Orbea Rise mit Range Extender: Marathon im Boost-Modus!

Orbea Rise mit Range Extender: Marathon im Boost-Modus!

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Das Orbea Rise ist ein Light-E-MTB, bei dem ein 360-Wh-Akku fest im Unterrohr verbaut ist und welches von einem Shimano EP8 RS angetrieben wird. Der Motor ist auf 60 Nm begrenzt, leistet aber in Kombination mit dem leichten Orbea Rise beeindruckende Fahrleistungen. Optional ist ein Range Extender mit 252 Wh zu haben. Wir haben den Range Extender von Orbea ans Rise montiert und die Reichweite im Boost-Modus mit 612 Wh für euch getestet. Wie weit man damit wohl kommt?

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Orbea Rise mit Range Extender: Marathon im Boost-Modus!

Range Extender sind eine feine Sache und erhöhen die Kapazität am Orbea Rise auf satte 612 Wh. Habt ihr bereits Erfahrung mit den kompakten Zusatzakkus? Postet doch mit in die Kommentare, welches Modell ihr nutzt.
 

DR_Z01

Bekanntes Mitglied
Orbea hat nur deswegen auch die Leistungsfähigkeit des Shimano reduziert. Für die meisten Lightbiker ist das wohl auch o.k. Ich fahre ja auch 90% im Eco 30% Betrieb. Wenn ich dann mal mehr brauche nur den Trailmodus mit 50%, was auch immer das ist. Dort habe ich dann Drehmoment und Leistung auf max gestellt. Ob ich die erreiche weiß ich nicht. Bin auf jeden Fall zufrieden. Boost weiß ich gar nicht was da geht.
 

ducfan

Aktives Mitglied
Das saturn kann mehr hm auf die zeit!

Ich finds immer wieder erschreckend wenn bei light ebikes von kastrierten systemen oder lahmen schnitten gesprochen wird. Das sagt mir das die relation einfach völlig fehlt. 20er schnitt im gelände mit satten hm ist nicht lahm und kastriert sondern ein rausch der geschwindigkeit. Oder kommts mir durch die anstrengung am limit nur so vor? 🤷

Seis wies ist, die industrie steht sich selber im weg weil die normalen ebikes absolut utopische leistungsmonster sind. 4 mal du. Man hätte sowas nie zulassen dürfen jetzt gibt es eben kein zurück mehr.
Die leute werden sich das rise freischalten und die akkuflaschen im rucksack bunkern um mit 600w in den anstieg zu knallen. Weil mit 250w ist eben nicht viel los. Das ist bei fahrern mit 80kg eben tourenhochgegurke im ersten bzw zweiten gang.


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Respekt
 
G

Gelöschtes Mitglied 14565

Guest
Die ganzen Reichweitentests kann man alle in die Tonne kloppen.

Die Effizienz der Motoren verschiedener Hersteller unterscheidet sich im einstelligen Prozentbereich.

Wie weit man tatsächlich kommt hängt nur davon ab wieviel Eigenleistung man erbringt, wie hoch die Motorunterstützung ist, wie schwer man ist und wie stark die Steigung ist. 5 kg weniger beim Bikegewicht spielen kaum eine Rolle.
 

bekolu

Bekanntes Mitglied
Seis wies ist, die industrie steht sich selber im weg weil die normalen ebikes absolut utopische leistungsmonster sind. 4 mal du. Man hätte sowas nie zulassen dürfen jetzt gibt es eben kein zurück mehr.

Ich kann dem nur zustimmen. Selbst die light EMTBs haben in der höchsten Stufe (also 2 mal du) viel zu viel Leistung. Da kann ich mit 100 Watt Eigenleistung in den Berg fahren, und der Motor macht daraus 300 Watt. Dann kommt aber die Leistungsabriegelung bei 250 oder 300 Watt (keine Ahnung, wo das Orbea hier ist), und eine hohe Eigentleistung wird "nicht belohnt". Aus meiner Sicht gehörten EMTBs auf max. einmal Du (also der Motor gibt max. das dazu, was du selber treten kannst) beschränkt werden. Dann hat das noch was mit MTB fahren zu tun und ich brauche auch keinen Range Extender oder so was. Und die Werbung sagt ja immer, dass Light EMTBs sich fahren lassen wie normale MTBs.... :cool:
 

bekolu

Bekanntes Mitglied
Zwei mal du wären bei 100 W Eigenleistung gesamt 200 W, nicht 300.

Der Motor gibt 2mal Du, plus meine Eigenleistung sind das dann die 300 Watt. Aber egal.

Niemand zwingt einen das Ding auf Level 10 zu stellen.

Das weiß ich, und eigentlich ist es mir auch egal. Aber gerade die Übermotorisierung bringt doch die ganze Diskussion um EMTBs mit sich. Gehört aber nicht in diesen Thread und ist auch nur meine Meinung.
 

Alles "Trek"

Bekanntes Mitglied
Die ganzen Reichweitentests kann man alle in die Tonne kloppen.

Die Effizienz der Motoren verschiedener Hersteller unterscheidet sich im einstelligen Prozentbereich.

