E-Mountainbikes im alpinen Gelände sollen stark eingeschränkt bzw. verboten werden

kawa3005

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BUND Bayern: E-Mountainbikes im alpinen Gelände sollen stark eingeschränkt bzw. verboten werden.
In einem Diskussions- und Forderungspapier, spricht sich der BUND Naturschutz dafür aus, für alpines Gelände das freie Befahrungsrecht im alpinen Gelände auf geeigneten Wegen nur „unmotorisierten Fahrrädern“ zuzugestehen.

https://ebike-mtb.com/bund-bayern-e-mountainbikes-verbieten-alpen/

Sind wohl die selben Grünen die Tempolimit 130 anstreben.:angel:
 

GG71

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Sind wohl die selben Grünen die Tempolimit 130 anstreben.:angel:
Das ist Schmarrn.

Gelände auf geeigneten Wegen nur „unmotorisierten Fahrrädern“ zuzugestehen.
Futterneid der "reine und einzig wahre" MTB-Fraktion.
Anstatt die Chance wahrzunehmen die MTB-Lobby zu stärken verwickeln sie sich in Intrigen ala „Volksfront von Judäa“ vs. "Judäisches Volksfront".
Lachende Dritte sind die MTB-Gegner.
 

Lothar

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So eine Verfassung ist auch schnell mal geändert und schliesst zudem nicht zwingend Räder, egal ob E oder Bio ein.
Wenn halt jeder meint nur in den Alpen könne man MTB fahren und die Leute in Schaaren dahin gelockt werden, dann ist es kein Wunder das Beschränkungen kommen werden.
Verleiher, Liftbetreiber und Tourenberichte heizen das Ganze ja weiter an. Aber bald kommt der Winter und dann wird sich wieder über den Skitourismus aufgeregt. :) Zum Glück vernichtet dieser jedes Jahr noch deutlich mehr Natur als das Geschäft mit den MTB Touristen.
 

Bit

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Irgendwo dazwischen, also alles erlaubt und alles verboten, werden wir landen. Denn genau wie Skifahren im Winter wird der Tourismus im Sommer immer mehr auf die eMTB und Trailbiker abzielen. Denn die Sommer sind Umsatzschwach und die Regionen wollen etwas vom Kuchen haben. Es wird, meiner Meinung, nach von allem etwas geben.. Wege nur für Wanderer, Wege nur für MTB, und Wege wo sich alle darauf bewegen.
 

hna

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Der Bericht ist schon alt und eine reine Stimmungsmache gegen E-Bikes weil bestimmte Bevölkerungsgruppen ein Terrain auf dass sie glauben das nur sie den Anspruch haben plötzlich teilen müssen. Zuerst waren's die Wanderer welche mit Missgunst ansehen mussten wie die MTB Fahrer an ihnen vorbei zogen, jetzt sind's die MTB-Fahrer welche nach jahrelangem harten Traininng jetzt frustriert mit ansehen müssen wie ein paar alte Säcke auf E-Bikes lächelend an ihnen vorbeiziehen.

OK, ganz klar ist die Tatsache dass durch die Verbreitung des E-Bike es jetzt mehr Verkehr in den Alpen gibt, welcher dann ggf. kanalisiert werden muss.

Nur haben die dämlichen Verfasser dieses Pamphlets nichts besseres gewuss als stereotype Stammtischparolen der E-Bike-Hasser aufzugreifen um ihr Anliegen zu dramatisieren.

Da wird die MTB-Fraktion zitiert, dass Biken nur sportlich ist wenn es ohne Motor passiert.....Mag ja sein, aber vielleicht will, oder gar kann ich gar nicht sportlich sein und möchte mich trotzdem an der Schönheit des Alpenraums erfreuen und habe jetzt durch das E-Bike die Möglichkeit legal in Gegenden vorzudringen welche mir vorher verwehrt blieben.

Das E-Bike hat nunmal den Status eines Fahrrads, und dadurch darf ich das, und es es ist diskriminierend alten/schwachen/unsportlichen Personen den Zugang zum Alpenraum zu verwehren nur weil bestimmte Bevölkerungsgruppen geren unter sich bleiben wollen.

