Warum sind so viele E-Fullys unterwegs?

On07

Bekanntes Mitglied
Fatbike ohne Sand oder Schnee, ist ja schon fast Fullie. ?
Oder Hardtail mit Federsattelstütze.

Und für nen Waldweg mit einer großen Wurzel brauchts wirklich nur nen Bio Hardtail.
Nen ganzer Hang damit incl. Sprüngen und Landung mit Wurzeln geht, find es aber grenzwertig.

E Hardtail wär mir zu schwer. So wie Nachbarn, 2 Conway mit Recon zum Rumcruisen ist ok, wen man auf die Preisbremse tritt wird der Händler einem das auch verkaufen. Rumstehen haben das alle.
 

F-Si

Bekanntes Mitglied
FatHardschwanzMofa ...20,5 Kg
ELOM.jpg

Besser als eine Vollwippe mit Schnürsenkel-Bereifung ?
 

buddy-xxx

Mitglied
Interessantes Thema wie ich finde.
Ich hole mal etwas aus warum ich ein Fully gewählt habe.
ich hatte mich im letzten Herbst dazu entschieden die ca 10 bis 12 km einfache Strecke zur Arbeit mit dem Rad zu fahren. Hauptsächlich wegen unfassbar schlechten Parkmöglichkeiten bei der Arbeit, mieser Verkehrsführung in der Stadt und weil mir mein Auto (youngtimer) mittlerweile für die kurze Strecke zu schade ist.
Habs dann 2 Wochen bei Wind und Wetter mit dem alten recht günstigen 26er Bio Hartail getestet. Und das hat mich grad bei einstelligen Temperaturen, Regen und Gegenwind echt angekot...!
Ich habe mich dann versucht einzulesen in die Ebike Welt.
Und aus mehren Gründen habe ich mich dann für ein Fully entschieden.
Das wichtigste war wohl das ich aufgrund meines Alters und durch fast 20 Jahre etwas härteren Motorrad Sport doch recht intensiven Raubbau am Körper betrieben habe und nun ziemlich lädierte Knie, Rücken und Schultern habe.
Nach 2 Schulter OPs und dem richtigen (Reha)Sport und sonstigem Verhalten im Alltag ist das aber jetzt auszuhalten.
Das war zunächst der Hauptgrund für ein Fully.
Und da ich vor 2 Jahren mal im Harz Urlaub einen Tag im Bikepark etwas Downhill probiert habe, dachte ich das ein Emtb vielleicht etwas von dem Feeling rüberbringen könnte. Denn hier in meiner Gegend gibt es einfach gar keine Berge.
Und ich muss sagen es war die absolut richtige Entscheidung. Im Wald bei spaßigem Tempo ist das Bike noch immer Körperschonender zu fahren als das alte Hardtail auf unseren Radwegen in der Stadt.
Ich habe ein neues Hobby gefunden und werde sicherlich noch mehrmals im Jahr für ein langes Wochenende die 3 Autostunden in den Harz fahren und dort eine spaßige Zeit auf den Trails haben.
Und übrigens, als ich mich dazu entschieden habe und nach einem Bike gesucht habe, da bin ich fast alle Radhändler in der Gegend abgefahren und nicht mal die hälfte davon hatten überhaupt ein Fully zur Ansicht oder gar zum testen stehen.
Alle sagten das brauchst Du hier eh nicht. Da reicht ein Hardtail locker.
Ich jedenfalls bin froh das ich mich nicht zum Hardtail überreden ließ und weitergesucht habe .
Und im übrigen finde ich das Pedelec an sich das ultimative Fortbewegungsmittel für die kurzen Stecken bis ca 15 bis 20 km.
Einzig die absolut unverhältnismäßig hohen Preise sind für mich noch ein Dorn im Auge.
Warum teilweise ein Fully mehr kostet als ein gutes Motorrad finde ich einfach nur lächerlich.
 

TheFroggy

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Mich würde ernsthaft interessieren, warum es fasst nur noch Fullys gibt. Man ist mit einem HT schon eher ein Exot. Zumindest kommt es mir so vor. Sicher kann es auch Einbildung sein aber auch hier sieht man fast nur vollgefederte Bikes.

Ich z.b. hätte gerne ein Hardtail mit einer gescheiten Gabel vorne dran als Pendelrad, leider ist meistens die Ausstattung vom HT nicht so toll wie bei einen Fully und beim Leasing hätte mich der umbau des HT genau so viel gekostet als wenn ich nen Fully nehme.... Vielleicht in drei Jahren dann.
 

Jajaja

Bekanntes Mitglied
Das Thema habe ich mir jetzt komplett durchgelesen. Insgesamt eine recht gute Disziplin im Faden. Chapeau! 👍
Beantwortet wurde jedoch nix.

Seit über 5 Jahren fahre ich mittelgebirgsmäßig ein E-Hardtail und bin weitgehend zufrieden. 2x AX damit gemacht. Zwischendurch habe ich mir oft ein Fully gewünscht, mich aber mit meinem BioFully getröstet. Das ist in seiner Leichtfüßigkeit zum 'Ballern' eh' besser geeignet.

Mit'm E-HT bin ich nun 14 Tage im Chiemgau gewesen und war mal wieder begeistert von der kompromißlosen Kletterfähigkeit eines HTs. Auch die Locals sind durchweg auf HTs unterwegs. Die Höhen sind mittlerweile extrem mit E-lern frequentiert. Natürlich E-Fullys. FahrerInnen von Conways oder Heibikes haben meist einen höheren BMI. So meine Beobachtung. Letztendlich bin ich darauf gekommen, dass das typische Verleiherbikes sind. Man trifft also oben die entsprechende Klientel.
Natürlich trifft man auch viele junge Leute die ihre teuren Boliden den Berg hochstromen.
Ich war grundsätzlich schneller. In möglicht niedriger Unterstützungsstufe; an Rampen mitunter auch im Wiegetritt. Das führe ich eindeutig auf meinen starren Hinterbau zurück. Auf Strecke klettert so ein Hardtail einfach besser - auch mit 'E'.
Für den Allgemeinkomfort habe ich eine Federstütze. Übrigens an all meinen HTs; seit ~25 Jahren. Funzt. Senkstütze benötige ich bei meinem Einsatzprofil bis max. S2 def. nicht.

Ich weiß aber, dass ich hier zu Hause im Mittelgebirgsbereich ein Fully wieder vermissen werde. Tendentiell haben Mittelgebirge mehr Trails als die Alpen und Kletterpassagen sind hunderte Höhenmeter kürzer ...

BTW: Den wenigen Biobikern denen ich in den Höhen der Alpen begegnet bin, bin ich mit Ehrfurcht begegnet. Vor einigen Jahren war ich noch einer der Ihrigen.
 

Jajaja

Bekanntes Mitglied
Besser ist das ... :cool:
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Nee, isch schrob, dass das Verleiherbikes waren. Die waren vielfach knallrot lackiert und so sehr auffällig.
Und wer sich dort ein MTB leiht, ist sicher eher der scheinbar nicht so versierte Urlaubsgelegenheitsfahrer.
Habe übrigens keinen Beiker gesehen, der sich auf der Abfahrt auf die Frexxe gelegt hat. Hätte aber ggf. mein Bild komplettiert ... :):Dx'D😂
 
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