Bikepark Geißkopf: Weltweit erster eBike Uphill Flow Trail fertig gestellt

Dieses Thema im Forum "E-Mountainbike: aktuelle News und Infos" wurde erstellt von rik, 11. Mai 2017.

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  1. rik

    rik Administrator Mitarbeiter

  2. 525Rainer

    525Rainer Member

    wieviele runden kann man mit einer akkuladung ca fahren? ich fahr normalerweise 4 mal forststrasse rauf. die ist auch sehr schön gelegen abseits vom trubel.
     
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  3. denso

    denso New Member

    Cool, fänds gut wenn bald mehr solche Strecken gabaut werden!
    Am besten im Odenwald! :)
     
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  4. riCo

    riCo Redakteur

    Solche Strecken werden ziemlich sicher noch mehr gebaut. Macht ja absolut Sinn.
    Wie oft man es mit einem Akku fahren kann wissen wir noch nicht, werden wir aber testen. ;-)
     
  5. smart-IN

    smart-IN Member

    Interessant wäre, ob man dann als E auch weiterhin den Preis für die Seilbahn zahlen, oder nur noch einen geringeren Betrag für die Streckennutzung berappen muss?
    Leider findet man darüber nichts auf der Homepage des Bikeparks.

    Vielleicht schau ich dann nächstes Jahr mal wieder dort vorbei... :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2017
  6. shift

    shift New Member

    Klar musst du den Preis zahlen....musst nach dem Uphillflow ja auch irgendwie wieder runter kommen von dem Berg
    x'D
     
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  7. smart-IN

    smart-IN Member

    Wie gesagt - etwas weniger wäre trotzdem Fair, denn man nutzt ja den Lift nicht. ;)
    Außerdem lassen wir E-Fahrer sicher den einen oder anderen Euro mehr oben in der Hütte.
    Aber schon spaßig wie sich die Biobiker auf der Facebookseite vom Geißkopf wieder aufregen...:winkytongue:
     
  8. shift

    shift New Member

    Nein ich wollte auch nur ein wenig Spass machen. Grundsätzlich finde ich EMTB ziemlich cool, da man einfach ein grösseren Aktionsradius für die Feierabendtour hat. Obwohl ich mittlerweile diesen Begriff Uphillflow echt hasse. Für mich entsteht uphillflow nur mit dem Mopped oder nem schönen Hecktriebler, auf dem Bike gib´s nur abwärts flow. Aber ist auch nur meine persönliche Meinung, kann ja Gott sei Dank jeder machen wie er will. Und es ist gut so, dass die Bikeparks auch Strecken dafür anbieten. Mir ist es auch gleich, wenn EBikes auf dem normalen Trail sind, problematisch wird es nur, wenn dieser uphillflow jetzt auf allen "normalen" Singeltrails zelebriert wird. Ist mir erst letzte Woche passiert, dass mir zwei EBikes auf einem Abfahrtstrail entgegengekommen sind. Sowas kann schnell mal ins Auge gehen. Zwar gibt es natürlich keine offiziellen Bergauffahrverbote, es ist aber eigentlich selbstverständlich, dass auf einem - auf wenn nicht offiziellen Abfahrtstrail - keiner bergauf fährt, oder schiebt.
    Aber das wurde nach auch schon zur Genüge in anderen Foren diskutiert.
     
  9. smart-IN

    smart-IN Member

    Seh es mal so: woher sollten die Entgegenkommenden wissen, dass dies ein (erst recht inoffizieller) Downhilltrail war? :p
    Stand ja sicher nirgends unten dran... ;)
     
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  10. riCo

    riCo Redakteur

    Tja, an dieser Stelle kann ich nur sagen, dass wir alle dazulernen müssen! Denn ab jetzt kann dir auf nem Downhilltrail eben jederzeit jemand entgegen kommen.
    Was im übrigen auch dem E-Biker so geht, der gerade hoch fährt. Hier muss einfach mehr Rücksicht genommen werden. Von beiden Seiten!

    Warum ist es selbstverständlich, dass auf einem Trail der bis dato nur bergab gefahren wurde, weil man schlichtweg hochwärts keinerlei Spaß hatte, nicht auch bergauf gefahren werden darf? Erkläre mir diese Haltung.
     
