Rauswurf aus der Freiburger Hütte - DAV

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kawa3005

Bekanntes Mitglied
Ich werde mit der Geschichte an die Öffentlichkeit (soziale Netzwerke, Tourismusverband, ORF, Tageszeitungen) zu gehen, denn ein derartiges Verhalten eines Hüttenwirtes kann ich mir in einem Tourismusland eigentlich nicht vorstellen und ist aus meiner Sicht nicht tolerierbar. Ganz abgesehen davon ist es auch unverantwortlich, durchnässte und frierende Leute auf knapp 2000 m Höhe einfach aus der Hütte zu werfen.
Nur so und nicht anders kann man gegen so was vorgehen.....aber das hat mit dem --E-Biker-- sicher nix zu tun, sind doch sonst immer genug Biker oben....habt ihr einen Mundschutz aufgehabt..?
 

spider1750

Mitglied
Ich finde es immer schwierig sowas im Internet zu veröffentlichen. Letztendlich ist das eine Erfahrung von deiner Schwiegertochter und deinem Sohn, die sonst kein anderer belegen kann. Selbst andere Biker die sie getroffen haben waren verwundert und konnten das unkorrekte Verhalten des Hüttenwirts nicht bestätigten.
Ich denke auch nicht, dass dies mit dem E-Bikes zu tun hat. An der Kleidung kann man dies nämlich nicht erkennen, ob sie mit E-Bikes oder Biobikes unterwegs sind. Vielleicht ist es wie kawa3005 geschrieben hat, dass sie keinen Mundschutz an hatten. Vielleicht hatte er auch nur einen schlechten Tag, weil er eine Verwarnung bekommen hat, wenn am Tag zuvor die Hütte voll war und das zu Corona Zeiten nicht sein darf?
Hier kann wohl nur ein klärendes Gespräch mit dem Hüttenbetreiber weiter helfen.
 

Malfurion

Bekanntes Mitglied
Also mir kommt das ganze etwas spanisch vor. Offensichtlich gibt es ja keine anderen Beschwerden dieser Art, so dass man schon darauf kommen könnte, dass sich das Töchterchen falsch verhalten hat.

Aber etwas aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten, ist eine Gabe, die vielen abhandengekommen zu sein scheint.

Wenn Du gerne etwas gegen Ungerechtigkeiten unternehmen willst, schreib offene Briefe gegen Rassismus oder beteilige dich bei irgendwelchen Aktivisten. Hier ein Wirtshaus madig zu machen, wobei der Sachverhalt ganz offenkundig in Aussage gegen Aussage zu verlaufen scheint ist einfach schwach. Insbesondere, da Du ja selbst nicht mit dabei warst.
 

SeeLerche

Aktives Mitglied
Die Stellungnahme der Hüttenpächter (auszugsweise per Mail):


und die Stellungnahme der Betroffenen dazu:




Zusammenfassend stelle ich fest, dass - sogar vom "Kontrahenten" bestätigt, sie sich bereits am Anfang für Ihren Fehler entschuldigt (mehrfach) haben. Mein Sohn hat sogar angeboten, den Schmutz wegzuwischen .......

Ich frage mich da schon, was man denn sonst noch machen hätte können ? Auf die Knie gehen und den Hüttenwirt um Vergebung bitten ? Hätte ja vermutlich auch nichts genützt, so wie der auf Krawall gebürstet war ......


Den Vogel schiesst jedoch die letzte Bemerkung ab, "dass sich manche Menschen von Anfang an nicht schmecken können" .........

Das ist die perfekte Voraussetzung für den Betrieb eines Gastwirtschaftsbetriebes. Wenn man schlechte Laune hat, eine "starke Persönlichkeit" ist und einem die Gäste nicht sympathisch sind, schmeisst man sie einfach raus.
Was willst du hier mit deiner Story erreichen?
Zuspruch?
Den Hüttenwirt an den Pranger stellen?
Keiner von uns war dabei, die Geschichte können nur die klären die persönlich anwesend waren.
Am Ende hat der Hüttenwirt Hausrecht und hat davon gebrauch gemacht.
Die Vernünftige Lösung wäre wenn dein Sohn und Freundin das persönliche Gespräch mit dem Hüttenwirt suchen und keine hexenjagd über ein Internet forum.
 
