Brose E-Bike DM 2019: E-Bike DM oder „Würfel-DM“?

riCo

Redakteur
Teammitglied
Die Brose E-Bike DM ging in die zweite Runde und wurde mit neu erdachtem Konzept in Bad Wildbad ausgetragen. Massive Probleme in der Zeitmessung brachten Chaos ins Rennen und mancher Teilnehmer sagte: „Das ist doch eher eine Würfel-DM als ein ernster Wettkampf!“ Wir waren am Start und haben die Hintergründe und Fakten.


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Pi80

Aktives Mitglied
Ich würde eher das Systemgewicht heranziehen. Bei der Klasseneinteilung würde ich mir eher eine Einteilung nach nen Quotienten von Systemgewicht/Drehmoment oder ähnliches wünschen.
Wobei ich sagen muss, das das Gewicht für das Enduro, den Dual und imho auch für den Sprint nicht so entscheidend war. Wenn der Uphill technischer ausfällt, wird auch dort das Gewicht relativiert. Bliebe also nur noch das XC übrig
 

+kingsize+

Neues Mitglied
Ich finde die Klasseneinteilung nach Alter schon sinnvoll. Nach Gewicht macht meiner Meinung nach keinen Sinn und es wäre auch mal spannend die Begründung, dass ein schwerer Fahrer immer langsamer ist als ein leichter zu überprüfen. Beispiel: Beide Fahrer auf dem gleichen Rad, gleicher Luftwiderstand etc. Nur das Körpergewicht von 100kg gegen 60kg. Gleicher Fittnesslevel. Jeder tritt 3Watt/Kg Körpergewicht im Durschschnitt. Sind also 300Watt gegen 180Watt Eigenleistung. Das Bike spielt im Verhältnis zum Körpergewicht beim 100kg Fahrer eine kleinere Rolle als beim 60kg Fahrer. Der 100kg Fahrer wäre also schneller.

Zur Info. Leider nur schmale MTB Reifen, aber wenn beide Fahrer den gleichen Reifen fahren..

Dass man Lizenz und Amteureklassen unterscheiden sollte ist wohl sinnvoll. Allerdings wurde es ja auch DM genannt und man kann sich ja auch freuen, dass man einfach so daran Teilnehmen konnte, ohne quali oder so. Sonst ist es oft so, dass in den HobbyKlassen gar kein offizieller DM-Titel vergeben wird.

Aus meiner Sicht darf Akkumanagement einfach nicht Fehlen bei einem E-Bike-Wettbewerb. Dass man das mit einer Material/Akkuschlacht bei den Pros umgeht ist, doch logisch. Also hier mal eine waghalsige Idee: Für Training und Rennen nur ein Akku. Ohne zwischendurch aufzuladen(Ladebuchse mit einem Aufkleber verschließen). Das Training muss auf dem gleichen Bike gefahren werden wie das Rennen. Dann kann man sich überlegen, wie viel man trainiert, ob man in bestimmten Disziplinen vielleicht eher zurücksteckt, um Reserven für andere Disziplinen zu haben, die einem mehr liegen?
 

