
Reifendruck überprüfen - benutz hierbei, wenn möglich, immer das gleiche Messgerät, denn die angezeigten Werte unterscheiden sich teilweise extrem
Normale Bereifung mit 27,5"
Normale Bereifung mit 27,5" - wir empfehlen einen Reifendruck von 1,8 Bar (26 psi) vorne und 1,9 Bar (27,5 psi) hinten
Plus-Reifen in 27,5"
Plus-Reifen in 27,5" - am Vorderrad empfehlen wir 1,5 Bar (21,7 psi) und am Hinterrad 1,6 Bar (23 psi)
29"-Reifen
29"-Reifen - hier empfehlen wir einen Reifendruck von 1,8 Bar (26 psi) vorne und 1,9 Bar (27,5 psi) hinten
Extrem dicke 26"-Reifen beim E-Fatbike erlauben extrem niedrige Reifendrücke
Extrem dicke 26"-Reifen beim E-Fatbike erlauben extrem niedrige Reifendrücke - wir empfehlen vorne 0,6 Bar (8,7 psi) und 0,7 Bar (10 psi) hinten

Den perfekten E-Bike Reifendruck finden: der richtige Reifendruck am E-Bike entscheidet über Grip, Abrolleigenschaften und Geschwindigkeit. Oftmals liegt zwischen smoothen Überfahren eines Hindernisses und dem plötzlichen Wegrutschen nur eine Nuance. Welcher Luftdruck für den jeweiligen Reifen korrekt ist, erfahrt ihr in diesem Artikel.

Grundsätzliche Informationen zum E-Bike Reifendruck

Es gibt kein einfacheres Tuning-Mittel am E-Bike, als der richtige Reifendruck. Mit ein paar Handgriffen kannst du die Performance deines eMTB massgeblich beeinflussen und verändern. Wußtest du, dass der richtige Luftdruck 80% aller Reifenpannen verhindern kann? Hast du zu viel Bar Luftdruck in den Reifen, dann kann der Reifen nicht walken, rollt schlechter ab und kann sich auf dem Trail nicht richtig „breit“ machen – er kann also weniger Grip generieren. Befüllst du deinen Reifen allerdings mit zu wenig Luft, dann ist die Gefahr für Durchschläge und Schäden an den Felgen enorm hoch. Da sich um den korrekten Reifendruck einige Mythen ranken, möchten wir euch hier einige Tipps geben.

Eine Standpumpe mit digitaler Anzeige erleichtert das Einstellen des perfekten Reifendrucks für dein E-Bike
# Eine Standpumpe mit digitaler Anzeige erleichtert das Einstellen des perfekten Reifendrucks für dein E-Bike - wir nutzen beispielsweise die Lezyne Digital Pressure Over Drive Standpumpe, denn die Digitalanzeige zeigt ganz genau an, welcher Luftdruck gerade im Reifen ist
Diashow: Tipps & Tricks - E-Bike Reifendruck: Wieviel Druck ist nötig und wieviel Bar braucht dein Reifen?
Plus-Reifen in 27,5"
Normale Bereifung mit 27,5"
Extrem dicke 26"-Reifen beim E-Fatbike erlauben extrem niedrige Reifendrücke
29"-Reifen
Eine Standpumpe mit digitaler Anzeige erleichtert das Einstellen des perfekten Reifendrucks für dein E-Bike
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Mythos Nr. 1

„Viel hilft viel.“

Wie oft haben wir das schon gehört … Auf die Frage wie viel Luftdruck man auf dem e-MTB fahren sollte, schwadronieren manche Mitfahrer lauthals: Mindestens 3 Bar!

Das ist natürlich absoluter Bullshit, denn zu viel Luftdruck ist für einen modernen E-Bike-Reifen so sinnlos, wie eine Sonnenbrille bei Nacht – kann man machen, bringt aber nichts. Ist der Luftdruck im Reifen zu hoch, kann kann sich der Reifen nicht mehr richtig verformen und dem Untergrund anpassen. Er holpert über den Trail und neigt dazu, frühzeitig wegzurutschen und den Grip zu verlieren.

