Schwarzwald und die Vogesen erobern

verres

Neues Mitglied
Seit viereinhalb Jahren wohne ich jetzt zwischen Schwarzwald und Vogesen und die Alpen sind auch nicht weit. Und wie das so ist mit Jahresenden - man zieht Bilanz. Jedenfalls ist mit bewusst geworden, dass ich von diesen großartigen Landschaften bisher noch nicht wirklich viel mitbekommen habe. Das soll sich jetzt ändern. Nun ist es so, dass zwei große Leidenschaften im Leben gibt. Gutes Essen und Sport. Soll heißen, sechs mal in der Woche fahre ich zwar Rad, laufe und rudere, mein Gewicht ist bei einer Größe von 1,85 m aber dreistellig. Die genannten Landschaften will ich mir mit dem Rad erschließen. Dank meines Gewichts merke ich aber, dass ich bei knackigen Steigungen irgendwann an meine Grenzen komme. Jedenfalls ist das bei meinen Cyclocross-Rad so.
Wonach suche ich also? Ich möchte abseits befestigter Straße möglichst viel Landschaft erleben und mit Elektro-Unterstützung größere Distanzen zurücklegen als mir das ohne möglich wäre. All zu technisch werden die Trails aber nicht werden. Wobei ich natürlich nicht weiß, was passiert, wenn ich erst mal Lunte gerochen habe.
Im Alltag hingegen wird Rad nicht genutzt werden. Ich besitze außer dem Cycloscross auch noch eine Reise- und ein Klapprad.
  1. Wie groß ist dein Budget? Wie viel möchtest du ausgeben?
    Mehr als 6000 bis 7000 Euro wollte ich nicht ausgeben. Wobei es ein paar Hundert Euro nicht ankommt. Es wird ein Dienstrad. Anbieter ist Bikeleasing. Damit fallen allerdings die meisten Online-Händler weg.

  2. Welchen Einsatzzweck soll dein e-Bike haben beschreibe kurz (Stichworte: Marathon, Crosscountry, Trail, Enduro, Downhill)
    Mit der Terminologie bin ich so mittelmäßig vertraut. Aber ich vermute mal das o.g. Szenario ist eine Mischung aus Crosscountry und Enduro.

  3. In Welchen Terrain willst du das e-Bike hauptsächlich bewegen (Flachland, hügelig, Gebirge; Steigungen, nur wenn bekannt Höhenmeter am Stück angeben)?
    Ich will mit dem Teil kräftig Höhenmeter machen.

  4. Wie ist deine Fahrtechnik und/oder deine Kenntnisse beim Mountainbiken (Anfänger, Fortgeschritten, Ambitionierter Sportfahrer, Experte, Profi)?
    Anfänger

  5. Selbstaufbau (Auch wenn bis her nicht wirklich möglich)? NEIN

  6. Wie viel Unterstützung (bis 25kmh oder 45kmh, Hinweis: mit 45kmh ist man rechtlich einem Moped/Roller gleich gestellt und somit Raus aus dem Wald)?
    25 km/h

  7. Gibt es eine bevorzugte Antriebsart (Mittelmotor, Radnabenmotor oder egal)?
    Nach allem, was ich bisher weiß Mittelmotor

  8. Welche Motoren bist du evtl. schon gefahren und gibt es Bevorzugungen (Bosch, Brose, Yamaha, Shimano, ...)?
    Bosch und Brose- wobei mir ersterer etwas kräftiger erschien.

  9. Welche Art von Mountainbike (Fully, Hardtail, Starr oder FAT)?
    Die zwei Händler, bei denen ich vor dem Lockdown war, haben mir zum Fully geraten. Ich lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen.

  10. Welche Reifengröße (26; 26+; 27,5; 27,5+; 29; 29+; egal)?
    29?

  11. Wie viel Federweg vorne / hinten / egal?
    Da wäre ich für Eure Hinweise dankbar.

  12. Muss der Akku entnehmbar sein?
    Würde ich das Bike nicht leasen, würde ich diese Frage vermutlich aufgrund der besseren Wartbarkeit bejahen. So würde ich wegen der Optik ein In-Tube_Lösung bevorzugen

  13. Gibt es eine Wunsch-Akku Größe (z.b. 500wh)?
    Angesichts der Kombination aus hohem Gewicht, reichlich Höhe Metern und großen Distanzen so groß wie möglich.

  14. Schaltung an Trettlager vorne [Umwerfer]? (ja, nein oder egal)
    Egal

  15. Bevorzugung von Händler oder I-Net kauf?
    Aufgrund der Bindung an Bikeleasing gehen nur stationäre Händler. Außerdem habe ich Erfahrung gemacht, dass bei der Kombination aus kurzen Beinen und langem Oberkörper eine gute Beratung Sinn macht.

