Cannondale, Canyon und Orbea: Vergleichstest E-Gravel-Bikes 2021

Cannondale, Canyon und Orbea: Vergleichstest E-Gravel-Bikes 2021

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E-Gravel-Bikes im Vergleichstest: Auch in diesem Jahr veranstalten wir wieder einen großen Vergleichstest leicht bereifter, geländetauglicher E-Bikes, die optisch eher an Roadbikes als an Mountainbikes erinnern. Mit dabei: Cannondale Topstone, Canyon Grail:ON und Orbea Gain – unterschiedliche Konzepte, variable Einsatzbereiche, allesamt sehr spannend! Hier stellen wir euch die drei Kandidaten des E-Gravel-Bike Vergleichstest 2021 vor.

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Cannondale, Canyon und Orbea: Vergleichstest E-Gravel-Bikes 2021
 

525Rainer

Bekanntes Mitglied
Sinnfrei, Rennrad oder Gravel fahr ich um schnell zu fahren und mich total auszupowern. Da wäre mir ein Motor mit 25km/h Limitierung nur im Weg. Vom Gewicht ganz zu schweigen.

Die bikes sind klassische zweinutzungsräder. Ich kenne viele die mit sowas gern pendeln. Mit anzug und schicken schuhen auf flats und man schwitzt halt nicht. Und fährt auch keine 30er schnitte am radweg.
Deswegen seh ich da schon einen nutzen.
Und beim ballern in der ebene fällt das gewicht nicht so negativ auf, da zählt nur watt. während du steigungen leichtfüssig fahren kannst.
 

Aspire77

Bekanntes Mitglied
Wie gesagt Trainingsgruppe. Da gehts um die Körperliche Belastung, sich gegenseitig pushen. Den Berg mit Motor hoch ist dann ja kein Körperlicher Erfolg.
 

Aspire77

Bekanntes Mitglied
In die Richtung gibts bei uns nichts. Im Gegenteil, wenn jemand mit einem "schlechteren" Rad oder in meinem Alter dann schnell ist gibts auch immer viel Lob. Ich fahr keine Wettkämpfe mehr, die jüngeren in unserer Gruppe schon.

Wie gesagt bei uns wird gepusht und die Leistung respektiert, mit dem ebike den Berg hoch ist aber keine Leistung.
 

Malfurion

Bekanntes Mitglied
Dann fahr mal mit sowas in einer Trainingsgruppe :D du wärst das Gelächerter schlechthin.
n die Richtung gibts bei uns nichts. Im Gegenteil, wenn jemand mit einem "schlechteren" Rad oder in meinem Alter dann schnell ist gibts auch immer viel Lob. Ich fahr keine Wettkämpfe mehr, die jüngeren in unserer Gruppe schon.

Meinungen, die ein Fähnchen im Wind sind, sind eh nicht all zu viel Wert.
 

jodi2

Mitglied
Sinnfrei, Rennrad oder Gravel fahr ich um schnell zu fahren und mich total auszupowern. Da wäre mir ein Motor mit 25km/h Limitierung nur im Weg. Vom Gewicht ganz zu schweigen.
Da Du hier im Forum bist, hast/fährst Du aber auch ein eBike? Ein eMTB?
Dann ist es bei mir genau andersrum, ich hab mir nach zunächst Bio-Gravelbike vor 1,5 Jahren nach Umzug ins Mittelgebirge ein Specialized Creo SL (also ein Gravelbike mit leichtem Assistmittelmotor) gekauft, da meine Touren mit dem Bio-Gravel im Vergleich zu vorher hier nur noch extrem kurz ausfielen/ich so schnell platt war. Klar hilft mir der Motor etwas bergauf, dafür sind meine Touren im Schnitt doppelt so lang wie vorher mit dem Bio-Gravel im Gebirge.
Inzwischen fahre ich auch etwas schwierigere Strecken/leichte bis mittlere MTB Kurse nach, wo ein Gravelbike downhill schnell an seine Grenzen kommt und habe mir im Sommer daher ein Hardtail zugelegt. Da es so gut wie keine leichten e-Hardtails gibt (und schon gar keine lieferbaren) "nur" ein Bio-Hardtail. Zu meiner eigenen Überraschung sehne ich mich bisher Null nach einem Motor an diesem Rad, mit der im Vergleich zum Gravelbike extremen Untersetzung komme ich selbst mit meinem dicken Bauch alles hoch (man darf nur nicht auf Tempo und Schnitt schauen). Ich schaffe ungefähr die gleichen Steigungen wie mit dem Creo mit schlechterer Untersetzung mit max. Motorunterstützung.
Ich würde deswegen aber nicht anfangen, jedem der gar nicht danach gefragt hat zu erzählen, Motor am MTB sei Blödsinn, nur weil ich persönlich ihn da noch nicht brauche/ihn bisher lieber anderswo einsetze.
Ich denke, jedes Pedelec hat seinen Einsatz/seinen Nutzen und seine Nutzer...

