Ersatzakku im Rucksack transportieren?

d3k1d

Neues Mitglied
Ich bin kurz davor mir mein erstes eMTB zu kaufen. Es wird seit 15 Jahren auch überhaupt wieder mal ein Mountainbike. Ich bin jetzt ein paar Proberunden gefahren und hab völlig unbekümmert, bis auf eine Trinkflasche nichts mitgehabt. Das Reparaturwerkzeug usw erscheint mir sinnvoll, bei den bestehenden Shimano E80** Akkus ist es für manche Touren aber sicher schon sehr an der Grenze ob sich das ausgeht.

Bevor ich mich viel damit beschäftigt habe, hätte ich nie geglaubt dass viele eMTBer die Ersatzakkus einfach im Rucksack mitnehmen. Ist das mühsam oder ist das ok. Wieviel wiegen die Akkus und stört das Zusatzgewicht im Rucksack nicht erheblich?

Sry für die Newbie-Frage. Für mich aber schon irgendwo entscheidend - insofern ob ich noch auf die 2020er Bikes warten sollte (mit mehr Reichweite) oder ob ich jetzt ein Bike halbwegs günstig im Abverkauf abgreifen kann (mit 2019 Akku u. Motortechnologie).

Danke!
 

hna

Bekanntes Mitglied
So ein Akku wiegt ca. 3 bis 4 kg, mit etwas Werkzeug und Wasser kommst du da schnell auf 8 kg Rucksackgewicht.

Und ja, das schränkt natürlich etwas deine Beweglichkeit ein. Bei den Focus Bikes kannst du z.B. den Zusatzakku am Bike befestigen, dann hast du ca. 750 Wh.

Die neuen Motoren brauchen auch nicht weniger Strom und für die meisten Touren reichen eigentlich 500 Wh.
 

d3k1d

Neues Mitglied
Okay. dH dramatisch ändern wird sich die Situation 2020 auch noch nicht. Für eine längere Tour lässt sich der Ersatzakku dann dzt einfach nicht vermeiden. Mit den 700/750/625 Wh Akkus kommt man halt etwas weiter aber auch nicht so weit wie mit 2 x 500 Wh.
Danke. Das hilft mir schon mal meine Gedanken zu sortieren.
 

tib02

Bekanntes Mitglied
Okay. dH dramatisch ändern wird sich die Situation 2020 auch noch nicht. Für eine längere Tour lässt sich der Ersatzakku dann dzt einfach nicht vermeiden. Mit den 700/750/625 Wh Akkus kommt man halt etwas weiter aber auch nicht so weit wie mit 2 x 500 Wh.
Danke. Das hilft mir schon mal meine Gedanken zu sortieren.
Pack einfach 3-4 Kilo mehr in den Rucksack und fahre mal eine Tagestour, keiner kann dir sagen ob das für dich mühsam oder ok ist...
 

rolf

Aktives Mitglied
Also ich habe es versucht.
Nein Danke.
Ich habe mir einen Topeak Träger gekauft, Tasche dazu, in der
auch das Werkzeug, Pumpe usw drin ist.

Prima Sache.
 

StephanH

Mitglied
Ich bin der Meinung das diese ganzen internen Akkus nichts halbes und nichts ganzes sind.

Spezialized hat untersucht wie die Leute mit den Akkus umgehen. Die allermeisten fahren den 700er Akku bewusst nicht annähernd leer, bzw. planen Touren so das Sie viel Reserve haben. Das ist auch psychologisch vollkommen logisch.

Das transportieren eines ext. 500er Shimano Akkus (~2,5 Kg) im Rucksack ist komplett easy und die Sorgen wegen des Gewichtes mEA. total unbegründet. Meistens kommen die Bedenken von Leuten mit "null Ahnung aber viel Meinung"
So ein Akku wiegt ca. 3 bis 4 kg
???????
Ich kenne in meinem Bekanntenkreis niemanden der ein Problem damit hätte. Ich kenne aber ein paar Leute die das niemals tun würden es aber noch nie probiert haben.
Meine Frau die zum einen keine sonderlich aktive Bikerin, und schon gar nicht schwere Rucksäcke gewohnt ist, sagt das Ihr der Rucksack gar nicht auffällt.
Ich selbst fahre auch Trails mit Akku im Rucksack und dabei fällt er mir gar nicht auf. Und das obwohl ich wegen Bandscheibenproblemen kaum mehr Biobike fahre.
Voraussetzung ist aber immer ein vernünftiger, geeigneter Rucksack für den Du >150,-€ einplanen solltest..

