Protektoren-Shirt sinnvoll?

Achined

Bekanntes Mitglied
Guten Abend,
ne kurze Frage in die Runde:
Da ich mit Komoot schon ab und zu mal bergab durch fiese matschige Waldwege gelotst worden bin, wo ich im Nachhinein dachte, "Was wäre, wenn ich mich hier langlegen würde, allein auf weiter Flur?" stellt sich mir die Frage, ob es Sinn macht, für den Fall der Fälle ein Protektoren-Shirt anzuziehen, ohne gleich wie ein Stormtrooper auszusehen.
Irgendwas wildes mit dem Orbea hab ich eigentlich nicht vor, also nix mit Trial oder ähnlich "fiese" Sachen.

Dachte an so was:

https://www.fahrrad.de/leatt-3df-airfit-lite-body-tee-M154328.html

So´n Shirt kann man ja unter dem normalen Bike-Shirt tragen.
Wie handhabt ihr das, Protektor oder nicht?


(Rucksack will ich nicht unbedingt neu kaufen, da hab ich einen sehr guten normalen Bike-Rucksack von Deuter, also keinen Protektorenrucksack)
 

PatrickJay

Bekanntes Mitglied
Das verlinkte Shirt scheint mir etwas zuviel des Guten wenn du weder Trails, Sprünge oder anderes ruppiges fährst.
Du könntest aber bei Komoot per PC deine Routen genauer planen (Satelliten Ansicht) und solche ungeplanten Abfahrten vermeiden.
 

Achined

Bekanntes Mitglied
Problem waren die vorgegebenen Touren von Wikiloc, schon etwas älter (nicht aufs Datum geguckt) und dann waren da inzwischen die Harvester usw. drin. also teilweise Routenführung absolut unfahrbar, selbst Schieben ging da manchmal nicht mehr.
 

On07

Bekanntes Mitglied
Was du schreibts hört sich aber nach langsamer Fahrt an, unbekannte oder durch Forstbetrieb völlig zerfahrene Strecken baller ich ja nich runter sondern fahr eher langsam auf Sicht?
Knie, Ellbogen macht sicher immer Sinn, wenn man bei abrutschen oder -kugeln was trifft.
 

FatRadler

Aktives Mitglied
Protektoren und Helm machen immer Sinn wenn man extreme Fahrtechniken einübt oder später extrem unterwegs ist. Wenn ich unterhalb meiner Fähigkeiten fahre, mache ich meistens, verzichte ich auch auf einen Helm.
Als Trialsportler habe ich früher den max. sinnvollen Schutz getragen, wenn ich heute auf meinen Hundetouren kleine Trialübungen einlege, geht das ohne Schutz, weil ich dann nur 100% beherrschbares fahre.
Die richtige Selbsteinschätzung gibt -meiner Ansicht nach- den erforderlichen Schutzgrad vor.
 

orangeknuckles

Aktives Mitglied
Also ich würde sagen, dass so ein Shirt schon Sinn macht (wenn man es im Sommer aushält ;)).
Meine dümmsten Stürze waren immer dort, wo eigentlich keine Gefahr bestand - Zum Beispiel auf einem total einfachen und mir bekannten Trail, wo ein tiefes Loch von langem Gras überwachsen war --> Abgang im hohen Bogen über den Lenker und schön auf den Rücken gekracht. Knapp den weiter vorn liegenden Steinbrocken verfehlt.

Eigentlich kann immer was passieren und Schutzkleidung ist nie verkehrt. Wichtig ist aber, dass man sie auch anziehen möchte. Wenn sie einengt und man sich einen abschwitzt, zieht man sie dann eh wieder nicht an.

Noch ein Tipp:

Reißverschluss! --> Ich hatte anfangs ein Shirt mit Protektor zum Überziehen. Das bekommst Du aber nie wieder alleine aus, wenn Du geschwitzt hast und es keinen Reißverschluss zum öffnen hast.
 

tib02

Bekanntes Mitglied
Danke für den Hinweis, das mit "Sauna im Sommer" hatte ich auch schon befürchtet
Es gibt dünnere, die kann man (ich) auch bis so um die 25 Grad fahren, das habe ich z.B.

 

Electric

Mitglied
Erst einmal finde ich das gut, dass du Sicherheit und Radfahren verbinden willst.

