Continental: Rückzug aus dem E-Bike-Markt

hna

Bekanntes Mitglied
Der Markt ist eben schon zwischen den Platzhirschen Bosch, Brose, Shimano und Yamaha aufgeteilt. Alles was sonst noch so darum schwirrt wird nur eine Randerscheinung bleiben.
Ärgerlich für die kunden welche nach 3 Jahren dann keinen Akku mehr bekommen und das Bike verschrotten können.
 

tib02

Bekanntes Mitglied
Der Markt ist eben schon zwischen den Platzhirschen Bosch, Brose, Shimano und Yamaha aufgeteilt. Alles was sonst noch so darum schwirrt wird nur eine Randerscheinung bleiben.
Ärgerlich für die kunden welche nach 3 Jahren dann keinen Akku mehr bekommen und das Bike verschrotten können.
Welche Kunden, wo wurde der Motor verbaut.
 

Merlin7

Aktives Mitglied
An den Aufträgen lag es nicht. gab wohl große Bike firmen die kaufen wollten.
(eher weniger MTB segment).

Und es ist schade weil der Antrieb durchaus Potential hat(te)
 

On07

Aktives Mitglied
Naja schlimmer wäre der Motor macht Probleme, dann kannste das Bike in die Ecke stellen.
Akkus leiden ja meist nur an nachlassenden Zellen, dafür findet sich eher ein Dienstleister der die gegen neue ersetzt.
 

hna

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Am Anfang haben die doch einen Brose umgelabelt, oder? Aber das war jetzt eine Eigenentwicklung?
Brose hat bis 2008 gar keine Motoren gebaut sondern z.B. von Bosch zugekauft. Erst 2008 hat Brose die Elektromotorensparte von Continental übernommen, also wird der Motor vermutlich eigentlich eine Continental Entwicklung sein bzw. darauf basieren.
 

madre

Mitglied
Sowas :
Diese Entscheidung hat mit einer internen Überprüfung aller Aktivitäten von Continental zu tun. Diese Überprüfungen finden regelmäßig statt und sind Teil unseres strategischen Portfoliomanagementprozesses, mit dem wir ständig potenzielle Optionen überprüfen, um eine nachhaltige Entwicklung unseres Geschäfts zu gewährleisten. Dies betrifft die Allokation von Investmentfonds. Dort wurde beschlossen, sich auf andere Wachstumsmärkte zu konzentrieren.

Ist einfach mein Lieblingsgeschwurbsel :) . Könnten auch sagen: Fresse !!! Geht euch gar nix an .)
 

derbikeradler

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ich wusste nichtmal, dass die Motoren gebaut haben bzw. hatte ich bisher gar nicht davon gehört. Habe zwar gesehen dass bei Rose oder wo anders Bikes mit Motoren ausgestattet sind wo ich nicht wusste was das für einer sein soll und sowas würde ich dann eh nicht kaufen auch wenn jetzt wieder einer sagt.. alle rennen der Masse nach, aber bei sowas bleibt man dann doch bei den größten Marken am Markt
 

Delete1985

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Am Anfang haben die doch einen Brose umgelabelt, oder? Aber das war jetzt eine Eigenentwicklung?
Seit 2017 waren es eigentlich alles Brose Motoren die verbaut wurden (36V). Das traurige daran ist, das mit den umgelabelten Brose S von Conti auch die Schnittstelle geöffnet wurde für Apps. Es hätte also ein Konkurent für Specialized werden können : /
 

kawa3005

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Rose bspw:
Meine Frau fährt unter anderem so ein Teil. Über den Motor der definitiv von Brose ist kann ich nichts Schlechtes sagen. Der hat zwar nicht dem Power von den üblichen Brosemotoren ist aber in jeder Stufe oder Kadenz völlig Lautlos.
Und Sparsam ist das Teil ohne Ende, meine Frau kommt mit dem 612 Akku damit locker auf weit über 2000 hm.
Der wurde nur ausgebaut um den komplett mit Thermo-Silikon-Pads einzupacken..sicher ist sicher x'D
Das Rad ist Modell 2019 und der Motor scheinbar von 2015 :angel:, trotzdem ist das Ganze Packet für unter 3000€ ein Schnäppchen.

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orangeknuckles

Mitglied
Der Markt ist eben schon zwischen den Platzhirschen Bosch, Brose, Shimano und Yamaha aufgeteilt. Alles was sonst noch so darum schwirrt wird nur eine Randerscheinung bleiben.
Ärgerlich für die kunden welche nach 3 Jahren dann keinen Akku mehr bekommen und das Bike verschrotten können.
Ich setze ja noch Hoffnung in den neuen Sachs RS. Hoffe es kommt bald mal ein Bike außer von Bulls damit.
 

Malfurion

Aktives Mitglied
Ich habe noch große Hoffnungen in das "Mitteldingsegment" a la Fazua. Leider sind die Bikes in diesem Bereich sehr teuer. Wenn da mal ne gescheite Konkurrenz entsteht, wäre ich sehr zufrieden.
 

bluecat

Aktives Mitglied
Continental Bicycle Systems GmbH & Co KG zieht sich aus dem E-Bike-Markt zurück.
Die 48V-Systeme waren sehr fortschrittlich - gemessen an dem, was sonst auf dem Tretmühlemmarkt angeboten wird.

Nun ist es aber so, das für die lahmen 25er eigentlich ein 36V-System ausreicht.

Continental war also überambitioniert. Und merkwürdig aufgestellt, denn ausser den Veloantrieben waren alle 48V Antriebssysteme in einem Geschäftsbereich zusammengeschlossen. Dieser Bereich wurde in die neue Firma Vitesco abgespalten. Somit blieben nur noch die Tretlagermotoren übrig - aber diese waren nicht wirklich gefragt. Ein MBO kam - wohl eben deshalb - auch nicht in Frage, also wird abgewickelt.
 
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