Mit zwei ext. 500er Akkus kannst Du problemlos die Karvendelrunde mit samt der Falkenhütte (by the way- momentan geschlossen) fahren und brauchst Dir keinen Gedanken um den Akku zu machen. Selbst vor zwei Wochen gemacht. Den Levo Fahrer haben wir am Karvendelhaus zurückgelassen (war vorher besprochen) weil wir keinen Bock hatten 2 Std. zu warten bis er den Akku genung nachgeladen hatte. Dies nur mal als Beispiel.
Beim derzeitigen Stand der Technik gibt es für mich keine Alternative zum Zweitakku im Rucksack.
Ausnahme ist das neue Simplon Rapcon mit internem und externem Akku.

Gerade wenn Du schon lange "aus dem Geschäft bist", rate ich Dir zum externen Akku. Vielleicht fährst Du anfangs kleinere Touren mit einem Akku? Aber Du wirst sehen es macht mega Laune mal große Runden zu fahren und auch spontan noch einen weiteren Gipfel mitnehmen zu können ohne sich Gedanken machen zu müssen.
 

StephanH

Mitglied
Also ich habe es versucht.
Nein Danke.
Ich habe mir einen Topeak Träger gekauft, Tasche dazu, in der
auch das Werkzeug, Pumpe usw drin ist.

Prima Sache.
Was hattest Du für einen Rucksack?
Mit irgend einem leichten Tagesrucksack kann ich mir das vorstellen.
Habe es mit einem Deuter Bike (~ 14 L oder so?) selbst probiert und festgestellt das sowas absolut ungeeignet ist.
Das sind halt "Schlabbersäcke" wenn man wirklich Gewicht rein gibt.
Wenn Du mal mit einem "
Evoc FR Trail E-Ride" fährst werden dir die Augen aufgehen wie bequem das mit Akku ist.
Ich selbst benutze meist den Deuter Attack Protektor Rucksack (kein spez. Ebike) und auch der ist perfekt für größere Lasten.
 

tib02

Bekanntes Mitglied
Also ich habe es versucht.
Nein Danke.
Ich habe mir einen Topeak Träger gekauft, Tasche dazu, in der
auch das Werkzeug, Pumpe usw drin ist.

Prima Sache.
Am MTB ist es sicher sinnvoll das Ding zu montieren x'D
 

HageBen

Bekanntes Mitglied
Hab es auch ausprobiert mit Akku im (Amplifi E-Track 17) Rucksack. Muss nicht unbedingt sein. Hab da lieber mehr Akku (2x378Wh) am Rad, als am Buckel. Heute würde ich mir kein Rad mehr mit weniger als 600 Wh kaufen. (also eigentlich 750, dass neue soll ja eher weiter kommen)
 

Bit

Aktives Mitglied
Hmm.. die Batterie ist ja noch zusätzlich zum restlichen Zeugs im Rucksack.. ne, darauf verzichte ich gerne und es runter geht und holprig wird, ist das mit dem Gewicht auf dem Rücken auch kein so grosser Spass mehr.

Der Topeak Träger kommt NIEMALS an ein MTB von mir, never ever. Wüsste nicht was ich damit abseits von der Strasse wollte, vor allem wenn dort noch eine 3.5kg Batterie drauf liegt. Aber wem es hilft und wenn es spass macht... ;-), Das Teil ist eher was fürs Bikepacking.
 

hna

Bekanntes Mitglied
Also ich habe mein 500 Wh Bosch Powerpack oft in meinem Camelbak Cudo 20 dabei. Der Rucksack sitzt sehr bequem und druckfrei, allerdings mit ca. 7-8 kg schränkt er die Bewegungsfreiheit schon etwas ein.