Wie weit man tatsächlich kommt hängt nur davon ab wieviel Eigenleistung man erbringt, wie hoch die Motorunterstützung ist, wie schwer man ist und wie stark die Steigung ist. 5 kg weniger beim Bikegewicht spielen kaum eine Rolle.
Genau.
Aber halten das gemeine Radvolk bei Laune, gauckeln etwas Pseudovergleichbarkeit vor und vor allen Dingen tun die den Bikehetstellern nicht wirklich weh.
Zu "TÜV" zertifizierten Akkutests würde sich nie ne Baikredaktion hinteissen lassen.
 

Dreinulleins

Bekanntes Mitglied
Bei Elektroautos wird ja mittlerweile oft die Bruttokapazität des Akkus angegeben und die entnehmbare Kapazität.

Könnten die Bikehersteller auch machen, wollen sie aber nicht.
Was bringt dir das wenn du es wüsstest?
Dann hast Du Laborwerte.
Hänge ein Messgerät dazwischen bei Laden und Entladen dann hast Du deine Werte.
 
Zuletzt bearbeitet:

bekolu

Bekanntes Mitglied
Woher ist die Aussage?
Kenn die nur von

Ich hab mal irgendwo aus einem anderen Forum ein Sheet heruntergeladen zum Levo SL. Dort ist ein Rider Support Faktor eingegeben, der ist beim SL 2 (Beim Levo 4). Das ist m.W. der Faktor, den der Motor noch dazu gibt. Bin jetzt echt ein wenig verwirrt, aber mein Levo SL fährt sich so.

Ich fahre im Boost Modus mit 40% Motorleistung, d.h. bei 300W Eigenleistung liegen die max. 240 W vom Motor an (40% mal 2). Ich komme auch regelmäßig bei steilen Stücken in die Begrenzung (also Eigenleistung über 300W). Wäre das Verhältnis 1:1, müsste ich über 600W Eigenleistung treten, um in die Motorbegrenzung zu kommen. Das ist aber leider nicht meine Liga :)
 

Alles "Trek"

Bekanntes Mitglied
Was bringt dir das wenn du es wüsstest?
Dann hast Du Laborwerte.
Hänge ein Messgerät dazwischen bei Laden und Entladen dann hast Du deine Werte.
Dann wüsste ich, ob der 630 Watt Akku vom Hersteller A, B, oder C ein grösseres Leistungsvermögen hätte.
Und das wäre für mich, wie für sehr viele der Käufer die nach "Akku" kaufen, ein wichtiges Entscheidungskriterieum.
Nicht jeder, eher die wenigsten kaufen nach Rahmenfarbe :rolleyes: oder Laufradnabenqualität....
Und die schlechten im objektiven Akkuranking fallen durchs (Verkaufs)Raster. Das will kein Bikehersteller.
 

DR_Z01

Bekanntes Mitglied
Eigentlich ist es einfach. Wer in den Alpen lange Touren mit ordentlich Unterstützung fahren will, der wird sich kein Orbea Rise kaufen. Wer nur etwas Unterstützung an steilen Rampen will und sonst viel selber einbringt, der findet sein Glück beim Orbea und hat mit dem RE für eher seltene Fälle eine Reserve, die nicht zuviel Gewicht mit bringt.
Wem das Rise nicht passt, der muss es nicht fahren und braucht es hier nicht abwerten.
 

bekolu

Bekanntes Mitglied
ob wir mit "X mal Du" vom Unterstützungsfaktor
Ich versuche es noch einmal, weil eigentlich gehört es nicht hierher: 2mal Du heißt beim Levo SL, die Motorunterstützung ist in Boost (100%) doppelt so hoch wie meine Eigenleistung. Die Systemleistung ist dann natürlich dreimal so hoch wie meine Eigenleistung, aber limitiert durch die Begrenzung auf 240 Watt (mehr gibt der Motor nicht ab). Aus 100 W Eigenleistung werden dann 300 W Systemleistung, und eben nicht 200 W Systemleistung.

Hier noch ein Link zum engl. Forum: https://www.emtbforums.com/community/threads/levo-sl-owners-thread.10260/page-34
 

Dreinulleins

Bekanntes Mitglied
Dann wüsste ich, ob der 630 Watt Akku vom Hersteller A, B, oder C ein grösseres Leistungsvermögen hätte.
Und das wäre für mich, wie für sehr viele der Käufer die nach "Akku" kaufen, ein wichtiges Entscheidungskriterieum.
Nicht jeder, eher die wenigsten kaufen nach Rahmenfarbe :rolleyes: oder Laufradnabenqualität....
Und die schlechten im objektiven Akkuranking fallen durchs (Verkaufs)Raster. Das will kein Bikehersteller.
Nochmal, dann hast Du Laborwerte welche unter idealsten Bedingungen ermittelt wurden.
Das spiegelt niemals die Realität.

Schon Wahnsinn, bin immer wieder aufs Neue erstaunt mit was sich die Menschheit alles beschäftigt nur um ein bisschen Radfahren zu gehen.
 
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