Durch zu viel Reifendruck verringert sich die Kontaktfläche – auch Reifenaufstandsfläche oder Latsch bezeichnet – zum Trail. Dieser Bereich ist bei einem E-Bike mitunter nur fingergroß. Im Vergleich dazu hat ein Motorrad eine etwa handtellergroße Reifenaufstandsfläche. Wer darüber mehr Informationen sucht und tiefer in dieses Thema einsteigen möchte, dem empfehlen wir den passenden Eintrag bei Wikipedia.

Mythos Nr. 2

„Gaaaanz wenig Luftdruck ist super.“

Ähm, nein, ganz sicher nicht! Bei E-Fatbikes mag diese Devise vielleicht zutreffend sein, aber bei normalen Reifen ist das einfach Humbug. Zu wenig Reifendruck erzeugt zwar in technisch unanspruchsvollem Gelände Grip ohne Ende, birgt aber die Gefahr von irreparablen Materialschäden. Dazu kommt noch, dass eine pushende Fahrweise von zu wenig Luftdruck jäh gestoppt wird, weil der Reifen in Kurven zur Seite walkt und den Lenkbewegungen nicht richtig folgt – im schlimmsten Fall leitet man eine Lenkbewegung ein und das eMTB fährt einfach in geradeaus. Weiterhin besteht auch die Gefahr, das sich der Reifen bei sportlicher Anliegerfahrt selbst demontieren lässt.

Mythos Nr. 3

„Tubeless ist kompliziert.“

Leute, ganz ehrlich, es gibt nichts Besseres als tubeless aufgebaute Reifen am E-Mountainbike. Die Milch im Inneren sorgt dafür, dass sich die Pannenanfälligkeit um ein Vielfaches verbessert, der Reifen super abrollt und das Gewicht der rotierenden Masse positiv verbessert wird. Der Umbau ist einfach zu machen und wer sich unsicher ist, der lässt es vom Fachhändler umbauen.

Wichtig: Wir fahren grundsätzlich tubeless! Schläuche kommen in unsere Reifen nur, wenn wir eine Panne auf dem Trail haben und wir den Reifen nicht anders dicht bekommen, was in der Realität – zum Glück – recht selten passiert.

Der richtige Reifendruck

Reifendruck überprüfen
# Reifendruck überprüfen - benutz hierbei, wenn möglich, immer das gleiche Messgerät, denn die angezeigten Werte unterscheiden sich teilweise extrem

Wie gerne würden wir euch jetzt sagen: Der richtige E-Bike Reifendruck ist bei jedem identisch. Dem ist aber nicht so. Der Reifendruck variiert mit dem Fahrergewicht, hängt mit den Vorlieben des Fahrers zusammen, kann bei verschiedenen Felgenbreiten unterschiedlich sein und ist Modellabhängig. Klingt kompliziert? Ist es auch, wir haben trotzdem Empfehlungen für euch, die ihr als Richtwert für euer eMTB annehmen und umsetzen könnt.

Folgende Luftdrücke empfehlen wir am E-Bike (tubeless)*:

ReifendimensionVorderradHinterrad
27,5" (2,3 - 2,6")1,8 Bar (26 psi)1,9 Bar (27,5 psi)
27,5"+ (2,8 - 3,0")1,5 Bar (21,7 psi)1,6 Bar (23 psi)
29" (2,3 -2,6")1,8 Bar (26 psi)1,9 Bar (27,5 psi)
FAT 26" (4,0 - 4,8")0,6 Bar (8,7 psi)0,7 Bar (10 psi)

*wenn ihr mit Schlauch fahrt, dann erhöht den Luftdruck bitte um 0,2 Bar (3 psi)

Normale Reifen mit 27,5″

Normale Bereifung mit 27,5"
# Normale Bereifung mit 27,5" - wir empfehlen einen Reifendruck von 1,8 Bar (26 psi) vorne und 1,9 Bar (27,5 psi) hinten

E-Bikes mit 27,5″-Reifen in einer Dimension von 2,3″ bis 2,6″ bezeichnen wir als normal. Sie sind im Performanceorientierten mittel- bis hochpreisigem Segment aktuell eher selten, aber nicht zu unterschätzen. Das Reifenangebot ist enorm groß und die Fahreigenschaften ausgewogen, direkt und schnell. Auf dem Trail überzeugt diese Dimension mit gutem Grip, schnellen Richtungswechseln und tollen Fahreigenschaften.