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  11. shift

    shift New Member

    Ich will da jetzt keine grosse Diskussion darüber starten. Meine Sicht - und ich glaube auch das Verständnis vieler anderer Biker (ohne E) - ist einfach, dass es Trails gibt, auf denen nur bergab und nicht bergauf gefahren wird. Zumindest in meinem Umfeld wird dieses "ungeschriebene Gesetz" so respektiert und gehandhabt. Wie gesagt, ungeschriebenes Gesetz, auf diesen Trails hat sich das einfach so über die Jahre eingebürgert.
    Ich bin der letzte der jetzt über EMtb herziehen will, finde es wie gesagt eigentlich cool und fahr auch selber ab und zu. Finde es eher sehr kurzsichtig, wie jetzt die "Hardcore Biker" über EBiker herziehen. Damals waren es die bösen Wanderer von denen mehr Toleranz gefordert wurde, heute sind die Gleichen noch intoleranter.
    Wie du sagst, Respekt und Rücksicht von beiden Seiten ist gefragt. Auch ist richtig, dass die EBiker es vermutlich nicht gewusst haben, darüber kann man ja dann reden.

    Ich kann eigentlich nur diesen Satz von dir nicht teilen: "Denn ab jetzt kann dir auf nem Downhilltrail eben jederzeit jemand entgegen kommen."
    --> Nein. Wie der Name schon sagt, ist es ein Downhilltrail und kein uphillflow Trail. Hier wäre dann die Rücksicht des EBikers gefragt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Mai 2017
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  12. minimaliste

    minimaliste Active Member

    100% Zustimmung! Aber jetzt mal ganz ehrlich: wer nicht dieses unglaublich schöne Geräusch eines Bikes beim Downhill kennt, der hat noch nie ein MTB in freier Wildbahn erlebt. Ernsthaft, sowas hört man doch. Und als Bergauffahrender geht man einfach sofort zur Seite und alle sind glücklich. (Inklusive mir übrigens, denn ich will wenn es dann wieder runter geht ja ebenfalls freie Fahrt haben;))
     
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  13. Das-Licht

    Das-Licht Well-Known Member

    Grundsätzlich hast Du mit Deiner Aussage Recht. Es gibt keine gesetzliche Regelung, die dies verbietet. Was es jedoch - hoffentlich noch - gibt, ist der gesunde Menschenverstand. Der orientiert sich dann an der Örtlichkeit, an der Rücksichtnahme und an der eigenen Empathie für den Anderen. Wenn eine Strecke ausgewiesen ist - und das sind inzwischen viele Strecken - dann betrachte ich es als ein Gebot der Fairness, eben nicht "gegen den Strom zu schwimmen". Weder ist es toll, vor einem Anlieger auf nahe null abzubremsen, weil darin jemand hochstrampelt, noch erlebt man den "downhillflow", wenn einem auf dem Trail bsp. fünf Radler entgegenkommen, die den "uphillflow" erleben wollen. Beide Seiten haben nichts davon. Genau dieses Thema hatte Bosch in einem Video bereits aufgegriffen. Hier bei 0:35
    Zudem sind selbst bei uns im Odenwald viele technische Singletrails derart schmal, dass es mit dem Ausweichen nicht so weit her ist, sprich kaum möglich ist, ohne a.) den Entgegenkommenden rechtzeitig zu sehen, b.) gefahrlos abzusteigen, c.) das Bike aus dem Weg zu räumen.

    Wenn nun irgendwelche Sturböcke auf solch einem Trail aufeinander treffen, dann geht schon die "Verkehrsregeldiskussion" los, dass angeblich bergauf Fahrende immer Vorfahrt hätten, und der bergab Fahrende Ausweich- u. wartepflichtig sei.

    ...und ja, ich fahre auch manchmal Singletrails "entgegen der Fahrtrichtung" bergauf. Doch im Allgemeinen mache ich das nur auf Trails, die ich bereits kenne. Ich mache es nur, wenn mit hoher Wahrscheinlichkeit absehbar ist, keinen Gegenverkehr zu haben (bsp. bewölkt, wochentags, vormittag, und nicht, wenn trocken, sonnig, sonntag mittag, womöglich noch bei einem MTB Event) . Und ich mache es auch nur auf solchen Trails, die entsprechend einsehbar sind und ausreichend Ausweichplatz bieten. Da Du die Selbstverständlichkeit ansprachest... ...für mich ist es dann selbstverständlich, sofort auszuweichen, anzuhalten, und dem Entgegenkommenden klar freie Bahn zu signalisieren. Ich wünsche es mir ebenso, wenn ich bergab fahre.