stealthbomber

Neues Mitglied
Da ich ja zum 1. Mal so ein Rennen gefahren bin halte ich mich noch etwas zurück mit noch größerer Kritik, richtig ärgerlich ist aber, daß die Ergebnislisten nach fast 5 Tagen immer noch voller Fehler sind! Gerade eben sind sogar schon die Urkunden online und natürlich/leider immer noch falsch! Liebe Verantwortlichen: Soll ich Euch einen Taschenrechner schicken? Mehrere Teilnehmer, die offensichtlich teilweise nicht starteten (DNS) wurden besser gewertet als teilnehmende, im Uphill-Rennen hat ein wohl nicht teilnehmender 0 Punkte bekommen, also bessere Wertung als der Sieger, selbst ein Praktikant kann doch nicht so schlampig sein, das nicht richtig zusammenzurechnen... Außerdem finden sich falsche Team-Zugehörigkeiten! Sind ganz einfach korrigierbare, handwerkliche Fehler ;-)
Für mich überwiegt aber gerade so das Positive: Tolle Atmosphäre unter uns Hobby-Teilnehmern, auch der eine oder andere Pro war "nahbar", wenn man auf ihn zugegangen ist und speziell die Jungs von der Radakademie und die Streckenposten muß ich loben: E1 war ich einmal viel zu übermotiviert und schnell, Kurve nicht bekommen und steil runter frontal metertief gegen die Bäume, 2 Minuten später waren Helfer schon zur Stelle :)
Die Jungs von der Bikestation und andere Teilnehmer haben dann ihr Bestes gegeben, aber Rad war nicht reparabel und Tausch am gleichen Tag nicht erlaubt, völlig o.k.! Also Rennende, nur 1 Wertung durch die Zeitmess-Panne am Sa, schade.
Meine Vorschläge:
1. Bessere Informationspolitik: Wir Hobbyteilnehmer nehmen extra frei/Urlaub und fahren hunderte von km, bitte detaillierte Infos mind. 1 Woche vor Rennbeginn über die Hm/km pro Rennen/Stage.
2. Fahrer-Lager: Seh ich genauso wie der Redakteur! Warum nicht dort ein bißchen Promotion machen, letztendlich wird der Wettbewerb doch auch kofinanziert von den Marken: Warum nicht ein Interview vor Zuschauern mit R. H. und N. A.: Hi N., erzähl uns mal was über Dein Bike, warum fährst Du heute genau dieses Rad...
3. Uphill sollte wirklich nicht nur steil sein, warum nicht dort ein paar Spitzkehren? Gibt genügend Bike-Destinationen hierzulande, oder?
4. Mehr Flachetappen, das relativiert die Leistungsvorteile der stärksten Motoren und gibt auch richtig schweren, aber durchtrainierten Fahrern ne Chance.
5. Gewichtsklasse/Systemgewicht/Alter/verschieden starke Motoren: Puuh - Überlassen wir wohl besser dem Veranstalter...
Klar sollte aber schon sein, daß während einem Renntag nicht nachgeladen werden darf, sonst fahren irgendwann nur noch die Pros vorne bzw. diejenigen mit Motoren jenseits von 75 Nm/500 Watt, sympathisch wäre aber auch, wenn ein Fazua-Fahrer Chancen hätte, oder?

Ob ich nochmal teilnehme oder es anderen empfehle? Im Prinzip schon, hängt aber wirklich stark von der Reaktion des Veranstalters ab!

Sportlich-lädierte Grüße

@riCo : Was mich mal interessieren würde, evtl. per PN: Modus-Vergleich 2018 zu 2019, leider ist online quasi nix mehr zu finden :-(
 