Unsere Luftdruck-Empfehlung (90 kg Körpergewicht): Vorderrad 1,8 Bar (26 psi) / Hinterrad 1,9 Bar (27,5 psi) (mit Schlauch erhöht ihr bitte um 0,2 Bar / 3 psi)


Dicke Reifen mit 27,5″+

Plus-Reifen in 27,5"
# Plus-Reifen in 27,5" - am Vorderrad empfehlen wir 1,5 Bar (21,7 psi) und am Hinterrad 1,6 Bar (23 psi)

Breite Plusreifen mit Dimension von 2,8″ – 3,0″ wurden entwickelt, um die Traktion zu verbessern und die Pannenanfälligkeit zu reduzieren. Sie gelten mit ihrer Breite als die kleinen Ableger der extrem breiten Fatbike-Reifen. Diese Reifen haben den Vorteil, dass sie extrem viel Grip und Vortrieb generieren können. Nachteil ist aber, dass sie im matschigen Untergrund zum Aufschwimmen tendieren und eine agile Fahrweise behindern können.

Unsere Luftdruck-Empfehlung (90 kg Körpergewicht): Vorderrad 1,5 Bar (21,7 psi) / Hinterrad 1,6 Bar (23 psi) (mit Schlauch erhöht ihr bitte um 0,2 Bar / 3 psi)


Große 29″-Reifen

29"-Reifen
# 29"-Reifen - hier empfehlen wir einen Reifendruck von 1,8 Bar (26 psi) vorne und 1,9 Bar (27,5 psi) hinten

Große 29″-Reifen findet man beim E-Mountainbike noch relativ wenig, obwohl diese Reifengröße in unseren Augen perfekt für die sportliche Trailfahrt ist. Der Grip ist durch die lange Auflagefläche grandios und die Überroll-Eigenschaften kaum zu schlagen. Wenn wir ein E-Mountainbike konstruieren würden, dann hätte es 29″-Reifen in 2,5″ bis 2,6″. Wie fahren sich dicke 29 x 2,6″-Reifen am E-Bike? Hier erfahrt ihr es.

Unsere Luftdruck-Empfehlung (90 kg Körpergewicht): Vorderrad 1,8 Bar (26 psi) / Hinterrad 1,9 Bar (27,5 psi) (mit Schlauch erhöht ihr bitte um 0,2 Bar / 3 psi)


Fette Reifen am E-Fatbike

Extrem dicke 26"-Reifen beim E-Fatbike erlauben extrem niedrige Reifendrücke
# Extrem dicke 26"-Reifen beim E-Fatbike erlauben extrem niedrige Reifendrücke - wir empfehlen vorne 0,6 Bar (8,7 psi) und 0,7 Bar (10 psi) hinten

Wer kennt sie nicht, die dicken Reifen, die viel Komfort und Traktion versprechen? Bei den dicken Pneus liegt Licht und Schatten nah beieinander, denn die dicken Reifen haben Traktion ohne Ende, sind aber leider auch unpräzise und schwammig. Schnelles, agiles Fahren mit knackigen Richtungswechseln ist mit einem E-Fatbike kaum zu machen. Gemütlich über lose Äste, Matsch, Wiesen und Schnee zu fahren – mit den fetten Reifen ein absoluter Genuss.

