Bosch CX Motor mahlt nach 1200km wieder

Dinooo

Neues Mitglied
Guten Morgen zusammen,

da ich mir aktuell etwas unschlüssig bin möchte ich eure Meinung einholen.
Ich fahre ein KTM Macina Mighty 291 (für übergewichtige bis 150kg Fahrergewicht) inzwischen würde es mir aber auch ein Standard emtb reichen da nun 20kg fehlen.
Ich habe das Rad 2017 gekauft für 3500€, da ich viel mit Kinderanhänger fahre war mir das zulässige Gesamtgewicht sehr wichtig.
August 2018 nach 1800km fing mein erster CX Motor an zu mahlen (bis dato ohne Anhänger), also habe ich auf Garantie einen neuen Motor bekommen.
Jetzt Juli 2019 mahlt der neue Motor schon wieder.
Gefahren wird auf Schotterwegen, Radwegen, Wald- & Feldwegen.
Trails lassen sich etwa auf 10 Ausflüge im Jahr beschränken.
Unterstützung meist auf Tour, je nach Steigung (schwäbische Alb) auch mal kurz auf Turbo.

Somit kann ich für mich ausschließen das der Motor sonderlich leiden muss.
Nun läuft meine Garantie im August ab, ich werde kommende Woche mal zum Händler und ihm mein Problem schildern.

Wie würdet ihr vorgehen?
Das Rad reparieren lassen und im Anschluss verkaufen?
Behalten und hoffen es ist nun in Ordnung?


Ich habe bedenken das der nächste Motor in einem Jahr wieder die Grätsche macht, ob ich mit einem anderen System zufriedener bin weiß ich nicht da ich mich mit dem Bosch CX direkt gut aufgehoben gefühlt habe.
Inzwischen nervt mich allerdings der wiederstand über 25kmh.

Somit wäre fürs nächste Rad eine Entkopplung über 25 Pflicht.

VG
Micha
 

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Wirme

Bekanntes Mitglied
Normal ist das nicht. Meiner hat 10.000 km gehalten. Dann waren die Tretlager kaputt. Da gibt es aber mittlerweile ein Reparatur Set für. Muss also nicht immer direkt ein neuer Motor sein.
 

Dinooo

Neues Mitglied
Nein der Dampfstrahler wird nicht genutzt.
Das Rad wird nur von Hand gewaschen.
Wir haben 2 Emtb mit diesem Motor, das andere (meiner Frau) hat die selbe Anforderungen zu erfüllen und läuft problemlos.
Das Reperaturset behebt dann was genau?
Woher weiß ich das es nächstes Jahr nach Ablauf der Garantie nicht wieder so ist, hat sich hier was gravierendes geändert?
 

rolf

Aktives Mitglied
Mein CX hat in 1.5 Jahren 7500 km drauf.
Hier auf der schwäbischen Alb kommen auf 50 km immer 500 - 1000 Höhenmeter zusammen.
Fahre geschätzt 50 - 60% ECO, der Rest Tour und MTB Modus.
Ich achte auf einen runden Tritt, und nehme beim schalten Kraft weg.
Mehr kann man meiner Meinung nach nicht tun.
Sollte der Motor trotzdem Probleme machen, könnte es daran liegen, dass ab Werk
ein Fehler vorlag, der zu Beginn nicht spür oder Hörbar war, und sich dann langsam
aber sicher hoch schaukelte. (?)
Geputzt wird mit dem Wasserschauch.
Einfach den groben Dreck weg, Basta.
Bin zuvor Yamaha gefahren, und würde sagen, damit fast (?) zufriedener gewesen zu sein.
Lag aber daran, dass der Yamaha schon in niedrigen Drehzahlen Mords Bumms hatte, und
ich vom Typ her keine hohen Drehzahlen fahre.
Musste mich umstellen, und steile Berge mit 5 - 15 U/MIN mehr zu kurbeln.
 

DJTornado

Aktives Mitglied
Bosch hat nun mal beim CX ein Problem mit den Lagern, vollkommen unabhängig vom Baujahr, zusätzlichen Dichtringen etc. welches sich auch nicht wegdiskutieren lässt. Beim 2017er nach 2000km Lagerschaden, beim 2018 meiner Frau 4000km super, innerhalb des letzten Monats Lagerschaden. Also vollkommen unterschiedliche Bikes, Fahrerprofile, Putztypen ;) und Einsatzgebiete. Trotzdem ein guter Motor und dank jetzt verfügbarer Ersatzteile eher problemlos. Ich verballere in einer Saison auch Reifen, Bremsbeläge etc., Dämpferservice und Seatpostservice muss auch gemacht werden, da kann man auch noch die Lager wechseln. Der neue CX hat das dann hoffentlich nicht mehr
 

Dinooo

Neues Mitglied
Die Lager bekommst du auch separat.