Lutz-Scheffer

Bekanntes Mitglied
Gewichtsklassen sind bei einem Sport bei dem der Motor ein wichtiger Faktor ist unumgänglich. Motorleistung, Systemgewicht, Bikegewicht und die zur Verfügung stehende Energiemenge spielen eine große Rolle und müssen entsprechend in ein möglichst transparentes und einfach zu überprüfendes Regelwerk gepackt werden. Die zusätzliche Problematik mit der 25km/h Abschaltgrenze sollte entweder aufgehoben oder umgangen werden. Am besten hält man sich bei den Bergaufpassagen nicht im Abschaltbereich auf. Sie müssen also steil und technisch sein. Langes rumgefahre über der Abschaltgrenze... da kann man sich fragen was das mit dem Thema eMTB wirklich zu tun hat. Genauso sind die Energiemengen zu bewerten: wenn es in einer Stromsparweltmeisterschaft mündet, kann man sich ebenfalls fragen warum ein eMTB dafür herhalten muss. Minimalantriebe?.. dann kann man gleich bei den klassischen Disziplinen bleiben. Etwas Energiemanagement muss dennoch sein , damit nicht riesige Akkus und mörderstarke Motoren die viel Strom brauchen alles andere platt machen. Immer nur auf Turbo zu fahren müsste dazu führen das man im letzten Drittel des Rennens Probleme bekommen sollte- ego die Energiemenge sollte begrenzt sein. Zum Thema Gewichtsklassen: Ein schwerer Fahrer wird nie den Hauch eine Chance haben gegen einen leichteren, selbst wenn beide Sportler gleich gut trainiert sind und gleich viel Watt pro Kg Körpergewicht erzeugen. Beispiel: 55kg Fahrer mit 5 Watt/kg (entspricht einem Amateurfahrer) kann 275 Watt erzeugen . Ein 85kg Fahrer kann 425Watt erzeugen. Beide Fahrer fahren auf einem 23kg Bike+ 2kg Kleidung Helm etc. Beide Bikes sind technisch identisch und leisten 400 Watt Dauerspitzenleistung (typischer wert für ein gebräuchliches eMTB/ nicht zu verwechsel mit den 250 Watt Nennleistung/die Nennleistung ist ein reiner Laborwert bei dem sich der Motor innerhalb gewisser thermischer Grenzen aufhalten muss)
Also der schwere Fahrer käme auf nur 7,5 Watt pro kg Systemgewicht , während der leichte Fahrer mit 8,5 Watt pro kg Systemgewicht bergauf immer 11% leistungsfähiger ist. eMTB Rennen entscheiden sich zu mindestens 50% bergauf wenn man die 25km/h Problematik umgehen will.
Gerecht wäre also eine Gewichtsklasse für das Systemgewicht bzw Fahrer. Das Bikegewicht könnte man ebenfalls mit eine Obergrenze ausstatten, das man nicht mit absurd großen Akkus (schwer) und entsprechend starken Motoren Fahren kann (Starker Motor verbraucht immer viel Strom) 22- 23 kg schwere Bikes wären so eine praktikables Limit (2-3kg Motor 3-4 kg Batterie) bei dem so gut wie alle gebräuchlichen eMTBs mit auskommen können. Zum Reglement: es ist super einfach: einen steilen technisch interessanten Berg hoch (möglichst am Stück) von mindestens 1000Höhenmeter und ein spannenden Endurotrail zurück. Uphillzeit und DH Zeit werden punktemäßig jeweils zu 50% gleichstark bewertet. Das Rennen wird am Stück gefahren/ kein Akkutausch. So ein Format wäre einfach drchzuführend spannend für die Zuschauer , weil nicht lange gerechnet werden muss und macht im Kern das aus was an einem eMTB das Besondere ist: schwer und technisch hoch, so wie es man mit keinem klassischen MTB schaffen würde und schnell+ schwierig Bergab.
 

+kingsize+

Neues Mitglied
Hi Lutz du hast natürlich recht mit deiner Rechnung. Kommt halt darauf an, wie man das Rennen so auslegt. In deinem Beispiel hält sich das übrigens bei 125W Motorleistung die Waage. Also wenn man im Mittel weniger als 125W aus dem Motor holen kann, weil das Rennformat so ausgelegt ist, weil man vielleicht Akku sparen muss, gewinnt der schwerere Fahrer, weil das Bikegewicht den leichteren Fahrer anteilig stärker benachteilig. Wenn man ein Rennen nur für 1h30 auslegt dreht sich das natürlich, wie du richtig darlegst. Ist halt die Frage wohin die Reise geht. Soll eher die Technik entscheidend sein oder vielleicht doch die Eigenleistung des Fahrers. Ich bin mir nicht sicher ob der Vergleich passt, aber vielleicht eher wie Formel 1 gegenüber ne langstrecken Rally.
Ich persönlich hoffe nicht, dass es in Richtung Formel 1 geht, weil dann der, der am meisten Geld ins Fahrrad steckt, auch nur Chancen hat zu gewinnen. Es wäre ja grausig, wenn man mit einem 2 Jahre alten Bike nicht mehr am Rennen teilnehmen könnte, weil alle anderen mehr Leistung und längere Reichweiten haben. Für die Entwickler und Sponsoren wäre es aber nicht gut, wenn man die Vorteile neuer Technologien nicht im Rennen zeigen und durch Siege belegen könnte.
Warten wir es ab, was noch probiert wird und woran man sich orientieren wird. Eine Patentrezept gibt es noch nicht. Freuen wir uns auf 2020 :)
 

