E-Bike Motoren im Überblick: Welcher E-Bike Motor für wen?

E-Bike Motoren im Überblick: Welcher E-Bike Motor für wen?

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Der Aufbau von E-Bikes folgt dem gleichen Schema wie von gewöhnlichen Mountainbikes: Fahrradhersteller konstruieren einen Rahmen und stimmen darauf die Komponenten ab. Bei E-Bikes haben aber die Motorsysteme einen größeren Einfluss auf die Gestaltung der Fahrräder. Aktuell haben sich neben den Platzhirschen Bosch und Shimano weitere interessante Motorsysteme etabliert. Hier stellen wir dir die Antriebssysteme von Bosch, Brose, Fazua, Powerplay, Shimano, TQ-Systems und Yamaha vor.

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E-Bike Motoren im Überblick: Welcher E-Bike Motor für wen?
 
Zuletzt bearbeitet:

HageBen

Bekanntes Mitglied
Kernschrott bestimmt nicht, aber es ist schon noch VerbesserungsPotential vorhanden. Und genau das macht es zur Zeit auch so spannend, ständig gibt es was neues.
 
G

Gelöschtes Mitglied 2965

Guest
Also alles Kernschrott?
Nein, würde ich nicht so sehen, ist aber alles noch nicht so ganz ausgereift und viele Firmen nutzen den momentanen Hype schamlos zur Gewinnmaximierung aus indem Motoren nicht repariert werden können und die Akkus zu Mondpreisen verkauft werden.

Z.B. die vielen Lagerschäden der Bosch-Motoren durch fehlerhafte Abdichtung, eigentlich ein Konstruktionsmangel. Wäre aber alles kein Problem, sind eigentlich nur Kleinigkeiten wenn man es denn reparieren könnte. Leider nutzen aber die Motorenhersteller ihre Marktmacht aus und verhindern jegliche Reparaturversuche indem sie zum Teil keine Standardlager verbauen und keinerlei Ersatzteile für den Motor anbieten. Ich denke nicht dass es dafür technische Gründe gibt sondern nur um das Geschäft nach Ablauf der Garantiezeit anzukurbeln.

Solange das so bleibt sind E-Bikes mit Mittelmotor ein teures Hobby und keinesfalls für Vielfahrer geeignet, nicht nur wegen dem Motor sondern auch wegen den Akkupreisen.

Letztlich habe ich in einem Beitrag über Elektromobilität gelesen dass die Akkupreise in den letzten 3 Jahren drastisch gesunken sind, nur ist bei den E-Bikes davon nichts angekommen, da wird immer noch mit Margen kalkuliert die man früher allenfalls von Druckerpatronen gewohnt war.
 

mudlark

Mitglied
Speichenmagneten! :cryingface:
Wäre doch toll, wenn der Geschwindigkeitssensor schon in der Nabe eines der Laufräder integriert wäre. Sowas mit Signalpulsen im dreistelligen Bereich und manipulationssicher vergossen. Damit die Controllerelektronik auch mal was auszuwerten hat und die Ansprechzeiten mal etwas schneller werden.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4760

Guest
Bin am Freitag den neuen Yamaha in einem Giant Trance+2 gefahren:winkytongue:. Da ich auch den PW von Yamaha habe war ich gleich mal hin und weck wie das neue Teil anschiebt:cool:. Die Verarbeitung von außen ist Yamaha typisch sehr gut. Es gibt auch eine Abdichtung in Richtung Lager:) die Japaner lernen dazu. Bin das Rad nur kurz am Radweg und 3 Runden auf einer BMX Bahn gefahren, aber der unterschied zum PW war für mich sofort spürbar. Der Motor fühlt sich in den unteren Unterstützungsstufen sehr natürlich an. In den oben zwei schiebt das ding wie böse. Über 25km/h lässt er sich genauso schön leicht treten wie seine Vorgänger. Hab ende der Woche noch die möglichkeit mit dem Rad eine kleine Tour zu machen und zu einem Trail zu fahren. Da werde ich dem Motor mal genauer auf den Zahn fühlen.:sick:
 

onkel_c

Mitglied
Die Rohloff geht halt in Verbindung mit Yamaha unter Last gar net..
Unter last schaltet die Rohloff eh nicht gerne,

das betrifft ja nicht nur die rohloff. der unterschied ist, das eine rohloff schalten unter starker last gar nicht zu lässt. sprich sich selbst begrenzt.
klar lassen sich kettenschaltungen unter last schalten, aber nur unter erhöhtem verschleiß bis hin zu ausgebrochenen zähnen. alles schon erlebt und gesehen.
auf ein rohloff system muss man sich einlassen wollen. aber an einem alltags mtb macht das durchaus sinn, wenn man nicht zu denen gehört, dennen verschleiß egal ist und die gerne öfters schrauben...
 