Nur mit so was:
Ich habe mir einen Topeak Träger gekauft,
kann man sicher nicht einen etwas ruppigeren Trail fahren.
 

StephanH

Mitglied
Also ich habe mein 500 Wh Bosch Powerpack oft in meinem Camelbak Cudo 20 dabei. Der Rucksack sitzt sehr bequem und druckfrei, allerdings mit ca. 7-8 kg schränkt er die Bewegungsfreiheit schon etwas ein.

Nur mit so was:

kann man sicher nicht einen etwas ruppigeren Trail fahren.
Den Camelback habe ich auch. Für den Akku Transport finde ich ihn ungeeignet da er viel zu schlabbrig ist.
Sonst ein Super Rucksack den ich bei kleineren Touren gerne trage.
 

klemme

Mitglied
Am MTB ist es sicher sinnvoll das Ding zu montieren x'D
na tib02, schon mal den Topeak live gesehen oder getestet ? Ich denke nicht. Das Teil ist nämlich super praktisch.

Wir haben genau diesen Träger mit der entsprechenden Tasche, ersetzt bei meiner Frau den Rucksack. Leichtere Trails oder lange Touren fahren kann man mit dem Ding auch, aber Sie fährt keine Trails S2/S3, denn spätestens dann bräuchte sie eine verstellbare Sattelstütze. Das versenken ginge mit dem Teil nicht so gut.

Also redet doch nicht immer Sachen schlecht, obwohl ihr sie noch nie selbst getestet habt. Es gibt für jeden praktisch eine Lösung und jeder kann sich dran machen was er will.
 

Daniel74

Aktives Mitglied
Hallo,

ich habe immer einen zweiten Akku im Rucksack und empfinde es nicht als störend und ja, man kommt jeden Trail (Saalbach,Kronplatz etc.) auch mit Akku im Rucksack runter.
Der Akku muss fest in der Mitte des Rucksack gelagert sein und gut ist.
Das Mehrgewicht fällt nicht auf und man kann sehr schöne lange Touren mit Trailabfahrten machen ohne immer auf die Akkuanzeige zu schauen.

Wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin, fahre ich meinen Akku auf 50% runter und tausche dann den Akku, damit wir dann noch 50% für meine Frau haben, sollte sie es benötigen.
 

StephanH

Mitglied
Ab 2020 ( 1× 625 intern und 1x 500 extern) auch bei Haibike mit Boschmotor vorhanden.
Wie schon erwähnt kann das so für mich Sinn machen? Was bei dieser Lösung immer noch bleibt ist das hohe Mehrgewicht- vor allem dann mit zwei montierten Akkus. Um was endgültiges sagen zu können muss ich es erstmal testen aber ich denke weiterhin die praktikabelste Lösung für mich ist der externe Akku- 1 x am Bike und 1 x im Sack ;)

Also redet doch nicht immer Sachen schlecht, obwohl ihr sie noch nie selbst getestet habt.
Natürlich habe ich das getestet (in anderem Zusammenhang)- absolutes NOGO. Das taugt vielleicht für Tourenfahrer die auf sich glattgebügelten Forststrassen hochziehen lassen aber nicht für EMTB. Und da wir hier in diesem Forum sind gehe ich davon aus. Am EMTB ist zu 90% (oder 99 ???) eine versenkbare Sattelstütze, der Schwerpunkt wichtig und vor allem auch der Platz für's Poppschi wenns steil bergab geht .......
So etwas würde ein Biker niemals machen. Wenn es wer macht finde ich das okay, aber dann macht er was anderes als EMTB.....

Der Akku muss fest in der Mitte des Rucksack gelagert sein und gut ist.
Das Mehrgewicht fällt nicht auf und man kann sehr schöne lange Touren mit Trailabfahrten machen ohne immer auf die Akkuanzeige zu schauen.
Wenn ich mit meiner Frau unterwegs bin, fahre ich meinen Akku auf 50% runter und tausche dann den Akku, damit wir dann noch 50% für meine Frau haben, sollte sie es benötigen.
Der Text könnte vor mir sein 👍
 
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