Bislang vertragen sich e-Creo und Bio-MTB noch gut bei mir und werden passend genutzt, mit dem Creo fahre ich dank rund 50% höherem Schnitt auch hin und zurück zu den Startpunkten der (einfachen) MTB Rundkurse, mit dem MTB eben mit dem Auto zu den schwierigeren MTB Tracks. Platt und durchgefroenen bin ich nachher so oder so...
 

jodi2

Mitglied
Der E-Motion als Heckmotor ist für die Ebene und leichte Steigungen ok, an steilen und längeren Strecken droht Ueberhitzung und die Leistung wird drastisch gedrosselt.
Ja, das ist auch mein Hauptkritikpunkt an den leider rel. oft eingesetzten kleine HR-Nabenmotoren. Ich hatte das Gravel Gain 2018 2x probiert und war beide Male enttäuscht über die Unterstützung am Berg. Für mich allenfalsl in einem Citybike für gemütliche Radler geeignet, aber nicht für sportlichen bergigen Einsatz.
Dann ungeplant ein Terra (Orbeas Bio-Gravelbike) probiert und begeistert gewesen.
Mich wundert, dass diese Schwäche von kleinen Nabemotoren so wenig Thema ist in Foren oder auch Tests (in diesem auch nicht), hat sich das seit 2018 evtl. doch etwas gebessert?
Interessant wäre ein Gravel mit dem EP8 RS von Shimano!
Hier ist weniger Leistung mehr und vor allem wenns schön integriert ist! Der Bosch an Cannondale und Canyon wirkt einfach viel zu riesig an diesen Bikes!
Mal abgesehen davon dass man die super schnell auch so auf 25 km/h kriegt ohne die Unterstützung eines E-Motors.
Gravel mit EP8 gibt es doch mit dem Rose Backroad+. Oder wolltest Du genau das damit andeuten?
Da das gerade erst dieses Jahr neu rauskam, wäre da schön gewesen in diesem Test jetzt mit dabei zu haben...

Die für ein Gravelbike üppigen 16kg des Grail:On im Test als Vorteil auszuweisen, ist beachtlich... Klar bekommt man dafür im Vergleich zu anderen einen Monstermotor und großen Akku, aber zahlt auch den Preis beim Gewicht. Mit Creo SL kommt man mit 2-3kg weniger weg und mit einem Backroad+ mit 1-2kg weniger und das bei einem Gravelbike viel.
Das Speci hat nur vorne eine Dämpfung (Futureshock), aber leider hinten überhaupt nicht. Da soll es superhart sein, passt doch nicht so recht zusammen mit einem Gravel-Bike, oder?
Da finde ich das Cannondale viel gelungener, das federt vorne und hinten.
Federung hinten a la Cannondale oder Treks Isoflex finde ich auch gut, auch dass das System praktisch nichts wiegt und keine Wartung braucht (was ja beides für Futurshock und vor allem Lefty nicht zutrifft).
So schlimm ist es beim Creo aber zumindest beim Carbonrahmen hinten nicht. Ich habe inzwischen auch noch die Canyon Carbon-Blattfedersattelstütze drauf, damit könnte es dann etwa vergleichbar komfortabel hinten sein.
 
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orange69

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Mein BMC Alpenchallenge AMP E-Gravel mit E6100 habe ich verkauft.
Das Creo SL bekommt im Frühjahr einen zweiten Gravel-LRS.
Dann habe ich E-Renner und E-Gravel mit einem Bike.

Ist mir ausreichend komfortabel, dafür schnell und sprintstark.
Der Mahle passt mE bestens zu diesen Bike-Konzepten.

Einen CX4 oder EP8 wollte ich im Renner/Gravel nicht geschenkt. Zu stark, zu schwer, optisch zu wuchtig und klappert.

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jodi2

Mitglied
Ich hab das neue Backroad+ noch nicht probiert, aber der reduzierte EP8 mit dem kleinen Akku darin ist schon ein guter Step und nah an SL oder Fazua. So etwas erhoffe/erwarte ich langsam eigentlich auch mal von Bosch.
 

marewo

Bekanntes Mitglied
Moin, ist es nicht schön, dass es heutzutage möglich ist, sich genau das E Gravel Rad zu kaufen, das für ihn das Richtige ist. Jeder legt anderen Kriterien an. Man sollte aber nicht über E Gravel Räder urteilen, bevor man sie nicht selbst einmal gefahren ist. Ich habe mir in diesem Jahr ein E Gravel Bike zugelegt, dass einen Bosch Aktive line+ Motor hat und bin damit rundum zufrieden. Ich trete damit auch nicht in irgendeinen Konkurrenzkampf mit Rennräder oder Bio MTBs an. Und man sollte auch nicht E Gravel Bikes mit Rennrädern vergleichen, warum auch?
Ein Urteil über die anderen Räder und Motoren kann ich mir nicht erlauben, da ich sie nicht fahren bzw. testen konnte.
@orange69, das Creo ist sicherlich eine gutes Rad, aber auch dieses Rad fällt doch recht wuchtig aus, vergleicht man es mit den Fazua oder x35 Motoren bzw. Rädern.
 