Und wenn einem sonst nichts mehr einfällt stürzt man sich auf das Hassthema "Tuning". Hat man vorher schon empört festgestellt dass man mit einem E-Bike statt mit 6 km/h gar mit der Wahnsinnsgeschwindigkeit von 17 km/h den Berg hochbrettern kann, setzt man getunte E-Bikes jetzt gar mit Motocross Maschinen gleich welche jetzt die Berge unsischer machen.

Liebe Verfasser, das habt ihr toll recherchiert, da darf natürlich auch der Hinweis auf die E-Bike-Akkus und die Gewinnung und den klimaschädlichen Transport von Lithium und seltenen Erden. Klasse....Ich denke ihr seid die gleichen Klimaaktivisten welche die Verbrenner verdammen und dafür klimafreundliche E-Autos fahren in deren Akkus sicher 100 bis 200 Mal mehr Lithium verwendet wird als in E-Bike Akkus.

Aber das ist natürlich gaaaanz was anderes....

So, das war mein Wort zun Sonntag.
 

ralph74

Mitglied
Das haben wir doch selbst in der Hand.
Wenn Einigen meinen Vollgas den Hang runterbrettern zu müssen, vielleicht noch "cool" ein Sprung oder Wheelie für das wandernde Publikum machen zu müssen, dann lassen solche Reaktionen nicht lange auf sich warten.

Deshalb bitte die 3xR Regel beherzigen:
RÜCKSICHT
RÜCKSICHT
RÜCKSICHT

Wenn man Wanderer in Schrittgeschwindigkeit passiert und auch noch freundlich grüßt, dann hat man schon gewonnen.

Wie wäre es mit einem Aufkleber am Bike: "Achtung! Ich bremse für Wanderer." ;)
 

Stefano007

Neues Mitglied
Und genau daran scheitert heutzutage so vieles,Respekt oder Rücksicht ist doch oft ein Fremdwort.Als das losging mit den Wanderstöcken,meinte jeder ohne Stöcke geht's nicht mehr.Dann noch Nachtwanderrungen anbieten,was soll das?
Und natürlich muss das geregelt werden,weil ja keiner mehr Rücksicht nimmt,siehe die Frau mit dem Hund,die von der Kuh tot getrampelt wurde.Eigentlich werden wir nur “geduldet“ wenn wir im Gelände rum Schruppen....😉
 

Wirme

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Geduldet ? Sehe ich etwas anders. Wegebau, Flurbereinigung und Aufforstung werden durch Steuermittel bezuschusst. Aufgrund von Trockenheit und Borkenkäfer wird in den nächsten Jahren eine Menge an Geld in Aufforstung neuer Wälder fließen. Das sind wieder Steuergelder.

Jeder der Steuern bezahlt, hilft mit das unsere Wälder erhalten bleiben. Zusätzlich sind wir die Kunden der Waldbesitzer. Irgendwer muss das Holz ja kaufen.

Im Umkehrschluss halte ich es für gerechtfertigt, dass jeder die Wälder zu Erholungszwecken nutzen darf. Was man erwarten darf ist Respekt und Rücksichtnahme. Ohne das geht es nicht.
 

Wirme

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Der DAV schreibt explizit:

Die Nutzung von E-Mountainbikes, die ohne eigene körperliche Betätigung bewegt werden können, unterstützt der DAV nicht.

Quelle:

Also hat auch der DAV erkannt, dass man um das Pedelec nicht mehr herum kommt.
 

hna

Bekanntes Mitglied
Die Nutzung von E-Mountainbikes, die ohne eigene körperliche Betätigung bewegt werden können, unterstützt der DAV nicht.
Blöde Formulierung, denn ein o.g. EMTB fällt unter die Kategorie Kraftfahrzeug, und zu dieser gehören nunmal sicher 99% aller EMTB nicht, sondern sind dem Fahrrad gleichgestellt. Also kann man diese blöde Aussage gleich ignorieren da nicht zutreffend. Ansonsten klingt das eher so als hätte sich der DAV zähneknirschend mit der Situation abgefunden da sie die EMTB, da Status Fahrrad, nicht so einfach verbieten können.
 

Wirme

Bekanntes Mitglied
Der DAV ist Veranstalter von EMTB Alpencross Touren und EMTB Fahrtechnik Kursen. Damit Abgefunden und damit Geld verdienen ;-)
 
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