    Dazulernen muss man auf jeden Fall als MTPler. Nicht Alles was machbar ist, muss man auch unbedingt tun. Erst recht darf und kann man (dazu)lernen, Interessenskonflikte zu vermeiden, die man womöglich selbst durch ein "neues" Verhaltensmuster verursacht. Rücksicht nehmen, wie Du es ansprichst, bedeutet auch, sich selbst, und seine Bedürfnisse situativ zurück zu nehmen. Das trifft zwar im Grundsatz erst mal auf beide Seiten (hier bergab und bergauf) zu, doch als erfahrener Mountainbiker weiß man um den "Gewinn" den das Bergabfahren ausmacht. Und man hat auch schon erfahren, wie es ist, wenn dieser "Gewinn" beeinträchtigt wird, sei es durch Leute die partout nicht Platz machen, zugeschüttete Trails etc. . Nun maßt man sich also an, um seinen eigenen Gewinn zu ziehen, andere in ihrem Gewinn zu beschneiden, auf eine Art und Weise, die man bislang selbst als Gewinnbeschneidung empfand? Hier sei nochmal an das Bosch Video erinnert. Ich verzichte, durch Ausweichen, oder notfalls eine andere Uphillroutenwahl, auf meinen "kleinen Gewinn" um ja dann später normalerweise den "großen Gewinn" auf womöglich der gleichen Strecke zu erleben. Ja, alles was ich da schreibe, ist kein Gesetz, keine Formalität. Es ist Empathie, Rücksichtnahme und gesunder Menschenverstand... ...und meine Meinung.
     
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  14. 525Rainer

    525Rainer Member

    es gibt keine vorgegebene laufrichtung auf dem freien berg. alle müssen auf sicht fahren. wer dazu nicht fähig ist. ab in den bike park. da gibts die vorgegebene richtung.
     
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  15. slash-sash

    slash-sash Active Member

    Der Aussage von @Das-Licht ist in meinen Augen nichts mehr hinzuzufügen und kann eigentlich so geschlossen werden.
    Klar ist @525Rainer 's Aussage richtig.
    Aber ich denke, jeder kennt seine Trails und weiß, welche Trails sich für Down- und welche sich für Uphill "eignen".
    Demnach kann man die Aussage von @Das-Licht nur doppelt unterstreichen.
    Im Übrigen; irgendwer hat es hier schon mal an anderer Stelle glaube ich geschrieben; für mich ist das Unwort der Jahres "Uphillflow".





    Sascha
     
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  16. 525Rainer

    525Rainer Member

    man besitzt keine trails. wenn man den trail kennt dann noch lange nicht alle anderen benutzer. trail running boomt momentan. und die laufen teilweise mit ohrhörern. man muss immer mit allem rechnen. im bike park ebenso. deswegen beschweren sich die locals ja jetzt. mehr e-bikes heisst auch evtl. mehr nutzer die bergab den downhill flow beeinträchtigen.
     
  17. Johannes7

    Johannes7 Member

    In meiner Heimat (schwäbische Alb) ist es sehr häufig der Fall, dass Biker auch im uphill lieber Sinlge-Trails statt Straße fahren. Biker impliziert auch E-Biker aber aktuell sind es noch hauptsächlich Biobiker.

    Da schließe ich mich absolut an, das war schon vor der E-bike Zeit so und wird auch bleiben. Das Argument, dass man nicht zur Seite gehen kann trifft ja wohl nahezu nie zu, allerdings muss man dann halt im schlimmsten Fall absteigen und das Bike ein wenig an der Bergseite hochziehen. Wie bereits beschrieben würden wir das im Downhill ja ebenso begrüßen - klassischer kategorischer Imperativ.

    Im Übrigen, an alle die wie ich es auch im Downhill gerne mal laufen lassen: Es ist und bleibt unsere Verantwortung bremsen zu können, egal ob ein E-Biker, Biobiker, Wanderer oder Reh hinter der nächsten Kurve entgegenkommt.
    Selbst in Bikeparks habe ich schon "Auffahrunfälle" gesehen weil davon ausgegangen wird, dass alle schnell fahren / nie stürzen usw.
     
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  18. 525Rainer

    525Rainer Member

  19. 525Rainer

    525Rainer Member

    Sieht man ja am lago . da wird auch gebaut. Ich kann mich nicht erinnern das seit den 90ern für biker am Lago was verbreitert oder geebnet wurde. Wollt ihr das?
     
  20. giosala1

    giosala1 Member

    Ich bin die die neue Stecke schon 2mal gefahren. Für Anfänger ist Sie bestimmt Lusitg. Eine gute Werbeaktion für die neue Industrie.
    Mir persöhnlich zulangweillig.
    Ich fahre und meine Freunde auch ganz die normalen Stecken wie gehabt. Es geht doch mit so einem Enduro eh alles. Von Flow Country,Freeride und Tour. Auch mit mit anderen ohne Motor. Ich schalte dann halt bergauf den Motor auf Eco oder auf der Ebene aus. Dann geht auch das Miteinander, Beragab ich das E Bike sowiso die Macht . ZB im Flow Country am Geiskopf kann ich schneller fahren duch den tiefen Schwerpunkt als mit meinem 601 Liteville.
    Und wieder raufttreten als in den langsamen Lift macht Spass und Fit.
     
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