Zuletzt bearbeitet:

spider1750

Mitglied
Er hat nicht geschrieben, dass sich gleich beide am Anfang entschuldigt haben. Er hat geschrieben, dein Sohn hat sich entschuldigt und deine Schwiegertochter kam mit unpassenden Kommentaren. Leider können genau solche Kommentare dann dazu führen dass sich eine Situation hochschaukelt.
Ich finde das nicht so gut so direkt deinen Unmut hier raus zu lassen zumal du auch dessen Namen hier nennst.
Ich würde es verstehen, wenn andere Biker oder Wanderer auch gesagt hätten, ja der Typ ist für seine Direktheit bekannt oder dein Sohn am nächsten Tag erneut die Erfahrung gemacht hätte.
Wäre ja auch unfair vom Hüttenwirt, wenn er bei sich in der Zeitung einfach einen Kommentar geschrieben hätte mit Angabe der Vornamen, Mountainbiker verdrecken Hütte und werden dabei beleidigend. Was hat man davon? Jeder denkt alle Mountain Biker sind so und lasst da nur keine mehr rein.
 

KalleAnka

Bekanntes Mitglied
Also mir kommt das ganze etwas spanisch vor. Offensichtlich gibt es ja keine anderen Beschwerden dieser Art, so dass man schon darauf kommen könnte, dass sich das Töchterchen falsch verhalten hat.
Mir kommt da erstmal nichts "spanisch" vor. Und woher willst Du wissen, ob es "keine anderen Beschwerden dieser Art" gegeben hat? Und selbst wenn da ein Eigenverschulden der Kunden vorläge, was ich keinesfalls unterstellen möchte, schmeißt man nicht einfach so jemanden aus der Hütte, der ein Dach und einen Ofen benötigt.

Ich muss leider sagen, dass mir ein solches Verhalten aus den Alpenländern nicht gänzlich unbekannt ist. Was keinesfalls als Pauschalaussage gegen Menschen aus den Alpenländern verstanden werden soll.

Beste Grüße,
KalleAnka
 

SeeLerche

Aktives Mitglied
OK. Ich nehme es zur Kenntnis, dass offensichtlich hier offensichtlich die meisten anderer Meinung sind.

Wenn man sinnerfassend lesen kann:

1. Haben sie nicht die Hütte verdreckt, sie waren noch nicht einmal richtig drin.
2. Sind sie weder beleidigend noch laut geworden, im Gegensatz zu dem Herrn
3. Haben sie sich sogar ganz am Anfang entschuldigt und angeboten, sauber zu machen
4. Hat sich die Bikerin erst nach einer weiteren Entschuldigung und nachdem der Herr dennoch nicht aufgehört hat sie zu beschimpfen, zu der Aussage hinreissen lassen, dass in einem Geschäft (Spar) auch saubergewischt wird und die Kunden dennoch reinkönnen. Was an dieser Aussage unpassend ist, erschliesst sich mir nicht.

Ich habe es nicht notwendig, mir hier solche Vorhaltungen machen zu lassen, und ziehe daher die Konsequenzen.
Jo, deine Reaktion zeigt schön, wie wenig reflektierend du mit Situationen umgehst die nicht deiner Auffassung entsprechen.
Startest du jetzt im "Wanderer forum" ein Thread über die unpassende Reaktionen im "E-Mtb Forum" über die Reaktion des Hüttenwirts.
Und Wenn du da keinen Zuspruch bekommst im "Stammtisch forum" über die Reaktion im... Usw. bis du deine Bestätigung bekommst, die du augenscheinlich Suchst?
 

PeWe

Aktives Mitglied
Ich muss leider sagen, dass mir ein solches Verhalten aus den Alpenländern nicht gänzlich unbekannt ist. Was keinesfalls als Pauschalaussage gegen Menschen aus den Alpenländern verstanden werden soll

Einspruch: ich leben in einem Alpenland und kann, was du schreibst nicht bestätigen!
Doch ich lese deine Zeilen als Pauschalaussage! so ein Verhalten, wenn es dieses gegeben hat, hat nichts mit Alpenland, Nord- Süd- oder Osteuropa zu tun. Es menschelt hat, wie überall wo Menschen zusammen kommen.

Wir in den Alpenländer leben oftmals vom Tourismus und verhalten und dementsprechend unseren Gästen gegenüber.



Ich finde es nicht OK wie ihr hier über MOOHE schreibt. Er schildert eine Ereignis dass seine Angehörigen so Wahrgenommen haben. Selbstverständlich darf er dies aus seiner Sicht schildern.

Ob´s genau so war, oder doch etwas anders kann ich nicht entscheiden.

Der Wirt kann sich ja zu dieser Sache äußern.

Warum sollte MOOHE den anderen Forumslern nicht Schildern was vorgefallen ist?