  16. Deine Gewichtung zwischen Preis | Optik | Gewicht ?
    20- 40 -40

  17. Welche e-Bikes hast du dir schon angeschaut?
    KTM - war aber schon im Oktober.

  18. Welche davon bist du schon Probe gefahren?
    s.o. Meine Erfahrung hält sich aber in Grenzen.
Eine generelle Frage noch: Macht Carbon bei Mountainbikes Sinn oder ist das Material bei erwartbaren Stürzen nicht zu empfindlich.
 

Hummelbiker

Bekanntes Mitglied
  1. Muss der Akku entnehmbar sein?
    Würde ich das Bike nicht leasen, würde ich diese Frage vermutlich aufgrund der besseren Wartbarkeit bejahen. So würde ich wegen der Optik ein In-Tube_Lösung bevorzugen

  2. Gibt es eine Wunsch-Akku Größe (z.b. 500wh)?
    Angesichts der Kombination aus hohem Gewicht, reichlich Höhe Metern und großen Distanzen so groß wie möglich.
Um Dir ein Fahrrad zu empfehlen fehlt mir der Überblick, aber für obige Punkte möchte ich folgendes zu Bedenken geben:

Für die Anreise Richtung Schwarzwald, Vogesen und/oder Alpen mit dem PKW solltest Du den Akku zum Transport entnehmen und im Fahrzeug verstauen. Da ist eine einfache Entnahme von Vorteil. Gleiches gilt auch für die Frage der Reichweite. Evtl. benötigst Du bei längeren Touren einen 2. Akku, den Du dann unterwegs gegen den leeren Akku tauschen möchtest.
 

Alles "Trek"

Bekanntes Mitglied
  1. In Welchen Terrain willst du das e-Bike hauptsächlich bewegen (Flachland, hügelig, Gebirge; Steigungen, nur wenn bekannt Höhenmeter am Stück angeben)?
    Ich will mit dem Teil kräftig Höhenmeter machen.

  2. Wie ist deine Fahrtechnik und/oder deine Kenntnisse beim Mountainbiken (Anfänger, Fortgeschritten, Ambitionierter Sportfahrer, Experte, Profi)?
    Anfänger

  3. Selbstaufbau (Auch wenn bis her nicht wirklich möglich)? NEIN

  4. Wie viel Unterstützung (bis 25kmh oder 45kmh, Hinweis: mit 45kmh ist man rechtlich einem Moped/Roller gleich gestellt und somit Raus aus dem Wald)?
    25 km/h

  5. Gibt es eine bevorzugte Antriebsart (Mittelmotor, Radnabenmotor oder egal)?
    Nach allem, was ich bisher weiß Mittelmotor

  6. Welche Motoren bist du evtl. schon gefahren und gibt es Bevorzugungen (Bosch, Brose, Yamaha, Shimano, ...)?
    Bosch und Brose- wobei mir ersterer etwas kräftiger erschien.
In der Spitze sind die nominell fast gleich. Brose hat(te) 2020 halt ein Haltbarkeitsproblem


  1. Welche Art von Mountainbike (Fully, Hardtail, Starr oder FAT)?
    Die zwei Händler, bei denen ich vor dem Lockdown war, haben mir zum Fully geraten. Ich lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen.
Normales Fully. Ist einfach bequemer wenn man Ü 18 ist.....


  1. Welche Reifengröße (26; 26+; 27,5; 27,5+; 29; 29+; egal)?
    29?
29 rollt bequemer


  1. Wie viel Federweg vorne / hinten / egal?
    Da wäre ich für Eure Hinweise dankbar.
Such nach 150 +/- 10


  1. Muss der Akku entnehmbar sein?
    Würde ich das Bike nicht leasen, würde ich diese Frage vermutlich aufgrund der besseren Wartbarkeit bejahen. So würde ich wegen der Optik ein In-Tube_Lösung bevorzugen
Nimm entnehmbarer Akku


  1. Gibt es eine Wunsch-Akku Größe (z.b. 500wh)?
    Angesichts der Kombination aus hohem Gewicht, reichlich Höhe Metern und großen Distanzen so groß wie möglich.
Ich glaube, so knapp über 700 ist das Größte, was al EIN Akku verbaut wird. Gibt aber auch Doppelakku Konzepte.
Eine generelle Frage noch: Macht Carbon bei Mountainbikes Sinn oder ist das Material bei erwartbaren Stürzen nicht zu empfindlich.

