Fahrwerks Setup am EMTB

m-a-r-t-i-n

Aktives Mitglied
Hallo,

ich habe mal aufgeschnappt, dass man EMTBs mit mehr SAG fahren soll. Kennt da jemand den Hintergrund?
Grundsätzlich glaube ich auch, dass das EMTB andere Einstellungen braucht, weil das Verhältnis zwischen doppelt gefederter Masse (Fahrer) Gefederter Masse (Rahmen) und ungefederter Masse (Laufräder) anders ist.

Bin zwar leider auch am normalen MTB kein Experte beim Fahrwerkssetup, aber wenn man weiß, dass die Grundeinstellung grundsätzlich etwas mehr X und etwas weniger Y braucht, wäre das schon hilfreich.
Danke
lg
Martin
 

dwe60

Neues Mitglied
Der SAG hängt ja zum einen vom Gewicht der Gesamtfuhre ab - zum anderen vom Einsatzbereich - und natürlich von den eigenen Vorlieben ;-9
 

m-a-r-t-i-n

Aktives Mitglied
Der SAG hängt ja zum einen vom Gewicht der Gesamtfuhre ab - zum anderen vom Einsatzbereich - und natürlich von den eigenen Vorlieben ;-9
Ich kenne es eher so, dass man den Negativfederweg zwischen 20-30% einstellt. Bei wenig Federweg eher 20% bei viel Federweg eher 30% und hinten etwas mehr als Vorne. Dass das abhängig vom Gesamtgewicht und vom Einsatzbereich wäre hab ich noch nicht gehört. Eher von den Vorlieben. manche fahren mit weniger Sag unterwegs damit sie weniger Druckstufe brauchen um nicht durch zu schlagen und umgekehrt.

Der normale Weg ist, dass man den Sag fix einstellt und die Zug und Druckstufen daran anpasst.

Und meine Frage war, ob man am E-MTB mit anderen Grundeinstellungen anfangen sollte, als der Hersteller für MTBs empfiehlt.
Danke
lg
Martin
 

Lothar

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Meine Erfahrung, wenig SAG bei Enduro/Cross/Tour um ein möglichst hohes Fahrwerk und wenig Gefahr von Bodenkontakt zu haben. Downhill oder auf dem Trail hingegen viel SAG für reichlich Negativfederweg und ein sattes Fahrgefühl zu bekommen.
 

Delete1985

Bekanntes Mitglied
Hallo,

ich habe mal aufgeschnappt
Martin
Ich fahre alles offen und soft wenn es zur "Eisdiele" geht und mein Ars... auf dem Sattel bleibt, wenn es dann zum Enduro wird habe ich ein ganz anderes Setup. Je nach Geo des Rahmens, Gesamtgewicht, Fahrweise, Einstellungen und Produkttypen von Dämpfer/Gabeln kann das so stark variieren das es keinen Standardwert gibt. Testen, und wenn es sich gut anfühlt hast du Deine Option gefunden.

Kurzes Beispiel:
Ich fahre eine Fox 36 hsc/lsc 2018 ohne Token auf 5,2 Bar mit der Einstellung hsc auf 8 und lsc auf 6. Rebound ist 11.
Der Dämpfer Fox X 2017 hat 11 Bar, AM-Tuning, im Trailmodus, Rebound kenne ich jetzt nicht aus dem Kopf.
Das ganze auf einem Speci 2018 in Größe L mit einem Bikeyoke (160/150mm)
Ich selber wiege 74Kg, lange beine, lange Arme.

Was soll ich Dir da jetzt sagen? Sche.. auf den SAG, das Teil muss im gesamten passen :)

Glaube nicht zu sehr ans Internet, es gibt auch noch die Realität.
MfG Chris
 
Zuletzt bearbeitet:

m-a-r-t-i-n

Aktives Mitglied
Ja - muss mir mal einen Tag Zeit nehmen alles aus zu testen. Das Problem: ich brauche schon einige Abfahrten um warm zu werden und kann erst dann mjt dem Testen beginnen..
 

joerghag

Bekanntes Mitglied
Hallo,

ich habe mal aufgeschnappt, dass man EMTBs mit mehr SAG fahren soll. Kennt da jemand den Hintergrund?
Ob man das soll, kann ich dir nicht sagen, ich tue es aber. Da die schwere Kiste (von mir) nicht so aktiv gefahren wird wie ein leichtes Trail-Bike, vertaue ich mehr auf das Schluckvermögen und den (mehr) Federweg des Fahrwerks. Auch hier gilt die Regel aus dem Rennsport
"So weich wie möglich, so hart wie nötig." Bei mir sind das je nach Federgabel/Dämpfer 20-25% vorne und 30-35% hinten.
Dafür dann etwas mehr Highspeed Druckstufe und nur wenig Zugstufe, damit die Kiste sich nicht tot anfühlt.
Das funktioniert (für Touren) aber nur mit einem Rahmen, der eine minimale oder keine (EBOXX) Tretlagerabsenkung hat.
Mit einem Cube Hybrid 160 kannst du das knicken, da du sonst ständig durch das tiefe Tretlager Pedalaufsetzer hast.

Also alles sehr individuell. Mußt du in Ruhe für dich herausfinden.
 
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