m-a-r-t-i-n

Aktives Mitglied
Hi Lutz du hast natürlich recht mit deiner Rechnung. Kommt halt darauf an, wie man das Rennen so auslegt. In deinem Beispiel hält sich das übrigens bei 125W Motorleistung die Waage. Also wenn man im Mittel weniger als 125W aus dem Motor holen kann, weil das Rennformat so ausgelegt ist, weil man vielleicht Akku sparen muss, gewinnt der schwerere Fahrer, weil das Bikegewicht den leichteren Fahrer anteilig stärker benachteilig. ...
Es hat doch keinen Sinn an einer falschen Ausssage fest zu halten - echt unnötig wenn es einem eh schon höflich vorgerechnet wird.
Beim normalen Mountainbike sind die Räder auch gleich schwer und trotzdem gibt es keine schweren Bergspezialisten. In der Praxis haben leichte Fahrer ein besseres Leistungsgewicht und Geländefahren wird auch einfacher mit weniger Systemgewicht.

Und selbst wenn man im Mittel nur 125W entnehmen kann (was wie schon von Lutz angemerkt, nicht der Sinn von E-MTBs sein kann) dann wird man diese nicht gleichmäßig entnehmen, sodass an den Schlüsselstellen trotzdem der leichte Fahrer den Vorteil behält.
 

+kingsize+

Neues Mitglied
Hi Martin, ich habe Lutz doch Recht gegeben?! (Erster Satz) Wenn du die Rechnung von Lutz und von mir nachvollziehst(probier es mal mit 125 statt mit 400Watt), wirst du das auch verstehen.
Und wenn der Sinn von E-MTBs ist, dass man immer mit viel Leistung unterstützt, sind wir halt eher bei einem Motorradrennen, als bei einem Fahrradrennen. Wie gesagt, ist halt dann die Frage, welchen Rennmodus man möchte. Die Zeit wird es zeigen.
 

m-a-r-t-i-n

Aktives Mitglied
ich kann die Rechnung nachvollziehen.
Und ich habe schon geschrieben was daran nicht stimmt, bzw. was die Rechnung nicht berücksichtigt.
1) leichte Fahrer haben ein besseres Leistungsgewicht als schwere Fahrer und sind deswegen immer besser am Berg. Das erkennt man an jedem Biobikerennen.
2) der leichte Fahrer hat auch bei gleicher Durchschnittsleistung die bessere Maximalleistung/kg.
:relievedface: <125W ist der Eco Modus bei Bosch, (wenn der Fahrer 250W tritt) Das ist schon noch ein Unterschied zum Bio MTB, aber kein weltbewegender. Uphill wird sich da nichts auffällig steileres ausgehen als am Biobike... Wenn der Veranstalter bei der Streckenführung nicht aufpasst kommt einer mit dem Biobike und gewinnt!
 

RoedeOrm

Neues Mitglied
Klingt, als bräuchte es eine kleine Doktorarbeit und viele Praxiswerte aus Wettbewerben zur Erzeugung und Fortschreibung einer Handicap-Regelung.
Wie sieht es denn mit den sonstigen Kräften aus, wenn ich mit meinen 65kg ein 23kg schweres Rad jonglieren muss im Vergleich zu einem 85kg schweren Fahrer? Bei meinen bisherigen Fahrversuchen mit E-MTB´s hat mich das Fahrradgewicht immer zum Gruseln gebracht. Für mich zeigt sich ein deutlicher Unterschied, ob ich mein 12kg Bio-Bike oder ein 23kg E-Bike im Gleichgewicht halten muss.
 

vio

Bekanntes Mitglied
Klingt, als bräuchte es eine kleine Doktorarbeit und viele Praxiswerte aus Wettbewerben zur Erzeugung und Fortschreibung einer Handicap-Regelung.
Wie sieht es denn mit den sonstigen Kräften aus, wenn ich mit meinen 65kg ein 23kg schweres Rad jonglieren muss im Vergleich zu einem 85kg schweren Fahrer? Bei meinen bisherigen Fahrversuchen mit E-MTB´s hat mich das Fahrradgewicht immer zum Gruseln gebracht. Für mich zeigt sich ein deutlicher Unterschied, ob ich mein 12kg Bio-Bike oder ein 23kg E-Bike im Gleichgewicht halten muss.
Das ändert sich aber recht schnell. Und ganz bald überwiegt die Begeisterung das ungute Gefühl. War zumindest bei mir so.
 

