Mondraker Crafty Carbon RR SL im Test: Absolutes Luxus-Bügel-Brett!

riCo

Redakteur
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Mondraker Crafty Carbon RR SL im Test: Absolutes Luxus-Bügel-Brett!

Mondraker Crafty Carbon RR SL im Test: Ja okay, beim Blick auf den Preis rollen sich wahrscheinlich einigen die Zehennägel hoch, denn dieses E-MTB kostet deutlich über 10.000 €! Aber wie sagt ein Bekannter immer: „Man, jetzt nimm doch mal den Igel aus der Tasche.“ – Genau! Was kann das noble E-Enduro mit 160/150 mm Federweg, Carbon-Rahmen, Traumausstattung, Bosch Performance CX-Motor und fest verbautem Bosch-Akku? Wir haben es über die Trails gejagt und sagen euch wie es sich fährt.

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Mondraker Crafty Carbon RR SL im Test: Absolutes Luxus-Bügel-Brett!
 

GG71

Bekanntes Mitglied
Neuer Wettrüst-Trend der Hersteller, wer ist am teuersten?
Werden diese Modelle wirklich in Stückzahlen gekauft oder sind sie nur da um die 6-7k€ Klasse als "Normal" dastehen zu lassen? :ka:
 

Knickser

Aktives Mitglied
Mir geht das hier auf den Piss, dass grundsätzlich nur noch die Topmodelle vorgestellt werden. Ich fühl mich immer weniger angesprochen und les die Artikel nicht mal mehr zu Ende. 12k teure Räder sind für mich nur noch absurde Penisprothesen.
@riCo bekommt ihr nix anderes von den Herstellern oder wie muss ich mir das vorstellen?
 

Klaus-Dieter

Neues Mitglied
Positiv finde ich erst mal, dass die Tester die Schwachpunkte klar ansprechen. Zum Thema "fest verbauter Akku" kann ich nur meine Erfahrungen schildern. Mein e-Bike hat einen herausnehmbaren Akku. Das Rad steht immer in der Garage, wo es im Winter auch schon mal hart an die 0°C geht. Den Akku baue ich im Winter immer aus und nehme ihn mit in die Wohnung. Das wäre mit fest verbautem Akku nicht so gut, in der Garage zu überwintern. Ich hätte auch keine Lust, ein eingesautes Rad mit in die Wohnung zu nehmen. Letztens habe ich mich gewundert, was da so stinkt. Da bin ich durch eine Pferdehaufen gefahren und der Dreck hat sich schön an der Schwinge gesammelt. Dann zur Ladebuchse, einen ungünstigeren Platz hätte man nicht finden können.

Einen Punkt möchte ich noch ansprechen, der mir in Tests zu kurz kommt. Was ist eigentlich mit den immer größer werdenden Lüftungsöffnungen im Rahmen für die Akkukühlung. Hat das mal einer getestet, wie viel Wasser da bei einer längeren Regentour rein läuft und wo es wieder raus läuft. Oder bleibt das Wasser dann beim Akku stehen?
 

Malfurion

Aktives Mitglied
Ja, mir geht es ähnlich @Knickser .
Selbst bei den Bikes mit moderaten Preisen, würde ich nicht zum Topmodel greifen, sondern eher ein Regal tiefer gehen und mich deshalb auch sehr darüber freuen, wenn zumindest kurz auf die günstigeren Modelle eingegangen würde. Wo muss man Abstriche machen, wo lohnt sich das teurere Modell vielleicht gar nicht, was ist teurer Schnickschnack und was sinnvolle Ausrüstung, ab welchem Modell ändert sich das Fahrverhalten maßgeblich usw.. Solche Infos fände ich auch klasse. Ich glaube auch, dass von den günstigeren Bikes bei allen Herstellern mehr verkauft werden, aber die Werbung und das Prestige für die Modellreihe sammeln die Hersteller halt über das Topmodel. Klar, dass sie also meist "nur" das zur Verfügung stellen.

Ich habe es bei der Ankündigung des Crafty ja bereits geschrieben, aber für mich ist das (viel) zu wenig Eigenleistung für diesen Preis. Im Prinzip haben sie "nur" den Rahmen konstruiert und bei den Komponenten das teuerste genommen was es gibt. Kein eigener Dämpfer, keine eigenen Laufräder, kein nichts! Wenn man bedenkt, dass Moondraker die Parts relativ günstig einkaufen kann, bleibt am Ende weit über 50% des Preises nur für den Rahmen. Und das ist einfach deutlich zu teuer für wenig Innovation.

Trotzdem muss ich ja sagen, ich fänd es nicht uninteressant, das Crafty mal zu fahren. Aber kaufen?!?! Nicht mal wenn ich im Lotto gewinne!
 