Ich habe auch so ein kurzes Protektorenhemd von OŃeal und es ist sehr atmungsaktiv. Vor allem schützt es Brust, Schultern und Rücken durch zertifizierte Protektoren. Klar, unter dem großen Rückenprotektor wird es warm, wenn man sich anstrengt. Aber das ist alles angenehm. Auch jetzt bei 27°. Ein Trikot trage ich nicht drüber, das müsste dann 1-2 Nummern größer sein. Entweder an kühleren Tagen Funktionshemd drunter oder Jacke drüber. Wenn ich ernsthaft auf Fahrt gehe, trage ich das Protektorenhemd immer. Dazu Knie- und Ellbogenschutz. Wenn ich in die Stadt fahre, trage ich einen Rucksack mit Netzrücken von Osprey mit zertifiziertem Rückenprotektor. Denn der ist topangenehm auch im Sommer, verstaut Sachen und schützt.

Es gibt aber auch einfache Wege normal auf Wegen gefahren, wo ich nichts von alledem trage. Allerdings habe ich immer Helm auf, in der Stadt einen Hövding. Andere dürfen das anders handhaben, ich achte auf Sicherheit, die nicht einschränkt und so ein kurzes Protektorenhemd ist da erste Wahl.
 
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G

Gelöschtes Mitglied 2965

Guest
Wenn ich alleine fahre habe ich nur die Knieprotektoren in meinem Protektorrucksack für "alle Fälle"

Wenn ich z.B. mal nach Sasbachwalden gehe habe zieh ich noch Ellenbogenschützer und dieses Shirt an:

1592389441692.png


Hat den Vorteil dass es es einen Reissverschluss hat
 

Electric

Mitglied
(Rucksack will ich nicht unbedingt neu kaufen, da hab ich einen sehr guten normalen Bike-Rucksack von Deuter, also keinen Protektorenrucksack)
Kleiner Tipp: Ein Protektorenrucksack ist ein Rucksack, wo in ein schmales Fach an der Rückseite ein Standardprotektor reinpasst. Da Hersteller lieber neue Rucksäcke verkaufen, dokumentieren sie diese Möglichkeit meist nicht. Kann man aber nachmessen/ausprobieren. In meinen Deuter-Rucksack passt der zertifizierte Sastec-Protektor aus meinem Osprey-Rucksack ebenfalls sehr gut, er hat da halt kein separates Fach, sondern steckt dann in der Innentasche.
 

Peko

Aktives Mitglied
Es gibt dünnere, die kann man (ich) auch bis so um die 25 Grad fahren, das habe ich z.B.
Das Bliss fahre ich auf meinem Hometrails zum Techniküben sogar bis 30°C.
Gutes aber nicht ganz billiges Teil und würde ich auch wieder kaufen.

Für normale Touren habe ich mit dem Deuter Attack 16 einen Protector Rucksack. Reicht für mich dicke aus.
 

On07

Bekanntes Mitglied
In meinen Deuter-Rucksack passt der zertifizierte Sastec-Protektor aus meinem Osprey-Rucksack ebenfalls sehr gut, er hat da halt kein separates Fach, sondern steckt dann in der Innentasche.
Könnte bei meinem kleinen 12L Rucksack, der meist nur für Schlaufon, Jacke,2te Flasche und Werzeug mitfährt auch nen Versuch wert sein. Wenn die Protektoren nicht viel größer als ne Trinkblase sind?

Mess ich die Tage mal aus.
 

tib02

Bekanntes Mitglied
Das Bliss fahre ich auf meinem Hometrails zum Techniküben sogar bis 30°C.
Gutes aber nicht ganz billiges Teil und würde ich auch wieder kaufen.

Für normale Touren habe ich mit dem Deuter Attack 16 einen Protector Rucksack. Reicht für mich dicke aus.
Bei 30 Grad ist mir es sogar ein Shirt zu heiß ... ;) ?
 
Zuletzt bearbeitet:

Sandheide

Aktives Mitglied
Es gibt dünnere, die kann man (ich) auch bis so um die 25 Grad fahren, das habe ich z.B.

Bei bliss würde ich noch warten ob die was neues auf den Markt bringen die kurzarm Variante wird zb. nicht mehr produziert.
 

RDS82

Mitglied
Ich trage bei etwas schnellerer Gangart dieses hier... lässt sich auch an wärmeren Tagen, noch ganz gut tragen und ist verhältnismäßig günstig ;)

O'NEAL STV

Protekt.jpg
 
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