F-Si

Bekanntes Mitglied
Ein Phänomen unter Rennradfahren. Andere auf Grund des Equipments auslachen.
In die Richtung gibts bei uns nichts.
Kenne ich auch nicht, verstehe aber auch nicht das sture einteilen in Schubladen.
Die Leute die ich kenne, fahren alle mehrere unterschiedliche Radsportdisziplinen ohne diese sinnlos zu vermengen.

Ich habe mir in diesem Jahr ein E Gravel Bike zugelegt, dass einen Bosch Aktive line+ Motor hat
Eines der letzten Cannondale Synapse Neo ...mit dem genialen Motor ?
 

jodi2

Mitglied
Das Synapse Neo in der Straßenversion habe ich 2018 auch probiert und war sehr angetan! Die Sturheit des Händlers beim Preis bzw. Rabatt (damals gab es das normalerweise noch…) und jede kleinste Änderung zusätzlich zu berechnen führte dann dazu, dass wir nicht zusammen kamen. Das Creo über das ich vor 1,5 Jahren unerwartet stolperte, war für mich dann so etwas wie die Weiterentwicklung des Synapse Neo/des Active Line+ Gedankens. Leider auch preislich… :-(
Man sollte aber nicht über E Gravel Räder urteilen, bevor man sie nicht selbst einmal gefahren ist. Ich habe mir in diesem Jahr ein E Gravel Bike zugelegt, dass einen Bosch Aktive line+ Motor hat und bin damit rundum zufrieden.
Wenn Du vorher diverses und auch mal “was anderes” wie Assistdrives probiert hast und dann zu dem Schluß gekommen bist, Dein gewähltes Rad mit dem Bosch Active Line+ ist der beste für Dich&Deine Wünsche, ist doch top. Und wenn es bei jemand anders der Performance CX wird, auch fein. In der Regel ist es aber leider so, dass die wenigsten Assistdrives kennen bzw. überhaupt erstmal probieren und wegen der Dominanz des Marktführers einfach Bosch nehmen.
Und das Vorurteil, so ein schwacher Assistmotor bringt mich doch niemals den Berg hoch/wozu dann überhaupt noch einen Motor, hört man leider oft und meist nur von Leuten, die Assistdrives noch gar nicht probiert haben.
Ich gebe zu, “wir Assistdrive-Verfechter” sind auch oft etwas großspurig und schnell mit unserem pauschalen Urteil der viel zu großen/schweren/starken normalen Motoren. Nur “wir” kennen in der Regel beide Welte/beide Motoren und wissen bereits, dass Assist für viele (nicht alle...) reichen könnte und die Vorzüge oft stärker wögen.
das Creo ist sicherlich eine gutes Rad, aber auch dieses Rad fällt doch recht wuchtig aus, vergleicht man es mit den Fazua oder x35 Motoren bzw. Rädern.
Wem Optik wichtiger ist als ein berg- oder geländetaugliches Pedelec, der ist mit x35 oder anderen kleinen HR Nabenmotoren sicher besser bedient.

Zwischen Fazua und SL Rädern kann ich optisch in der "Wuchtigkeit" keinen entscheidenden Unterschied erkennen.
Generell finde ich die beiden Antriebe im Fahren gleichwertig/würde für mich beide nehmen, die Entscheidung zwischen den beiden fällt in der Regel beim Laden, wer nicht am Rad laden kann/keine Lademöglichkeit am Abstellort des Rades hat, ist mit SL schlecht dran, und wer die Möglichkeit hat, freut sich über das täglich gesparte Gefummel&Gehake bei Akku rein/raus. Und da das vermutlich als nächstes kommt: Das Fahren ohne Akku+Motor ist nur ein theoretischer Vorteil, von über 10 mir persönlich bekannten Fazua-Fahrern nutzt das nach der ersten Euphorie/nach dem ersten Ausprobieren keine einziger mehr. macht auch bei einem leichten Assistdrive wenig Sinn, bei einem normalen Motor wo Akku+Motor doppelt so schwer sind wäre es deutlich interessanter. Und wer wirklich das ultimative leichte aerodynamische Rad braucht, dem reicht der Kompromiss Akku+Motor bei Fazua rausmachen nicht,, sondern der hat so ein Rad dann eh noch zusätzlich.
 
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