Zuletzt bearbeitet:

backcountrybonn

Neues Mitglied
Ein wunderschönes Bike, keine Frage, aber wer um Gotteswillen ist bereit einen solchen Preis zu bezahlen? Ich finde es mittlerweile echt erschreckend, wie die Bikeindustrie die Preisspirale immer weiter in die Höhe treibt. Egal ob mit Motörchen oder ohne. Aber Käufer scheint es ja reichlich zu geben, das ist doch positiv. So schlecht kann uns ja hier in dem Land ja nicht gehen ;-).

Ein E-MTB ist nach 3-4 Jahren wahrscheinlich nur noch hübscher Sondermüll, auf dem Gebrauchtmarkt kauft das doch auch keiner mehr für einen vernünftigen Preis. Die neuen Bikes haben dann bessere und neue Motoren, Antriebe, neue Laufradgrößen, nix ist kompatibel usw. Also am besten direkt nach einem Jahr verkaufen und den Preisverlust minimieren und direkt wieder einen neuen Hobel kaufen.
 

tib02

Bekanntes Mitglied
Ich würde bei den Tests den Preis nicht zu wichtig nehmen, das stellt nun mal das aktuell technisch machbare dar und das will man sich bezahlen lassen. Wenn es keine teuren Innovationen geben würde wäre es auch blöd, ausserdem entwickeln sich daraus dann auch die "normal" preisigen Bikes. Gibt es jetzt einen Run auf wie komme ich unter 20 Kilo?
 

KalleAnka

Bekanntes Mitglied
Ich schließe mich mal vollumfänglich meinen Vorrednern an und fände ebenfalls ein breiteres Testspektrum durch die einzelnen Modellpaletten sinnvoller. In den Autozeitungen wird auch nicht nur der BMW M5 getestet.
 

CCC

Aktives Mitglied
Hab auf der Seite hier schon länger nicht mehr vorbei geschaut.
Das war mir echt zu doof, immer nur Ebikes mit 8000-10000,-€ anzuschauen.
Die Preise sind reinste Abzocke !!!
Z.B. Specialized ist da ganz vorne mit dabei.
Probleme und Reklamationen ohne Ende und dann versuchen Preise abzuzocken die jenseits der Realität stehen.
Die Jungs denken wenn Sie was teuer machen entsteht ein Hype wie beim neuesten Apple Iphone.
Leider ist aber auch die Entwicklung so rasant.
Was sieht man den wirklich auf den Trails ?
Bikes von Versendern, Cubes im Preissegment zwischen 3000-4500,-€ , Speci Einstiegsmodelle und noch unmengen alter Haibikes.
Wieviel von den teuren Rädern werden denn tatsächlich verkauft ?
Bzw. wie sinnbefreit ist es 12000,-€ für ein Ebike zu bezahlen, das in 3 Jahren für max. 3000,—4000,-€ den Besitzer wechselt ?
8000,-€ futsch ! 😂😂😂

sorry, aber die Preispolitik ist einfach nur noch lächerlich.

Ich schau dann in 4/5 Monaten hier mal wieder rein.
Vielleicht gibts dann auch mal Berichte über E-Mtbs
in den Regionen von 3000-5000,-€
 

Achined

Aktives Mitglied
Es gibt aber durchaus Leute, die sowas ohne mit der Wimper zu zucken kaufen, hatte mich bei meinem Radhändler auch gefragt, wer das dort ausgestellte Specialized kaufen würde und er meinte nur, er hätte in der Preisregion von um die 8000 Euro schon einige verkauft, macht natürlich nicht den Hauptumsatz, aber es gibt sie, wahrscheinlich die, die auch 1500 Euro für ein Smartphone bezahlen.......
Und das ist nicht nur aufs E-Bike begrenzt, in praktisch allen Sportarten gibt es die "Hauptsache teuer" Kunden, kann mich da noch sehr gut an meine wilde Zeit beim Windsurfen in El Médano erinnern, da kamen dann auch irgendwann mal die Leute mit Segeln und Boards für zig tausend DM, besser gesurft sind sie damit allerdings auch nicht, im Gegenteil.
Und ein 11000€ emtb Downhill schreddern ohne Rücksicht auf Verluste, Felskontakt mit einem Carbonrahmen, allein bei dem Gedanken wäre mir ganz anders.....
 

madre

Aktives Mitglied
Lohnt sich doch nicht über Preise aufzuregen. Natürlich gibt es Leute die Bikes für den Preis kaufen . Gibt sogar Leute die sich Autos für 70.000 € kaufen , eine Woche rum fahren und dann den Preis für so ein Rad an Wertverlust "erfahren " haben. ;)

Wie Ricoh doch selbst schreibt als Fazit. Das "kleinste Modell " für 7k ist die passende Alternative wenn man auch 1-2 Kilo mehr verträgt :) Und wenn mir das zu viel ist, schau ich mir andere Hersteller an .
Die Tage wurde doch hier erst das Radon mit einem fantastischem Preis / Leistungs Verhältnis vorgestellt, und wenn Radon ein Testbike zur Verfügung stellt, wird es dazu sicher auch ein Test geben. Das Mondraker ist halt das aktuell technisch machbare.
Das Hauptproblem des fest verbauten Akkus ist in dem Test klar herausgestellt. Damit weiß jeder worauf er sich einlässt.