Wenn du unsicher bist, verkauf das Rad mit dem neuen Motor. Habe ich auch so gemacht. Habe mir jetzt eins mit dem Shimano Motor gekauft.
Das ist aktuell auch meine favorisierte Variante.
Mal sehen was der Händler sagt.
Shimano oder Yamaha werde ich wohl in nächster Zeit mal Probe fahren.
 

hna

Bekanntes Mitglied

rolf

Aktives Mitglied
Viele Hersteller bieten Modelle mit 2 oder 3 Motoren an.
Das einfachste wäre, von Herstellerseite, einen Einheitsrahmen
zu bauen, und je nach Motor mit einem Adapter Wahlweise
Bosch, Brose, oder Yamaha zu verbauen.
Hätte den Vorteil, dass der Kunde sollte er unzufrieden sein,
in sein Bike einfach einen anderen Antrieb einbaut.
 

Daniel74

Aktives Mitglied
Ach, und woher bekommt er den? Vom Flohmarkt?
Vorzugsweise vom Händler aber egal woher, es würde für den Kunden und dem Händler Vorteile bieten. Ich könnte entscheiden welchen Motor ich nutzen möchte ohne ein komplett neues Fahrrad kaufen zu müssen.
Mein Bosch war auch schon 2 mal kaputt in 2 Jahren, trotzdem habe ich mir vor kurzem ein neues Cube (Action Tesm 160) mit Bosch gekauft da der Motor von der Leistung her passt.

Das „alte“ Fahrrad (2 Jahre) nutze ich jetzt im Herbst und Winter da ich dem Motor leider doch nicht ganz traue.

Hoffe der neue Bosch für nächstes Jahr hat diese Probleme nicht mehr und man kann ihn in 2 Jahren nach einer Testphase beim Kunden, bedenken los kaufen.
 

hna

Bekanntes Mitglied
Vorzugsweise vom Händler aber egal woher,
Aber du weisst schon dass es die Motoren z.B. von Bosch nur im Tausch gibt.
Also dann:
Motor ca. 800.-
Akku ca. 800.-
Display, Kabelbaum Adapter ca. 400-500 Euro

Also dann knapp 2000 Euro plus Einbau. Sicher ein Supergeschäft auf das tausende Leute anspringen werden.
 

Daniel74

Aktives Mitglied
Wir reden nicht vom Kabelbaum und Akku.

Es war die Rede von Universalhaltepunkte und somit auch ein Kabelbaum und ein Akku für alle Motoren.

Und nur ein Motor für 800 Euro ist günstiger wie ein neues Fahrrad.
 

hna

Bekanntes Mitglied
Vielleicht solltest du dich etwas mehr mit der technischen Realität und Umsetzbarkeit auseinandersetzen dann käme so mancher Vorschlag erst gar nicht auf
 

Daniel74

Aktives Mitglied
Du hast recht, bin kein Elektro Ingenieur aber bei dem was heute alles möglich ist, sollte dies eine Kleinigkeit sein, einen passenden Kabelbaum plus Akku zu entwickeln. Die Software sollte auch kein Problem darstellen.

Also worüber diskutieren wir hier?
 

hna

Bekanntes Mitglied
Also worüber diskutieren wir hier?
Im Prinzip über Mist, denn jeder weiss dass die Motorenhersteller alle ihr eigenes Süppchen kochen sodass es keinen einheitlichen Standard gibt und auch in absehbarer Zeit nicht geben wird.
Und glaubst du irgendein Bike-Hersteller konstruiert sein Bike mir nem Riesenloch im Tretlagerbereich nur damit ein paar Bastler irgendwann mal irgendeinen anderen Motor einbauen können.
Hier ist ein bischen mehr Realitätssinn gefragt bevor man in seinen Träumereien schwelgt.
 

HageBen

Bekanntes Mitglied
Vielleicht solltest du dich etwas mehr mit der technischen Realität und Umsetzbarkeit auseinandersetzen dann käme so mancher Vorschlag erst gar nicht auf
An der technischen Umsetzbarkeit liegt es bestimmt nicht. Zumindest so lange wir über die ganzen 36 Volt Systeme reden.

Als Anfang wäre zum Beispiel technisch problemlos möglich sich auf einen Ladestandard zu einigen. (Welcher 36 und 48 Volt abdeckt)
 
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