Manche Alurahmen sind auch nur noch so dünn wie eine RedBull Dose. Falle ist mit beiden immer blöd. Ein kompetenter Händler sollte dich bzgl. zulässigem Gesamtgewicht beraten wenn dein "dreistellig" nicht gerade 101 kg ist.

Achte auf 4 Kolbenbremsen mit größer 200 Scheiben und eine versenkbare Sattelstütze.
 

Alles "Trek"

Bekanntes Mitglied
... ach, und probefahren, probefahren, ..... wenn es geht im dem Gelände, wo du auch später fahren willst. Nicht nur 500 Meter die Strasse hoch und runter.
Und Zeit lassen. Lieber viele Räder und Händler anschauen. Dann bekommst du ein Gefühl, was passen könnte ..... und was nicht so.
 

verres

Neues Mitglied
Manche Alurahmen sind auch nur noch so dünn wie eine RedBull Dose. Falle ist mit beiden immer blöd. Ein kompetenter Händler sollte dich bzgl. zulässigem Gesamtgewicht beraten wenn dein "dreistellig" nicht gerade 101 kg ist.

Achte auf 4 Kolbenbremsen mit größer 200 Scheiben und eine versenkbare Sattelstütze.
Dreistellig heißt in meinem Fall 105 bis 115 kg.
 

Bikehapser

Bekanntes Mitglied
Ich sehe es wie HageBen.
Ich kenne im Südschwarzwald eigentlich jede Strecke und habe 10 Jahre am Fusse der Vogesen gewohnt. Mit einem 650er Akku bist du sicherlich für deine Entdeckungstouren schon sehr gut bedient.
Würde bei deiner Körpergrösse ein 29-Zoll nehmen. Und für das dortige Terrain ist diese Laufradgrösse gut geeignet.
 

verres

Neues Mitglied
Irgendwelche Marken, die ich bei meiner Recherche ausschließen sollte? Es wird ja noch etwas dauern, bis die Händler wieder öffnen dürfen.
Welche Bedeutung messt Ihr den Steuerungseinheiten zu? Die aktuellen Variante der Bosch Nyon lässt das Navigieren mit Komoot zu, was ein Navi oder Handy überflüssig macht.
 

Hummelbiker

Bekanntes Mitglied
Bei Deinem Kampfgewicht würde ich zunächst das zulässige Gesamtgewicht im Auge behalten. Ich habe selbst fast 100 kg. Da waren für mich z. B. die Haibikes mit ihren 120 kg gleich raus.

Als Kommandozentrale würde ich gerne mein Purion gegen ein Kiox tauschen. Aber nicht wegen der Navi-Funktion, sondern wegen der Anzeige der “Tretzahl“ und der Watt durch Fahrer. Das hat aber im Moment nicht die oberste Priorität.
 

Alles "Trek"

Bekanntes Mitglied
Welche Bedeutung messt Ihr den Steuerungseinheiten zu? Die aktuellen Variante der Bosch Nyon lässt das Navigieren mit Komoot zu, was ein Navi oder Handy überflüssig macht.
Du hast doch wahrscheinlich eh immer dein Handy dabei, also Komoot in "Reserve".
Ich habe darauf geachtet, dass das Display nicht der höchste Punkt am Lenker ist. Sollte das Rad (mit oder ohne mich) doch mal umfallen, ist die am gefährdetsten. Es gibt Befestigungen auf Lenkerhöhe oder wie bei meinem Rad, auf dem Oberrohr.
 

verres

Neues Mitglied
In Südbaden haben die meisten Fahrradläden zumindest nach Terminvereinbarung offen. Also habe ich mir heute einen Tag freigenommen und war bei sechs Händlern. Bei meiner Entscheidungsfindung hat mir das nur bedingt weitergeholfen. Entweder waren nur Probefahrten um den Block, oder sogar nur mit ausgeschaltetem Motor möglich. Auf Grund der angespannten Liefersituation hüten die Händler Ihre Schätze wie ihren Augapfel. Wenigestens war die Auswahl noch leidlich gut. Wirklich einen Eindruck verschaffen, konnte ich mir auf die Art und Weise von den Rädern aber nicht.
Ich hoffe deshalb sehr, dass Ihr mir weiterhelfen könnt.
Das sind die Räder, die in der engeren Wahl sind. Entscheiden würde ich mich zeitnah, weil die Auswahl in den kommenden Wochen nicht eben größer wird.
  • Simplon Rapcon Max: Würde in der Wunschkonfiguration 7500 Euro kosten und wäre damit das teuerste Rad. Außerdem würde es erst im Juli geliefert werden. Es hat aber einen großen Haben-Wollen-Faktor, weil es klasse aussieht, fein verarbeitet ist und es nicht unter widrigen Bedingungen in Südostasien zusammengeschraubt wird.
  • Focus Jam 6.82 Nine für 4900 Euro. Vermutlich die vernünftigste Wahl. Die Komponenten sind, soweit ich es beurteilen kann, passabel und der Preis ist der niedrigste. Zudem ist das Rad sofort verfügbar.
  • KPM Macina Kapoho Elite, 5099 Euro, lieferbar Anfang April. Würde ich in einer ähnlichen Liga wie das Focus sehen.
  • Cube Stereo Action Team und Scott Strike eRide 900 Premium RAW für jeweils 6800 Euro und sofort verfügbar: Finde die beiden klasse ausgestattet und ich wollte aus vermutlich ziemlich irrationalen Gründen schon immer mal ein Carbon-Rad fahren. Das Cube verfügt zudem über das große Bosch-Display. Zu welchem würdet Ihr greifen?
  • Cannondale Habit Neo 1 2020 für 7000 Euro, auch sofort lieferbar: Sieht klasse aus.
Gibt es Räder, die mir unbedingt noch anschauen sollte?
 