Unsere Luftdruck-Empfehlung (90 kg Körpergewicht): Vorderrad 0,6 Bar (8,7 psi) / Hinterrad 0,7 Bar (10 psi) (mit Schlauch erhöht ihr bitte um 0,2 Bar / 3 psi)


Wenn ihr mit unseren Empfehlungen auf den Trail geht, dann solltet ihr bei jedem Untergrund klar kommen. Seid ihr als versierte Fahrer auf der Suche nach dem Maximum an Grip, dann haben wir, ausgehend von unseren Empfehlungen, noch folgenden Tipp:

Sucht euch eine Strecke die euer Fahrkönnen nicht auf die Probe stellt und die ihr flüssig fahren könnt. Beginnt mit einem höheren Luftdruck (+0,4 Bar / 5,8 psi) als den, den wir empfohlen haben.

Achtet auf dem Trail darauf, wie sich euer E-Bike mit dem höheren Luftdruck in Kurven, auf Wurzeln und an rutschigen Stellen anfühlt. Gab es Durchschläge auf der Teststrecke? War das eMTB holprig, hart und rutschig?

Reduziert bei der nächsten Fahrt den Reifendruck um jeweils 0,2 Bar / 3 psi und versucht die Unterschiede zu spüren. Gibt es jetzt harte Durchschläge auf die Felge? Wenn nicht, könnt ihr dieses Prozedere solang wiederholen, bis es ernsthafte harte Durchschläge gibt oder der Reifen zu stark zur Seite walkt und ein schwammiges Fahrgefühl als Feedback gibt.

Habt ihr bei eurer Testfahrt einen Durchschlag oder empfindet den Reifen als zu weich, dann empfiehlt es sich den Reifendruck wieder etwas zu erhöhen.

So, jetzt heißt es für euch ab auf den Trail und den richtigen Reifendruck wählen, damit ihr das Maximum an Grip und Traktion habt. Ach ja, eins noch, falls ihr eure Laufräder nicht tubeless fahrt, dann legen wir euch ans Herz diese – wenn möglich – umzubauen. Tubeless erhöht die Pannensicherheit enorm und erlaubt niedrigere Reifendrücke.

Wieviel Bar fahrt ihr in euren Reifen?

Tipp: mit diesen Luftdruckprüfern kannst du schnell und einfach den Luftdruck prüfen

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Über den Autor

Rico

Rico Haase, Jahrgang 1975, macht schon immer grafische Sachen, war jahrelang als Grafik- und Produktdesigner bei einem großen deutschen Bikehersteller tätig und treibt sich schon ewig auf den Trails herum. Jede Art von Bike wird genutzt, ob mit oder ohne Motor. Hardtail, Fully, Enduro, Downhiller, Crosser, Rennrad und seit 2010 auch das E-Bike. Das Thema E-Racing liegt ihm sehr am Herzen, denn bereits ab 2014 nahm er an E-Bike-Rennen teil. Aus seiner Zeit als Designer weiß er, dass die perfekte Ergonomie und Anwenderfreundlichkeit ganz oben stehen. Ein stimmiges Colormatching setzt dem Bike dann die Krone auf. Bei eMTB-News ist er als Chefredakteur, Tester und Fotograf tätig. Instagram: @rico.haase.photography