Skeletor23

Bekanntes Mitglied
Speichenmagneten! :cryingface:
Wäre doch toll, wenn der Geschwindigkeitssensor schon in der Nabe eines der Laufräder integriert wäre. Sowas mit Signalpulsen im dreistelligen Bereich und manipulationssicher vergossen. Damit die Controllerelektronik auch mal was auszuwerten hat und die Ansprechzeiten mal etwas schneller werden.

Genau, damit man dann auch kein normales Laufrad mehr fahren kann, sonder eins das 3 mal so viel kostet ;)
 

Skeletor23

Bekanntes Mitglied
Hast wohl dein emtbike in Ali Baba's Bazaar gekauft?
Wenn du etwas fahren willst das technisch etwas anspruchsvoller ist, kostet das halt auch etwas mehr mosh.
Aber jedem das Seine.

Ja klar kostet das. Und so kostet es doch schon genug mit Standard Laufrädern und normalen Naben, oder?
Da brauch ich nicht noch eine spezial Nabe die dann schwerer, teurer und im schlimmsten Fall noch wartungsintensiver ist.
Außer dem Motor kann ich quasi alle Teile von einem normalen Mountainbike übernehmen, und das ist auch gut so.
 
G

Gelöschtes Mitglied 2965

Guest
Wenn du etwas fahren willst das technisch etwas anspruchsvoller ist, kostet das halt auch etwas mehr mosh.

Klar, diese "technisch anspruchsvolle" Nabe wird dann als "E-Bike optimized" gelabelt und für das 3-fache verkauft, weil die blöden E-MTB Käufer welche bereit sind den Gegenwert eines Kleinwagens für ihr Bike zu zahlen werden sicher auch das schlucken
 

mudlark

Mitglied
Na ja, richtig gemacht und in Miniaturbauweise IP68 vergossene Sensoren mit genug impulsen pro Umdrehung, die aber als Ersatzteil verfügbar und schnell ausgetauscht sind, wäre mal ein Anfang um das Ansprechverhalten der derzeit neuesten Modelle:zzz: etwas zu verbessern.
Du könntest dir beide Läufrädernaben bestücken, und mit einem etwas intelligenteren Controller den Schlupf unter Kontrolle bringen und ABS-Funktionen ansteuern.:cool:
Aber davon sind die 'von der Stange'-Hersteller noch meilenweit entfernt.:rolleyes:
 

HageBen

Bekanntes Mitglied
Die Technik hätten manche sogar im eigenen Haus. Etwas angepasst, könnten die diese bestimmt an die Bremsscheibe adaptieren.
Kurbelwellen-Drehzahlsensor mit hoher Messgenauigkeit
Der Kurbelwellen-Drehzahlsensor ist als Hall- oder induktiver Sensor verfügbar. Die Kurbelwelle ist mit einem Geberrad ausgestattet, welches der Sensor berührungslos abtastet. Über ein fehlendes Element im Impulsrad wird der Referenzpunkt exakt ermittelt.


Detailansicht Kurbelwellen-Drehzahlsensor
kurbelwellendrehzahlsensor_produktdetailansicht.jpg


Quelle: Bosch
 

Skeletor23

Bekanntes Mitglied
Na ja, richtig gemacht und in Miniaturbauweise IP68 vergossene Sensoren mit genug impulsen pro Umdrehung, die aber als Ersatzteil verfügbar und schnell ausgetauscht sind, wäre mal ein Anfang um das Ansprechverhalten der derzeit neuesten Modelle:zzz: etwas zu verbessern.
Du könntest dir beide Läufrädernaben bestücken, und mit einem etwas intelligenteren Controller den Schlupf unter Kontrolle bringen und ABS-Funktionen ansteuern.:cool:
Aber davon sind die 'von der Stange'-Hersteller noch meilenweit entfernt.:rolleyes:

Super Plan. Warum auch was simples, bewährtes und gut funktionierendes weiter verwenden, wenn man stattdessen viel Geld für Minimaloptimierung ausgeben kann.
Premature optimiziation is the root of all evil :)
 
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