Dazu kommt, das das Rad vermutlich in Echt eh nicht für 12k über die Ladentheke geht.
 

SigiK

Mitglied
Das Pricing ist reine Psychologie - es gibt eine - durch Untersuchungen belegte - Tendenz zum mittleren Angebot - dort sind dann auch die Volumensmodelle angesiedelt, mit denen am meisten Umsatz gemacht wird. Die Topmodelle sind nur für die, die grundsätzlich immer das teuerste nehmen.
 
Ich kann noch gut an die Tests der Canyon Bikes erinnern, da wurden Räder unter 4000,-€ Testsieger .
Das waren noch Zeiten,aber jetzt geht mir die Preistreiberei sauber auf den Arsch.
 

Knickser

Aktives Mitglied
Das Hersteller ein Spitzenmodell haben in denen die das machbare aufzeigen ist legitim.
Scheinbar schafft es die Redaktion hier nicht mehr ein ausgewogenes Verhältnis zwischen solchen Rädern und "normalen" Bikes herzustellen.
Ich bin nie mit https://ebike-mtb.com warm geworden weil die zu viel bling bling und chi chi im Programm haben. Hier geht's nun in die gleiche Richtung.
 

.irie.

Mitglied
bikes mit über 10k Preis gab es auch schon zu "meiner" Zeit. Bei RR oder MTB war egal, was sich geändert hat ist, dass damals dann state of the art verbaut wurde, schmolke tune überall das beste von besten. dann war der preis auch legitim, dann wurden die 10k gewöhnlich und plötzlich dann mit teilen von der Stange, wie hier... seis drum.

ich schau schon seit dem Thema emtb über den tellerrand. Für den Preis hier bekomme ich eine 125er eKTM, da hab ich mehr von.
im abverkauf oder aus dem bike Markt kauf ich mir dann für 2 bis 3 ein emtb :)
 

dh-noob

Neues Mitglied
Das Testergebnis finde ich spannend. Denn das Fahrverhalten und die Geometrie bildet mein Crafty R auch ab. Der Hinterbau schluckt super und ist effizient. Die Mondraker Geo passt für mich (auch beim Enduro) super gut. Leider hat das Alu-Modell etwas Übergewicht (25+ Kg).
4 Kilo weniger wären wirklich grandios und man kann sich nur vorstellen, wie verspielter die Richtungswechsel wären.
 

.irie.

Mitglied
naja 24 oder 20... Panzer ist panzer. als ich angefangen habe hat kein dh bike unter 18-19kg gewogen und das waren totale panzer.

dann habe ich mein intense enduro auf unter 13kg gedrückt und das war federleicht. Jetzt fahre ich öfter mein rennrad, seitdem kommt mit das intense vor wie ein panzer, ebikes fühlen sich an wie motorräder.

verspielt und leicht wird es mMn bei 17kg rum und davon sind wir noch sehr weit entfernt...
 

UdoinFranken

Neues Mitglied
Genau so gut könnte das Rad 13000 €, 16000€ oder 19000€ kosten. Ich würde es nicht kaufen wollen.
Sind wir doch mal ehrlich:Ein Rahmen, Fahrwerk, neuer Bosch Motor, 2 Räder ect, dass alles bieten viele gute Fahrrad Hersteller wesentlich günstiger an. Zudem „Zaubern“ diese Hersteller auch richtig tolle Bikes zu einen Bruchteil jenseits von dem getesteten Bike.
Ich frage mich jedesmal wenn ich so einen Artikel lese, was die Redakteure damit bezwecken wollen? Alles schön gut mal wieder vom Hersteller x oder y ein Top Modell zu testen das zufällig oder freundlicher Weiße zur Verfügung gestellt wurde......Nur, wer aber kauft sich das ? Ein Großteil der Leser wird wohl bei einer Neu Anschaffung zwischen 4000-6500 € liegen. Meiner Meinung mal wieder am großen Teil der Leser „vorbei“ geschrieben. Trotzdem ein schönes Bike, wenn auch ein Mondpreis für Investmanbanker und Redakteure von emt-news......
 

UdoinFranken

Neues Mitglied
Mir geht das hier auf den Piss, dass grundsätzlich nur noch die Topmodelle vorgestellt werden. Ich fühl mich immer weniger angesprochen und les die Artikel nicht mal mehr zu Ende. 12k teure Räder sind für mich nur noch absurde Penisprothesen.
@riCo bekommt ihr nix anderes von den Herstellern oder wie muss ich mir das vorstellen?
Sehe ich auch so.....
 
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