Zuletzt bearbeitet:

banshee-guy

Bekanntes Mitglied
In Südbaden haben die meisten Fahrradläden zumindest nach Terminvereinbarung offen. Also habe ich mir heute einen Tag freigenommen und war bei sechs Händlern. Bei meiner Entscheidungsfindung hat mir das nur bedingt weitergeholfen. Entweder waren nur Probefahrten um den Block, oder sogar nur mit ausgeschaltetem Motor möglich. Auf Grund der angespannten Liefersituation hüten die Händler Ihre Schätze wie ihren Augapfel. Wenigestens war die Auswahl noch leidlich gut. Wirklich einen Eindruck verschaffen, konnte ich mir auf die Art und Weise von den Rädern aber nicht.
Ich hoffe deshalb sehr, dass Ihr mir weiterhelfen könnt.
Das sind die Räder, die in der engeren Wahl sind. Entscheiden würde ich mich zeitnah, weil die Auswahl in den kommenden Wochen nicht eben größer wird.
  • Simplon Rapcon Max: Würde in der Wunschkonfiguration 7500 Euro kosten und wäre damit das teuerste Rad. Außerdem würde es erst im Juli geliefert werden. Es hat aber einen großen Haben-Wollen-Faktor, weil es klasse aussieht, fein verarbeitet ist und es nicht unter widrigen Bedingungen in Südostasien zusammengeschraubt wird.
  • Focus Jam 6.82 Nine für 4900 Euro. Vermutlich die vernünftigste Wahl. Die Komponenten sind, soweit ich es beurteilen kann, passabel und der Preis ist der niedrigste. Zudem ist das Rad sofort verfügbar.
  • KPM Macina Kapoho Elite, 5099 Euro, lieferbar Anfang April. Würde ich in einer ähnlichen Liga wie das Focus sehen.
  • Cube Stereo Action Team und Scott Strike eRide 900 Premium RAW für jeweils 6800 Euro und sofort verfügbar: Finde die beiden klasse ausgestattet und ich wollte aus vermutlich ziemlich irrationalen Gründen schon immer mal ein Carbon-Rad fahren. Das Cube verfügt zudem über das große Bosch-Display. Zu welchem würdet Ihr greifen?
  • Cannondale Habit Neo 1 2020 für 7000 Euro, auch sofort lieferbar: Sieht klasse aus.
Gibt es Räder, die mir unbedingt noch anschauen sollte?
Trek Rail und Specialized Turbo Levo würde ich mir noch ansehen.

Das Simplon ist schon richtig cool, hätte mir auch gut gefallen. Hat viel Potential aufm Trail.
 

verres

Neues Mitglied
Bislang noch nichts. 20 kg weniger, die schwierige Liefersituation und reichlich beruflicher Stress…
Kommende Woche wird die Entscheidung zwischen einem Orbea Rise M10 und einem Cube Stereo 150 c:62 TM29 fallen. Hoffe, dass ich es dann spätestens an Weihnachten mal krachen lassen.
Lasse Euch dann wissen, was es geworden ist.
 

verres

Neues Mitglied
Das Orbea M10 hat sich leider zerschlagen. Kam in einer anderen Farbe als bestellt. Zwei Alternativen habe ich gefunden. Das Orbea Rise H10 und das Specialized Turbo Levo SL Expert Carbon. Was meint Ihr, welches passt von der Ergonomie eher bei einer Größe von 1,85m und einer Schrittlänge von 85cm?
 
Oben