Was auch immer war: ein guter Hüttenwirt darf diese Menschen nicht abweisen! Nass, kalt und in Not?
Wobei ich erwähnen möchte, dass wir letztes Jahr mit E-Bike halt auf dieser Hütte gemacht haben und wir gut gespeist und getrunken haben. Der junge Mann der uns bediente war freundlich und zuvorkommend.
 
Zuletzt bearbeitet:

spider1750

Mitglied
Ich denke was wir sicher nicht wollten ist dass jemand wegen Beiträge hier seine Posts und Account löscht. Aber andererseits zeigt es auch wie schnell jemand selber gekränkt bzw beleidigt ist, er es aber selber den Hüttenwirt vorwirft.
Es ist in Ordnung seine Meinung oder negativen Erfahrungen hier mitzuteilen um andere darauf aufmerksam zu machen. Aber ich finde es nicht gut dies zu machen, wenn man das von jemandem erzählt bekommen hat. Warum hat sich der Sohn oder die Schwiegertochter zu Wort gemeldet?
Was wollte er also damit erreichen? Dass keiner mehr auf die Hütte geht und das in anderen Foren weiter erzählt? Vielleicht schreibt auch jemand, ich habe gehört dass Mountain Biker nur noch mit dreckigen Schuhen auf Hütten gehen.
 

Bomber

Neues Mitglied
Irgendwie musste ich gerade lachen. Am Ende müssen wie Ebiker uns noch mit einer Binde am Arm kenntlich machen und werden bezüglich Sympathie der Wirte begrüßt oder mit Ignoranz bestraft:biggrin:. Ich hätte den Wirt direkt konfrontiert.
 

Malfurion

Bekanntes Mitglied
Viel häufiger liest man doch schlechte Bewertungen über nette kleine Gaststätten, weil die Kunden meinen sie seien überall in einem 5 Sterne Hotel. Dann wird die mangelnde Auswahl an Speisen kritisiert oder der zu langsame Service oder wie hier die Freundlichkeit. Ich schenke negativen Bewertungen selten Aufmerksamkeit, es sei denn sie häufen sich stark. Denn dieses schlecht gerede gepaart mit der mangelnden Auffassungsgabe für ein Preis Leistungs Verhältnis (die Leute wollen die selben Speisen und den selben Service in ihrem 1000 Euro Urlaub, wie in Ihrem 5000 Euro Urlaub und vergleichen unfairerweise Äpfel mit Birnen) ist leider standart.
 

KalleAnka

Bekanntes Mitglied
Viel häufiger liest man doch schlechte Bewertungen über nette kleine Gaststätten, weil die Kunden meinen sie seien überall in einem 5 Sterne Hotel. Dann wird die mangelnde Auswahl an Speisen kritisiert oder der zu langsame Service oder wie hier die Freundlichkeit. Ich schenke negativen Bewertungen selten Aufmerksamkeit, es sei denn sie häufen sich stark. Denn dieses schlecht gerede gepaart mit der mangelnden Auffassungsgabe für ein Preis Leistungs Verhältnis (die Leute wollen die selben Speisen und den selben Service in ihrem 1000 Euro Urlaub, wie in Ihrem 5000 Euro Urlaub und vergleichen unfairerweise Äpfel mit Birnen) ist leider standart.
Wenn ich hier „Freundlichkeit“ und „Service“ in Zusammenhang mit „Preis- Leistungsverhältnis“ lese, muss ich direkt kotzen wird mir direkt schlecht!
Darf ich Freundlichkeit und guten Service erst ab einem gewissen Umsatz erwarten, oder wie ist das zu verstehen?
 

Dörti Härri

Bekanntes Mitglied
Wenn der Wirt auf deren Geld nicht angewiesen ist, dann sollen sie es wo anders hinschaffen.
Ich schreibe schonmal eine Rezession bei Google. Da kann sich jeder aus den gesamten Beiträgen einen Querschnitt und eigenes Urteil bilden, ob er die Gastronomie oder das Museum etc besucht. Natürlich nur, wenn die Person Wert auf solche Kommentare legt.
 

Wirme

Bekanntes Mitglied
Selbst wenn die Frau einen Fehler gemacht hat und patzig geworden ist, gibt das dem Wirt kein Recht sie anzubrüllen. Da muss man als erwachsener Mann drüber stehen. Er hätte die beiden ja ohne weitere Diskussionen nach draußen schicken können.

Moohe hat das getan, was hier jeder darf. Er hat seine persönliche Meinung geäußert. Ich an seiner Stelle hätte mich nicht so schnell ins Boxhorn jagen lassen.
 