+kingsize+

Neues Mitglied
Hi Martin,
Zu deiner (1.) Das Stimmt, bei einem Biobikerennen sieht man das. Das liegt aber daran, dass die Räder deutlich leichter sind. Bei dem oben erwähnten 55kg Fahrer, ist das E-Bike fast halb so schwer wie der Fahrer selbst. Beim XC-Rennen hat das Bike mit 9-10kg gerade mal 1/5 oder 1/6 des Fahrergewichtes. Dadurch ist der leichtere Fahrer länger im Vorteil.
Bei dem oben erwähnten Beispiel ist die Leistung/Kg des gesamten Zuges bei 125Watt Motorleistung identisch. Was in der Rennpraxis jetzt eine Rolle spielt, hängt eben von dem gewählten Format ab. Bei einem Rennformat mit 500WH Akkus über mehr als 5h hätte der 55kg Hempfling also keine Chance gegen den 85kg Muskelberg. Aber ich denke das wurde verstanden.

Aber was bei der Diskussion klar geworden ist, dass die Renngestaltung durch die großen Unterschiede des Motor/Akkus deutlich komplexer ist, als wenn es rein um die körperliche Leistung geht. Die Frage ist ja nur, ob wir ein Rennformat wollen, dass die beste Technik oder den besten Fahrer belohnt. Oder wie kann man beides kombinieren oder was sollte dominieren? Welche strategischen Komponenten nimmt man mit rein? Ich finde Akkumanagement sollte unbedingt ein Faktor sein und ich finde die eigene Leistung darf nicht zu stark hinter der Motorleistung zurücktreten. Ich will keinen Motorsport. Ob dann noch eine ausreichende Differenzierung zu anderen Bio-Rennformaten möglich ist, weiß ich nicht.

Für mich stellt sich gerade im Breitensport die Frage, wie ein E-MTB Rennen zu bewerkstelligen sein soll. Viele Marathons oder andere Rennen sind Veranstaltungen von Vereinen die es ehrenamtlich organisieren. Wie soll eine umfangreiche Kontrolle der Technik dort umsetzbar sein, um eine Chancengleichheit auch nur ansatzweise abzubilden? Das wird ja nicht umsetzbar sein.

Also wie sähe denn ein geiles Rennformat aus?
 
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m-a-r-t-i-n

Aktives Mitglied
...

Also wie sähe denn ein geiles Rennformat aus?
Ein geiles Rennformat muss genau den Reiz am E-MTB widerspiegeln. Also die Vorteile gegenüber dem unmotorisieren MTB.
das heißt:
1) Steile/technische Uphills - das geht nämlich nur mit dem Motor
2) knackige Downhills - ein EMTB kann nämlich wegen dem Motor ein besseres Fahrwerk mitnehmen als ein MTB das gut bergauf fährt.

Meiner Meinung nach ist das einzig reizvolle Format das bekannte Enduro Format zudem nur technische uphills kommen müssen. Wenn man will kann man auch den Transferstrecken ein enges Zeitlimit geben und ein Akkukapazitätslimit setzen. -> das wäre dann das Pendant zum bekannten MTB Marathon.
Klassicher Marathon macht keinen Sinn weil man oft ans 25km/h Limit stoßen würde.

Fourcross, Downhill, BMX, Pumptrack, Marathon, sind alles keine Formate wo ein Motor einen Mehrwert bringt.

Überhaupt ist das E-MTB noch viel zu sehr am Mountainbike orientiert. Es war falsch die MTB Kategorien die sich sehr am Fefderweg orientieren 1:1 aufs E-MTB zu übertragen. Ein XC E-MTB kann ohne weiteres 180mm Federweg haben und E-Downhill Rad kann viel mehr als Downhill.
lg
Martin
 

cocu1980

Neues Mitglied
mir ist neu das ein gutes Fahrwerk Mehrgewicht bringt....ich frag mich gerade mit welchem schrott so sam hill unterwegs ist und warum der noch kein ebike hat....
 
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