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    DR_Z01

    dabei seit 11/2016

    Danke riCo und duc-mo für die Info.
    So leicht kommt man zusammen oder auseinander (wenn alle nur aufeinander einschlagen).
    Ich finde immer nur schade wenn eine tolle Inovation wie die Schlauchlostechnik im Ansehen durch unkonsequente Anwendung beschädigt wird.
    Ein zuverlässiges und nicht zu teures Ventil durch eine billige Bastellösung zu ersetzen käme mir nicht in den Sinn weil ich bei mehrtägigen Rucksacktouren nicht liegen bleiben will. Ich weiß auch nicht wie man einen Ventileinsatz verbiegt, wie duc-mo oben schrieb.
    Wenn ein Schlauch demontiert oder montiert wird, dann ist das Ventil grundsätzlich zugeschraubt. Dann wird es auch nie verbiegen.
    Beim Pumpen mit der Handpumpe liegt das Laufrad mit dem Ventile auf der Pumpe und wird leicht vom Boden abgehoben. Dann treten nie seitlich Kräfte am Rad auf, die das Ventile verbiegen können da das Rad frei schwingt.
    Ich kann mich nur an einen ärgerlichen Fall im Zusammenhang mit Schlauchlos erinnern. Conti hat mal eine zeitlang den Moutain King als tublessreddy vermarktet und er war in der Reifenflanke am Wulst so porös, dass dort die Luft entwich weil dort im normalen Betrieb keine Milch ist. Soll aber heute nicht mehr auftreten.
    Ein Tip noch an tib02: Wenn du einen Reifen der schon gelaufen hat und das Dichtband schon im Felgenbett ist, dann ist das wenige Minuten Arbeit weil du nur das Ventil ohne Einsatz einschrauben musst und in den 1/2 montierten Reifen soviel Milch einfüllst, dass die Pfütze ungefähr 20 cm lang ist. Ich habe einen Seifenspender in dem 50:50 Seife und Wasser ist, damit benetze ich vorher Felge und Reifenwulst. Reifen fertig montieren. Dann mit Kompressor durch den ventillosen Einsatz Luft drauf. Das knallt zweimal wenn der Reifen in den Sitz rutscht und fertig ist die Laube. Ventileinsatz rein und Luftdruck kontrollieren: fertig.
    Bei einem neuen Reifen aus dem Faltkarton empfehle ich immer: Mit Schlauch montieren und über Nacht stehen lassen, damit die Knicke aus dem Faltkarton sich raus ziehen. Wer keinen Kompressor hat kann auch eine CO2-Kartusche opfern, das geht auch sehr gut.
    Wünsche immer den richtigen Luftdruck :cool:
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    tib02

    dabei seit 05/2016

    Ich bin froh wenn ich die Magic Mary nicht runtermachen muss, ich bekomme die kaum aus der Felge ;) Spass beiseite du hast schon recht, ich will mir sowieso einen zweiten LRS zulegen der wird dann Schlauchlos aufgebaut.
  4. benutzerbild

    joerghag

    dabei seit 11/2003

    riCo
    Ui, der O-Ring ist mir tatsächlich noch nie gerissen. Kenne auch niemanden, bei dem dies schon passiert ist.
    Abgesehen davon, das der O-Ring bei Schlauchlosventilen nicht zum Dichten da ist, sondern lediglich die Felge beim festen anziehen der Ventilmutter schützen soll.
  5. benutzerbild

    Das-Licht

    dabei seit 01/2006

    ...warum ich kein tubeless fahre, und es wohl auch nicht machen werde...

    Meine Reifenpannen sind sehr selten und überwiegend der Natur, dass der Mantel zerstört oder das Felgenhorn verbogen wird. Die Vorteile des - beim MTP - im Promillebereich liegenden Gewichtsvorteiles und die möglichen 10% weniger Luftdruck reichen mir als Argument für meine Nutzung nicht aus. Im Gegenteil habe ich es schon bei Dritten erleben können, wie explosionsartig in obigen Pannenfällen bei Tubeless die Luft entweicht, und das Rad unkontrollierbar wird. Der Schlauch baut in der Regel den Druck langsamer ab, so dass man noch eine Reaktionszeit hat. Bei Straßenfahrrädern finde ich tubeless eine feine Sache. Und wenn man es ganz sicher haben möchte, nimmt man Schläuche mit französischem Ventil, und füllt in den Schlauch die Dichtmilch. Das hilft dann gegen die kleinen Durchstiche von Dornen, etc. .

    ...nur meine Meinung und meine Erfahrung als alternative Überlegung zum Thema.
  6. benutzerbild

    tib02

    dabei seit 05/2016

    Mir ist auch schon mal der Schlauch explodiert.. da hilft dann nur Glück.

Sag uns jetzt was du dazu meinst, wir sind gespannt!

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