Vandaron

Neues Mitglied
Ich halte solche Erfahrungsberichte immer für ein wenig problematisch wenn es keine Möglichkeit gibt, die "zweite Seite" zu hören. Oft sind die Eindrücke sehr subjektiv (...vermutlich sogar meistens :)) und beide Geschichten würden sich komplett unterschiedlich anhören.

Auf Google hat der Hüttenwirt wenigstens die Möglichkeit zu reagieren - auf den Beitrag hier muss er erst mal aufmerksam gemacht werden.

Somit bin ich der Meinung, dass so ein Beitrag eigentlich im Forum nichts zu suchen hat. Meinungsfreiheit hört dort auf, wo die (Persönlichkeits-)Rechte eines anderen verletzt werden - und das kann in dem Fall nicht ausgeschlossen werden. Wer kennt schon das wahre Motiv des Themenerstellers?
 

bandit1976

Mitglied
Es ist doch aber so, wir kennen nur die eine Seite der Medaille! Für mich ist es schlichtweg nicht möglich eine Meinung zu bilden, wenn ich a nur die eine Seite höre, b nicht dabei war um es beurteilen zu können und c nicht die Möglichkeit hatte die Hütte selbst zu besuchen.

Ich für meinen Teil sage, hier wurde viel Wind um wenig bis nichts gemacht ;)
 

Bikehapser

Bekanntes Mitglied
Ich bin nicht dabei gewesen und kann den Sachverhalt deshalb ebenso wie alle anderen nicht beurteilen.
Frei erfunden ist seine Geschichte sicher nicht und ich erkenne auch nicht, weshalb er mutwillig einem Hüttenwirt etwas schlechtes unterstellen sollte. Moohe jetzt zum Teil in die Ecke des Täters zu stellen, empfinde ich als ungerecht, Rezensionen, insbesondere über Gastronomiebetriebe und Hotels gibt es auf verschiedensten Plattformen. Google, tripadvisor etc. und jeder kann dort seine persönliche Meinung kundtun.

Ich würde das persönliche Gespräch mit dem Hüttenwirt suchen (Anruf), gleichzeitig den Vorfall dem Tourismusverband melden. Von deren Seite würde vermutlich noch eine Stellungnahme vom Hüttenwirt gefordert.
Einen ähnlichen Vorfall hatte ich übrigens selbst auf einer Hütte in Südtirol erlebt. (War mit dem Bio-Bike unterwegs)
Google-Bewertung geschrieben und Tourismusbüro informiert. War aber auch das einzige Mal in ganz Südtirol.
 

Bikehapser

Bekanntes Mitglied
Ich für meinen Teil sage, hier wurde viel Wind um wenig bis nichts gemacht ;)
Du schreibst, dass du die Situation nicht beurteilen kannst und nur eine Seite kennst. Und es Dir schlichtweg nicht möglich ist eine Meinung zu bilden. Gleichzeitig sagst du, hier wurde viel Wind um wenig bis nichts gemacht.
Was ist das für ein Widerspruch?

Wenn es sich in etwa so zugetragen haben sollte, bis du jemals durchnässt und durchfroren auf 2‘000m-Höhe gewesen? Und dann noch mit dem Bike, wo du auf der Abfahrt ins Tal sicherlich nicht warm wirst. Dir eventuell die Hände so schlottern, das du kaum den Lenker ruhig halten kannst. Viel Wind um nichts......dein Kommentar würde bestimmt anders aussehen.
 

PeWe

Aktives Mitglied
Ich halte solche Erfahrungsberichte immer für ein wenig problematisch wenn es keine Möglichkeit gibt, die "zweite Seite" zu hören. Oft sind die Eindrücke sehr subjektiv (...vermutlich sogar meistens :)) und beide Geschichten würden sich komplett unterschiedlich anhören.

Auf Google hat der Hüttenwirt wenigstens die Möglichkeit zu reagieren - auf den Beitrag hier muss er erst mal aufmerksam gemacht werden.

Somit bin ich der Meinung, dass so ein Beitrag eigentlich im Forum nichts zu suchen hat. Meinungsfreiheit hört dort auf, wo die (Persönlichkeits-)Rechte eines anderen verletzt werden - und das kann in dem Fall nicht ausgeschlossen werden. Wer kennt schon das wahre Motiv des Themenerstellers?

HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ
wie bitte??

Der Hüttenwirt hat die Möglichkeit auch hier zu Posten!

Ich halte solche Erfahrungsberichte für wichtig. Wichtig für mich, damit ich weiß was auf mich zukommen kann.
Wichtig auch für andere denen es vielleicht auch so ergangen ist, oder so ergehen wird.

Deinen dummen Satz, wo die Meinungsfreiheit aufhört kannst du dir irgendwo hinstecken!
 
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